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Hilfe mein Gewicht
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Gast
Rang: Gastam 15.01.2012 20:15:16
Moins,
A.Nonyma schrieb:
Hallo,
Mein Diabetologe hat behauptet, als Kind ich hätte auf jeden Fall eines gehabt. Du sagst, Kinder hätten keines. Ich hatte definitiv keines und kann das auch belegen.
Warum hat Dein Diabetologe etwas behauptet, was Du bestreitest?
schrieb:
Meine erste Pumpe habe ich 2002 bekommen. In der Klinik gab es Hilfsmittel zur Bestimmung der Basalrate für Diabetiker mit Dawnphänomen (ein Gipfel) und für welche mit Dawn- und Duskphänomen (zwei Gipfel).
Ja, ja. Die Schreckling-Scheibe (geht eigentlich von der Typisierung her auch Teupe zurück AFAIK).
Die beiden Versionen für 1a und 1b hatte ich mir seinerzeit mal mitgenommen. ;)
schrieb:
KEIN Gipfel war nicht vorgesehen
Die Renner-Rate finde ich schon sehr ausgeprägt hügelig.
schrieb:
Gast schrieb:
Wenn es so ist, wie Du schreibst, dann hast Du eine durchgehen glatte Basalrate?
Ja.
Nach Ende der Wachstumszeit, also mit dem Erwachsenenalter bilden sich Dawn und Dusk Erscheinungen zurück und nähern sich, unterschiedlich geschwind, dem Ideal der Linie an. Biorhythmik over Lifetime.
Katja schrieb:
Gast schrieb:
Mit Eintritt der Pubertät ...
[später Schlafengehen] ... Verschiebt sich der Einschlafdusk dann auch nach hinten?
Der entfällt irgendwann völlig, bzw. wird unauffällig.
KAtja schrieb:
Fällt er [der Einschlafdusk] bei durchgemachten Nächten aus.
Die biorhythmischen Hormonausschüttungen werden ja getriggert. Kommt der Trigger vor dem Ablauf der regulären circadianen Zeitspanne, etwa 26h, startet der Rhythmus da neu, die Uhr wird auf 0:00 Uhr resettet. Kommt er nicht innerhalb dieser Spanne, startet er neu, wenn der Zeiger auf 26:00 Uhr steht.
schrieb:
Und woher weiß der Körper, wann ich schlafen gehen will?
Das weiß der Körper nicht. Aber er erfährt sofort, dass Du einschläfst.
schrieb:
Ich habe einen ganz anderen Verdacht: Das Duskphänomen hat gar nichts mit der Uhrzeit zu tun, sondern damit, daß eine ganze Reihe von Menschen hierzulande mittags ein größeres Stück Fleisch verzehrt. Der folgende, eiweißbedingte BZ-Anstieg erfolgt rund fünf Stunden später. 12:00 + 5 = 17:00 Uhr. Schon haben wir einen BZ-Anstieg am späten Nachmittag … Und er beginnt auch erst im Laufe der Pubertät, weil erst dann die Fleischportionen groß genug werden!
Deine Kreativthesen in allen Ehren. :-))
Aber natürlich ist da was dran. Grade an Anstiegen auf auch moderate FPE-Zufuhr am Mittag fällt ja auf, wenn die BR nicht mehr ausreichend ist.
Wobei grade Kids in den Wachstumsphasen Unmengen zu verdrücken neigen. Egal ob FPE oder KH. Hauptsache viel. 10 belegte Brote oder 4-5 Currywürste passen da schon mal in einen Magen, der eigentlich nur ein Viertel der Menge an Volumen hat. *gg*
schrieb:
Das System ist fehlerhaft, aber das merken nur die, die KEINEN Standardtag haben!
Sagen wir mal, das System ist unzureichend ausdefiniert. Und wer keinen STandardtag kennt läuft eh in die Gefahr, den Biorhythmus ständig rund um die Uhr zu scheuchen.
Das merkt der sich auch und passt sich an. Dann kannste auch die Standardregeln nicht mehr anwenden.
Gruß
Joa
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Gast
Rang: Gastam 16.01.2012 00:03:40
hallo Katja,
A.Nonyma schrieb:
Wenn die Folgen einer erfolgreichen Therapie vom Glück abhängen
#38 schrieb: "bestenfalls" werden die Folgen dem Glück "zugeschrieben" !
und nicht "die Folgen hängen vom Glück ab".
Das ist ein grosser Unterschied.
Grüße
Havier
--- Glück ist Ansichtssache --- -
Gast
Rang: Gastam 16.01.2012 00:52:16
hallo Katja,
chaotisch meinte ich im Sinne von dynamisches nichtlineares System. Also ein System das auf kleine Störeinflüsse empfindlich und nicht unbedingt vorhersagbar reagiert.
Das schliesst den Regelkreis der ja auch vorhanden ist nicht aus.
Das Wort "Störgrössen" missfällt mir etwas da es suggeriert dass das Sytem ohne diese einwandfrei "laufen" würde was ja beim
Diabetiker nicht der Fall ist. Oder man bezeichnet eine Insulingabe auch als Störgrösse ;-)
Grüße Havier
--- Leben lebt von Störungen ---