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Angst vor Untersuchung.....
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am 14.02.2012 17:08:18
Hallo zusammen,
ich bin die Sammymau und bin 24.
Hier erstmal meine Geschichte....
Ich bin sehr lange sehr Übergewichtig (schon im Kindergarten wurde ich wegen meinem Gewicht früher veräppelt). Nachdem ich permanent zunehme vermutete ich, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe. Mein Arzt hat mir damals Blut genommen und hat mir nach dem Ergebnis 100er Schilddrüsentabletten verschrieben. Welche Werte ich habe/hatte und was das alles bedeutet wurde mir nicht erklärt - auch kam ich zu keinen Szintigram (oder wie man das schreibt ;-) ) noch wurde meine Schilddrüse abgetastet oder per Ultraschall angeschaut. Ich wusste es damals nicht besser und habe die Tabletten ohne weitere Fragen genommen.
Nachdem es mir aber mit den Tabletten immer sehr schlecht ging (Übelkeit, Zittern, Kopfschmerzen und die Periode blieb aus) habe ich die Tabletten einfach weggelassen.
Nachdem meine Periode nach dem Tabletten absetzten jedoch den dritten Monat in Folge ausblieb, zweifelte ich an den Schwangerschaftstest die ich schon gemacht hatte und ging zur Frauenärztin.
Diese hat mich auf Schwangerschaft, Krebs, Zysten, Hormonstörungen und auf die Schilddrüse hin untersucht. Die Ergebnisse waren, dass ich auf nichts positiv ansprach - auch die Schilddrüsenwerte waren völlig in Ordnung. Jedoch gefiel ihr mein Blutzuckerwert nicht.... (sie hat ein großes Blutbild oder ein kleines Blutbild von mir gemacht um herauszufinden warum mein Zyklus so durcheinander war) Sie vermutete das als Grund, warum ich keinen Eisprung mehr bekommen habe. Zudem hat sie gesagt, dass dies für sie wenigstens ein bisschen mein starkes Übergewicht erklären würde. Da ich nicht einmal so viel esse (z.B. Sonntag Mittag eineinhalb Scheiben Fleisch und max. ein Knödel) und trotzdem so zunehme mache ihr nämlich Sorgen.
Jetzt habe ich am Freitag bei meinem neuen Hausarzt einen Zuckerbelastungstest. Er hat mir bereits einige Fragen gestellt und ich konnte folgende mit "Ja" beantworten:
Gibt es bereits Diabetes Typ 2 in der Verwandschaft: Ja, Ur-Oma, Oma und Mutter (alles mütterlicher Seits.), ich habe Atemnot, Juckreiz (meine ganzen Beine sind aufgekratzt und verkrustet weil ich nicht mehr aufhören kann zu kratzen), Abgeschlagenheit/Müdigkeit, Übergewicht, Bewegungsmangel (ich weiß das ich daran selbst schuld bin..... :-/ )... Zudem hat er gemeint "Sollten Sie, wovon ich ausgehe, Diabetes Typ 2 haben, wird es bei Ihnen mit Abnehmen nicht getan sein. Ich gehe davon aus, dass Sie diese Krankheit schon seit frühester Kindheit haben und diese vererbt wurde."
Nun meine Frage an euch - hat jemand damit Erfahrung gemacht (also auch mit "Vorfahren" die diese Krankheit vererbt haben) und was kommt überhaupt auf mich zu? Kann ich trotz Vererbung mit Abnehmen Diabetes in Schach halten? Ich habe wirklich irgendwie Angst vor Freitag.....
Viele liebe Grüße
PS. Danke für's Durchlesen - sorry ist etwas mehr geworden als geplant! -
Gast
Rang: Gastam 14.02.2012 17:44:17
da es sehr wahrscheinlich keinen menschen gibt der nicht in seiner ahnenreihe einen diabetiker hat, ist es völlig egal von deinen ahnen in bezug auf deine zukunft.
weshalb du angst vor freitag hast ist mir nicht klar, bei deinen beschwerden kann es doch nur besser werden.
und wenn dir der arzt zb victoza anbietet wäre es wirklich idiotisch von dir dies abzulehnen.
besser danach fragen.
so wie du es schilderst mit der nicht vorhandenen menstruation solltest du auch metformin nutzen(wird mit erfolg bei pco eingesetzt)
auch zumindest der versuch in bewegung zu kommen kann nicht schaden. -
am 14.02.2012 17:47:38
Ich hab Angst weil ich nicht weiß was dann auf mich zukommt wenn Diabetes bei mir festgestellt wird.....Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll und was das alles für mich und vllt auch meine Partnerschaft, die Familienplanung und alles mögliche bedeutet.
Was ist denn victoza?? (sorry ich bin erst am letzten Freitag mit dieser "Diagnose" überrascht worden und kenne mich noch nicht so aus - ich lese zwar im Internet aber fühle mich völlig erschlagen von den ganzen Infos)
und was ist metformin??
Wegen meiner "ahnenreihe" und dem Diabetes - naja ich hab jetzt schon so oft gelesen das es vererbbar ist. deshalb hat sich bei mir nun die frage aufgedrängt, ob ich (trotz evtl. vererbung) durch abnehmen und bewegung diabetes "weg bekommen" kann.... Ich hoffe ihr wisst wie ich das meine....
In Bewegung kommen möchte ich unbedingt - ich habe vor Zumba zu machen und wieder zum Krafttraining ins Fitnessstudio zu gehen. Auch möchte ich Abnehmen.... Da ich irgendwann auch mal Mutter werden möchte und meinem Körper das hohe gewicht + Schwangerschaft nicht antun möchte.
Viele liebe Grüße
Bearbeitet von User am 14.02.2012 17:54:42. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 14.02.2012 18:04:37
Moin Sammymau,
ein bisschen viel zu lesen, aber auf den ersten Blick ist da auch viel von Deiner Geschichte drin - viel Info und vielleicht auch schon ein bisschen von Deiner Lösung.
Bisdann, Jürgen1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.02.2012 09:48:54
Also, ich habe mir jetzt mal den Bericht von DevilAngels durchgelesen.
Hat denn von euch jemand Erfahrung mit dieser LOGI-Methode? Mich erinnert das start an "Metabolic Balance" - da hat mich aber mein Doc damals geschimpft weil ich so gut wie keine KH mehr gegessen hatte und er gemeint hat, dass das nicht gesund ist..... :-/
Dieses LOGI erinnert mich deshalb ein wenig dran weil man da auch (fast) keine KH essen darf/soll.....
LG -
am 15.02.2012 10:29:13
Ich hab grad nochmal bei meinem Doc angerufen.
Der macht den Zuckertest am Freitag nicht mit so einer Flüssigkeit, sondern mit einer Marmeladensemmel (ohne Butter) die ich mir mitbringen muss und dann dort essen muss... ich kann mir nicht vorstellen dass da genaue Werte dabei rauskommen..... -
Gast
Rang: Gastam 15.02.2012 11:16:21
hallo sammymau,
das geht mit der semmel genau so. nicht so unangenehm wie mit der flüssigkeit.
wenn nach genuss der semmel der blutzucker nicht über 140 mg/dl ansteigt und nach
2 std. wieder bei 100 mg/dl angelangt ist, wäre alles in ordnung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.02.2012 11:55:31
ah ok - da bin ich ja dann schonmal gespannt....
die muss ich mir ja selber mitbringen die semmel. ich denke da muss ich ne weizensemmel nehmen oder? weil ne vollkornsemmel wird da nicht so den wert bringen wie ne weizensemmel.... -
Gast
Rang: Gastam 15.02.2012 12:01:21
Moin sammymau,
was von Deinem Dok zu halten ist, sagt Deine Marmeladensemmel: Das ist zur Diagnose keine Untersuchung, sondern Quacksalberei.
Das kann man im Rahmen der Schulung machen, um so wie hier raus zu finden, wie viele KHs konkret der Betroffene noch so essen kann, dass seine eigene Insulin-Restproduktion die noch gesund abdeckt. Aber zur Diagnose taugt die Semmel nicht. Da könntest Du ja mit ner normalen Semmel Diabetes haben und mit ner kleinen keinen.
Alle KHs werden zu Glukose verstoffwechselt, und wenn die im Blut angekommen ist, kann niemand mehr sagen, was davon von der Semmel kommt und was von der Marmelade. Bei einem gesunden Menschen, der nach Vorschrift etwa die Hälfte aller Kalorien am Tag in Form von KHs isst, produzieren Leber und Nieren etwa ein Viertel des gesamten täglichen Glukose-Umsatzes via Gluconeogenese aus Eiweiß, bei Typ2 infolge Fehlsteuerung häufig auch sehr viel mehr. Es kann also selbst dann keinen Glukose-Mangel geben, wenn man überhaupt keine isst.
Mit Essen in der Form von LOGI spare ich gegenüber dem vorschriftsmäßig gesunden wenigstens die Hälfte vom Insulin (bin seit über 10 Jahren INSULINER) und halte mein Gewicht und meinen Blutzucker gesund :-)
Bisdann, Jürgen1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 15.02.2012 13:03:12
das dort hingehen kannst du dir sparen, da völlig frei von aussagefähigkeit.
daß es ärzte mit zweifelhaftem hintergrund gibt ist ja bekannt , aber sowas blödes ist neu.
der benutzt garantiert auch soein stinknormales schätzeisen wie wir, und weiß noch nicht daß die dinger garnicht zur diagnosestellung zugelassen sind.
gehe zu einer diabetologischen schwerpunktpraxis, die haben alles da von glucoselösung 7,5khe, bis zum laborphotometer das auch bz werte anzeigt die aussagekräftig sind.
bei dem am freitag weißt du hinterher weniger als jetzt, also gar nicht erst hingehen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.02.2012 13:38:52
Also ich hab jetzt nochmal bei dem Arzt angerufen, mit dem ich eigentlich nicht so zufrieden war - aber bei dem hab ich ez wenigstens nochmal einen termin bekommen und der macht des mit der flüssigkeit.
da soll ich morgen früh hinkommen zu nem vorgespräch und dann bekomm ich ein rezept mit für diese flüssigkeit die ich dann am freitag früh mit in die praxis bringen soll. und die messen dann im halben-stunden-takt meinen blutzucker....aber diesesmal lass ich mich dann net abwimmeln von ihm sondern will alles ganz genau wissen und will eine kopie für mich haben welche werte ich habe wenn zuckermäßig was rauskommt dabei. und ich sag ihm auch, dass ich eine überweisung zu einem szyntigramm haben will wegen meiner schilddrüse.....ich will endlich wissen was mit mir los ist, warum ich trotz wenigem essen immer mehr zunehme.....da verzweifelt man wirklich!!!!
Naja, ich hab ja auch nochmal bei dem Arzt angerufen, bei dem ich ursprünglich den Test machen lassen wollte. Dann hab ich gesagt dass ich halt gehört habe, das so eine Flüssigkeit viel aussagekräftiger und genauer ist bei den messungen. und dann kam nur als antwort. "das kann schon sein, aber unser doktor macht das mit einer marmeladensemmel ohne butter. und wenn sie dann keine dabei haben, dann müssen sie halt zur bäckerei und sich dort was holen" die nächste bäckerei ist ungefähr eine viertelstunde zu fuß entfernt - wenn ich da hingehe und wieder zurückgehe, dann verfälsche ich doch durch die bewegung wieder das ergebnis. deshalb war mir des jetzt dort alles zu viel und ich mach meinen test doch beim anderen arzt.... die arzthelferin bei dem wo ich jetzt dann bin hat schon so komisch gelacht wie ich ihr das mit der semmel erzählt habe.....
Bearbeitet von User am 15.02.2012 13:48:11. Grund: Nicht angegeben -
am 15.02.2012 17:57:33