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Vorbereitung auf meinen 1. Arztbesuch beim Diabetologen

  • Marie

    Rang: Gast
    am 07.05.2009 16:26:43
    Hallo ihr lieben,

    so die Prüfungen sind vorbei und meine Werte gemessen in Eigenregie sind nach wie vor zu hoch. Nüchtern um 120-130 und nach den Mahlzeiten um 120, wenn ich viele KHs esse dann bei 200. Aber wenn ich ein paar stunden nichts esse, dann wieder bei 80-90. Ich habe mich an den Gedanken Diabetes zu haben gewöhnt und werde das beste daraus machen.

    Ich habe in einer Woche einen Termin zum OGTT mit anschliessendem Gespräch mit der Ärtzin. Ich habe mich für eine diabetologische Schwerpunktpraxis in Berlin-Wilmersdorf (Dr. Dötsch) entschiedem. Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt?

    Ich hab viel gelesen und mich innerlich schon fast für Insulin entschieden, denn die Nebenwirkungen von Metoformin machen mir Angst. Kann ich das selbst entscheiden?

    Welche Fragen sollte ich sinnvollerweise beim Erstgespräch stellen?

    Wie schaut eine Insulineinstellung anfangs in aller Regel aus?

    Welches Blutzuckertestgerät ist am genausten?

    Was haltet ihr von Pumpen? Mir graults beim Gedanken immer ein Gerät am Körper zu tragen, aber was ist den bezüglich Langzeitschäden besser?

    Ich freue mich auf eure Erfahrungen.

    Viele Grüße
    Marie
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 07.05.2009 17:09:44
    da du ja nicht mehr gabz unbedarft bist, gehe offen und ohne vorbehalte hin,
    wenn du sagst daß du keine probleme mit insulinspritzen hast, "und" der doc es für sinnvoll hält, erleichterst du ihm/ihr die arbeit.
    trotzdem gehen gute ärzte in schritten vor und wenn du merkst daß sein/ihr konzept durchdacht ist empfehle ich mitzugehen. auch deine bedenken gegen metformin kannst du ruhig sagen. wenn die bedenken gerade bei metformin total als nebensächlich abgetan werden, ist vorsicht geboten. eine bekannte war soweit daß sie ohne häuschen nicht mehr einkaufen konnte, und ist trotzdm erst davon durch arztwechsel weg.
    halt die ohren steif, und laß dich nicht einschüchtern,
    der mensch ist ein dienstleister, du bist kunde, kunde ist könig.
  • Tom

    Rang: Gast
    am 08.05.2009 11:14:09
    Nebenwirkungen KÖNNEN auftreten, müssen aber nicht. Du wirst 1 mal im Quartal eine Laboruntersuchung haben, also "überwacht".

    Für den besuch beim Arzt würde ich nciht sagen, der Kunde ist König, sondern, der Patient ist nicht Statist oder Zuschauer, sondern mindestens Co-Regisseur.
    Nur durch die Medikamente allein wird dein BZ nicht besser, es erfordert eine Auseinandersetzung mit den Inhaltsstoffen der Lebensmittel, die du zu dir nimmst. Dabei gilt. KEINE Diäten, keine Diabetikerprodukte, sondern eine ausgewogene Ernährung.
    Falls Der Diabetologe es nicht anbietet, frag nach einer Schulung. von Tom
  • TomNachtrag

    Rang: Gast
    am 08.05.2009 11:26:45
    Und für zum Einlesen empfehle ich dir noch gern die Seite www.diabetesinfo.
    Das ist die Beste Anfängerseite im netz. von TomNachtrag
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 08.05.2009 12:22:00
    Hallo Marie,
    so wie du deine Prüfungen ohne „Komplikationen“ hinter dich gebracht hast, wirst du bestimmt auch deine Stoffwechselstörung meistern.

    Solange nur grenzwertige Ergebnisse aus der Selbstkontrolle vorliegen, ist sicherlich ein Zuckerbelastungstest zur Diagnose nötig, bevor irgendwelche Medikamente verordnet werden können. Schwerlich wird der Arzt, sollten sich die selbst ermittelten Werte bestätigen, nicht gleich zum schwersten Geschütz in der T2-Diabetesbehandlung greifen, obwohl der ausdrückliche Wunsch des Patienten hierzu, ein wichtiges Argument ist.
    Die meisten Betroffenen „drücken“ sich ja gerne sehr lange, wenn auch unbegründet, vor dem Spritzen.

    Es kann aber durchaus sein, dass deine Hyperglykämien noch sehr lange ohne Medikamente diätetisch und mit viel körperlichen Aktivitäten ausreichend kompensiert werden können.

    von Haschi
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 08.05.2009 15:14:12
    dem arzt zu zeigen, daß man sich auskennt ist genauso gefährlich, wie den ahnungslosen zu mimen. entweder man läuft als besserwisser oder als trottel. also sich wissen anlesen und vorher fragen überlegen. es ist nicht verboten, die Fragen auf einem zettel mitzunehmen.

    neben insulin währen actos und byetta alternativen. es ist nicht verkehrt, sich diese themen anzulesen. von thomas2002
  • Tom

    Rang: Gast
    am 19.05.2009 13:35:30
    ...dem arzt zu zeigen, daß man sich auskennt ist genauso gefährlich, wie den ahnungslosen zu mimen.Zitatende.
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    Da hast du völlig Recht...Thomas von Tom