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Unterzuckerung?Bitte un Rat?
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Steven
Rang: Gastam 06.05.2009 00:01:41
Hallo liebe Leute,
ich habe einen Arzt im Internet gefragt was er über einen
GAD- Test in meinem Fall hält.
Seine Antwort hat mir sehr gefallen.
(Ist ein Allgemeinmediziner)
Hier das Schreiben dea Arztes:
"Hallo Steven,
Ich bin vielleicht ein recht altmodischer Arzt, aber ich kenne diesen Antikörper gar nicht erst. Ich kam bisher ohne aus. Vielleicht ist er ja doch sinnvoll? Ich habe mal nachgelesen und finde den Test zur Beantwortung Ihrer Frage nicht sinnvoll. Er kann aber Menschen beunruhigen, indem er Ihnen eine theoretische Wahrscheinlichkeit für eine Immun-Diabetes-Erkrankung eröffnet. Das nützt denen erstmal gar nichts, es kann aber ganz schön betroffen machen.
Beispiel: die Wahrscheinlichkeit, Prostatakrebs zu entwickeln ist für Männer bei ca. 80 %, das könnte man allen jungen Männern sagen. Dabei könnte man sie beruhigen und ihnen erklären, dass nur 6% an Prostatakrebs sterben. Für 74% ist also die Krebserkrankung nicht so richtig bedeutsam, die meisten merken das gar nicht, wenn sie nicht danach suchen. Wie würden sich die Jungen Männer mit dieser Information ihr ganzes Leben lang fühlen? Sie würden vor Angst immer wieder Tests wollen, um zu sehen, ob sie den Krebs schon haben und wie er eigentlich beschaffen ist, denke ich.
Zurück zu Ihrem Problem: Typ 1 Diabetes tritt früh auf, ist merkbar und der Urintest verrät den Zeitpunkt, wo es ernst wird. Danach ist regelhaft das Insulin für ein (fast) ganz unbeschränktes Leben verfügbar.
Sie sehen, ich denke eher konservativ. Vielleicht sollten Sie sich einen gestandenen Hausarzt als Berater und Begleiter durch den Medizin-Dschungel gönnen? " -
Daniela
Rang: Gastam 06.05.2009 02:12:43
Hallo Steven,
der gefällt mir :)
Ich rate Dir trotzdem die Ernährung anzupassen, dass Du diese Unterzuckerungen nicht bekommst, denn sie zeigen, dass Du entweder für diesen Moment zuviel Insulin produzierst oder der Blutzucker irgendwann zu hoch ist, das ist nicht notwendig.
Vollkormprodukte sind gut, ansonsten nicht zuviele Fette und Eiweiße und wenig Weißmehlprodukte, bzw. sowas wie Gummibärchen (iss besser mal nen Stückchen Schokolade *gg*).
Viel Glück, Daniela -
Rainer
Rang: Gastam 06.05.2009 13:38:00
Hallo Steven,
bei Typ1 hat der Doc recht, weil der durch nichts aufzuhalten oder zu verzögern ist. Bei Typ2 gebe ich ihm nicht recht. Den kann man bei frühzeitiger Entdeckung eines Prädiabetes durch minimale Änderungen in den Ess- und Bewegungsgewohnheiten weit herauszögern oder sogar ganz verhindern. Deshalb halte ich die frühzeitige Entdeckung eines Prädiabetes für sehr wichtig.
Du musst übrigens deine Ernährung nicht gleich komplett umstellen. Ich würde erst einmal genau darauf achten, nach was für Mahlzeiten die Hypogefühle auftreten und die dann verändern. Da der BZ- und Insulinspiegel am meisten durch die KH beeinflusst wird, musst du besonders auf die KH achten. Teste einfach, die zu halbieren oder ganz wegzulassen, vielleicht bleiben die Hypogefühle dann aus. Probiere ein bischen hin und her - was nicht hilft kannst du gleich wieder vergessen und alles was hilft, kannst du in deinem täglichen Speiseplan beachten. Am Ende helfen vielleicht ein paar kleine Änderungen mit denen du dein Leben viel entspannter leben kannst als vorher.
Viel Erfolg, Rainer
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klausdn
Rang: Gastam 06.05.2009 14:13:17
sorry aber mir scheint der arzt absolut nicht kompetent.
denn -- sein vergleich von vorhandenen antikörpern mit krebsmarkern ist nicht von gestern sondern einfach schwachsinn und falsch.
urinteststreifen benutzt heute niemand mehr , erst recht nicht zu diagnosezwecken.(um festzustellen ob es cola light oder wassercola ist ja)
für t1 sind seine ratschläge absurd, denn wenn ein t1 vorliegt und insulin gespritzt wird, ist es völlig irrelevant ob jemand "vollkornbrot" ißt. - nur mal gefragt was essen denn die 99% der weltbevölkerung die vollkornbrot überhaupt nicht kennen - witzigerweise sind die deshalb eben nicht kranker als wir.
für t 2 ist dieser rat geradezu bekloppt, die meisten t2 haben folgeschäden wenn es auffällt.
der ist reif für die rente.
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Kai
Rang: Gastam 06.05.2009 14:43:09
Hallo Steven,
eine andere Richtung:
Evtl. Amalgamplomben, die vielleicht indirekt für die Unterzuckerungen verantwortlich sind, falls Du welche hast.(Plomben)
MfG
Kai -
klausdn
Rang: Gastam 06.05.2009 15:17:30
ich habe amalgamplomben, trotzden dm,
man muß schon sehr beklopt sein seine gut haltenden amalgamplomben raus bohren zu lassen, und sich dafür mit kunststoffkleber, kunststoffplomben für viel geld ohne nutzen machen zu lassen.(sind nicht hart genug)
auf allen belasteten zahnflächen bestehe ich auch jetzt noch auf amalgam. -
Tom
Rang: Gastam 06.05.2009 15:23:27
Vielleicht war der Arztname nur sein Nick?
Gibt ja alles im Net.. Steven, ich würde auch mal beobachten, wann GENAU diese Unterzuckerungs-ähnlichen Symptome auftreten. Uhrzeit, Wochentag, Futter. Aufschreiben und auswerten, vielleicht erschließt sich ein Zusammenhang mit irgendwas, woran man nicht denkt.
Ich hoffe, ich habs nicht überlesen, wenn ja, sorry für doppelt gefragt: Wurde denn dein Blut schon nach allen Himmelsrichtungen abgecheckt, ob was fehlt oder zuviel drin ist an Mineralienkram und so?
Wäre es auch theoretisch möglich, dass du denkst, wenn du irgendwo grad bist: Na hoffentlich tritt das jetzt nicht auf.... und du "erzeugst" MITTLERWEILE diese Symptome dann. (Ich weiß, klingt bekloppt, wäre aber auch denkbar inzwischen...) Man hört so etwas ja ab und zu in Verbindung mit Ängsten. Die Frage wäre , ob man so eine Situation "kopftechnisch" bewältigen kann mit Hinsetzen, bewusst atmen und etnspannungsübung. von Tom -
Jörg Möller
Rang: Gastam 07.05.2009 14:16:29
Ich sehe an deinen Schilderungen nichts, was mit Diabetes zu tun hat.
Die Blutzuckertests nach einer Mahlzeit kannst du dir schenken, wenn der oGTT unauffällig war. Wenn 75 Gramm Traubenzucker deinen BZ nicht nennenswert in die Höhe schrauben konnten werden 2 Brötchen das auch nicht schaffen...
Ich hab den Eindruck hier sind viele zu sehr auf Diabetes fixiert und verlieren dabei den Blick dafür, daß es keine diabetesspezifischen Unterzuckerungssymptome gibt!
Das sind sogenannte adrenerge Symptome, d.h. die werden vom Adrenalin ausgelöst.
Der Facharzt, der dir am ehesten weiterhelfen kann bei der Suche nach den Ursachen ist ein Endokrinologe. Ggf. könnteauch der Hausarzt schon mal einen Blick auf deine Schilddrüse werfen.
Also lass dich nicht verrückt machen. Ich kann in deiner Beschreibung nichts finden, was auf einen Diabetes hindeutet. Auch nicht auf einen Prädiabetes.
Wie gesagt: such dir einen Endokrinologen und lass das mal von dem abklären.
Viele Grüße
Jörg
von Jörg Möller -
martin
Rang: Gastam 08.05.2009 23:40:29
hallo joerg, kannst du das mit dem adrenalin erklaeren?geht das auh bei menschen ohne diabetes?unterzuckerung durch aufregung? von martin -
Carlos
Rang: Gastam 19.05.2009 13:56:17
Vielleicht solltest du einfach mal das Wort Unterzuckerung aus deinem Wortschatz streichen. Denn es scheint ja keine zu sein.
Also, wenn es dich so belastet, ab zum Facharzt bis zur endgültigen Klärung. Oder sollen wir die Glaskugel holen? von Carlos -
Gast
Rang: Gastam 18.09.2013 17:03:39
Hallo,
ich hatte dieses Problem ,mit ploetzlicher Unterzuckerung auch, als Studentin vor ca. 35 Jahren. Ich haette die Uhr danach stellen koennen (genau 4 Stunden nach dem Fruehstueck). In diesen Phasen haette ich ich ein Tischbein anfressen koennen vor Hunger :-)
Mit einem Traubenzucker war der Spuk regelmaessig vorbei, also eine klare Unterzuckerung. Ich hatte daher immer mein Intac Traubenzuckerli in der Tasche.
Loesung: es lag am Muesli / Haferbrei zum Fruehstueck. Das hat meine Verdauung und den Stoffwechsel so auf Trab gebracht, dass nach Verstoffwechselung des Fruehstuecks der Verdauungsapparat noch auf vollen Touren lief.
Eine Umstellung auf Fruehstueckstoast oder Broetchen und der Verzicht auf das Muesli loeste das Problem im Nu. Es ist in den Jahrzehnten danach nur gelegentlich wieder aufgetaucht, in vergleichbaren Situationen.
Also, was isst Du zum Fruehstueck? Ich kann mir einen vergleichbaren Ablauf auch nach anderen Mahlzeiten vorstellen, wenn der Stoffwechsel uebermaessig angeregt wird.