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Unterzuckerung?Bitte un Rat?

  • klausdn

    Rang: Gast
    am 05.05.2009 10:39:53
    @astrid, lada ist t1, der unterschied liegt nur in der späteren und längeren "start"phase.
    und versuche mal die novofine 32gx6 , da ist das spritzen völlig schmerzfrei, man kann telef. probenadeln bestellen.
  • Hawkeye

    Rang: Gast
    am 05.05.2009 11:13:37
    Bei mir war´s ähnlich.Es begann auch mit einer art Unterzuckerung an (zitterig und schwindelich) hab dann eben was gegessen Schokoriegel und sollche Dinge.Aber lass dich nicht verrückt machen.Mit fast fünfzig hab ich dann DM bekommen jetzt mit sechzig muß ich sagen war´s selber schuld.Immer auf der Überholspur gelebt.Aber wenn du sehr unsicher bist such doch mal einen Arzt auf.Hol dir eine zweite Meinung ein,kann nie schaden auch Ärzte sind nur Menschen.Leb dein Leben,das heißt nicht alles zu verdrängen,man sollte die Sache schon im Hinterkopf behalten.Ich kenn genügent Leute deren ganzer Lebenssinn ist alle zwei Stunden messen und zu grübeln was hab ich falsch gemacht,mein Wert ist drei Punkte zu hoch!!!!
    Übrings habe ich es immer mit Churchill gehalten "no sports" und doch viel Spass im Leben gehabt.Also geh die Sache ruhig an und nicht verrückt machen lassen. von Hawkeye
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 05.05.2009 12:42:54
    Hallo Beitragender,

    ähnlich ging es mir auch, Jahre vor Ausbruch meines Diabetes Typ 1 (lada) hatte ich Unterzuckerungssymptome, mein damals durchgeführter Glukosetoleranzest zeigte ähnliche Werte.
    Sollte eine Autoimmunreaktion vorhanden sein, kannst Du sie eigentlich nur durch Immunsuppressiva aufhalten - da gab es Studien zu, die m. Wissens nach kaum von erfolg gekrönt waren. D.h. richte Deine Ernährung aus (langwirkende und spätwirkende Kohlehydrate) und warte ab.
    Sport kann Dir auch helfen die Insulinempfindlichkeit zu steigern, dass Du weniger Eigeninsulin benötigst - das hält die Symptome etwas auf.
    GAD können bereits nachweisbar sein, es gibt aber auch andere Autoantikörper, die evtl. nachweisbar sind - das Wissen hilft Dir aber nicht weiter, denn es gibt keine Therapie (soweit ich das weiß).

    LG, Daniela
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 05.05.2009 14:21:00
    Hallo Anonym, ich weiß, daß Lada ein verzögerter Typ 1 ist, konnte trotzdem ausgeschlossen werden.

    Sind diese Nadeln feiner als die, die ich jetzt hab´:
    BD Micro-Fine 0,25 mm ( 31G) x 5mm?

    Hab´gehört es gibt auch konische Nadeln.
    Ich bin nicht zu blöd zum Spritzen und hab´auch keinen einzigen blauen Fleck am Bauch, aber an mir ist wenig dran und recht viele Muskeln und eine ziemliche Oberflächenspannung auf der Haut ( Nadel geht schwer rein).

    Aber ich schau mal im Netz nach diesen Nadeln, danke für den Tip

    mfg von Astrid
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 05.05.2009 15:41:19
    ja die sind konisch, und nicht spürbar.
    ruf an und laß dir eine probepackung schicken, sind immer 10 st drin, und das kartönchen aufheben ist sagenhaft praktisch für kurzreisen,
    nr. -0800 1115728- der typ ist 32gx6(je höher die nr desto feiner die nadel.
    tip fürs spritzen - ausatmen falte machen
  • Steven

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 00:01:41
    Hallo liebe Leute,

    ich habe einen Arzt im Internet gefragt was er über einen
    GAD- Test in meinem Fall hält.

    Seine Antwort hat mir sehr gefallen.
    (Ist ein Allgemeinmediziner)

    Hier das Schreiben dea Arztes:


    "Hallo Steven,

    Ich bin vielleicht ein recht altmodischer Arzt, aber ich kenne diesen Antikörper gar nicht erst. Ich kam bisher ohne aus. Vielleicht ist er ja doch sinnvoll? Ich habe mal nachgelesen und finde den Test zur Beantwortung Ihrer Frage nicht sinnvoll. Er kann aber Menschen beunruhigen, indem er Ihnen eine theoretische Wahrscheinlichkeit für eine Immun-Diabetes-Erkrankung eröffnet. Das nützt denen erstmal gar nichts, es kann aber ganz schön betroffen machen.
    Beispiel: die Wahrscheinlichkeit, Prostatakrebs zu entwickeln ist für Männer bei ca. 80 %, das könnte man allen jungen Männern sagen. Dabei könnte man sie beruhigen und ihnen erklären, dass nur 6% an Prostatakrebs sterben. Für 74% ist also die Krebserkrankung nicht so richtig bedeutsam, die meisten merken das gar nicht, wenn sie nicht danach suchen. Wie würden sich die Jungen Männer mit dieser Information ihr ganzes Leben lang fühlen? Sie würden vor Angst immer wieder Tests wollen, um zu sehen, ob sie den Krebs schon haben und wie er eigentlich beschaffen ist, denke ich.
    Zurück zu Ihrem Problem: Typ 1 Diabetes tritt früh auf, ist merkbar und der Urintest verrät den Zeitpunkt, wo es ernst wird. Danach ist regelhaft das Insulin für ein (fast) ganz unbeschränktes Leben verfügbar.
    Sie sehen, ich denke eher konservativ. Vielleicht sollten Sie sich einen gestandenen Hausarzt als Berater und Begleiter durch den Medizin-Dschungel gönnen? "
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 02:12:43
    Hallo Steven,

    der gefällt mir :)
    Ich rate Dir trotzdem die Ernährung anzupassen, dass Du diese Unterzuckerungen nicht bekommst, denn sie zeigen, dass Du entweder für diesen Moment zuviel Insulin produzierst oder der Blutzucker irgendwann zu hoch ist, das ist nicht notwendig.
    Vollkormprodukte sind gut, ansonsten nicht zuviele Fette und Eiweiße und wenig Weißmehlprodukte, bzw. sowas wie Gummibärchen (iss besser mal nen Stückchen Schokolade *gg*).

    Viel Glück, Daniela
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 13:38:00
    Hallo Steven,

    bei Typ1 hat der Doc recht, weil der durch nichts aufzuhalten oder zu verzögern ist. Bei Typ2 gebe ich ihm nicht recht. Den kann man bei frühzeitiger Entdeckung eines Prädiabetes durch minimale Änderungen in den Ess- und Bewegungsgewohnheiten weit herauszögern oder sogar ganz verhindern. Deshalb halte ich die frühzeitige Entdeckung eines Prädiabetes für sehr wichtig.

    Du musst übrigens deine Ernährung nicht gleich komplett umstellen. Ich würde erst einmal genau darauf achten, nach was für Mahlzeiten die Hypogefühle auftreten und die dann verändern. Da der BZ- und Insulinspiegel am meisten durch die KH beeinflusst wird, musst du besonders auf die KH achten. Teste einfach, die zu halbieren oder ganz wegzulassen, vielleicht bleiben die Hypogefühle dann aus. Probiere ein bischen hin und her - was nicht hilft kannst du gleich wieder vergessen und alles was hilft, kannst du in deinem täglichen Speiseplan beachten. Am Ende helfen vielleicht ein paar kleine Änderungen mit denen du dein Leben viel entspannter leben kannst als vorher.

    Viel Erfolg, Rainer
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 14:13:17
    sorry aber mir scheint der arzt absolut nicht kompetent.
    denn -- sein vergleich von vorhandenen antikörpern mit krebsmarkern ist nicht von gestern sondern einfach schwachsinn und falsch.
    urinteststreifen benutzt heute niemand mehr , erst recht nicht zu diagnosezwecken.(um festzustellen ob es cola light oder wassercola ist ja)
    für t1 sind seine ratschläge absurd, denn wenn ein t1 vorliegt und insulin gespritzt wird, ist es völlig irrelevant ob jemand "vollkornbrot" ißt. - nur mal gefragt was essen denn die 99% der weltbevölkerung die vollkornbrot überhaupt nicht kennen - witzigerweise sind die deshalb eben nicht kranker als wir.
    für t 2 ist dieser rat geradezu bekloppt, die meisten t2 haben folgeschäden wenn es auffällt.
    der ist reif für die rente.
  • Kai

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 14:43:09
    Hallo Steven,

    eine andere Richtung:

    Evtl. Amalgamplomben, die vielleicht indirekt für die Unterzuckerungen verantwortlich sind, falls Du welche hast.(Plomben)

    MfG
    Kai