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Warten auf Ausbruch - so zermürbend

  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.10.2012 21:24:45
    Hallo,
    heute wende ich mich mal an euch, vielleicht finde ich hier ja Gleichgesinnte.
    Es zermürbt mich, das ewige Warten, Diabetes ja - nein? Wann? Welcher Typ? etc. es zermürbt mich so...
    Aber erstmal von vorn....
    In meiner 2. Schwangerschaft vor 4 Jahren wurde in der 3. SSW Diabetes festgestellt. Niemand konnte mir damals sagen, ob ich den vorher schon hatte oder es einfach nur ein sehr früher und seltener Schwangerschaftsdiabetes war. Ich wurde von einem sehr guten Diabetologen begleitet, der es auch schaffte, dass ich nicht spritzen musste. Zudem wurde mein Baby eng und intensiv untersucht - Ende: alles Top! Baby gesund, Diabetes weg.
    Ich wurde nach der Schwangerschaft noch 2x untersucht mit dem Nüchtern-Test - alles ok. Der Arzt sagte mir, ein Altersdiabetes sei recht wahrscheinlich bei mir, aber das dauert ja wohl noch etwas ;-)
    Im vergangenen Frühling habe ich wieder enorm trinken müssen, mein Diabetologe hat mich sofort wieder getestet.
    Ergebnis: der 1. Wert nach 1 Stunde war ok, der 2. war zu hoch. Das sei kein Grund für meinen großen Durst und keine Diabetes. Aber "es tut sich was". In Amerika gäbe es wohl Tabletten, hier jedoch nicht. Wir müssten abwarten. Muss jetzt jedes Jahr zum testen.
    Aber es macht mich zeitweise irre: auf was warte ich? Wie lange warte ich? Was passiert mit mir? er gab mir Tips zum "gesunden Leben", dh. Bewegung Fett etc. Manchmal schaffe ich es, nicht darüber nachzudenken, manchmal aber nicht.
    Zudem bin ich erblich wahrscheinl. vorbelastet: meine Halbtante hatte Typ1, ist mit 49 gestorben, da sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan bekommen hat. Das ist zwar jetzt 20 Jahre her, aber ich habe als Jugendliche viel mitbekommen...und nun diese Ungewissheit...wer hat denn auch so angefangen????
    Danke für eure Infos...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.10.2012 23:14:24
    Gast schrieb:
    Zudem bin ich erblich wahrscheinl. vorbelastet: meine Halbtante hatte Typ1, ist mit 49 gestorben, da sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan bekommen hat.



    Wahrscheinlich vorbelastet ? ;-)
    In diesem Fall - Halbtante Typ1 - bist du tatsächlich vorbelastet.
    Allerdings bewegt sich die Wahrscheinlichkeit dass du deshalb auch an Typ1 erkranken könntest auf so niedrigem Niveau dass du diese Sorge schon mal getrost vergessen kannst.

    Dein Erkrankungsrisiko wäre mit oder ohne Tante weder geringer noch größer. Je nachdem wie du es sehen willst.

    Grüße
    Havier




  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.10.2012 09:00:15
    hallo, ohne dir jetzt auf den imaginären schlips treten zu wollen, mal-->
    nix mit erblicher vorbelastung, den das war typ 1, du redest von typ 2. ist was ganz anderes.
    daß deine tante an diabetes t 1 gestorben ist, hat absolut nix mit spenderorgan zu tun, es gibt typ 1 diabetiker die diesen seit 60 und mehr jahren haben und immer noch leben, dazu gibt es seit 1923 insulin.
    weshalb ist es für dich ein qualitätszeichen für einen arzt der dich ohne insulin über die ss bringt ? mit insulin wärs genauso gegangen, insulin macht nicht süchtig, und wenns nicht mehr gebraucht wird wird es abgesetzt.
    den arzt der von imaginären pillen in usa faselt sofort wechseln - stimmt nicht.
    -und, du hast es geschafft deinen post völlig ohne jeden "wert" zu schreiben das nutzt uns garnichts, (wie : nüchtern wert, ogtt-werte, hba1c werte)(auch mal eigene werte nach normalem essen)
    --ärzte die von altersdiabetes faseln lasse ich sofort stehen, es heißt typ 2 und hat mit dem alter gar nichts zu tun.
    -- mach dich nicht verrückt -- denn 1. bricht diabetes überhaupt nicht aus, denn es ist eine stoffwechselerkrankung und keine infektion.
    und 2. gibt es tabletten, byetta, victoza, und verschiedene insuline, und wenn es nötig ist wirst du sie bekommen. und genauso weiterleben wie bisher.
    -was nie schaden kann : sich informieren, ruf mal bei novo nordisk , accu chek, an die haben gute infos über t2. lies mal bei -diabetesinfo- die grundlagen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 228
    Beiträge: 92
    Mitglied seit: 20.08.2011
    am 03.10.2012 09:14:28
    wie waren die werte genau?
    gibts einen langzeitzuckerwert=hba1c?
    baba
    marion
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 03.10.2012 11:13:19
    Hallo Fragerin,

    warum und auf was willst du warten? Du kannst jetzt schon dein Leben so umstellen, wie du es sowieso tun musst, wenn der Diabetes so weit fortgeschritten ist, dass du die Diagnosegrenzen endlich übersteigst. Dann wird dir dein Arzt empfehlen, deine Ernährung umzustellen und regelmäßig Sport zu treiben. Je eher du damit beginnst, desto wirkungsvoller sind die Maßnahmen.

    Wie du die Ernährung sinnvoll umstellen kannst, das wird sehr gut in dem Buch "Stopp Diabetes" (hier eine Leseprobe) beschrieben. Das Buch ist übrigens nicht nur an Diabetiker gerichtet, sondern auch alle, die die Entwicklung eines Diabetes vermeiden wollen.

    Beste Grüße, Rainer