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Blödsinn Assistenzhunde für Diabetiker

  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.06.2013 09:35:34
    http://www.abendblatt.de/reise/article117114783/Assistenzhunde-brauchen-einen-Ausweis-auf-Reisen.html

    "...Aila ist ein Hypohund, darauf trainiert, an dem Geruch ihres Herrchens einen niedrigen Blutzuckerspiegel zu erkennen. Fällt der Wert unter 40 mg pro Deziliter Blut, schlägt der Wolfsspitz Alarm. Bei einer Unterzuckerung fängt der Betroffene an zu schwitzen, er hat starkes Herzklopfen, Atemnot, Seh- und Sprachstörungen..."

    Der Assistenzhund zeigt mir dann durch sein Bellen an, dass ich schwitze, starkes Herzklopfen, Atemnot sowie Sprach- und Sehstörungen habe? Oder schiebt er mir gleich ein Stück Traubenzucker in den Mund? Alles Geldschneiderei!
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    am 14.06.2013 13:46:20
    Bin ganz deiner Meinung!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.06.2013 19:33:07
    Ich war mit meinem Hund auf einer längeren Wanderung. Zum Schluss wurde das Gelände schwierig und ich musste mich konzentrieren und kämpfen, um die letzten Kilometer zu schaffen... Die üblichen Alarmzeichen für eine Unterzuckerung gingen in der Anstrengung unter.
    Mein Hund (kein Asistenzhund) wurde unruhig, benahm sich untypisch. Er blieb, völlig untypisch, an meiner Seite. Stupste mich mit der Nase an der Hand und wurde immer unruhiger.... Ich setzte mich hin und kaum kam ich etwas zur Ruhe, spürte ich: Das war nicht nur die Anstrengung. Eine BZ Messung ergab einen katastrophal tiefen Wert. Ich bin überzeugt, ohne meinen Hund wäre ich kurze Zeit später umgekippt...alleine auf weiter Flur !
    Soviel zum Thema Blòdsinn !!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.06.2013 19:55:15
    Gast schrieb:

    Der Assistenzhund zeigt mir dann durch sein Bellen an, dass ich schwitze, starkes Herzklopfen, Atemnot sowie Sprach- und Sehstörungen habe? Oder schiebt er mir gleich ein Stück Traubenzucker in den Mund? Alles Geldschneiderei!


    Nein, der Hund zeigt nicht an, dass Du schwitzt, sondern dass Deine Dunstwolke einen deutlichen Anteil gegenregulativer Hormone, z.B. Adrenalin, enthält.
    Und Traubenzucker kann Dir ein Hund natürlich nur schwerlich in den Mund stopfen, aber er kann dressiert werden, solchen zu holen wenn er Deine Hypo-Wolke riecht.

    @EMM
    Katzen riechen das auch, sind aber nicht gut dressierbar.

    Gruß
    Joa
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.06.2013 20:05:50
    Gast schrieb:
    http://www.abendblatt.de/reise/article117114783/Assistenzhunde-brauchen-einen-Ausweis-auf-Reisen.html

    Der Assistenzhund zeigt mir dann durch sein Bellen an, dass ich schwitze, starkes Herzklopfen, Atemnot sowie Sprach- und Sehstörungen habe? Oder schiebt er mir gleich ein Stück Traubenzucker in den Mund? Alles Geldschneiderei!



    Ich denke, Sie wissen nicht, wie sich ein Hypo auf die Wahrnehmung und das Denkvermögen auswirkt. Gerade mit den neuen Insulinsorten (etwa Lantus) kann es schwierig sein, ein drohendes Hypo rechtzeitig selber zu erkennen. Da kann jemand aussenstehender (auch ein Hund) schon mal zum Lebensretter werden.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 15.06.2013 10:48:47
    Gast schrieb:
    Gast schrieb:

    @EMM
    Katzen riechen das auch, sind aber nicht gut dressierbar.

    Gruß
    Joa



    Das weiß ich. Meine Katze hat mich schon einmal nachts geweckt als mein BZ sehr niedrig wurde. Nomalerweise wach ich in so einem Fall auf.

    Trotzdem ziehe ich es vor, meinen BZ selbst unter Kontrolle zu halten und das nicht einem Tier zu überlassen.


  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2013 12:07:31
    vor allem da man bei hypo zwar ohnmächtig werden kann, aber nicht ins koma fällt (das tut man nur bei hyper, ketoascidose ohne behandlung).
    daher wacht man nach einiger zeit auch wieder auf, der körper hilft sich da schon.
    was gerade lantus mit hypo zu tun hat weiß nur anke. mit den alten tierischen insulinen sind die leute genauso in hypos gekommen, wegen fehlender selbstkontrolle sogar öfter.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 15.06.2013 12:19:35
    Gast schrieb:
    vor allem da man bei hypo zwar ohnmächtig werden kann, aber nicht ins koma fällt (das tut man nur bei hyper, ketoascidose ohne behandlung).
    daher wacht man nach einiger zeit auch wieder auf, der körper hilft sich da schon.
    was gerade lantus mit hypo zu tun hat weiß nur anke. mit den alten tierischen insulinen sind die leute genauso in hypos gekommen, wegen fehlender selbstkontrolle sogar öfter.



    Wie wahr, wie wahr. Meine Mutter hatte tierisches Insulin und ich hatte alle Hände voll zu tun, ihre Hypos abzuwenden. Die hat das nie selbst bemerkt, weil sie dement wurde.

    Ich bin auch der Meinung, daß man selbst für seinen Körper verantwortlich ist und ihn eben auch kennen sollte. Selbst wenn man mal in eine Hypo geraten sollte, so ist das kein Todesurteil, wenn es auch nicht gerade angenehm ist, morgens schweißgebadet aufzuwachen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2013 15:42:09
    Es gibt einige Studien die nachweisen, dass allgemein bei tierischen Insulinen die Warnzeichen für ein Hypo länger im Voraus bemerkt wurden. Und das bei den neuen Insulintypen der Zeitraum zwischen den ersten Anzeichen für ein Hypo und einer Ohmacht allgemein kürzer ist. Ich denke, dass man dies als Tatsache akzeptieren kann. Genauso wie die Tatsache, dass dies auch sehr individuell sein kann und die Aussage eben nur allgemein gültig ist.
    Etwas merkwürdig finde ich die Ablehnung von Hunden mit der Begründung, man sollte seinen Körper selber kontrollieren. Also sollen alle Hilfsmittel, wie BZ- Messgeräte oder sogar Insulin abgelehnt werden? Der Hund ist doch auch nur ein Hilfsmittel und kann (muss nicht) zudem ein sehr wichtiger psychologischer Faktor sein! Ich glaube kaum, dass jemand so unvernünftig ist und sich alleine nur auf seinen Hund verlässt....obwohl, blinde Menschen tun dies ja auch.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2013 15:52:40
    Geldschneiderei wird mit Allem und Jedem betrieben. Das ist sicher kein Argument gegen den Einsatz von Aassistenzhunden. Die einzige Firma, die keine Geldschneiderei betreibt ist die Firma Roche...die hat mir bereits zum zweiten mal ein BZ-Messgerät geschenkt. Die tun das aus reiner Menschenliebe ohne jeden finanziellen Gedanken......oder täusche ich mich da??
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2013 16:02:45
    wo sind denn studien die sowas aussagen ? und dann noch einige.
    der durch anke bekannte herr teuscher hat mal einige versuche mit gesunden gemacht.
    das ist alles, der rest ist fantasie.
    zudem fällt man nicht einfach so in ohnmacht.
    und der vergleich blindenhund und diabetikerhund hinkt gewaltig.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2013 18:41:47
    Hier ein Beispiel:

    http://www.diabetes-index.de/sites/diabetes-index.de/files/other/TeuscherArtikel.pdf

    Es gibt noch mehr, vor allem in englisch. Googeln hilft....
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2013 18:52:07
    Mein Vorredner hat recht, insbesondere bei Lantus ist eine abgeschwächte Wahrnehmung von Hypo Symptomen nachgewiesen:

    http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000284/WC500036082.pdf

    Hier wird bei Lantus explitizit gewarnt:

    Den Patienten sollte bewusst gemacht werden, dass es Umstände gibt, bei denen die Warnsymptome einer Hypoglykämie vermindert sein können. Bei bestimmten Risikogruppen können die Warnsymptome einer Hypoglykämie verändert oder abgeschwächt sein oder ganz fehlen. Dazu zählen Patienten,
    .........
    Solche Situationen können zu einer schweren Hypoglykämie führen (und möglicherweise zum Bewusstseinsverlust), bevor der Patient die hypoglykämische Stoffwechselentgleisung überhaupt bemerkt.
    denen sich die Blutzuckereinstellung deutlich verbessert hat, denen sich eine Hypoglykämie langsam entwickelt,
    älter sind,
    von tierischem Insulin auf Humaninsulin umgestellt worden sind, denen eine autonome Neuropathie vorliegt,
    denen die Diabeteserkrankung schon lange besteht,
    an einer psychiatrischen Erkrankung leiden,
    gleichzeitig mit bestimmten anderen Arzneimitteln behandelt werden (siehe Abschnitt 4.5).
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2013 19:07:12
    Wozu die Diskussionen ? Einfach den Beipackzettel von Lantuus lesen. Hier wird bei Umstellung von tierischem zu human Insulinen ,fett unterstrichen, vor den abgeschwächten oder fehlenden, Anzeichen eines Hypos gewarnt !

    Schönen Sonntag
    RS
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2013 20:11:07
    was wird nicht alles im beipackzettel erwähnt, und teuscher ist von vorgestern und hat eigentlich überhaupt nichts festgestellt.
    etliche millionen diabetiker nutzen nicht nur lantus auch alle anderen human und analoginsuline, und fallen nicht plötzlich in eine hypo, die immer ein zeichen von fehlerhafter therapie ist.
    daher ist es viel wichtiger als einigen diabetikern nen hund zu bezahlen (bei allen gehts garnicht) die schulungsbasis erheblich zu verbessern, da haperts.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 15.06.2013 20:13:09
    Gast schrieb:
    Es gibt einige Studien die nachweisen, dass allgemein bei tierischen Insulinen die Warnzeichen für ein Hypo länger im Voraus bemerkt wurden. Und das bei den neuen Insulintypen der Zeitraum zwischen den ersten Anzeichen für ein Hypo und einer Ohmacht allgemein kürzer ist. Ich denke, dass man dies als Tatsache akzeptieren kann. Genauso wie die Tatsache, dass dies auch sehr individuell sein kann und die Aussage eben nur allgemein gültig ist.
    Etwas merkwürdig finde ich die Ablehnung von Hunden mit der Begründung, man sollte seinen Körper selber kontrollieren. Also sollen alle Hilfsmittel, wie BZ- Messgeräte oder sogar Insulin abgelehnt werden? Der Hund ist doch auch nur ein Hilfsmittel und kann (muss nicht) zudem ein sehr wichtiger psychologischer Faktor sein! Ich glaube kaum, dass jemand so unvernünftig ist und sich alleine nur auf seinen Hund verlässt....obwohl, blinde Menschen tun dies ja auch.



    Ein Hund ist kein Hilfsmittel, sondern ein Tier, das auch das Recht hat, ein artgerechtes Leben zu führen. Da man sich also offensichtlich nicht allein auf seinen Hund verlassen kann, warum braucht man dann einen.
    Der Vergleich mit einem Blindenhund ist unsinnig.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 15.06.2013 20:15:19
    Gast schrieb:
    was wird nicht alles im beipackzettel erwähnt, und teuscher ist von vorgestern und hat eigentlich überhaupt nichts festgestellt.
    etliche millionen diabetiker nutzen nicht nur lantus auch alle anderen human und analoginsuline, und fallen nicht plötzlich in eine hypo, die immer ein zeichen von fehlerhafter therapie ist.
    daher ist es viel wichtiger als einigen diabetikern nen hund zu bezahlen (bei allen gehts garnicht) die schulungsbasis erheblich zu verbessern, da haperts.



    So ist es.

  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2013 20:56:41
    Lol....zum brüllen. Beibackzettel, Studien, Erfahrungen von zig tausend Menschen......alle haben unrecht. Nur ich habe recht.
    So was nennt mann dann wohl Beratungsresistent !!
    Bleibt nur zu hoffen, dass diese Herren (oder Damen) keine Diabetespatienten betreuen und beraten.
    R.S.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.06.2013 10:04:44
    ja ja immer die selbe leier, sowas können wir hier schon singen.
    im bpz steht was gemeldet wird , und da melden sich auch solche spinner wie anke die nur panik verbreitet, studien gibt es nicht was teuscher da gemacht hat ist keine studie,
    und millionen kommen mit den modernen insulinen excellent klar, einige wenige kommen mit ti besser klar, warum nicht, der größte teil der trommler so wie anke trommelt aus blödheit.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.06.2013 22:16:57
    Studien gibt es nicht? Aha, die Pharmafirmen können also Ihre Produkte weltweit ohne klinische Studien vertreiben? Und Zulassungen gibt es ohne Nachweise über Indikation und Kontraindikation (die in einer Studie für jedes Land einzeln erstellt werden muss).
    Entschuldigen Sie die klaren Worte, aber Sie sind ein Dummschwätzer!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.06.2013 22:25:09
    quatschkopp, lesen dann erst schreiben, es geht um etwas völlig anderes,
    natürlich gibt es studien, hier aber ging es um angebliche studien die keine waren.
    also einfach fresse halten wenn man nicht weiß worum es geht.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 17.06.2013 09:08:07
    Gast schrieb:
    quatschkopp, lesen dann erst schreiben, es geht um etwas völlig anderes,
    natürlich gibt es studien, hier aber ging es um angebliche studien die keine waren.
    also einfach fresse halten wenn man nicht weiß worum es geht.



    Wie wär's wenigstens mit einem Minimum an Anstand. Ihre Gossensprache ist nicht angebracht.