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Duodenalen Switch
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Hawkeye
Rang: Gastam 07.04.2009 15:41:40
Gestern habe ich einen Vortrag über eine Methode mit bekommen,bei der es möglich ist Diabetes TypII zu heilen.Bei dieser Methode wird in einer Op 75% des Magen entfernt und mit einem Teil des Dünndarm ersetzt.Nach dieser Op soll man erstens je nach Körperegewicht bis zu 35 kg verlieren und zum andern von Diabetes geheilt sein.Bei fast allen lag der HbA1c wehrt bei 4,5.Ausgeführt werden diese Op´s im Krankenhaus Monheim. Übernommen werden die Kosten von den Krankenkassen bei insulinpflichtigen Diabetikern. Ich werde das Risiko wohl eingehen. von Hawkeye -
dgfhtr
Rang: Gastam 07.04.2009 16:09:52
Dir ist aber schon bewusst, dass es auch normalgewichtige 2er gibt. Ich glaube kaum, dass die durch 35 kg weniger gesund werden. Entscheidend durfte da wohl der C-Peptid-Wert sein. Denn fast ohne eigenes Insulin nützt dir eine Gewichtsabnahme nichts (wobei Abnehmen bei Erfordernis nie verkehrt ist). Und was ist mit denen, die mit OAD auskommen? Nix Kassenleistung? -
n
Rang: Gastam 07.04.2009 17:02:01
Übernahme der Kosten durch die KK? Ich denk nicht, dass das so easy abgehen wird. Das geht mindestens ein paar Runden über den Med. Dienst und Gutachten. Und 75 % des Magens entfernen lassen, überhaupt, sich auf so ein hohes OP-Risiko einzulassen...vieviel wiegst du denn? -
Hawkeye
Rang: Gastam 07.04.2009 21:24:56
Zur Kassenleistung kann ich folgendes sagen:Es wird übernommen.Ich selbst wiege 104kg.Andere Patienten hatten weniger und teilweise mehr.Alle die dort waren hatten kaum oder garkeine Probleme mit ihren Werten. Fast alle hatten einen sehr niedrigen Hba1c-Wert. Der niedrigst lag bei 4 under höchst bei 5,9.Des weitern kann man sich im Diabeteszetrum in Haan erkundigen.Die Adresse ist hier im Feld Adresse zu finden.Mich hat das auch zuerst geschockt eine Op die mit Sicherheit nicht einfach ist.Ich hatte schon vor Jahren eine Darmkrebsop und weis wie mieß es einem gehen kann,aber die Folgen von Diabetes sind ja auch nicht ohne auch für zunächst gut eingestellte.Aber jeder sollte sich seinen Weg selber suchen,aber abends mit 120 oder 150 ins Bett und nachts mit Unterzucker abstürzen und morgens mit 250 wieder aufstehen und das über eine längere Zeit da kommt man doch ins grübeln. von Hawkeye -
sdfre
Rang: Gastam 07.04.2009 22:12:44
>>aber abends mit 120 oder 150 ins Bett und nachts mit Unterzucker abstürzen und morgens mit 250 wieder aufstehen und das über eine längere Zeit da kommt man doch ins grübeln.<<
Wenn du abends 120 mg/dl hast und nachts in eine Hypo rasselst, benutzt du zuviel Insulin und die hohen Morgenwerte sind dann eine klare Gegenregulation. Da sollte man nicht grübeln, sondern nach Absprache mit dem Diabetologen handeln/ regulieren!! -
klausdn
Rang: Gastam 07.04.2009 23:13:52
ja , also das sollte doch mit minimalem eigenmanagement hinzubrkommen sein.
da zum messer zu greifen erscheint mir, doch stark übertrieben. du wirst staunen "da" kommt mir ganz stark der verdacht nach "versuch" in den sinn.
bisher war von bmi über 40 die rede,
und frage dich bitte was ist wenn der dm bleibt ?
dann bist du 3/4tel deines magens los, hast ne recht kapitale op hinter dir, bist klapperig und hast trotzdem dm ? aber bitte laß dich nicht beeinflussen.
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Hajo Janse
Rang: Gastam 07.04.2009 23:19:28
Mann soll bedenken dass die Mage aus ein SUPER dehnbares Gewebe besteht. Innerhalb 2 Jahre ist die Mage wieder auf seine ursprungs Grosse zurück wenn maan ihm nach der OP jedesmal vollstopft.
Dieses ist bekannt beim Leute wobei die Mage beim Krebsoperation bis zu 80% entfernt wurde.
Somit nichts gewonnen. von Hajo Janse -
v
Rang: Gastam 08.04.2009 10:12:45
Eigentlich ist es ganz einfach. Wenn du weißt, wo die OP gemacht wird, also in Monheim, dann gibt es mit Sicherheit dort auch eine Selbsthilfegruppe oder eine Patientengruppe, die AUCH dort operiert wurde. Und die würde ICH erst mal befragen, wie es Ihnen jetzt so geht. ich erinnere mich an einen Artikel, der so eine OP beschrieb, und man schrieb, dass durch die OP selbst eine Hormongeschichte abläuft, die man aber noch nicht erklären kann, wodurch sich aber der BZ noch vor der Gewichtsabnahme verbessern würde. Und die Diabetiker benötigten danach weniger Medikamente. Aber dass sie ganz ohne auskommen? Sie bleiben auf jeden Fall Diabetiker.
Ich hab mal gegoogelt und bin fündig geworden.
Raussuchen musst du es dir aber nun selbst.
http://www.google.de/search?hl=de&q=monheim+SHG+Diabetes-OP&meta=&aq=f&oq=
Aber ganz ehrlich? Wenn du schon mal Krebs hattest, kann es dir passieren, dass durch einen erneuten chirurgischen Eingriff dein Körper wieder mal geschwächt wird. Ob das so gut ist. Aber entscheiden musst du es am Ende selbst. Du bist doch Typ 2?
Warum informierst du dich nicht vor so einer OP erst mal über eine Byetta-Therapie? Hier wird auch kein Insulin mehr gespritzt, man hat keinen Hunger mehr und verliert richtig gut an Gewicht, so liest man es immer wieder in den Foren. -
Daniela
Rang: Gastam 08.04.2009 12:59:42
Das würde ja bedeuten nur durch zuviel Essen erkrankte man an Diabetes Typ 2 und das ist definitv UNSINN! von Daniela -
v
Rang: Gastam 08.04.2009 13:42:52
Nein, Daniela, so war das auf keien Fall gemeint. Man verliert schon durch den bloßen Wegfall der meist sehr hohen Insulindosen an Gewicht. Das Sättigungsgefühl und die Gewichtsabnahme ist ein positiver Nebeneffekt.