Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Stark schwankender Insulinbedarf.

  • Arne

    Rang: Gast
    am 01.04.2009 13:31:36
    Hallo,

    ich habe seit fast 2 Jahren Diabetes Typ 1. In dieser Zeit hatte ich regelmäßig Schwankungen im Insulinbedarf. Was bis jetzt kein Problem war. Nach 2-3 Tagen hatte ich die Einstellung immer angepasst. Aber was an diesem Wochenende eingetreten ist, habe ich in dieser Intensität noch nicht annähernd erlebt.

    Hatte meine erste Mahlzeit erst am Nachmittag zu mir genommen (kommt selten vor und war bisher auch kein großes Problem). Hatte für Pizza und ne größere Portien Süssigkeiten 11 Einheiten Humalog gespritzt. Da dies meine erste Mahlzeit war habe ich nach 20min. kontrolliert und 120 gemssen. Hab noch 1 BE Traubenzucker gegessen und wieder nach 20 Minuten gemessen, diesmal 115. Also noch 1 BE und 20 Minuten gewartet. Dann der Schock, nur 67. Also erst ein Glas mit 2,5BE Haushaltszucker im warmen Wasser aufgelöst getrucken, dann nochmal 1,5BE Traubenzucker dazu. Nach 5 Min. war der Blutzucker bei 48. Nochmal ein Glas mit Haushaltszucker getrunken (in vorrigen Unterzuckerungen wirkte der innerhalb 3Min. Traubenzucker erst nach 10min.). Nach weiteren 5 Min:Zucker auf 36. Wieder bischen Traubenzucker gegessen. Nach 5min. 56. Dachte jetzt wär ich übern Berg. Pustekuchen. 10 Min. später wieder 42. Notfallspritze gegeben, danach ging es. Insgesamt hatte ich ca. 10BE gegessen und der Blutzucker ist danach nur bis 143 gesteigen. Abends (3,5Std. nach der Insulingabe) wurde mir schlecht und ich musste feststellen, dass innerhalb 20Min der Blutzucker ohne erkennbaren Grund von 130 auf 75 gefallen war. Konnte den mühsam wieder hoch bringen (wieder mit starker Verzögerung bei der Wirkung des Zuckers). War kurz davor einen Krankenwagen zu rufen und völlig fertig mit den Nerven.
    Die letzten Tage hatte ich mehrere Unterzuckerungen. Hab jetzt mein Basalinsulin von 14 Einheiten, erst auf 12 (Blutzucker sank ohne Einwirkung von Insulin von 260 auf 140) und jetzt 6 gesenkt. Zum Frühstück habe ich erstmal nix gespritzt (sonst 1:2) und warte ab was passiert.
    Hab morgen einen Termin bei meinem Diabethologen. Wollte aber schon mal wissen ob ihr so was mal erlebt habt. Bin echt fertig und hab tierischen schiss wieder zu unterzuckern.

    mfg
    Arne
  • gdhft

    Rang: Gast
    am 01.04.2009 19:12:59
    ausprobieren ist immer gut. habe allerdings keinen plan, woran deine schilderungen liegen könnten. honeymoon-phase nach 2 jahren? ist etwas lange. könnte aber sein. durch kontrollen solltest du versuchen den richtigen be-faktor zu ermitteln. offensichtlich war der 1:2 zu hoch! ist aber schon mal gut, dass du keine "unbemerkten hypos" hast, sondern sie unter hi (nehme mal an, dass du selbiges benutzst) merkst (was hier leider oft in abrede gestellt wird!). von den hypos also nicht bange machen lassen. kontrollieren + reagieren!
    melde dich mal, bezgl. der arztmeinung dazu.
  • Anke

    Rang: Gast
    am 01.04.2009 21:57:07
    @Arne:

    Ich hatte ähnliche Erfahrungen mit Humalog gemacht und selbst die Künstler(Ärzte)) im Krankenhaus (Neu-Einstellung u. Schulung) wußen auch nicht mehr weiter. Die Hyporproblematik kam auch noch dazu.
    Diese Probleme habe ich jetzt alle nicht mehr...habe einen superguten HbAc1-Wert(5,9 )ich bemerke meine Hypos(leichte Hypos) rechtzeitig und kann gegensteuern.
    Ich benutze seit 3 Jahren tierisches Insulin vom Schwein(es gibt aber auch Insulin vom Rind -das soll noch besser sein).
    Befrage mal deinen Arzt dazu -oder wechsel den Arzt ,wenn er dir die Schuld gibt für das Dilema....- du kannst sicherlich nix dafür das Humalog der größte Murks aller Zeiten ist !!! von Anke
  • hgdqwfquw

    Rang: Gast
    am 01.04.2009 22:07:28
    du quatschst schön wieder blödes zeug. deine schweineinsulin interessiert hier keinen mehr. erstens hat er mit hypos keine probleme (lesen, nicht träumen!) und es hatihm auch kein arzt eine schuld an irgendetwas gegeben. du weisst von nix irgendwas, aber reisst den schnabel auf. hast du kein fernseher oder gute bücher? arme suppe! auch kannst du niemals eine honeymoon-phase gehabt haben (ich spar mir, warum nicht!). und der grösste murks aller zeiten machst du und nichts anderes.
  • Alois

    Rang: Gast
    am 01.04.2009 22:53:28
    Trotz excellentem Schweineinsulin " leichte Hypos " Anke ?
    Also auch damit schaffst Du ein miserables Management. von Alois
  • Silas

    Rang: Gast
    am 02.04.2009 00:14:17
    Bevor das Thema hier durch "stupid persons" ins Uferlose geht:

    Deine Schilderungen, Arne, sind für mich aus 2 unterschiedlichen Ansichten zu erklären.

    Vielleicht trägt die hohe Menge an Insulin dazu bei, daß die Werte soweit nach unten fallen und dann im unteren Bereich nach Gabe von Kohlenhydraten trotzdem nicht richtig in den Normbereich gehen. Dieses Phänomen kann auftreten und sollte nicht überbewertet werden.
    Bei Analoginsulinen vielleicht die gespritzte Menge teilen, also mit 2 kleinen Teilmengen.

    Das andere kann sein, muß aber nicht, daß hier eine Unverträglichkeit des Insulins vorliegt.

    Wenn Du trotz sorgfältiger Insulin-/BE-Anpassung eine gravierende Verschlechterung erfährst, wäre die Unverträglichkeit VIELLEICHT ein Aspekt, der in Erwägung gezogen werden sollte.

    Andererseits kann evtl. auch körperliche Belastung zuvor einer Rolle gespielt haben
    Beobachte die weitere Zeit, inwieweit solche Situationen wieder auftreten oder auch nicht und berichte darüber, wenn Du magst.

    Hier sind keine Ärzte, sondern nur Laien und Diabetiker am Werk. Ärzte sind allerdings auch nicht allwissend.
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 02.04.2009 00:14:53
    Hallo Arne,

    ja, so ging es mir auch - Ursache war damals eine Remissionsphase.
    Sehr wahrscheinlich muss das Depot (Basalinsulin) noch weiter herab gesetzt werden, bzw. kann es sogar sein, dass Du ein anderes Depot benötigst weil Dein Körper keinen linearen Insulinbedarf hat.

    Ob es nun am Insulin liegt, kann Dir niemand hier beantworten.
    Es KANN sein, dass das Insulin dazu beiträgt, dass Dein Zucker so schwankt, MUSS ABER NICHT.

    LG, Daniela
  • ff

    Rang: Gast
    am 02.04.2009 18:23:33
    Nu, wer hat schon einen linearen Basalbedarf?
    Die biologische Uhr lässt die Insulinempfindlichkeit über 24 Stunden bisweilen sehr stark schwanken.
    Kein Basalinsulin der Welt kann die BSD
    perfekt imitieren.
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 02.04.2009 19:41:46
    jede über 8 h hinausgehende essenspause verursacht eine gewisse insulinresistenz, darauf kann man sich einstellen.
  • Arne

    Rang: Gast
    am 03.04.2009 00:24:16
    Danke für die Antworten.
    War heute beim Diabetologen. Sagte es sei eine Remissionsphase. Obwohl es sehr ungewöhnlich ist das sie 2 Jahre nach Ausbruch meines Diabetes auftritt. Versuche mal wie es aussieht wenn ich das Basalinsulin komplett weglasse. 6 Einheiten war vor allem Nachts wohl noch zu viel. Nach so einem Absturz ist es natürlich schwer (anstrengend und nervenaufreibend) eine neue Einstrellung zu finden. Wird wohl noch ein paar Tage dauern. von Arne
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 07.04.2009 00:49:19
    Hallo Arne,

    welches Depotinsulin verwendest Du?
    Ich hatte anfangs Lantus, das wirkte sich ca. 2 Tage lang auf den BZ aus, d.h. man muss den Zucker über 2 Tage beobachten bevor man weiter reduziert. Wenn Du allerdings so heftige Unterzuckerungen hast, dann empfehle ich radikale Reduktion und nachts wach bleiben + messen.

    LG, Daniela
  • c

    Rang: Gast
    am 07.04.2009 11:41:45
    Frage: würde hier nicht ein ordentlicher Basalratentest erst mal auch Auskunft geben, ehe Arne experimentierfreudig an de Insulindosen dreht? ich frag ja nur als Laie..
  • Arne

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 12:57:04
    Kleiner Zwischenbericht.

    Nachdem 6 Einheiten meines Depotinsulins (Lantus) wohl zu viel waren hatte ich mal auf 0 gestellt. Klappte die ersten Tage auch ganz gut. Aber hatte immer einen Wert um 200. Mittlerweile bin ich auf 4 Einheiten. Da er bei dieser Menge Nachts schon um ca. 40 fällt denke ich, dass ich mehr nicht spritzen sollte. Trotzdem kriege ich den BZ kaum unter 200. Das Problem ist auch das mein Normalinsulin (Humalog) sich ziemlich merkwürdig verhält. Mittags kann der Zucker um 80-90 je gespritzter Korrektureinheit fallen. Abends sind es 60-70. Nachts wieder 80-90.
    Es ist also recht schwer die richtige Einstellung zu finden.
    Als zusätzliches Hürde sind da Panickattacken (vor einer UZ) die ich regelmäßig bekomme. Diese sind nach einer unerwarteten Unterzuckerung Anfang des Jahres aufgetreten. Waren bis lang auch kein so großes Problem. Allerdings wo jetzt meine Bauchspeicheldrüse wieder mehr arbeitet hat sich das geändert. Die schüttet dann nämlich fleißig Insulin aus. Der BZ kann so in 4 Min. um 30 fallen. Ihr könnt euch ja vorstellen was dann passiert wenn man dann durch zu viel gespritztes Insulin unterzuckert, z.B. einen Wert von 52 misst und der Körper neben dem Humalog noch eine richtige Portien eigenes Insulin dazuschießt. Selbst Werte von 100 können dann schon gefährlich werden.


    von Arne
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 13:07:26
    Hallo anonym,

    Du schriebst:
    "Frage: würde hier nicht ein ordentlicher Basalratentest erst mal auch Auskunft geben, ehe Arne experimentierfreudig an de Insulindosen dreht? ich frag ja nur als Laie.."

    Die Frage ist an sich richtig gestellt, wenn man aber sehr starke und viele Unterzuckerungen hat, ist erstmal das Insulin abzusenken, schließlich soll man eine BR-Testung auch durchhalten ;-)
    Ich kenne derartige Zustände aus meiner Remissionsphase, wenn man stundenlang unterzuckert, ist mit Messen mau, außerdem zählt man dann keine BEs mehr, bzw. schreibt nicht mehr auf, dafür ist keine Zeit...

    Arne,

    Lantus für T1-Diabetes ist eigentlich schon ziemlicher Unsinn, denn Lantus stellt quasi linear Insulin zur Verfügung und oben wurde bereits erwähnt, dass eigentlich niemand einen linearen Insulinbedarf hat, vor allem kein T1-Diabetiker.

    Depot auf 0 ist nicht gut, mindestens 2 IE solltest Du dem Körper geben, damit die Insulinbildner nicht zuviel arbeiten müssen.
    Sprich mit Deinem Arzt über eine andere Therapie, ein 24 h-Insulin ist wahrscheinlich nicht die optimale Lösung für Dich, wenns nicht mit Depot geht, musst Du eben eine Pumpe bekommen, evtl. nur zum Übergang bis Deine Remission zuende ist.

    LG, Daniela
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 17:47:11
    bitte nicht alle über einen kamm scheren,
    es gibt einige typ 1er die mit lantus hervorragend klar kommen, sogar mit extremsport.
    vor allem wie soll ein basalratentest hier funktionieren ?
    der wird ja bei überschreiten von 200 abgebrochen, genau wie bei korektur.
    da die meisten panikattacken gar nicht kennnen kann man da auch garnicht raten.
    wer hatte nicht schon mal ne hypo ? na und !
  • c

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 10:45:06
    Arne, warum gehst du nicht endlich mal zu einem Psychologen? Aus dem, was du schreibst, wird sehr deutlich, dass du psychologische Hilfe bitter nötig hast, um deinen DM zu begreifen und zu verstehen.
    Und es gibt sehr gute Psychologen.
    Du schreibst von schwankenden BZ-Werten. Klar. Du hast auch nicht den ganzen Tag einen gleichbleibenden Blutdruck oder Puls. Wie sind eigentlich deine Grundlagenkenntnisse über Diabetes? Sichtlich mau.

    Das Internet wird dich am Ende nicht heilen!!!
  • Arne

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 13:18:48
    @anonym

    Ich denke meine Kenntnisse sind schon ausreichend. Und deine Anführungen über Puls und Blutdruck sind mir klar. Bis auf deinen Vorschlag mit dem Psychologen sind deine Ausführen völliger Quatsch! Lass deine Kommentate bitte demnächst woanders ab. Außerdem habe ich ja geschrieben, dass ich beim Diabetologen war und nächste Woche auch wieder hin muss. Wahrscheinlich hast du die Beiträge nur halb gelesen, was deine dummen Kommentare erklären würde.
    Suche hier auch keine Beratung sonder Tips und Leute die velleicht schon mal ähnliches durchmachen mussten.
    Mein BZ-Werte waren bis vor einem Monat auch recht gut. HB1c lag immer so zwischen 5,6 und 6,0. UZ kommen kammen selten vor.
    von Arne
  • b

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 15:11:10
    Du weißt aber schon, was DU in anderern Foren schreibst: Hier z.B.
    Hallo,
    ich möchte mich zuerst mal vorstellen. Meine Name ist Arne, bin 27 Jahr alt und habe sei zwei Jahren Diabetes Typ 1. Seit ein paar Monaten leide ich unter regelmäßigen Panikattacken.
    Ich habe dann immer Angst zu unterzuckern. Die Attacken können z.B. an der Supermarktkasse auftreten oder wenn ich mein Messgerät nicht sofort finde. Manchmal reicht schon der Gedanke, dass ich Insulin gespritzt habe und es mal Zeit wird zu kontrollieren.
    Aufgetreten sind die Attacken nachdem ich einmal unerwartet stark unteruckert bin. Hatte gegessen und nach etwas mehr als 2 Std. einen Zucker von 180 gemessen. Dann eine Einheit gespritzt und bin schlafen gegangen. Nach einer Std. war er bei 47. Ist bis auf 34 runter gegangen und ich bekam schon Bewusstseinsstörungen und Muskelverkrampfungen. Vielleicht liegt es auch daran dass Unterzuckerungen bei mir immer sehr unangenehm sind. Schwindel, Zittern, Herzrasen, Konzentrationsschwierigkeiten, starkes Schwitzen und eine ganz blasse Gesichtsfarbe(eigentlich ja normale Begleiterscheinungen einer UZ). Auch wirkt der Zucker bei mir erst nach einiger Zeit, so dass wenn ich bei 55 Zucker esse er in 5 Minuten auf unter 40 fällt. Habe auch das Gefühl, dass der Zucker um so schneller zu sinken begint sobald ich die UZ bemerke.

    Die Symptome der Attacken sind die gleichen wie die der UZ. Es beginnt mit plötzlichem Herzrasen. Der Schwindel kann so stark werden, dass sich mich schon fast hinsetzten muss.
    Ich weiß leider nicht was ich machen soll um die Attacken zu beenden. Hoffe mir kann jemand bei diesem Problem helfen.
    Gruss
    --------
    Und DU willst uns einreden, dass du keine Psychologen benötigst? Zum Psychologen geht man nicht, weil man verrückt oder bekloppt ist, sondern, weil man ein psychisches Problem hat, mit dem man nicht alleine klar kommt. Und das ist bei dir eindeutig der Fall.
    Es werden nicht wenige Diabetiker von Psychologen begleitet.
    Aber mit dem Begriff Psychologe hst du sicher auch ein problem..
  • g

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 15:13:33
    Der Jung ist net ganz dicht und das weiß er auch.
  • Arne

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 15:45:25
    Wusste nicht dass es verboten ist in anderen Foren zu schreiben. Das Problem hatte auch nicht drekt mit meiner Remissionsphase zu tun.

    Hier werden Panikanttacken mit Unwissenheit bez. des Diabetes gleich gesetzt. Für mich völlig unverständlich. Also jeder der (eine übermässige) Angst vor UZ hat, hat also zu wenig Wissen über Diabetes. Interessante Vermutung....
    Außerdem schrieb ich ..."Bis auf deinen Vorschlag mit dem Psychologen" sind deine Ausführen völliger Quatsch.
    Also gab ich dir mit dem Psychologen recht! Wenn dir das Auffassen von zusammenhängenden Wörtern schwer fällt empfehle ich dir sorgfältiger und langsamer zu lesen.
    Naja. Bin nicht hier um mir dumme Kommentare anzuhöhren und mich beleidigen zu lassen.
    Schade ist nur das ich den Eindruck habe, dass es eigentlich ein ganz hilfsbereites und nützliches Forum ist(bis eben auf ein paar Ausnahmen).
    Für die vernünftigen und hilfreichen Anworten bin ich aber dankbar. Waren ja einige dabei. Schön das man nicht der einzige ist der mal Probleme mit seinem Diabetes hat.
    von Arne
  • c

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 16:08:20
    ..äähhh. mmhh. trotzdem warst du noch nicht bei einem Psychologen und suchst Heilung im Internet? Ich frage nur ganz vorsichtig an, also nicht gleich ausflippen bitte? der Vorschreiber hat doch nicht ganz unrecht. Denn total fertig machst DU dich mit dem Problem...und das ist auf jeden Fall für den BZ nicht gut und auch nicht für die Allgemeinverfassung.
  • Arne

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 17:10:39
    Nein, bis jetzt noch nicht. Ist ja erst seit der Remissionsphase so schlimm. Hab die vorrige Tage ein paar Tips von jemanden aus dem Netz bekommen. Damit klappte es die letzten Tage ganz gut. Attacken sind schwächer geworden und der BZ sackt nicht mehr so tief ab. Wollte das Thema nächste Woche bei meinem Diabetologen anschneiden. Der wird sich ja sicherlich mit der Problematik ausknennen.
    Nochmal zum Lantus. Also ich hatte damit keine Probleme. Tägllicher Verlauf war recht homogen.
    Aber jetzt sackt er bei 4 Einheiten Mittags ab und Morgens wie Nachts geht er rauf. Aber ich habe auch das Gefühl, dass sich mein Bedarf noch am ändern ist. Ansonsten werde ich wohl entweder ein anderes Insulin oder eine Pumpe brauchen. Mal schauen was mein Diabetologe dazu sagt.
    von Arne
  • Arne.

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 17:49:53
    Um dem noch was hinzuzufügen.
    Heilung suche ich beim Arzt. Hier eher Tips, Hilfestellungen, Erfahrungsaustausch.

    Die Attacken habe ich auch bewusst nicht erwähnt weil ich nicht wollte das die Diskussion vom eigentlichem Thema (meine Problematik mit der Remissionsphase) abschwenkt.
    Hatte gehofft hier jemanden zu finden der sagt: "Jo, was du sagst kenn ich. Hab ich auch schon durchgemacht. "


    von Arne.
  • kati

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 20:14:02
    "Jo, was du sagst kenn ich. Hab ich auch schon durchgemacht. "

    Hallo Arne.

    Ich kann nachvollziehen was Du durchmachst. Schweissausbrüche, zittrige Hände... völlig "ohne Grund" - kein schönes Gefühl.
    Ich habe mir damit geholfen, dass ich eine zeitlang den BZ höher gehalten habe und dadurch an Sicherheit gewinnen konnte (muß natürlich erst im Kopf ankommen, dass der BZ i.O. ist) Die Attacken sind schnell weniger geworden und mit ein paar Tricks konnte ich sie (fast) gänzlich unterdrücken. Hatte ich wieder das Gefühl zu unterzuckern, habe ich in Gedanken ein Lied "gesungen" oder ein Gedicht "erzählt" - 1. wirkte das beruhigend auf mich und 2. erinnerte ich mich an den Text, konnte ich mir sicher sein: kein UZ.
    Die Attacken zogen sich bei mir über etwa 3-4 Monate, wobei sie nur am Anfang schlimm waren und mit der Zeit immer schwächer wurden.
    Habe Geduld, bei dir wird es sicherlich auch besser. Drück' dir die Daumen.
    Gruß Kati
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 20:38:43
    @arne, du unterliegst zwei irrtümern.
    1. daß panikattacken/angstattacken normal sind und von selbst wieder vergehen - nach mm werden sie schlimmer ohne hilfe.
    2. daß wenn dir jemand zum pychologen rät, er dir etwas böses will - und das ist grundverkehrt.
    grundsätzlich für uns dmler "kann" der arzt keine heilung bringen. müssen wir uns selbst helfen und das können wir nur wenn wir "keine" angst haben.
    ---
    übrigens deine selbstbeschreibung bei hypo trifft auf alle zu, deshalb haben partner die einen sehen mehr panik als wir selbst(ich habe was anderes zu tun als bei hypo in den spiegel zu schauen)
    daher nur -->
    wir sterben nicht an hypos
    je hektischer und panikartiger wir reagieren desto schneller rauschts abwärts
    mein tipp cola trinken alle raus schmeißen, inne ecke hauen, an was schönes denken, halbe stunde später kontrollieren, --> wieder am leben teilnehmen.
    die familie weiß - alles was ich in dieser zeit sage , gilt als nicht gesagt.(sowieso nur scheiß)
    erstaunlicher weise werden hypos seltener je gelassener man es angeht.
    um deinen kreis zu durchbrechen gib dem psychologen die möglichkeit dir zu helfen.
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 10.04.2009 20:57:37
    Erklärung zu Lantus:
    Ich schrieb "eigentlich", d.h. nicht jeder ist damit gemeint.
    Der natürliche Insulinbedarf ist i.d.R. NICHT linear, daher werden T1er bevorzugt mit Insulinpumpen behandelt ;-)

    Zum Thema Panikattacken bei Unterzuckerungen:
    Wenn die Reaktion des Körpers auf Unterzuckerungen NORMAL ist, schießt der Körper Adrenalin aus, dann bekommt man zwangsläufig eine Art Panikattacke, der Eine nimmt das mental locker, ein Anderer bekommt dann Angst zu sterben. Die körperliche Reaktion ist jedenfalls einer Panikattacke gleich zu setzen (Herzrasen, Schwitzen, extremes Wachsein etc.).
    Sicher kann man damit zum Psychologen gehen, dem sollte man dann aber vielleicht ne Insulinspritze setzen, damit der weiß wovon der Diabetiker spricht ;-)

    Der Rat zum Psychologen zu gehen ist möglicherweise nicht falsch, aber erstmal würde ich abklären ob diese sogenannten "Panikattacken" psychischer Ursache sind...

    LG, Daniela
  • auch anonym

    Rang: Gast
    am 11.04.2009 14:10:41
    Hallo Arne,

    das kommt mir bekannt vor, habe das auch ab und an, nur nicht so extrem wie du.
    Höre einfach nur auf deinen Körper. Wie du selbst sagst, bist du in einer Remissionsphase, d.h. dein Körper reguliert, und vor allem "gegenreguliert" zur Zeit viel selbst.
    Da bringen übermäßige Reaktionen, wie ständig BZ messen, KH essen oder IE spritzen, einfach nichts.

    Da hilft nur aussitzen. Glaub mir so schnell fällt man nicht in ein Hypo-Koma. Mein tiefster gemessener BZ war 18, und vor Schreck darüber, was ich da auf dem Messgerät gelesen hab´ist er wahrscheinlich nochmal gesackt. Dann 1 BE Traubenzucker gegessen und nach 15 min BZ 180. Seitdem lasse ich das und sitze es aus.

    Meistens macht man sich eine falsche Vorstellung darüber wie schnell oder langsam KH ins Blut gehen und wie schnell oder langsam das Insulin wirkt. Deshalb ist es meistens so, das diese extremen BZ-Werte durch die ganzen zeitverzögerten Wirkweisen im Stoffwechsel auftreten. Dein BZ-Gerät zeigt ja nur eine Momentaufnahme. Wenn ich 3x hintereinander an versch. Fingern messe, kommt jedesmal was anderes raus.

    Passe deine Insulindosis an, und geniesse deine Remissionsphase. Eiweissreiches am Abend wäre auch noch eine Möglichkeit, das läßt den BZ nach 4-6 Std. ansteigen und kann nächtliche Unterzuckerungen vermeiden helfen.

    schöne Ostern
    von auch anonym
  • v

    Rang: Gast
    am 14.04.2009 16:25:15
    Zitat: Trotzdem kriege ich den BZ kaum unter 200.Zitatende.

    Arne, du schreibst nun schon seit ein paar Tagen in mindestens 2 Foren. Bei deiner Aussage hast du keine echten Hypos, sondern Unterzuckerungserscheinungen in hohem BZ-Bereich. Und hier gibst du, Kati noch den Hinweis, er soll die Werte noch höher forcieren? So ein Blödsinn, sorry, das hat nur zur Folge, dass die Hypoerscheinungen dann bereits in noch höheren Bereichen auftreten. In den Tagen, in denen Arne hier im Net herumdoktert, hätte er lange Konrakt zu einem Psychologen aufnehmen können, aber das wird er definitiv nicht tun. DEenn: er ist ja nicht verrückt.
    Es soll ja Leute geben, die sich da noch einen Kick holen, während sie über solche Attacken schwafeln anstatt zu handeln. bei Arne habe ich definitv den Eindruck.
    Große Fresse, aber zu feige, zu einem Psychologenzu gehen. So sieht es aus, mein Freund.
    .
  • kati

    Rang: Gast
    am 14.04.2009 19:50:20
    (...)Und hier gibst du, Kati noch den Hinweis, er soll die Werte noch höher forcieren? So ein Blödsinn, sorry, das hat nur zur Folge, dass die Hypoerscheinungen dann bereits in noch höheren Bereichen auftreten (...)

    Hallo Anonym.

    Bitte korrekt lesen.
    Ich schrieb "... Ich habe mir damit geholfen..." und was bei mir funktioniert, muss nicht zwangsläufig bei anderen zum Erfolg führen.

    Kati
  • Arne

    Rang: Gast
    am 15.04.2009 11:26:56
    So mal ein kleiner Statusbericht.
    So schnell wie die Remissionsphase gekommen ist so schnell hat sie sich wieder verabschiedet.
    Innerhalb weniger Tage bin ich fast wieder auf meinen Ausgangsbedarf an Insulin gekommen.
    Werte sind noch nicht top, aber wesentlich besser.

    Aber was hier manche Leute für Schlussfolgerungen ziehen überrascht mich immer wieder . Denke manchmal ich schreibe hier in einer anderen Sprache oder so. (Ich sage eine gute Idee und bekomme als Antwort: So ein ***, nimmt Vorschläge nicht an. )
    Habe mal ein bischen im Forum gestöbert und bin immer wieder auf solche Kommentare gestossen.
    Glaube manche lieben es hier zu provizieren.
    Naja für mich ist das Thema damit beendet.
    Danke für die Beiträge.




    von Arne
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 16.04.2009 00:05:35
    hallo Arne,

    eine Remission dauert eigentlich länger an, d.h. die Werte können auch wieder anders sein. Manchmal liegt es daran, dass durch das Fehlen des Depotinsulins (hattest Du ja weg gelassen) die Stoffwechsellage ungünstiger wird - Insulinmangel --> Ketonkörper/Lipolyse --> Insulin"resistenz".
    Wird dann über Tage wieder genug Insulin zugeführt und der Stoffwechsel normalisiert, steigt auch die Insulinempfindlichkeit wieder an.
    Bitte bleib wachsam!

    LG, Daniela