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Stark schwankender Insulinbedarf.

  • Daniela

    Rang: Gast
    am 07.04.2009 00:49:19
    Hallo Arne,

    welches Depotinsulin verwendest Du?
    Ich hatte anfangs Lantus, das wirkte sich ca. 2 Tage lang auf den BZ aus, d.h. man muss den Zucker über 2 Tage beobachten bevor man weiter reduziert. Wenn Du allerdings so heftige Unterzuckerungen hast, dann empfehle ich radikale Reduktion und nachts wach bleiben + messen.

    LG, Daniela
  • c

    Rang: Gast
    am 07.04.2009 11:41:45
    Frage: würde hier nicht ein ordentlicher Basalratentest erst mal auch Auskunft geben, ehe Arne experimentierfreudig an de Insulindosen dreht? ich frag ja nur als Laie..
  • Arne

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 12:57:04
    Kleiner Zwischenbericht.

    Nachdem 6 Einheiten meines Depotinsulins (Lantus) wohl zu viel waren hatte ich mal auf 0 gestellt. Klappte die ersten Tage auch ganz gut. Aber hatte immer einen Wert um 200. Mittlerweile bin ich auf 4 Einheiten. Da er bei dieser Menge Nachts schon um ca. 40 fällt denke ich, dass ich mehr nicht spritzen sollte. Trotzdem kriege ich den BZ kaum unter 200. Das Problem ist auch das mein Normalinsulin (Humalog) sich ziemlich merkwürdig verhält. Mittags kann der Zucker um 80-90 je gespritzter Korrektureinheit fallen. Abends sind es 60-70. Nachts wieder 80-90.
    Es ist also recht schwer die richtige Einstellung zu finden.
    Als zusätzliches Hürde sind da Panickattacken (vor einer UZ) die ich regelmäßig bekomme. Diese sind nach einer unerwarteten Unterzuckerung Anfang des Jahres aufgetreten. Waren bis lang auch kein so großes Problem. Allerdings wo jetzt meine Bauchspeicheldrüse wieder mehr arbeitet hat sich das geändert. Die schüttet dann nämlich fleißig Insulin aus. Der BZ kann so in 4 Min. um 30 fallen. Ihr könnt euch ja vorstellen was dann passiert wenn man dann durch zu viel gespritztes Insulin unterzuckert, z.B. einen Wert von 52 misst und der Körper neben dem Humalog noch eine richtige Portien eigenes Insulin dazuschießt. Selbst Werte von 100 können dann schon gefährlich werden.


    von Arne
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 13:07:26
    Hallo anonym,

    Du schriebst:
    "Frage: würde hier nicht ein ordentlicher Basalratentest erst mal auch Auskunft geben, ehe Arne experimentierfreudig an de Insulindosen dreht? ich frag ja nur als Laie.."

    Die Frage ist an sich richtig gestellt, wenn man aber sehr starke und viele Unterzuckerungen hat, ist erstmal das Insulin abzusenken, schließlich soll man eine BR-Testung auch durchhalten ;-)
    Ich kenne derartige Zustände aus meiner Remissionsphase, wenn man stundenlang unterzuckert, ist mit Messen mau, außerdem zählt man dann keine BEs mehr, bzw. schreibt nicht mehr auf, dafür ist keine Zeit...

    Arne,

    Lantus für T1-Diabetes ist eigentlich schon ziemlicher Unsinn, denn Lantus stellt quasi linear Insulin zur Verfügung und oben wurde bereits erwähnt, dass eigentlich niemand einen linearen Insulinbedarf hat, vor allem kein T1-Diabetiker.

    Depot auf 0 ist nicht gut, mindestens 2 IE solltest Du dem Körper geben, damit die Insulinbildner nicht zuviel arbeiten müssen.
    Sprich mit Deinem Arzt über eine andere Therapie, ein 24 h-Insulin ist wahrscheinlich nicht die optimale Lösung für Dich, wenns nicht mit Depot geht, musst Du eben eine Pumpe bekommen, evtl. nur zum Übergang bis Deine Remission zuende ist.

    LG, Daniela
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 17:47:11
    bitte nicht alle über einen kamm scheren,
    es gibt einige typ 1er die mit lantus hervorragend klar kommen, sogar mit extremsport.
    vor allem wie soll ein basalratentest hier funktionieren ?
    der wird ja bei überschreiten von 200 abgebrochen, genau wie bei korektur.
    da die meisten panikattacken gar nicht kennnen kann man da auch garnicht raten.
    wer hatte nicht schon mal ne hypo ? na und !
  • c

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 10:45:06
    Arne, warum gehst du nicht endlich mal zu einem Psychologen? Aus dem, was du schreibst, wird sehr deutlich, dass du psychologische Hilfe bitter nötig hast, um deinen DM zu begreifen und zu verstehen.
    Und es gibt sehr gute Psychologen.
    Du schreibst von schwankenden BZ-Werten. Klar. Du hast auch nicht den ganzen Tag einen gleichbleibenden Blutdruck oder Puls. Wie sind eigentlich deine Grundlagenkenntnisse über Diabetes? Sichtlich mau.

    Das Internet wird dich am Ende nicht heilen!!!
  • Arne

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 13:18:48
    @anonym

    Ich denke meine Kenntnisse sind schon ausreichend. Und deine Anführungen über Puls und Blutdruck sind mir klar. Bis auf deinen Vorschlag mit dem Psychologen sind deine Ausführen völliger Quatsch! Lass deine Kommentate bitte demnächst woanders ab. Außerdem habe ich ja geschrieben, dass ich beim Diabetologen war und nächste Woche auch wieder hin muss. Wahrscheinlich hast du die Beiträge nur halb gelesen, was deine dummen Kommentare erklären würde.
    Suche hier auch keine Beratung sonder Tips und Leute die velleicht schon mal ähnliches durchmachen mussten.
    Mein BZ-Werte waren bis vor einem Monat auch recht gut. HB1c lag immer so zwischen 5,6 und 6,0. UZ kommen kammen selten vor.
    von Arne
  • b

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 15:11:10
    Du weißt aber schon, was DU in anderern Foren schreibst: Hier z.B.
    Hallo,
    ich möchte mich zuerst mal vorstellen. Meine Name ist Arne, bin 27 Jahr alt und habe sei zwei Jahren Diabetes Typ 1. Seit ein paar Monaten leide ich unter regelmäßigen Panikattacken.
    Ich habe dann immer Angst zu unterzuckern. Die Attacken können z.B. an der Supermarktkasse auftreten oder wenn ich mein Messgerät nicht sofort finde. Manchmal reicht schon der Gedanke, dass ich Insulin gespritzt habe und es mal Zeit wird zu kontrollieren.
    Aufgetreten sind die Attacken nachdem ich einmal unerwartet stark unteruckert bin. Hatte gegessen und nach etwas mehr als 2 Std. einen Zucker von 180 gemessen. Dann eine Einheit gespritzt und bin schlafen gegangen. Nach einer Std. war er bei 47. Ist bis auf 34 runter gegangen und ich bekam schon Bewusstseinsstörungen und Muskelverkrampfungen. Vielleicht liegt es auch daran dass Unterzuckerungen bei mir immer sehr unangenehm sind. Schwindel, Zittern, Herzrasen, Konzentrationsschwierigkeiten, starkes Schwitzen und eine ganz blasse Gesichtsfarbe(eigentlich ja normale Begleiterscheinungen einer UZ). Auch wirkt der Zucker bei mir erst nach einiger Zeit, so dass wenn ich bei 55 Zucker esse er in 5 Minuten auf unter 40 fällt. Habe auch das Gefühl, dass der Zucker um so schneller zu sinken begint sobald ich die UZ bemerke.

    Die Symptome der Attacken sind die gleichen wie die der UZ. Es beginnt mit plötzlichem Herzrasen. Der Schwindel kann so stark werden, dass sich mich schon fast hinsetzten muss.
    Ich weiß leider nicht was ich machen soll um die Attacken zu beenden. Hoffe mir kann jemand bei diesem Problem helfen.
    Gruss
    --------
    Und DU willst uns einreden, dass du keine Psychologen benötigst? Zum Psychologen geht man nicht, weil man verrückt oder bekloppt ist, sondern, weil man ein psychisches Problem hat, mit dem man nicht alleine klar kommt. Und das ist bei dir eindeutig der Fall.
    Es werden nicht wenige Diabetiker von Psychologen begleitet.
    Aber mit dem Begriff Psychologe hst du sicher auch ein problem..
  • g

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 15:13:33
    Der Jung ist net ganz dicht und das weiß er auch.
  • Arne

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 15:45:25
    Wusste nicht dass es verboten ist in anderen Foren zu schreiben. Das Problem hatte auch nicht drekt mit meiner Remissionsphase zu tun.

    Hier werden Panikanttacken mit Unwissenheit bez. des Diabetes gleich gesetzt. Für mich völlig unverständlich. Also jeder der (eine übermässige) Angst vor UZ hat, hat also zu wenig Wissen über Diabetes. Interessante Vermutung....
    Außerdem schrieb ich ..."Bis auf deinen Vorschlag mit dem Psychologen" sind deine Ausführen völliger Quatsch.
    Also gab ich dir mit dem Psychologen recht! Wenn dir das Auffassen von zusammenhängenden Wörtern schwer fällt empfehle ich dir sorgfältiger und langsamer zu lesen.
    Naja. Bin nicht hier um mir dumme Kommentare anzuhöhren und mich beleidigen zu lassen.
    Schade ist nur das ich den Eindruck habe, dass es eigentlich ein ganz hilfsbereites und nützliches Forum ist(bis eben auf ein paar Ausnahmen).
    Für die vernünftigen und hilfreichen Anworten bin ich aber dankbar. Waren ja einige dabei. Schön das man nicht der einzige ist der mal Probleme mit seinem Diabetes hat.
    von Arne