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  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 28.11.2013
    am 28.11.2013 08:40:56
    Hallo,
    ich bin neu hier und auf dem Weg herauszufinden, was mit mir los ist. Ich bin 31 Jahre alt. Ich bekomme von meinem Diabetologen Metformin, weil ich angeblich unter Diabetes Typ 3 leide. Mit diesem Mittel krieg ich meinen Alltag gut hin.
    Geschichte: Ich bin normalgewichtig. Als Kind habe ich schon viel Kohlenhydrate gebraucht (ich war nie ein Süßigkeiten-Fan). Aber so 3-4 Teller Nudeln mussten es schon sein. Mit ca. 15 Jahren ist es mir schlecht gegegangen, wenn ich nicht pünktlich essen konnte. Ich hab Unmengen zu essen gebraucht. Nach dem Essen war der Magen voll, aber ich hab noch mehr essen müssen sonst: Kälte, Zittern, Augenflattern, Schweißausbrüche, Aggressivität. Alle haben gelacht und gesagt: ja, wenn sie nicht genug isst, dann ist der Tag gelaufen. Meine Kinderärztin hat mich dann ins Krankenhaus geschickt zum Hungertest. Es kam nichts raus. Ich bilde mir alles nur ein. So mit 28 Jahren habe ich meinen Alltag mit Haus, Kind, Arbeit und diesem permanenten Gefühl der Unterzuckerung (ich war schon fast depressiv) nicht mehr hinbekommen und bin zum Diabetologen. Bei dem Test (mit dem süßen Zeug, das man trinkt und stundenlang nix isst) bin ich in der Praxis umgekippt. Daraufhin meinte die Ärztin ich soll nochmal ins Krankenhaus. Dort habe ich auch 3 Tage gehungert und wurde jede Stunde getestet. Es ging mir schlecht bis hin zu Migräne, Schwindel, Übelkeit. Aber mehr nicht. So bin ich wieder nach Hause. Beim nächsten Termin bei der Diabetologin sagte sie mir, sie wisse nicht weiter. Ich solle jetzt einfach mal Akkarbose nehmen - ein letzter Versuch ihrerseits. Nach 2 Tagen ging es mir hervorragend. Daraufhin sagte sie, dass ich also ein Mody-Diabetes habe. Ein Gentest ist nicht nötig, denn selbst wenn man wisse, welche Form Typ 3 ich habe, würde es nichts an der Behandlung ändern. Inzwischen hat mich mein neuer Diabetologe auf Metformin umgestellt und ich nehme davon 2x täglich 250 mg. (wenn ich 500 mg nehme habe ich übrigens die gleichen Symptome, wie ohne Medikation). Damit kann ich wunderbar leben. So einmal in der Woche habe ich noch das Gefühl von Unterzuckerung, aber es ist kein Vergleich zu früher. Zu meinen Werten: Wenn ich beim Gefühl von Unterzuckerung Blutzucker messe, dann ist der Wert immer im Bereich zwischen 90-70. Also nie dramatisch niedrig. Aber das Gefühl, jetzt wirds ungut, fängt bei mir bei ca. 86 an. Darum sagt mir jeder Arzt, dass die Werte super sind.

    - Hab ich vielleicht gar keine Unterzuckerung?
    - Mein Arzt ruht sich jetzt auf der momentan ruhigen Situation aus. Ich will aber, wenn möglich nicht mein restliches Leben die Medikamente nehmen. Mody hat ja auch Spätfolgen.
    - Ich habe mich immer gesund ernährt. Ich bin aber nicht in der Lage mittels einer Diät meinen Zuckerspiegel zu halten. Kohlenhydratarm zu essen schaffe ich genau einen halben Tag, dann liege ich am frühen Nachmittag schon flach und muss Kohlehydrate nachladen.
    - Ohne Metformin verbrauche ich bei Bewegung/Sport die Kohlenhydrate sofort, so dass ich zwischendrin nachtanken muss (Ich hab sogar im Fitnessstudio zwischendrin Brotzeit gemacht...)
    - Meine Mama hat auch manchmal ein Unterzuckerungsgefühl. Ist aber nicht in Behandlung und isst dann einfach mehr. Sie kommt ohne Medikamente aus.
    - Ich mache mir Gedanken um meine Tochter (6 1/2). Blüht ihr das Gleiche? Der Arzt meinte, da warten wir bis sie pubertiert - dann taucht das Krankheitsbild erst auf. Ich denke mir aber, vielleicht muss es gar nicht so weit kommen.

    Ich will betonen, dass ich mich nicht schwer krank und eingeschränkt fühle (solange ich das Metformin nehme) - dass ich aber mit der Behandlung "Da, nimm die Pille und jetzt is gut" auch nicht mein restliches Leben verbringen will, wenn es nicht sein muss.

    Kennt jemand eine ähnliche Geschichte?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 28.11.2013 10:11:01
    deine ärzte scheinen "alle" durch die bank nicht "die" leuchten in der diabetologie zu sein.
    1. gibt es beim typ 3 nicht nur modys.
    2. gibt es bei nach mm zwei mody typen insulinpflicht, also macht es schon sinn den mody typ zu finden.
    3. macht sich auch ein mody nicht durch unterzuckerung sondern durch hohen bz bemerkbar.
    4. sehe ich bei dir keine unterzuckerung denn der gesunde bz liegt zwischen 60 und 90 mg/dl.
    5 weshalb du arcabose schlucken solltest ist schleierhaft.
    6 metformin verlängert die magenpassage des essens und die glucose ausschüttung der leber, beides würde einen bz abfall fördern so er stattfindet, weshalb dir daher das met hilft ist nicht erklärbar.
    ja "wenn" es mody ist mußt du lebenslänglich medis schlucken denn es ist durch einen gendefekt ausgelöst.
    ja gentests sind recht kostspielig, einer sogar nur in uk möglich und kostet rund 10k€.
    wenn du beim ogtt umgekippt bist mit uz (wie war der bz wert ?) denn du warst ja beim arzt ! war er zu niedrig (unter 50), denn diabetes als diagnose wäre über 200mg/dl
    nach zwei stunden.
    der hungertest sollte nicht auf diabetes mellitus sondern auf insulinom gemacht werden.
    daher wäre eine c-peptid messung mit bz.
    nützlich um festzustellen ob deine insulinproduktion wesentlich erhöht ist.