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Unterzuckerung?
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am 01.12.2013 19:25:38
Hallöchen,
hatte in letzter Zeit, nach etlichen Jahren, einige Unterzuckerungen.
In der Regel äußert sich dies wie folgt bei mir : ich fühle mich komisch, kann aber nicht genau erklären wie. Dann beginnt mein Herz an zu rasen und ich zittere. Anfangs habe ich dem kaum Beachtung geschenkt und dann wurde das Herzrasen und das Zittern heftiger und allgemeines handeln fiel mir dadurch schwerer.
Als ich erstmals unbewusst unterzuckert bin (beim Auto fahren) hatte ich meine kleine Hündin dabei. Die fing plötzlich an zu spinnen, fiepte und hörte nicht mehr auf zu nerven. Erst als ich Zucker gemessen hatte und etwas gegen die Unterzuckerung getan hatte gab sie ruhe. Klingt vielleicht doof, ist aber wirklich so.
Letzte Nacht hab ich im Schlaf unterschwellig starke Übelkeit mitbekommen, wachte aber nicht wirklich auf. Meine Hündin machte wieder Theater, fiepte und schlappte mich ab etc. Als ich dann aufwachte hatte ich heftiges Herzrasen, extreme Schweißausbrüche und starke Übelkeit. Aber als ich meinen Zucker gemessen hatte war dieser bei 78 mg/dl. Kann dieser falsch angezeigt gewesen sein durch die heftigen Schweißausbrüche? Die hatte ich aus jeder Pore meines Körpers. Oder lag es dann doch nicht am Zucker?
Hab jedenfalls ein Plättchen Traubenzucker gegessen und gleich im Anschluss eine aufgelöste Aspirin getrunken. Kurz darauf war der Spuk vorbei. Puls war wieder normal, Schweißausbrüche weg und auch die Übelkeit hielt nicht mehr lange.
Nun weiß ich nicht ob der Traubenzucker, die Aspirin oder generell dieser "Anfall" von alleine aufgehört hat....
Ach ja, meine Medikation sieht wie folgt aus. Morgens : 3 mg Glimepirid
50 mg Xelevia
1000 mg Metformin
Mittags : 50 mg Xelevia
Abends : 1000 mg Metformin
3 mg Glimepirid
LG Nicole
Bearbeitet von User am 01.12.2013 19:26:45. Grund: Schreibfehler bei der Medikation -
Gast
Rang: Gastam 01.12.2013 21:21:07
Ich habe im Hinterkopf das Asperin den BZ senken kann - Daher sollte man diesbezügl. einen Arzt/Apotheker befragen!
Misst du deinen BZ regelmäßig? Aufgrund der Medikation gehe ich von Typ2 aus u. denke das du nicht regelmäßig misst... Könnte mir vorstellen das es ggf. eine Pseudo-Unterzuckerung ist/war - Dies ist aber nur die Vermutung eines Laien!
Wie hoch ist der Hba1c?
MfG
Poth1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.12.2013 21:43:21
Hallo Poth,
ist denn eine Pseydo-Unterzuckerung im Schlaf moeglich?
Den BZ messe ich immer noch regelmaessig.Werte zwischen 79 und 96 sind seit circa 3 Wochen Standart. Vorher waren die Schwankungen deutlich hoeher. Ich hatte nach etlichen Jahren ploetzlich extrem hohe Zuckerwerte und wurde ende September vom Diabetologen neu eingestellt. Anfang September war der Hba1c 9,5. Ende Oktober dann bei 7,2. Wie er aktuell ist weiss ich nicht aber ich komme nur noch ganz selten ueber den Nierenschellenwert und dann auch nur bis maximal 180 mg/dl und nach einer Stunde ist er bereits wieder um die 110 und nach 2 Stunden dann zwischen 80 und 90 mg/dl.
Nicht dass es nur eine Tachykardie oder Vorhofflimmern war.Werde wohl Montag zum Arzt muessen,sicher ist sicher.Fands halt nur irritierend dass nach Einnahme von Traubenzucker wieder alles vorbei war....
Dass mit dem Aspirin wusste ich garnicht.Gut zu wissen,danke.
LG Nicole -
Gast
Rang: Gastam 01.12.2013 22:18:24
Wie bereits geschrieben bin ich "Laie" (Diagnose Ende September 2013), könnte mir jedoch, Aufgrund deiner Schilderung (Hohe BZ-Werte, Ende September neu eingestellt u. seit 3 Wochen deutlich bessere BZ-Werte) vorstellen das es nur Pseudo-Unterzuckerungen sind.
Ob sie im Schlaf möglich sind kann ich nicht beurteilen, könnte es mir jedoch gut vorstellen - Hier kann aber jemande anderes ggf. genaueres sagen.
Wie du selbst schreibst, sollte dies aber dein Arzt am besten beurteilen können!
MfG
Poth1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 02.12.2013 08:38:37
nein aspirin senkt nicht den bz weshalb auch.
glimepirid senkt durch ausschüttung von insulin, und das wird ausgeschüttet egal ob nötig oder nicht , metformin verhindert die ausschüttung von glykogen aus der leber und trägt dann noch bei zum uz.
natürlich kann man mit glimepirid unterzuckern,
wenn man aufwacht ist der bz dann schon höher, noch ein täfelchen tz ist ok, das kopfbrummen geht auch ohne aspirin von selbst weg, einer den kopfschmerzen die ohne pillen weggehen.
und das schweiznasse bett ist ein zeichen für uz.
allem anschein nach ist entweder nach der abendlichen glime zu wenig gegessen worden oder die 3 mg sind zu hoch dosiert, die gibts ja auch in 1 und 2 mg. ist besser als mehr essen.
da t2 keine streifen verschrieben bekommen ist das viel messen eine geldfrage nicht eine wollen frage.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 02.12.2013 09:30:34
Hallo Nicole,
dass Du diesen Medikamentencoktail nehmen musst, lässt mich zweifeln, ob Du tatsächlich bei
einem Diabetolgen bist. Glimepirid hat bei mir genau so fatal gewirkt. Frag den Arzt mal was er
von Janumet hält, das macht keine Unterzuckerung, da es erst im Darm wirkt. Metformin ist da
auch schon drin und man nimmt nur eine Tablette oder maximal zwei am Tag.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 02.12.2013 12:11:34
was soll der unterschied im namen schon machen?
januvia und xelevia sind die gleiche wirkstoffgruppe.
und wenn noch glimepirid dazu genommen wird dann reichen die anderen nicht aus. sonst würden sie nicht verschrieben.
und wenn man weiß weshalb uz kann man was dagegen tun,
besser mal nach unten abrutschen und korrigieren als ständig zu hoch rumlaufen. . wenn sie nicht durch den hund geweckt worden wäre hätte sie das alles überschlafen und hätte sich nur über das nasse bett gewundert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 02.12.2013 19:18:41
noch zur ergänzng, ja was nicole da schluckt ist schon eine ganz schöne belastung für leber und nieren.
2mal 1g metformin
2mal xelevia
2mal glimepirid 3mg.
ich würde eine gute ict schulung mitmachen und alles weglassen und auf insulin basis bolus gehen, , vorteile
praktisch keine nw , keine belastung leber nieren,
und völlig freie essensplanung. da nur gespritzt wird wenn auch gegessen wird. und die grundversorgung wird vom basalinsulin übernommen.
auch wenn es oft anders dargestellt wird , das leben ist freier.
und entspannter. zb man "muß" nicht essen bloß weil man eine tablette geschluckt hat, aber man kann essen wenn man den pen zur hand hat.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.12.2013 22:10:04
Hallo,
vielen Dank fuer die Antworten.
Inzwischen war ich bei meiner Hausaerztin da ich beim Diabetologen keinen kurzfristigen Termin bekommen habe.
Ich soll jetzt mittags die Xelevia weg lassen. Da sich bei mir auch mein Arbeitsverhaeltnis geaendert hat und ich durch die neue Stelle viel mehr koerperlich arbeiten muss meinte meine Aerztin dass sich dies auch sehr auf den BZ auswirkt. Sie meinte auch dass wir wahrscheinlich bald komplett auf das Xelevia verzichten koennen.
Das Glimepirid bekomme ich jetzt seit zehn Jahren. Neu sind Metformin und Xelevia.
LG Nicole
Bearbeitet von User am 03.12.2013 22:11:05. Grund: Text geaendert -
am 03.12.2013 23:10:22
Hallo Nicole,
das ist eine schlechte Empfehlung von deiner Hausärztin. Bleibe bei Xelevia und Metformin und lasse das Glimeperid weg. Dein Diabetologe würde ganz bestimmt auch diese Entscheidung treffen.
Mit dem DDP4-Hemmer Xelevia ist übrigens keine Unterzuckerungen möglich, weil es den BZ immer nur bedarfsgerecht senkt. Auch mit Metformin kannst du nicht unterzuckern. Das geht nur mit dem Glimeperid, weil das den BZ immer absenkt, egal ob er zu hoch ist oder nicht.
LG Rainer
Bearbeitet von User am 04.12.2013 11:17:01. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.