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Gesund abnehmen mit Diabetes Typ 1 (momentan ICT)
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Cookie
Rang: Gastam 07.12.2013 12:15:42
Hallo!
Ich eröffne mal dieses neue Thema rund um Abnehmen, Ernährung und Sport mit Diabetes Typ 1.
Ich bin 25 Jahre alt, habe seit 20 Jahren Diabetes Typ 1 und würde gerne (Größe: 1,82m) von 75kg auf 70kg abspecken.
Ich habe vor einigen Jahren schon mal eine Radikaldiät gemacht, mit der ich auf 63kg runterkam. Da war mir aber noch nicht bewusst, wie ungesund eine solche Ernährungsform ist. Ich habe dann langsam meine Ernährung umgestellt und die Kalorien wieder hochgefahren. Seitdem nehme ich aber nun wieder zu. Bei 73kg stagnierte mein Gewicht dann über mehrere Monate - trotz Sport (3-4x pro Woche) und einer festen Kalorienzufuhr von ca. 2000kcal/Tag. Und egal, wie viel Sport ich mache und wie viele Kalorien ich esse - ich nehme nicht mehr ab. Seit 2 Monaten steigt mein Gewicht sogar wieder.
Meine Frage ist nun: Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und könnten diese Schwierigkeiten mit der Abnahme an meiner Diabetes-Erkrankung sein? Wisst ihr, ob man mit Diabetes einfach "anders" abnimmt? Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?
Ich freu mich über jede Rückmeldung von euch!
Liebe Grüße und danke!
Cookie -
am 07.12.2013 15:01:20
Hallo Cookie,
das sind die normalen Schwierigkeiten, die alle beim Abnehmen haben. Nach jeder Abnehmdiät wird es schwerer Gewicht loszuwerden und der Jojoeffekt schlägt immer kräftiger zu.
Ich empfehle dir eine Ernährungsumstellung auf LOGI oder auf LCHF. Beide führen zum dauerhaften Abnehmen ohne hungern und darben und beide sind für Diabetiker, auch für Typ 1er, bestens geeignet.
LG Rainer -
Gast
Rang: Gastam 07.12.2013 19:45:10
Bei einer Größe von 1,82m und ein Gewicht von 73kg, was ist daran nicht ok. Dein BMI sagt sicherlich Normalgewicht. -
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Rang: Gastam 08.12.2013 15:18:30
Hallo Rainer,
ich habe diese Radikaldiät vor ca. 8 Jahren beendet und seitdem auch eine Zeitlang wieder ganz normal gegessen (bzw. genug Kalorien, dass sich mein Körper davon erholen konnte). Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nach so langer Zeit immer noch ein Jojo-Effekt sein soll.
LOGI und LCHF wird ich mir auf jeden Fall anschauen, danke!
@Gast; Ja, die BMI-Tabellen sagen Normalgewicht. Aber diese Tabellen sind, meiner Meinung nach, überholt und können nur bedingt Auskunft über das optimale Gewicht eines Menschen geben.
Liebe Grüße
Cookie -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 08:45:42
Hallo,
ich habe mich nun in den letzten Wochen nach einer KH-ärmeren Ernährung ernährt, d.h. abends gab es lediglich KHs aus Gemüse. Brot, Hafer, Obst gab es nur bis 17 Uhr. Dazu habe ich vom Sportpensum her 2x wöchentlich eine Laufeinheit und 2x wöchentlich eine Krafteinheit absolviert. Das Wiegeergebnis heute Morgen hat mich schockiert: 75kg.
Ich nehme in den letzten Wochen also konstant zu, obwohl ich mich bewusster ernähre und sehr regelmäßig Sport mache? Ich bin gerade sehr frustriert. Habt ihr vielleicht noch irgendwelche Tipps für mich? Vielleicht auch eine Idee, mit welchem Arzt ich da mal drüber reden könnte? 2kg Zunahme erscheinen jetzt nicht viel, aber ich nehme ja schon länger auch nicht ab (trotz Sport und bewusster, aber eben noch kh-reicherer Nahrung) und ich möchte einfach wissen, was bei mir los ist.
Danke und viele Grüße
Cookie -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 09:03:06
dann solltest du mal überlegen , wo denn ein unterschied besteht etwas um 17h oder um 20h zu essen, - richtig in der uhrzeit , weiter nichts.
zusätzlich möchte iich dir den rat geben mit einem kompetenten mediziner mal über "das gewicht" zu sprechen, ev. kann der dich von dem wahn heilen zu dick zu sein.
denn mit dir ist garnichts los , du bist völlig normalgewichtig mit leichtem untergewicht, und landest mit der abnehmmanie irgendwann mal bei eßstörungen die nach beiden richtungen gehen können. -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 13:07:00
Achso, das hatte ich vergessen zu schreiben: Bitte nur ernstgemeinte Ratschläge. -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 14:34:22
du ahnst garnicht wie ernst mein post an dich war.
da ich im bekanntenkreis so einen ähnlichen fall miterlebt habe (auch crashdiät usw,) immer von abspecken geredet,
dabei war garnichts vh was abgespeckt werden konnte.
daher bitte auch solche posts ernstnehmen auch wenn sie nicht dir nach dem mund geschrieben sind.
sind auf jeden fall nicht böse gemeint. -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 15:14:31
Dann habe ich das wohl falsch verstanden.
Aber ich kann Dir sagen, ich selbst habe auch schon Erfahrungen mit solchen Crashdiäten gemacht und möchte nie wieder so auf Lebensqualität verzichten, wie ich es zur Zeit der Crashdiät getan habe. Klar, da war ich zwar schlanker, aber nicht glücklich. Deswegen suche ich jetzt nach einer Ernährungsform, die für mich passend ist. Einerseits, um noch ein paar Kilo loszuwerden und andererseits, um meinen Körper gesund zu halten.
Ich bin mit meinem Gewicht schon schlank, aber nicht untergewichtig oder mager. Ein paar Kilo können da noch runter, ohne, dass ich dann ein Hungerhaken wäre. Mir geht es darum, eine sportliche Figur zu haben und vor allem gesund zu sein.
Daher ist auch meine Bitte, mich und meine Schilderungen genauso ernst zu nehmen und mich nicht von vornherein als "wahnsinnig" zu verurteilen - nur, weil ich als schlanker Mensch noch ein bisschen an meiner Figur arbeiten möchte.
Viele Grüße
Cookie -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 17:00:12
ja du hast mich falsch verstanden, und auch deine interpretation von fachärztlicher hilfe ist falsch, so etwas hat mit wahnsinn also klapse absolut nichts zu tun, da du andere nicht diskriminieren willst, bitte lassen.
aber als ernsten rat, statt irgendwelchen diäten aufzusitzen.
auch die sogenannte "gesunde ernährung" ist ein wahn, denn sie ist eine mode.(die morgen schon anders ein kann)
ein lesetip
-Mach Das! Die ultimative Physik des Abnehmens,-
da wierden nur tatsachen und kein glauben beschrieben.
und der irrtum es gäbe "irgendeine" diät die besser ist
aufgeklärt. -
Cookie
Rang: Gastam 11.02.2014 19:04:53
Ich habe keine falsche Auffassung von professioneller Hilfe und auch nirgends etwas von Klapse geschrieben. Ich lasse mich von dir aber nicht als von einem Wahn befallen verurteilen, nur weil du meine Problematik oder meine Schilderungen nicht nachvollziehen kannst.
Ich glaube, dass Ernährungsideen wie Low-Carb oder Low-Fat ihren Sinn haben und sie auch sinnvoll eingesetzt werden können, z.B. bei verschiedenen Krankheiten, die auf die Ernährungsweise eines Patienten reagieren. Als Diabetikerin finde ich das Konzept von Low-Carb z.B. sehr logisch. Das hat für mich aber nichts mit einer kurzweiligen Diät zu tun, sondern mit einer langfristigen Umstellung der Ernährung bzw. der Lebensweise.
Wie hälst du es ernährungstechnisch denn? Achtest du auf etwas Bestimmtes? Und bist du Diabetiker/in?
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Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 19:45:23
Hallo Cookie,
also vorweg: Als Diabetiker nimmt man genauso ab und zu wie jeder andere auch.
Zunahme= mehr gegessen als verbraucht.....
Für mich wäre LowCarb keine Lösung, da ich das nie und nimmer dauerhaft durchhalten würde.Aber ansonsten ist das zum Abnehmen sehr effektiv, nur nicht die Variante mit "abends keine KH mehr", das bringt nix. Du musst dann die Kohlenhydrate komplett zurückfahren auf ca. 80g pro Tag. Das ist deshalb so effektiv, da du ja sicher als Ausgleich keinen Ziegel Butter essen wirst! Nur: du musst das wirklich dauerhaft durchhalten können.... -
Cookie
Rang: Gastam 11.02.2014 22:20:48
Das finde ich interessant. Heißt das, dass eine Zunahme komplett unabhängig von der Insulinmenge ist, die ich mir täglich spritze?
Ich kenn das etwas gelockerte Low-Carb-Prinzip so, dass man morgens ruhig eine KH-reiche Mahlzeit zu sich nehmen kann, mittags sollte es eine Mischkost geben und abends dann eben möglichst ohne KHs. Stattdessen gibt's abends dann mehr Proteine und (gute) Fette. Die Reduzierung der Gesamtmenge an KHs auf 60 oder 80g gehört dann wahrscheinlich zu der extremeren Low-Carb-Form, oder?
Wie isst du denn? Und bist du auch Diabetiker/in? -
Gast
Rang: Gastam 12.02.2014 14:33:40
Ich gehe davon aus, dass du dir die Menge Insulin spritzt, die du benötigst, also das Basalinsulin plus das Bolusinsulin zum Essen. Und klar, wenn du mehr isst, verbrauchst du natürlich mehr (Bolus-)insulin. Wenn du die Hälfte des Insulins weglassen würdest, würdest du natürlich abnehmen ( weil die Hälfte der KH vom Körper gar nicht verstoffwechselt werden können), aber diese Methode-auch als Diabulimie oder Insulin-purging bekannt- ist wohl kaum empfehlenswert....
Wenn man nur wenig ißt, wird man, von Wassereinlagerungen vielleicht mal abgesehen, sicher abnehmen, anders geht es ja fysiologisch gar nicht voreinander. Der Kalorienverbrauch bei Sport wird ja meistens ziemlich überschätzt, das Bier im Anschluss macht den Verbrauch beim Sport direkt wieder hinfällig....
Ich selber ernähre mich "normal", alles querbeet, Diäten habe ich noch nie gemacht, war und bin schon immer normalgewichtig und sehe da keinen Handlungsbedarf.Und Typ 1 Diabetikerin. Habe aber schon viele Bekannte bei Abnehmversuchen gesehen und was am Ende immer gewirkt hat war eine Woche Tagebuch, alles, wirklich alles incl. Getränke, Soßen, Brotbelag usw.
aufzuschreiben und dann mal die Kalorien addieren! Vielen sind da erst die Schuppen von den Augen gefallen....
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Cookie
Rang: Gastam 12.02.2014 17:24:09
Wenn man sich mit einer Pulsuhr ausstattet, hat man aber zumindest eine relativ genaue Ahnung davon, wieviel Kalorien man wirklich beim Sport verbraucht und kann sich dementsprechend ernähren.
Für "Anfänger" in Ernährungs- oder Abnehmsachen ist das Kalorientagebuch sicher hilfreich, ja. Ich selbst führe es schon seit Jahren und kenne Kalorien-, Fett- und KH-Angaben mittlerweile fast auswendig - zumal die Ernährung sich teilweise ja schon auch wiederholt. Insofern habe ich einen guten Überblick, sowohl über meine verbrannten Kalorien als auch über die gegessenen/getrunkenen Kalorien. Und trotzdem, trotz eines Kaloriendefizits, stagniert mein Gewicht bzw. ich nehme zu. Irgendwann versucht man da dann auch mal - neben "gesunder Ernährung" allgemein - speziellere Ernährungsweisen wie Low-Carb oder Low-Fat, um zu sehen, wie der Körper drauf reagiert. Umso verwunderter bin ich, dass bei mir da nichts passiert. Vielleicht kannst du meine Problematik jetzt ein bisschen besser nachvollziehen.
Über das Buch, das du mir empfohlen hattest, habe ich mal im Internet ein bisschen recherchiert. Mir scheint da auf den ersten Blick, als würde der Autor die Formel "Abnahme= weniger Kcal aufnehmen als verbrauchen" etwas überstrapazieren. Bei vielen Menschen mag das das allein funktionieren. Bei Menschen mit verschiedenen Erkrankungen funktioniert die Formel aber vielleicht nicht mehr so einwandfrei.
Um mal auf meinen Ursprungspost von gestern zurück zu kommen: Hat vielleicht noch jemand einen Tipp, welche Art Arzt ich da mal ansprechen könnte? Mein Diabetologe scheint da ernährungs- und sporttechnisch überfragt zu sein. Ich weiß nur nicht, ob ein Sportmediziner die richtige Wahl wäre oder doch eher ein Ernährungsberater oder so? -
Gast
Rang: Gastam 12.02.2014 17:53:22
Buch?? Also ich hatte kein Buch empfohlen, da musst du etwas verwechselt haben. Aber: auch bei Erkrankungen gilt die Formel, allerdings kann natürlich z.B. bei einer Schilddrüsenunterfunktion der Grundumsatz massiv abgesenkt sein, sodass die "normale" Kalorienzahl für den Grundbedarf deutlich niedriger liegt.
Allerdings sollte dann natürlich auch die zugrundeliegende Erkrankung behandelt werden.Wie sieht es denn bei dir mit den Schilddrüsen- und ggf. auch den Cortisolwerten aus? Wurde das schonmal geprüft? Das kann dein Hausarzt machen oder evtl. auch ein Endokrinologe. -
Cookie
Rang: Gastam 13.02.2014 12:08:39
Naja, wenn ihr hier bei Antworten keinen Namen oder was auch immer hinterlasst, kann ich natürlich nicht beurteilen, ob mir da jetzt eine Person als "Gast" antwortet oder ob das hier unterschiedliche Personen sind :D
Die Schilddrüse habe ich mal überprüfen lassen, ihre Form ist normal und der TSH lag bei um die 3. Ich hab da auch schon mal Tabletten genommen, weil ich den Wert von 3,.. nicht besonders gut finde. Aber nachdem ich bei 25µg L-Thyroxin nach 3 Wochen keine Verbesserung der Symptome gemerkt habe und mein TSH auch nur auf 2,7 gesunken war, sollte ich die Tabletten wieder absetzen. Cortisolwerte habe ich bisher noch nicht nachgefragt, das ist ne gute Idee, danke!
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Gast
Rang: Gastam 13.02.2014 19:59:52
Ich bin da jetzt kein Experte, aber ein TSH- Wert von 3 kommt mir schon recht hoch vor. In Kombination mit Typ1 Diabetes kommt ja recht häufig auch Hashimoto-Thyreoiditis vor, ich persönlich würde das vermutlich doch nochmal abklären lassen. Will dich jetzt aber nicht verunsichern. Ob das im Zusammenhang mit dem Nicht- Abnehmen steht, ist ja auch nicht gesagt. -
Cookie
Rang: Gastam 13.02.2014 22:02:11
Zumindest wäre es aber nochmal eine Sache, die ich abklären könnte und je mehr mögliche Ursachen ich dann letztendlich abhaken kann, desto besser.
Ja, diese Werte und ihre Normbereiche... der Arzt, bei dem ich war, meinte, dass ein Wert bis 4,0 noch normal sei. Wobei ich mich schon gewundert hatte, dass ich bei der Einnahme von L-Thyroxin absolut keine Veränderung bemerkt habe. Wenn mit der Schilddrüse alles okay wäre, hätte ich durch die Medikamente doch in eine Überfunktion rutschen müssen, oder? Also, zumindest hört sich das für mich logisch an.
Welche Symptome bzw. Beschwerden hat man denn bei Hashimoto-Thyreoiditis? Und wie lässt sich das in den Griff kriegen?
Bei der nächsten Blutabnahme werde ich dann mal auf die TSH- und Cortisolwerte achten. -
Gast
Rang: Gastam 14.02.2014 07:43:55
Also,wie schon gesagt, ich bin da kein Experte, aber Hashimoto ist eine Entzündung der Schilddrüse die durch Auto- Antikörper ausgelöst wird und zur Zerstörung der Schilddrüse führt. (Im Prinzip so wie die BSD bei DM 1).Die Symptome sind wohl die einer SD- Unterfunktion. Man kann das Blut ziemlich einfach auf diese Antikörper testen (auch wieder vergleichbar mit dem GADA Test bei DM).
Hattest du denn außer der Gewichtsproblematik irgendwelche Symptome, die zu einer SD- Unterfunktion passen würden? Welcher Arzt hat dir denn L- Thyroxin verschrieben bzw. es dann nach 3 Wochen wieder absetzen lassen? Dieses Vorgehen erscheint mir auch irgendwie suspekt, aber wie gesagt, bin selber nicht betroffen und da kein Experte. -
Cookie
Rang: Gastam 18.02.2014 13:04:09
Keine Sorge, ich bin einfach froh über jeden Hinweis, aber bespreche das natürlich nochmal mit meinem Arzt.
In zwei Wochen muss ich wieder zur Blutentnahme. Dann seh ich zu, dass die Antikörper mitbestimmt werden. Ich bin ansonsten in der letzten Zeit noch sehr müde, kann mich kaum aufraffen und habe so Anflüge von depressiven Verstimmungen. Das alles kann ja jeder mal haben, aber bei mir ist es so untypisch, dass ich mich selbst teilweise nicht mehr wiedererkenne. Dieser Arzt, der das Medikament nach 3 Wochen wieder abgesetzt hat, hat mehrere Fachgebiete, u.a. Endokrinologie und Diabetologie. -
Cookie
Rang: Gastam 13.03.2014 18:16:01
So, ich meld mich mal mit den aktuellen Blutwerten.
Mein TSH ist seit Dezember von 4,X auf 1,8 gesunken. FT3 und FT4 waren, trotz meiner Bitten, für meinen Hausarzt nicht nötig zu bestimmen. Mein Cortisolwert von 16,7 (6,3-19,5) findet er okay. Ich kann wegen der fehlenden zwei Schilddrüsenwerte jetzt nicht sagen, was sich da verbessert oder verändert hat. Den Cortisolwert finde ich persönlich schon etwas hoch, da eher am Ende des Normbereichs. Was meint ihr?
Viele Grüße
Cookie -
Cookie
Rang: Gastam 13.03.2014 18:18:45
Gast schrieb:
So, ich meld mich mal mit den aktuellen Blutwerten.
Mein TSH ist seit Dezember von 4,X auf 1,8 gesunken. FT3 und FT4 waren, trotz meiner Bitten, für meinen Hausarzt nicht nötig zu bestimmen. Mein Cortisolwert von 16,7 (6,3-19,5) findet er okay. Ich kann wegen der fehlenden zwei Schilddrüsenwerte jetzt nicht sagen, was sich da verbessert oder verändert hat. Den Cortisolwert finde ich persönlich schon etwas hoch, da eher am Ende des Normbereichs. Was meint ihr?
Viele Grüße
Cookie
Edit: Ich nehme seitdem ja L-Thyroxin (deswegen ist der Wert so stark gesunken), aber bis vor Kurzem niedrig dosiert. Habe die Dosis dann aber erhöht. -
am 18.03.2014 16:55:28
Hallo Cookie,
während ich die Antworten hier gelesen habe, war mein erster Gedanke auch, dass es an der Schilddrüse liegen könnte.
Cortisol ist ein Stresshormon...könnte sein, dass deine Müdigkeit und depressive Stimmung daher rührt. Aber ich bin kein Arzt! Hast du denn momentan viel Stress? Zum Wert: Kommt ganz darauf an, wann gemessen wurde. Über den Tag verteilt sind die Werte unterschiedlich. Morgens ist er idR am höchsten. Dein Wert muss also nicht bedenklich sein. Normalerweise sollte dein Arzt aber auch in der Lage sein, dir die Werte detailliert(er) erläutern zu können.
Ich fühle mich zurzeit auch antriebslos und war deshalb beim Arzt. Auf die Werte warte ich noch. Um wieder auf Touren zu kommen, nehme ich momentan ein Herz-Kreislauf Präparat auf rein pflanzlicher Basis (nennt sich Aging Vital; http://www.dr-peterhartig.de/herz-kreislauf und habe mit joggen angefangen. Morgen habe ich zusätzlich ein Probetraining in einem Fitnesscenter. Ich muss einfach einmal austesten, was bei mir funktioniert, damit ich ausgeglichener bin.
Unter der Seite gibt es noch weitere Informationen zum Thema Cortisol: http://www.netdoktor.at/laborwerte/cortisol-8447 Die finde ich sehr interessant.
Deine Gewichtszunahme: Ist die auch sichtbar oder zeigt es dir nur die Wage an? -
Cookie
Rang: Gastam 31.03.2014 14:20:12
Hi Paul,
danke für deine Antwort und deine Tipps.
Stress, naja, gestresst bin ich immer etwas :D Aber nicht mehr oder weniger als sonst. Das ist allerdings auch das erste Mal, dass ich mir den Cortisolwert bestimmen lassen habe. Morgen habe ich einen Termin mit meinem Hausarzt, ich bin gespannt, was er sagt. Habe generell den Eindruck, dass sich meine Ärzte nicht ausreichend Zeit nehmen bzw. mich nicht ernst nehmen. Für sie sind meine Werte allgemein im Normbereich und damit okay.
Sport kann ich Dir gegen Antriebslosigkeit auch sehr empfehlen. Mache selbst 4-5x Sport pro Woche und fühle mich danach regelmäßig sehr gut und voller Energie. Schade ist eben nur, dass man mir mein Training so wenig ansieht bzw. die Muskeln von den Fettpolstern verdeckt werden. Auf Dauer ist es dann frustrierend, wenn, bei so einem Sportpensum, kaum körperliche Veränderungen sichtbar werden. Meine Zunahme ist bisher noch nicht so stark sichtbar, sind bisher ja (Gott sei Dank) nur ein paar Kilo. Ich habe nur einfach Angst davor, dass die Zunahme einfach immer weiter geht und ich nur zugucken kann, wie ich dicker werde. Da möchte ich lieber früher eingreifen und nicht erst warten bis es zu spät ist.
Das passt vielleicht gerade nur bedingt hierher, aber ich muss gerade mal meine Frustration der letzten Wochen (auch im Kontakt mit meinen Ärzten) rauslassen.
In einem anderen Forum habe ich von einer jungen Frau gelesen, die mit dem starken Verzicht auf KHs und einer starken Reduzierung der Kalorien sehr gute Ergebnisse erzielt hat und ihren Körper auch sehr straff bekommen hat. Und das trotz Schilddrüsenprobleme. Einerseits finde ich es ja sehr unvernünftig, dem Körper maximal 30g KH und insgesamt maximal 1400kcal am Tag zuzuführen. Für mich wäre das auch einfach ein zu großes Opfer und ein zu großer Verzicht auf Lebensqualität (z.B. durch den starken Verzicht auf Obst). Andererseits weiß ich grad auch nicht mehr richtig weiter. Ich bin einfach so verwirrt und weiß nicht mehr, wie ich essen soll. Ich weiß grad gar nicht mehr, was mein Körper eigentlich braucht; auch mit Hinblick auf meinen Diabetes und meiner (mehr oder weniger festgestellten) Schilddrüsenerkrankung.
Mein Diabetologe hat auf meine Frage nach dem Abnehmen bzw. dem durchschnittlichen BE-Bedarf einer erwachsenen Frau meiner Größe nur gesagt: "Der Körper ist hochkomplex und die Medizin hat hier noch nicht alle Antworten (im Hinblick aufs Abnehmen). Und bei der BE-Zahl gibt es keine Regel, weil ja jeder anders isst. Der eine isst mehr Fett, der andere mehr Eiweiß." Ich kann mich damit aber nicht zufrieden geben und habe irgendwie ein bisschen mehr erwartet. Ich habe mittlerweile auch öfter in wissenschaftlichen Artikeln gelesen, dass Typ-1-Diabetiker vergleichsweise häufig irgendwann auch eine Schilddrüsenerkrankung entwickeln können. Das hat mir mein Diabetologe nie gesagt und scheinbar auch nie in Erwägung gezogen, wenn ich ihm von meinem Symptomen berichtet habe.
Ich weiß gerade auch nicht weiter damit. -
Gast
Rang: Gastam 01.04.2014 08:05:00
Dass Typ 1-Diabetiker häufiger SD-Erkrankungen bekommen liegt aber nicht am Essen, sondern daran, dass es (leider) häufig nicht bei einer Autoimmunkrankheit bleibt und die Patienten an Hashimoto oder Morbus Basedow erkranken. Das ist auch nach heutigem Wissensstand nicht willentlich zu beeinflussen!
Abnehmen geht definitiv nur durch Kalorienreduktion unter den Bedarf. Ob du dann KH, Fett oder Eiweiß isst, ist egal. Wenn man Muskelmasse aufbauen will, ist eher eine eiweißlastige Ernährung angesagt.Hier solltest du auch aufpassen, dass du beim Reduzieren der Kalorien nicht vorrangig Muskeln statt Fett abbaust!
Und klar: Deine SD-Werte sollten natürlich regelmäßig überprüft und die Menge der Tabletten ggf. angepasst werden.Da sollte der behandelnde Arzt dran denken, wenn er das nicht tut, ist das mMn. grob fahrlässig!
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Cookie
Rang: Gastam 02.04.2014 14:00:21
Nee, am Essen liegt die weitere Autoimmunkrankheit nicht, das stimmt. Ich meinte auch eher, dass ich nicht mehr weiß, wieviel Kalorien bzw. welche Nährstoffe in welchen Anteilen mein Körper angesichts meiner Stoffwechselkrankheiten benötigt. Mein Kalorienbedarf müsste ja dementsprechend schon grundsätzlich niedriger sein als bei gesunden Menschen, oder? Aber von wieviel Prozent weniger Kalorien bei Diabetes Typ 1 und einer Schilddrüsenunterfunktion kann ich da ausgehen? Und muss ich nicht, um Muskeln aufzubauen, einen leichten Kalorienüberschuss haben? Zumindest bauen sich Muskeln, so hab ichs gelesen, nur sehr schwer auf, wenn man gleichzeitig ein Kaloriendefizit hat, um abzunehmen. Ich hoffe, hier wird deutlich, dass ich kein Anfänger in diesem Thema bin, sondern wirklich spezifische Fragen habe, auf die ich bisher keine befriedigende Antwort bekommen habe (von meinen Ärzten). Deswegen hoff ich, dass sich hier jemand eventuell mit diesen Dingen besser auskennt bzw. mir sagen kann, welche Klinik oder welchen Spezialisten ich hier mal anfragen könnte.
Achso, ich hatte ja gestern den Termin bei meinem Hausarzt und war angenehm überrascht. Mein Hausarzt zeigte Verständnis für meine Problematiken und meinte, ich könne bei einem TSH von 1,8 ruhig noch etwas höher mit meinem L-Thyroxin gehen. Ich hatte erwartet, dass er mich mit Aussagen wie "Der Wert liegt ja im Normbereich" oder "Sie sind doch schlank" abserviert. Er hat mir außerdem gesagt, dass ihm ein anderer Arzt (bei dem ich vor ein paar Monaten war) die Diagnose einer latenten Autoimmunthyreopathie mitgeteilt hat. Mir hat dieser Arzt allerdings nichts von der Diagnose gesagt und letztendlich die Medikamente zur Linderung der Unterfunktion ja auch wieder abgesetzt. Im Nachhinein finde ich sein Verhalten immer merkwürdiger. Sagt mir nichts von seiner Diagnose und setzt dann noch meine Tabletten ab? Naja. In ein paar Tagen erfahre ich dann nochmal meine Schilddrüsenantikörper-Werte. Vor ein paar Monaten waren ein paar wenige da (also, im Normbereich).
Liebe Grüße
Cookie -
am 19.04.2014 11:10:55
ich habe seit 28 Jahren Diabetes 1.
Bei mir ist es so, dass wenn ich viel esse, ich auch viel Insulin brauche. Viel Insulin bedeutet wieder Hunger. Und viel Insulin speichert viel Fett. Es ist ein ewiger Kreislauf.
Mache seit März letzten Jahres Almased. Habe bis zum Sommer fast 20 Kilo abgenommen und eigentlich ganz gut gehalten. Über die Wintermonate hab ich leider wieder einiges zugelegt.
Weniger essen schaff ich einfach nicht. Und deshalb ist für mich das Almased die beste Lösung.
Wenn ich nur turbe brauche ich auch tagsüber fast kein Insulin mehr. Ich spritze zum Essen und zum korrigieren und abends um 21 Uhr noch das Langzeitinsulin.
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Gast
Rang: Gastam 19.04.2014 13:40:16
@ klausS1: Was ist "turben"???(sorry, aber habe ich noch nie gehört)
Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass du seit über 1 Jahr Almased benutzt?
Wie willst du das denn weiter handhaben? Oder gedenkst du das immer weiter zu nutzen? Kann mir das gerade kaum vorstellen....
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am 20.04.2014 00:39:19
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Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:24:49. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 20.04.2014 08:14:52
und mein Wundermittel heiß Laufen und Rad fahren und habe über 20 Kilo abgenommen. Es geht auch anders. -
Gast
Rang: Gastam 20.04.2014 11:27:07
das wundermittel bei klauss, heißt werbung, an den rest glaubt nur ersie.
auch daß man von insulin hunger bekommt ist das blödeste was mal jemand aufgebracht hat, der eine ausrede erfunden hat.
denn wer das essen reduziert, reduziert auch das insulin, also kein problem. -
Cookie
Rang: Gastam 04.07.2014 10:33:58
Ich melde mich mal nach längerer Pause wieder zurück.
In der Zwischenzeit hat sich leider nichts geändert. Ich esse weiterhin um die 2000-2200 kcal am Tag und verbrenne in der Woche um die 2000kcal durch Sport. Mittlerweile versuche ich, am Tag auf nicht mehr als 150-200g KH zu kommen. Meint ihr, das könnte noch zu viel sein?
Meine Schilddrüsenerkrankung ist jetzt mehr oder weniger klar und ich nehme das L-Thyroxin nun seit Dezember 2013 durchgehend. In der Zwischenzeit habe ich die Dosis auf 100µg erhöht. Scheinbar ist der Stoffwechsel aber noch nicht ganz auf der Höhe, denn abgenommen habe ich leider noch gar nichts. Wie lässt sich feststellen, wie gut oder schlecht der Stoffwechsel funktioniert? Gibt es Ärzte, die sich mit dem Stoffwechsel an sich beschäftigen bzw. welche sind das?
Ich freu mich wie immer über jede hilfreiche Antwort.
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am 05.07.2014 17:56:31
Moinmoin,
ich finde, Du hast ne sonderbare Vorstellung von Stoffwechsel. Der ist nämlich entwicklungsmäßig das möglichst effiziente Gewinnen von Energie und notwendigen restlichen Kleinigkeiten aus nem möglichen Minimum an erreichbarer Nahrung. Noch vor 100 Jahren war jeden Tag satt zu essen für die meisten unserer Vorfahren in D und Europa ein unerschwinglicher Luxus. Wenn heute jemand mit unserem Überangebot an Nahrung von einem Stoffwechsel träumt, der möglichst viel leckere Energie einfach so durchlaufen oder praktisch spaßmäßig verbrennen lässt, ist das tatsächlich die Perversion jeglichen Lebens.
Bislang hab ich übrigens selten mal jemanden gefunden, bei dem die Kalorienrechnungen mit seiner wiegbaren Wirklichkeit zusammen gepasst hätte.
Bei denen, denen das Halten oder Verringern ihres Gewichtes dagegen gelungen ist, hab ich eher die Auskunft gekriegt, dass das erst funtkioniert hat, nachdem sie sich von den Tabellen verabschiedet und die Waage mit z.B. nem Wochendurchschnitt als Maßstab genommen hatten: Also schlicht weniger essen, wenn die Waage mehr anzeigt, als gewollt.
Bisdann, Jürgen -
Cookie
Rang: Gastam 05.07.2014 19:08:21
Hallo Jürgen,
wieso habe ich eine sonderbare Vorstellung? Es gibt doch unterschiedliche Stoffwechseltypen und Krankheiten, die den Stoffwechsel wiederum beeinflussen. Und ich möchte einfach nur wissen, wie die Lage bei mir aussieht, damit ich meinem Körper das geben kann, was er braucht. Bei anderen Leuten funktioniert das Abnehmen trotz Stoffwechselkrankheiten ja auch. Den Tipp "weniger essen" zu geben find ich in der Situation, ehrlich gesagt, seltsam und etwas veraltet.
Viele Grüße
Cookie -
am 05.07.2014 20:25:09
Moin Cookie,
Weniger-Kalorien-Essen ist aber die einzige mir bekannte funktionierende Möglichkeit, die übrigens hinter allen funktionierenden noch so schön deklarierten aktuellen Programmen steht. Da is nix veraltet dran. Probiere einfach mal ein paar von den Angeboten realistisch(!) durch. Immer dann, wenn Deine Waage nachgibt, wird die Rechnung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ergeben, dass Du weniger gegessen als verbraucht hast :)
Ein Stückchen erleichtern im Sinne von weniger Hunger können wir mit Diabetes uns die wenigere Kalorienaufnahme, wenn wir mit weniger Kalorien aus KHs für weniger Insulinumsatz sorgen.
Bisdann, Jürgen -
am 06.07.2014 17:30:30
Cookie schrieb:
Mittlerweile versuche ich, am Tag auf nicht mehr als 150-200g KH zu kommen. Meint ihr, das könnte noch zu viel sein?
Hallo Cookie,
moderate KH-Reduzierung liegt ungefähr bei 80g, auf jeden Fall unter100g KH pro Tag. Ich denke, du solltest mal versuchen, da ungefähr hinzukommen. Starke KH-Reduktion geht dann unter 50g los und geht runter bis 20g. Das ist dann eine ketogene Ernährung, die bestimmt auch sehr hilfreich ist, aber doch eine große Umstellung bedeutet.
Anregungen und Rezepte für die moderate KH-Reduzierung kannst du dir hier im LOGI-Forum holen. Die Rezepte kann man allerdings nur sehen, wenn man sich anmeldet.
Du siehst das richtig, für das Gewicht geht es nicht nur um die Kalorienmenge, die du dir einverleibst. Eine entscheiden Rolle spielt dabei auch, was du isst.
LG Rainer -
Cookie
Rang: Gastam 07.07.2014 18:03:18
Hallo Rainer,
danke für deinen Beitrag und den Tipp mit dem Forum.
Maximal 150g zu essen, das geht bei mir ganz gut. Unter 100g wird sicherlich eine Umstellung werden. Gleichzeitig auf Low Fat kann ich dann aber nicht auch noch gehen, oder? Also, weil ich ja automatisch die Kalorien über ein Mehr von den anderen Nährstoffen reinbekommen werde/muss.
Ich meld mich da gleich mal an :)
Liebe Grüße
Cookie -
am 08.07.2014 12:39:55
Gast schrieb:
Gleichzeitig auf Low Fat kann ich dann aber nicht auch noch gehen, oder? Also, weil ich ja automatisch die Kalorien über ein Mehr von den anderen Nährstoffen reinbekommen werde/muss.
Das würde natürlich nicht funktionieren oder du wärst zumindest sehr unglücklich mit so einer Ernährung. Das ist aber auch gar nicht nötig. Wenn du die KH reduzierst, dann kannst du mehr Fett und Eiweiß essen, ohne dass es dick macht. Der Vorteil von Fett ist, außer dass es ein hervorragender Geschmacksträger ist und z.B. gute Butter jedes Essen verfeinert, dass es besser satt macht und die Sättigung lange anhält. Trau dich ruhig mal an mehr Fett ran und probiere es aus.
LG Rainer -
Cookie
Rang: Gastam 11.07.2014 10:10:56
Puh, unter 150g KH zu bleiben, ist gar nicht so leicht...ich hab dabei festgestellt, dass kh-technisch gar keinen Unterschied macht, ob ich morgens eine Schüssel Magerquark mit Heidelbeeren esse oder Haferflocken mit ein bisschen Obst und Milch -.-
Ich hab jetzt schon überlegt, bei irgendwem (wer auch immer das kann) mal einen Stoffwechseltypentest zu machen, damit ich weiß, ob ich die Sache überhaupt richtig angehe. Was haltet ihr denn von diesem ganzen Hype um die Stoffwechseltypen und Metabolic balance-Diät und so?
Liebe Grüße
Zimti
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am 11.07.2014 11:48:51
Hallo Cookie,
das ist die Umstellung, von der ich rede: weg von vielen KH und wenig Fett hin zu moderat reduzierten KH und normal Fett. Magerquark und light-Produkte haben darin keinen Platz mehr. Trau dich ruhig mal an normalfetten Quark ran. Der schmeckt besser und du wirst mit weniger Quark (und etwa genauso viel Kalorien) satt, wobei die Sättigung häufig auch noch länger anhält. Lege die Angst vor Fett ab, sie ist unbegründet bzw. beruht lediglich auf schwacher Evidenz.
Egal was du von den Stoffwechseltypen hältst, es kann nach meiner Meinung für dich als Typ1-Diabetikerin keine große Rolle spielen. Für dich gilt die einfache Rechnung: mit weniger KH brauchst du weniger Insulin und mit weniger Insulin wirst du dein Gewicht besser im Griff behalten können.
LG Rainer -
Cookie
Rang: Gastam 11.07.2014 13:01:45
Hallo Rainer,
Angst vor Fett habe ich nicht, ich komme immer auf gute 80 oder 90g Fett am Tag durch Öle, Nüsse, Samen usw. Der Magerquark war bisher eher eine Gewohnheitssache, aber auch Gewohnheiten lassen sich natürlich ändern :)
Ist Quark mit Beeren ansonsten aber nicht ein gutes Low-Carb-Frühstück? Ich war tatsächlich über den KH-Gehalt von Quark überrascht.
Wegen der Stoffwechseltypen: Es würde mich einfach grundsätzlich interessieren, ob z.B. mein Grundumsatz ganz generell schon niedriger als "normal" ist, dann wäre über eine Kalorienreduktion auch nochmal nachzudenken.
Liebe Grüße
Cookie
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am 11.07.2014 16:47:15
Hallo Cookie,
Quark mit Beeren ist z.B. bei LOGI ein übliches Frühstück. Ich persönlich habe festgestellt, dass ich mit Quark kein richtiges Sättigungsgefühl bekomme und immer weiter essen könnte. Deshalb lasse ich es sein. Du wirst ja sehen, wie es bei dir funktioniert.
Wenn dein Grundumsatz (meist durch vorangegangene Diäten) runter geregelt ist, dann kannst du den doch nicht durch andauernde Kalorienrestriktion noch weiter absenken. Dein Körper kann noch viel doller sparen, darin sind wir Menschen sehr gut. Du musst nach Wegen suchen, wie du deinen Grundumsatz wieder anheben kannst. Das funktioniert nach meinen Erfahrungen mit Sport und es funktioniert mit KH-reduzierter Ernährung. Am sichersten funktioniert es mit ganz wenig KH und dafür mit mehr Fett (siehe hier). Aber das wäre ein sehr großer Schritt. Ich glaube nicht, dass der für dich in Frage kommt. Es kann aber nichts schaden, sich das mal anzusehn.
LG Rainer -
am 11.07.2014 17:20:07
hallo cookie,
wenn du quark nicht unbediengst magst, dann propiere mal den von Aldi "Milsani Sahnequark 40%, 250gr.) er ist vollkommen geschm anders., ohne werbung in den vordergrund stellung zu wollen.
lg -
Cookie
Rang: Gastam 17.07.2014 12:38:11
So, seit ein paar Tagen achte ich jetzt mehr auf die KHs, aber ich komme selten unter 100g.
Ich brauche morgens mein Hafer-Müsli, um zumindest mal 3,5-4 Stunden satt zu sein. Quark hält bei mir auch gar nicht an (und macht ja, wie schon festgestellt, kh-technisch auch nicht den großen Unterschied).
Ich hab aber auch festgestellt, dass selbst in wässerigem Gemüse vergleichsweise "viel" KHs sind, so dass ich selbst mit einer Riesenportion Gemüse (damit meine ich keine Bohnen oder Mais oder ähnliches, sondern Pilze, Tomaten und Gurke) abends eine ganz ordentliche KH-Menge zu mir nehme.
Wenn ich dann noch einen guten BZ-Wert habe, aber Sport machen möchte und dafür dann etwas kh-reiches zu mir nehme, sind die 100g sehr schnell voll. Ich habe beim Sport auch gemerkt, dass die Einheiten nicht mehr so lange dauern dürfen, mir fehlt da schnell die Kraft.
Das sind aber wahrscheinlich alles die normalen Schwierigkeiten mit der low-carb-Ernährung. Ich seh mal, wie es sich in den nächsten Wochen entwickelt. -
am 23.02.2015 13:52:26
Also ich habe jetzt seit Sommer 2012 Diabetes und weiß es seit Februar 2013. Hätte wenige Anzeichen und man konnte es mir auch noch nicht nachweisen, da ich es so früh gemerkt habe.
Auf jeden Fall hab ich dann in einem Monat meine 7kg Fettresaucen wieder zugenommen, seitdem hab ich im Monat immer je nach Blutzucker 3kg ab und wieder zu genommen und jetzt nochmal 3 kg drauf gelegt. Da ich vorher aber auch ein normales Gewicht hatte, wollte ich zumindest die 3kg wieder abspecken. Ich war bis vor kurzem Pescetarierin, hab somit kein Fleisch gegessen, aß keine Süßigkeiten, außer bei unterzucker und machte Zumba. Hat nichts geholfen. Dann habe ich Selbstverteidigung und Kampfsport versucht, da ich Pumpe trage müsste ich die in der Zeit ablegen. Mein Blutzucker schoss zu sehr hoch in ich musste mit der Sportart aufhören. Trockenübungen sind nichts für Mich und ich habe oft im Internet geguckt wie es anderen Typ 1 Diabetikern Dabei geht, überall las ich nur dass niemand einen Erfolg hatte. Schluß von Lied: ich habe nichts abgenommen und frage mich noch immer ob das als Typ 1 Diabetiker überhaupt möglich ist, außer wenn man locker über 100kg wiegt. Denn bisher bis her hab ich nur Erfahrungen wie deine und meine gelesen und gehört . -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 27.02.2015 17:06:49
Zum abnehmen muss weniger Energie gegessen werden als Verbraucht wird. Das fällt einfacher wenn Bewegung dazu kommt weil
1. Bewegung/ Sport Energie verbraucht.
2. Durch Bewegung / Sport Muskelzellen aufgebaut werden die mehr Energie verbrennen als Fettzellen.
Das oben geschrieben Phänomen, hoher hba1c niedriges Gewicht und niedriger hba1c höheres Gewicht deutet darauf hin das zu viel Energie aufgenommen wird. -
am 30.03.2015 23:47:50
Hallo Cookie,
versuche mal folgenden kleinen Tweak: Iss immer zuerst einen Bissen des proteinhaltigsten Lebensmittels auf deinem Teller. Da der Fettstoffwechsel ja oberhalb eines individuellen Insulinlevels nur noch stark gebremst ablaufen kann ist die Dämpfung des Ausschlags der Kurve ein wichtiger Baustein beim Abnehmen. Ansonsten bleibt m.E. noch die Möglichkeit, sinnvollen (!) Mahlzeitenersatz zu verwenden.
Grüße
Chris -
am 30.03.2015 23:52:40
Hi Rainer,
ja, LOGI und LCHF wären bestimmt nicht falsch. Aber ich möchte zum Jojo-Effekt noch ergänzen, dass der vor allem dann vorkommt, wenn der Körper beim Abnehmen in einen Mangelzustand gerät. Das gilt es hinsichtlich der Nährstoffe unbedingt zu vermeiden. In einigen Körperregionen speichert der Körper auch Giftstoffe im Fettgewebe (das ist für ihn dann weniger energieaufwendig als die Entsorgung über Leber und Niere). Wenn dieses Fettgewebe abgebaut wird werden die Giftstoffe wieder freigesetzt, und er Körper braucht entsprechende Nährstoffe um damit umgehen zu können - aus der Natur, nicht diese isolierten Dinger mit ein paar Vitaminen drin aus dem Drogeriemarkt. Gute Lösungen gibt es. -
am 26.10.2016 23:05:08 | IP (Hash): 1361701515
Hi!
Ich glaube ein Low Carb Abnehmplan klingt auf den Ersten Blick an sich gut für dich - allerdings sind viele Risiken der ketogenen oder beinahe ketogenen Ernährung noch gar nicht durch Studien geklärt. Eventuell hast du sogar doch langfristige Nachteile für die Diabetis, wenn du beinahe komplett auf Kohlenhydrate verzichtest.
Ich würde eher auf einen Abnehmplan setzen (unter http://www.isiaka.de/abnehmplan gibt es einen guten Vergleich bzw. mehr Infos) , der Kalorienreduktion in den Vordergrund setzt und bei dem du zwar mit viel Proteinquellen wie Linsen oder Fisch gut auf einer High-Protein Schiene fahren kannst, aber dennoch einige Kohlenhydrate zu dir nimmst - nur eben das alles unter deinen täglichen Kalorienbedarf.