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Diabetes Typ 2 A - gibt es hier noch jemanden?
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Gast
Rang: Gastam 08.12.2013 23:14:04
Fühl mich so allein mit diesem selteneren Typ 2 A :)
Wenn ich Fragen habe, kann mir auch nicht wirklich jemand helfen, weil alles irgendwie auf Übergewichtige zugeschnitten ist.
Erst mal zu mir, ich bin weiblich, 29 Jahre alt, 1,65m groß und wiege zur Zeit 59kg und habe zwei Kinder im Alter von 4 Jahren und 5 Monaten.
In der letzten Schwangerschaft hatte ich eine insulinpflichtige SS-Diabetes. Nach der Entbindung war diese weg. Aber so nach 3 Monaten ca. trat es wieder auf.
Nach dem ich mich hab untersuchen lassen hieß die Diagnose Diabetes Typ 2. Meine Bauchspeicheldrüse produziert allerdings ganz normal Insulin, aber meine Zellen sind eben teils resistent dagegen. Ich soll nun ab kommende Woche Metformin nehmen.
Aber wie wirkt sich das Metformin aus? Ich lese oft, dass es zur Gewichtsabnahme kommen kann. es dies also unterstützt. Aber für mich klingt das widersprüchlich. Denn auch wenn ich momentan ungesund esse, nehme ich ab und nicht zu. Ist ja auch logisch. Egal wie viel Kohlenhydrate ich mir rein haue, es kommt ja nur sehr gering was in meinen Zellen an, trotz das Insulin normal produziert wird.
Wenn ich jetzt dieses Medikament nehme und dieses hilft, meine Zellen dagegen nicht mehr resistent zu machen, so verwerten sie den Zucker und alles überschüssige landet in die Fettzellen. Also würde ich zunehmen.
Ich hab das jetzt schon in zig Foren gefragt und niemand konnte mir darauf eine Antwort geben. Stimmt meine Denkensweise so? Ich bin noch nicht sehr wissend auf dem Gebiet. Daher die Frage, warum soll man mit Metformin abnehmen, obwohl es von der Logik her der Zunahme beitragen müsste bei einem Überschuss an Energie?
Und warum nimmt nicht jeder unbehandelter Diabetiker Gewicht ab? Bei Typ 1 erklärbar, da wird ja fast kein Insulin mehr produziert oder gar keins. Bei Typ zwei wird es das, aber die Zellen können nichts mit dem Insulin anfangen bzw. es wird ebenfalls zu wenig Insulin ausgeschüttet und der Zucker schwimmt ebenfalls im Blut herum und wird nicht als Energie verwendet. Beide können doch gar nicht oder zum Teil die Energie nicht aufnehmen. Es kann also zu keiner Zunahme kommen.
Aber ich denke ich bin noch nicht richtig aufgeklärt und jetzt kommt euer Part - der Erfahrenen auf dem Gebiet. Warum ist das alles so zwecks Ab- und Zunahme?? -
Gast
Rang: Gastam 09.12.2013 09:25:42
du hast gefragt: stimmt meine denkweise so ?
nein du hast dir was zusammengereimt statt dich zu informieren. dazu gibt es verschiedene möglichkeiten von broschüren büchern bis foren nur bitte verständnis dafür haben daß hier nicht die möglichkeit besteht ein buch als antwort zu schreiben.
und "nein" so selten sind die normalgewichtigen t2 er garnicht, ist zt auch auf die presse zurückzuführen.
lies hier mal kurz den in der nähe liegnden thread bez unterzuckerung rein, da ist einiges erklärt.
da ist auch metformin mit genannt.
übrigens wenn von dem was du jetzt ißt nur ganz wenig in den zellen ankommen würde, wäre dein bz schon explodiert,
und du würdest trinken bis 5l/d und mehr um die überschüssige glucose im 00 zu entsorgen. denn wo soll sie sonst bleiben ?
übrigens wird das insulin (völlig egal ob eigenes oder gespritztes) mit einer halbwertzeit von 4,3 minuten vom körper abgebaut (insulinase) glucose bleibt und wird entweder aufgenommen oder ausgepinkelt. -
Gast
Rang: Gastam 09.12.2013 11:08:09
Und ich dacht schon ich informiere mich grad hier.... *augenroll*
Schade auch hier kann man mir keine Antwort geben. Und ich finde 2% Typ 2 A Diabetiker unter 40 Jahren schon selten... Ich hab zumindest KEINEN anderen Fall im Internet gefunden, aber okay ich "informiere" mich ja auch erst seit ein paar Tagen zum Thema, was aber zwecks Foren irgendwie bisher fehlgeschlagen ist. Muss ich wohl tatsächlich auf Bücher zurück greifen.
Irgendwie hat mir dieser Beitrag von "Stern" noch am meisten weiter geholfen... Falls das so stimmt was da erklärt ist. Man weiß es ja nicht, der eine sagt es so, der andere so. Das ist ja gerade das Verwirrende und das große Hindernis sich informieren zu können.
http://www.stern.de/diabetes/ueberblick/insulin-tueroeffner-im-blut-652971.html
Wenn das so stimmt was dort steht, beantwortet das mir all meine Fragen, auch zwecks Metformin. -
Gast
Rang: Gastam 09.12.2013 13:02:47
Gast schrieb:
Und ich dacht schon ich informiere mich grad hier.... *augenroll*
Schade auch hier kann man mir keine Antwort geben. Und ich finde 2% Typ 2 A Diabetiker unter 40 Jahren schon selten... Ich hab zumindest KEINEN anderen Fall im Internet gefunden, aber okay ich "informiere" mich ja auch erst seit ein paar Tagen zum Thema, was aber zwecks Foren irgendwie bisher fehlgeschlagen ist. Muss ich wohl tatsächlich auf Bücher zurück greifen.
Irgendwie hat mir dieser Beitrag von "Stern" noch am meisten weiter geholfen... Falls das so stimmt was da erklärt ist. Man weiß es ja nicht, der eine sagt es so, der andere so. Das ist ja gerade das Verwirrende und das große Hindernis sich informieren zu können.
http://www.stern.de/diabetes/ueberblick/insulin-tueroeffner-im-blut-652971.html
Wenn das so stimmt was dort steht, beantwortet das mir all meine Fragen, auch zwecks Metformin.
Sooo selten ist Typ2 bei schlanken Menschen auch wieder nicht. Ich hatte erste Anzeichen mit Ende Zwanzig und war damals superschlank (50kg bei 170cm). Meiner Schwester ging es genauso und ich habe schon des Öfteren Beiträge von Usern in verschiedenen Foren gelesen, denen das ebenfalls passiert ist.
Sich in Foren informieren zu wollen, ist keine gute Idee. Da steht nämlich (gar nicht so selten) hanebüchener Unsinn über Diabetes drin. Im Grunde gilt das für alles, was über Diabetes in den Medien geschrieben und gezeigt wird. Am besten kann man sich ein Bild machen, wenn man alles kritisch liest und gegeneinander abwägt. Letztendlich kommt man so der Wahrheit am nächsten, allerdings erfordert das ein wenig Anstrengung, aber das sollte einem die Gesundheit schon wert sein.
Eine Schulung zu machen ist auch kein Fehler - im Gegenteil, sogar dringend notwendig. Aber auch da gibt es sehr große Qualitätsunterschiede.
Du wirst dich wohl schon ein bißchen in die Sache reinknien müssen, auf dem Silbertablett kann dir das Wissen über Diabetes niemand servieren.
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am 09.12.2013 13:34:17
Auch auf die Gefahr hin, dass du wieder genervt mit den Augen rollst, versuche ich mal deinen Denkfehler aufzuspüren:
Das Insulin wird hauptsächlich dafür gebraucht, um die Glukose in die Muskelzellen zu schleusen. Dort stehen sie dann für Muskelarbeit zur Verfügung und Überschüsse werden in Form von Glykogen als Reserve gespeichert. Die Glukose, die nicht auf diese Weise verbraucht werden kann, entweder weil zuviel davon gegessen wird oder weil auf Grund der Insulinresistenz nicht genug in die Zellen gelangt, wird durch die Leber (nach Auffüllung von deren Glykogenspeichern) in Fett umgewandelt und in den Fettzellen abgespeichert. Dafür wird kein Insulin benötigt, die Fettzellen werden auch nicht in irgend einer Form resistent.
Das was du für Typ1-Diabetiker beschreibst und auch bei dir beobachtest, die Abnahme bei vielen KH, tritt erst bei entgleistem BZ auf. Ich befürchte, dass bei dir der BZ nach einer KH-reichen Mahlzeit sehr stark ansteigt. Hast du deinen BZ nach vielen KH (am besten 1 Stunde nach der Mahlzeit) denn mal gemessen?
Schau dir mal genau deine Leberwerte an und lass evtl. eine Lebersonografie machen. Eine sehr wahrscheinliche Ursache für Insulinresistenz ist die nichtalkoholische Fettleber NAFLD. Die kann nicht nur bei Übergewichtigen vor, sie kann auch bei Normalgewichtigen auftreten. Dazu könnte dieses Buch für dich interessant sein. -
Gast
Rang: Gastam 09.12.2013 13:38:07
die frage war -- stimmt meine denkweise.
die antwort war "nein" stimmt nicht.
nur zur info meine diabetes grundschulung dauerte 10 tage mit täglich 6 stunden theorie und praxis nebenbei.
und all dies war nur der anfang .
und all dies soll dir hier jemand schreiben ?
du hast keine antworten auf den anderen foren bekommen weil deine meinung so verschroben war daß niemand geantwortet hat um dir nicht weh zu tun.
und was in der "presse" steht auch in dem stern ist 1/4-1/2,
ok der rest ist schwafelnde phantasie und überwiegend falsch. -
Jenny
Rang: Gastam 09.12.2013 23:42:08
Rainer schrieb:
Auch auf die Gefahr hin, dass du wieder genervt mit den Augen rollst, versuche ich mal deinen Denkfehler aufzuspüren:
Das Insulin wird hauptsächlich dafür gebraucht, um die Glukose in die Muskelzellen zu schleusen. Dort stehen sie dann für Muskelarbeit zur Verfügung und Überschüsse werden in Form von Glykogen als Reserve gespeichert. Die Glukose, die nicht auf diese Weise verbraucht werden kann, entweder weil zuviel davon gegessen wird oder weil auf Grund der Insulinresistenz nicht genug in die Zellen gelangt, wird durch die Leber (nach Auffüllung von deren Glykogenspeichern) in Fett umgewandelt und in den Fettzellen abgespeichert. Dafür wird kein Insulin benötigt, die Fettzellen werden auch nicht in irgend einer Form resistent.
Das was du für Typ1-Diabetiker beschreibst und auch bei dir beobachtest, die Abnahme bei vielen KH, tritt erst bei entgleistem BZ auf. Ich befürchte, dass bei dir der BZ nach einer KH-reichen Mahlzeit sehr stark ansteigt. Hast du deinen BZ nach vielen KH (am besten 1 Stunde nach der Mahlzeit) denn mal gemessen?
Schau dir mal genau deine Leberwerte an und lass evtl. eine Lebersonografie machen. Eine sehr wahrscheinliche Ursache für Insulinresistenz ist die nichtalkoholische Fettleber NAFLD. Die kann nicht nur bei Übergewichtigen vor, sie kann auch bei Normalgewichtigen auftreten. Dazu könnte dieses Buch für dich interessant sein.
Nee warum sollte ich bei deinem Beitrag die Augen rollen? Ich hab was gefragt, du hast mir geantwortet mit Erklärung. Danke dafür...
Ich hatte erst nach 1h gemessen, allerdings sagte man mir, der 2h Wert sei viel wichtiger und ausschlaggebender. Ich hab dann beides gemessen und nach 2h war der Wert immer höher als nach einer.
Meine Leberwerte wurden auch im Blut untersucht. Die sind ganz leicht erhöht.
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Jenny
Rang: Gastam 09.12.2013 23:55:37
Gast schrieb:
die frage war -- stimmt meine denkweise.
die antwort war "nein" stimmt nicht.
nur zur info meine diabetes grundschulung dauerte 10 tage mit täglich 6 stunden theorie und praxis nebenbei.
und all dies war nur der anfang .
und all dies soll dir hier jemand schreiben ?
du hast keine antworten auf den anderen foren bekommen weil deine meinung so verschroben war daß niemand geantwortet hat um dir nicht weh zu tun.
und was in der "presse" steht auch in dem stern ist 1/4-1/2,
ok der rest ist schwafelnde phantasie und überwiegend falsch.
Pass auf, ich bin eine ganz liebe Nette und ich habe hier freundlich eine Frage gestellt. Ich hab die Diagnose Diabetes erst seit EINER Woche!!! Ich versuche mich zu informieren darüber, weil es mich ja schließlich interessiert was mit meinem Körper vorgeht.
Ich hab nun jede Menge Eindrücke gelesen und gesammelt und vieles davon war widersprüchlich. Daher stellte ich hier diese Frage und habe extra gefragt ob meine Denkensweise richtig ist. Meine Denkensweise ergab sich aus den Informationen die ich bisher gesammelt hatte... Die offenbar zu wenig waren um zu erkennen, dass es wohl nicht so simple gestrickt ist, das Ganze.
Wieso in aller Welt sollte mir jemand weh tun, wenn ich nach der Richtigkeit meiner Denkensweise frage und mir dann eine ehrliche Antwort gibt. Entweder JA oder NEIN, mit entsprechender Richtigstellung?? Das wollte ich doch ganz genauso haben.
Was ich allerdings nicht hören wollte, sind Vorwürfe ich hätte mir was zusammen gesponnen oder mich NICHT informiert. Und das finde ich sehr ungeduldig und vorurteilshaft von dir. Gerade für deine Aufgabe auch etwas unprofessionell.
Wenn du sagst, das ganze ist nicht so einfach zu erklären, dann sag es doch ganz genauso. Gib mir Buchtipps, Seiten im Netz wo man sich vielleicht mit genau der gleichen Sorte Diabetes austauschen kann etc. Oder versuche es mit wenigen Worten und ohne viel Fachchinesisch zu erklären falls das geht. Wenn dir das zu "anstrengend" ist, dann muss man ja nicht zwingend antworten.
Ich meine im ersten Beitrag geschrieben zu haben, dass ich das noch nicht ganz kapiere... Und wegen ein wenig Aufklärung bin ich auch nicht enttäuscht, war ja schließlich Sinn der Beitragseröffnung. -
Jenny
Rang: Gastam 10.12.2013 00:09:54
In einem anderen Forum, wo ich selbiges fragte, antwortete man mir, dass meine Denkensweise so korrekt ist.
Ich nehme ja jetzt aktuell gerade einfach ab, selbst wenn ich viel esse. Wie auch immer der ganz genaue Vorgang dafür sein mag - ist ja zu kompliziert.
Aber mit Metformin funktioniert das wieder alles besser in meinem Körper und so würden überschüssige Kohlenhydrate auch ansetzen.
Wenn das jetzt auch nicht richtig ist, rein theoretisch, dann weiß ich gar nicht ob selbst die Spezialisten sich da alle so einig sind?
Vielleicht habe ich ja auch zu viele Fragen auf einmal gestellt. Wie wäre es wenn mir einer erklären könnte warum ich abnehme, egal ob ich viel oder wenig esse?
Gibt es dafür eine logische Erklärung? Liegts überhaupt an der Diabetes/Insulinresistenz? -
Gast
Rang: Gastam 10.12.2013 12:33:23
"Das Insulin wird hauptsächlich dafür gebraucht, um die Glukose in die Muskelzellen zu schleusen. Dort stehen sie dann für Muskelarbeit zur Verfügung und Überschüsse werden in Form von Glykogen als Reserve gespeichert. Die Glukose, die nicht auf diese Weise verbraucht werden kann, entweder weil zuviel davon gegessen wird oder weil auf Grund der Insulinresistenz nicht genug in die Zellen gelangt, wird durch die Leber (nach Auffüllung von deren Glykogenspeichern) in Fett umgewandelt und in den Fettzellen abgespeichert."
Man sollte dazu schreiben das die Leber das Spiel auch anderst herum spielt u. Fett in Glukose umwandelt. Metformin soll (so wurde es mir zum. gesagt) die Leber daran hindern bzw. verlangsamen das Fett in Glukose umgewandelt wird u. der BZ so noch mehr in die Höhe getrieben wird.
Ps.: Das hier von "namenlosen" Nutzern der Ton nicht immer so passend ist, kann man in alle Threads lesen. Ich muss jedoch sagen das "Rainers" aussagen (zum. für mich als Laien) immer nachvollziehbar sind.
Man muss hier auch ganz klar die Nutzer unterscheiden.: Es gibt Nutzer die erst seit kurzem die Diagnose "Diabetes" haben, es gibt Nutzer die schon jahrelang mit der Diagnose leben, es gibt Nutzer die sich belesen haben (richtig od. falsch mal außer acht gelassen!) u. dann gibt es Nutzer die sich mit der Materie sehr tiefgehend befasst haben bzw. Ärzte sind... Daher würde ich garnicht so weit gehen u. alle Aussagen für Aussagen von Spezialisten halten.
MfG
Poth