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Unterschiedliche Versorgung durch verschiedene Krankenkassen?
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Gast
Rang: Gastam 09.01.2014 15:57:25
Hallo,
ich habe mal eine Frage an euch und hoffe auf zahlreiche Antworten.
Mein Freund ist seit 28 Jahren Typ1 Diabetiker. Wir wünschen uns ein Kind, ich kann aber nur noch durch IVF schwanger werden. So weit so gut, der erste (eigenfinanzierte) Versuch ging aber leider ziemlich in die Hose (FG in der 10. Woche).
Nun möchte mein Freund keinen weiteren Versuch, da er mich nicht mehr "leiden" sehen möchte bzw. sich vor den Kosten scheut.
Meine Idee zu heiraten (hatten wir eh vor) und dann zu einer KK zu wechseln die 100% der IVF übernehmen findet er allerdings auch nicht toll, da er Angst hat das er mit seinem Diabetes durch die neue KK schlechter versorgt sein könnte?!
Es geht um KK wie die Knappschaft, IKK gesund plus bzw. IKK classic.
Derzeit ist er bei der Barmer GEK.
Meint ihr da ist was dran oder ist das Quatsch?
Würde mich freuen wenn ihr mir helfen könnt!
LG -
Gast
Rang: Gastam 09.01.2014 19:18:15
die versorgng mit insulin und beiwerk, ist bei allen ges kk gleich . der unterschied liegt manchmal in der pumpengenehmigung etc. wobei man nie weiß ist das schikane eines besonders eifrigen mitarbeiters oder von oben diktiert.
nicht vergessen es gibt eine altersgrenze da kann man schnell neben der spur landen.
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am 09.01.2014 19:20:00
Da kann dein Freund ganz beruhigt sein, an dieser Befürchtung kann nicht viel dran sein.
Wie die GKV-Patienten versorgt werden, liegt in erster Linie am behandelnden Arzt. Einen großen Einfluss auf die Verschreibungspraxis haben darüber hinaus noch die KVs, deshalb gibt es gerade bei solchen Sachen wie ausreichenden Teststreifen von Bundesland zu Bundesland erhebliche Unterschiede. Über Unterschiede zwischen den KK bei der Diabetikerversorgung habe ich bisher nichts bemerkt.
Die Unterschiede bei einer Pumpengenehmigung spielen keine Rolle, wenn er schon eine Pumpe hat. Sollte er später so eine Genehmigung mal brauchen, dann kann er die KK wieder wechseln, nachdem ihr euer Ziel erreicht habt.
Beste Grüße und viel Erfolg bei euerm Nachwuchsprojekt, Rainer
Bearbeitet von User am 09.01.2014 20:21:19. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 09.01.2014 19:36:07
Warum eigentlich soll dein Freund die Krankenkasse wechseln, wenn bei dir eine künstliche Befruchtung vorgenommen werden soll? Das macht überhaupt keinen Sinn, denn die Behandlung soll ja bei dir vorgenommen werden. Er kann also getrost bei der Kasse bleiben, wenn er sich da gut betreut fühlt.
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Gast
Rang: Gastam 09.01.2014 20:16:21
Hallo,
vielen Dank für eure Antworten. Das Thema Pumpe dürfte erst mal durch sein...er hatte eine-war aber Mist. Ansonsten könnte er ja tatsächlich später wieder wechseln wenns noch einmal aktuell werden sollte.
Dann kümmern wir uns erstmal ums Baby.
Zur Info @Gast:
Er müsste die KK zusammen mit mir wechseln, da die Kosten nur bei Ehepaaren in einem bestimmten Altersfenster übernommen werden und nur wenn beide bei der entsprechenden Kasse versichert sind...doof aber ist leider so.
Sollte jemand was anderes wissen immer her mit den Infos.
Vielen Dank.