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Insulin oder weiter mit oralen Medikamenten
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Gast
Rang: Gastam 15.01.2014 09:53:22
Hallo zusammen,
Mein Mann, 40 J. hat seit mind. 8 Jahren Diabetes Typ 2, als es das erste Mal aufviel, war der HB A1c Wert bei ca 7,1 er nimmt Metformin und seit 1 1/2 Jahren noch Icandra dazu.
Die Kontrollwerte waren immer unter 6,5 .
Nun war er letzte Woche mal wieder beim HA zur Blutentnahme, nun kam ein NBZ von 220 raus und ein HbA1C Wert von 10,..?.
Er hat nun eine Überweisung wegen Entgleisung zum Diabetologen bekommen, der nächste Termin war am Montag erst zu bekommen.
Ich selbst bin zwar Krankenschwester, doch kenne mich mit der Diabetesbehandlung nicht wirklich aus.
Schätze ich die Situation richtig ein, das es bei Ihm nun auf eine Insulintherapie rausläuft?
MfG
T. -
Gast
Rang: Gastam 15.01.2014 10:24:51
Metformin ist das Standardmedikament fur Diabetes T2. Nun waere es gut, wenn du geschrieben haettest
wieviel mg/ Tag er einnimmt. Im Beipackzettel ist die max. Menge angegeben,da kannst Du sehen, ob
die Dosis noch weiter erhoeht werden kann und die Diaet weiter verschärft werden kann.
Aber irgendwann ist Insulin angesagt . -
am 15.01.2014 10:35:36
Gut, dass dein Mann zum Diabetologen geht. Ein Fachmann findet ganz bestimmt eine bessere Lösung als der HA. Wenn er die Wahl hat, dann sollte er sich eine diabetologische Schwerpunktpraxis raussuchen. In denen ist häufig der größte Fachverstand vorhanden.
Es kann schon sein, dass Insulin die beste Lösung ist. Dein Mann braucht vor dem Insulin keine so große Angst zu haben und sollte nicht zu lange mit der Umstellung warten. Je besser die eigene BZ-Automatik noch funktioniert und Fehler ausgleichen kann, desto einfacher lässt sich Insulinanwendung erlernen. Viele warten aus Angst vor Insulin viel zu lange ab und kommen dann viel schlechter damit zurecht.
Bei der Insulintherapie gibt es auch unterschiedliche Stufen, angefangen von einer einfachen BOT (basal unterstützten oralen Therapie) bis hin zur aufwändigeren ICT (intensivierte konventionelle Therapie). Er braucht vor dem Besuch beim Diabetologen keine große Angst zu haben und kann sich freuen, dass er seinen BZ mit einer geeigneten Therapie bald wieder richtig in den Griff bekommen kann.
Beste Grüße auch an deinen Mann, Rainer
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Gast
Rang: Gastam 15.01.2014 10:43:34
Hallo,
er nimmt für den Diabetes Metformin 500mg 1-0-0 und Eucreas ( Vildagliptin50/1000Metformin) 1-0-1! -
am 15.01.2014 11:13:50
Nur mal aus Neugier:
Geht dein Mann regelmäßig jedes Quartal zum Arzt und ist der Anstieg auf den HbA1c über 10 und den Nüchternwert von 220 innerhalb von den 3 Monaten vor sich gegangen?
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Gast
Rang: Gastam 15.01.2014 11:40:54
Hallo,
meine Schwiegermutter 83J. hatte 23 Jahre Diabetes nahm wenig Metformin, aber hat KH streng
gemieden! Wenn man dies durchhalten kann kommt man auch ohne Insulin zurecht.
Alles Gute. -
Gast
Rang: Gastam 15.01.2014 12:26:47
Ich kann nicht verstehen, warum manche Diabetiker das Insulin scheuen wie der Teufel das Weihwasser.
Insulin verbessert die Lebensqualität eines Diabetikers entscheidend, es gibt ihm maximal Freiheit und erlöst ihn von strengen Diätplänen (bin erstaunt, daß so etwas heute noch empfohlen wird) und es powert die BSD nicht aus. Last not least, es belastet die Leber nicht.
Früher wäre niemand auf die Idee gekommen, einem Typ2 Insulin zu verschreiben, deshalb hab ich mich jahrelang mit Tabletten herumquälen müssen, die meine BSD total ausgepowert haben. Heute habe ich große Probleme mit meinen BZ-Werten, die gerne mal Achterbahn spielen.
Woher kommt diese Angst vor Insulin? Am spritzen kann es nicht liegen, denn das tut wirklich nicht weh. -
Gast
Rang: Gastam 15.01.2014 13:16:33
Hallo,
Oh ha, es besteht keine Angst davor, es war nur bisher nicht nötig.
Leider ist die letzte BA ca 6 Monate her, da mein Mann bisher die Kontrollen nur halbherzig machen ließ !
Also der Anstieg des HbA1c Wertes ist von Ende Juli bis jetzt im Januar!
Hab Ihm auch gleich für Montag nen Termin beim Diabetologen besorgt. -
Gast
Rang: Gastam 15.01.2014 14:24:56
Gast schrieb:
Heute habe ich große Probleme mit meinen BZ-Werten, die gerne mal Achterbahn spielen.
Die Antwort hast selber gegeben, diese Achterbahn des BZ ist das Problem, nicht das Spritzen.
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Gast
Rang: Gastam 15.01.2014 14:34:58
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Heute habe ich große Probleme mit meinen BZ-Werten, die gerne mal Achterbahn spielen.
Die Antwort hast selber gegeben, diese Achterbahn des BZ ist das Problem, nicht das Spritzen.
Bitte genau lesen und dann antworten:
Die Achterbahn ist die Folge von jahrelangem Auspressen der BSD durch Tabletten. Wer noch Eigenproduktion von Insulin hat, tut sich leichter mit dem Spritzen als ein Typ2, der keinerlei Eigenproduktion mehr hat.