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Insulin oder weiter mit oralen Medikamenten

  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.01.2014 14:37:28
    Gast schrieb:
    Hallo,

    Oh ha, es besteht keine Angst davor, es war nur bisher nicht nötig.

    Leider ist die letzte BA ca 6 Monate her, da mein Mann bisher die Kontrollen nur halbherzig machen ließ !
    Also der Anstieg des HbA1c Wertes ist von Ende Juli bis jetzt im Januar!
    Hab Ihm auch gleich für Montag nen Termin beim Diabetologen besorgt.



    Nicht nötig bei einem Nüchternblutzucker von 220 und einem Langzeitwert von 10?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.01.2014 15:04:09
    Ich wollt ja wissen ob ich recht in der Annahme gehe, das bei den jetzigen Werten die Insulineinstellung folgen wird.
    Bis letzten Sommer waren die Werte immer stabil, bzw seit er vor 1 1/2 Jahren das Icandra dazu bekam eigendlich noch auf dem weg der Besserung.
    Langzeitwerte die schlechter als 6,5 und NÜ BZ bis vor Weihnachten, da hat er das letzte mal selbst gestickst, zwischen 110 und 140.

    LG T.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.01.2014 15:57:32
    Ich glaube, die Diabetologen handhaben das sehr unterschiedlich. Einige Diabetiker aus meinem Umfeld sind bei der gleichen Diabetologin in Behandlung und haben HbA1c von 9 oder 10,x und finden das okay. Die Ärztin hält Insulin nicht für notwendig und sagt ihren Patienten, sie seien dafür noch zu jung (sind alle zwischen 55 und 65) Insulin wäre was für alte Leute.

    Mein Diabetes wurde vor ca. 2 1/2 Jahren in der Uniklinik mit HbA1C von 11,5 diagnostiziert, ich bekam sofort Insulin - 4 x während des Tages und am Abend ein Langzeitinsulin. Nach dem Klinikaufenthalt habe ich sofort einen Diabetologen aufgesucht und eine Schulung bekommen. Das Insulin wurde nach und nach reduziert, jetzt spritze ich nur noch das Langzeitinsulin am Abend und kann meinen HbA1c gut zwischen 5,8 und 6,8 halten.

    Warte einfach ab, was der Arzt sagt - und keine Angst davor!

    Ach so - Velmetia nehme ich natürlich auch.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.01.2014 16:25:42
    die empfohlene max dosis (nicht die auf dem bpz) ist 2mal 1000mg/d und da ist der mann schon drüber,
    also wird es auf insulin hinauslaufen, und das ist gut, denn es gibt nichts besseres-
    und wenn eine docteuse von sich läßt daß insulin nur was für alte leute ist, dann ist sie dämlich.
    grund :
    um mit insulin vernünftig umzugehen muß man geistig top fit sein, und flexibel. eine resteigenproduktion hilft sehr.
    kein anderes diabetesmedikament gibt soviel lebensqualität und belastet den körper so wenig wie insulin.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 15.01.2014 17:31:47
    Gast schrieb:
    Langzeitwerte die schlechter als 6,5 und NÜ BZ bis vor Weihnachten, da hat er das letzte mal selbst gestickst, zwischen 110 und 140.

    Hallo T.,

    dann hat sich die Verschlechterung wahrscheinlich ziemlich schnell ergeben. Daraus könnte sich der Vorteil ergeben, dass bei einem schnellen Gegensteuern diese Verschlechterung relativ weit zurückgedreht werden kann. Bei einem kontinuierlichen Anstieg über einen längeren Zeitraum sind die Chancen dafür sehr viel geringer.

    Nein, es muss nicht unbedingt Insulin werden. Ein Versuch mit einem GLP-1-Analogon wäre auch noch denkbar. Er soll erst mal zum Diabetologen gehen und alles akzeptieren, was ihm einen guten BZ bringt. In seinem Fall ist wirklich das lange Rumprobieren mit diesem oder jenem nicht von Vorteil. Wenn der Arzt die größten Erfolgsaussichten bei einer Insulinbehandlung sieht, dann soll er sich nicht davor fürchten. Langfristig zahlt sich die schnelle Normalisierung des BZ und das normal Halten auf jeden Fall aus.

    LG Rainer