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Wie schnell kann es kippen??

  • Fiona

    Rang: Gast
    am 25.03.2009 11:01:47
    hallo ihr da! :-)

    folgende frage:
    durch die untersuchungen meines internisten und daraufhin einer diabetologin, wurde bei mir festgestellt, dass ich die veranlagung zum typ II habe.
    ein glukosetoleranztest wurde gemacht, da hatte ich nüchtern 110. eine stunde nach trinken der lösung 134 und zwei stunden danach 130.
    daraufhin nahm ich bis jetzt 32 kg ab (ich hatte EXTREMES übergewicht, wiege jetzt 99)
    jetzt 8 monate später habe ich ernährung längst umgestellt, jeden tag bewegung und eben diese besagten 32 kg weniger. die blutwerte waren jetzt aktuell auch wirklich besser. der hba1c liegt bei 5,3 und alle anderen werte sind ebenso in ordnung. nüchtern schwankt zwischen 85 und 95. messen tue ich derzeit nicht. die diabetologin sagt eine gründliche untersuchung bei ihr reicht derzeit alle 6 monate.
    jetzt frage ich mich, ob mal ausrutscher wie urlaub, oder feste feiern, oder mal ne ganze woche nicht so ganz fromm leben ausreichen um die werte so zu verschlechtern, dass der diabetes ausbricht. oder muss man dann schon konstant monate hinweg permanent sich unmöglich ernähren und leben?
    meine tendenz sehe ich so, dass ich den überwiegenden teil mich bewege und ordentlich ernähre und so 1-2 tage die woche dabei sind, wo ich einfach mal irgendwie nicht dazu komme. mich würde einfach generell interessieren, wie lange es dauert bis so ein diabetes kippt. ich habe nicht vor, das auf die spitze zu treiben ;o) es interessiert mich generell, wie lange der körper es mitmacht, bis er dann alarm schreit.
    von Fiona
  • Molly

    Rang: Gast
    am 25.03.2009 11:11:51
    Habe nur dazu zu sagen. Gratuliere Dir zu diesem Erfolg. 32 Kg. sind nicht ohne.
    Gibst Du einen guten Rat ab, wie Du das geschafft hast.
    Mach weiter so, dann wird's sicherlich klappen und Du stehst auf der sonnigen Seite. Ich bereue es heute enorm, dass ich auf manche Ratschläge nicht gehört habe.
    Gruss Molly
  • Fíona

    Rang: Gast
    am 25.03.2009 11:18:50
    @molly:
    am meisten trieb mich die angst, die angst, nichts gegen eine krankheit zu unternehmen, nachdem ich wusste, dass ich die veranlagung habe. ganz abgesehen davon, dass übergewicht ja in vielen hinsichten einfach schlecht ist.
    ich habe keine diät gemacht. ich habe konsequent begonnen alle 2 tage 30 minuten zu schwimmen und jeden tag mindestens eine stunde zügig zu gehen. anfangs war joggen mit DEM gewicht nicht drin. ich habe das auto stehen lassen. jeden tag einkäufe usw zu fuss erledigt.
    naja und dann habe ich mir regelmässige mahlzeiten angewöhnt. viel gemüse, viel vollkornprodukte, nicht mehr so viel fleisch, nicht mehr so viel fett. und einfach nicht mehr solche unmengen. vorher dauernd pizza, schokolade usw. . kein sättigungsgefühl usw. es funktioniert nur weil der hebel im kopf endlich umgefallen ist. ohne das funktioniert es nicht.
    ich hab gelernt mich mit dem essen auseinander zu setzen und mache mir auch bewusst WAS ich im laufe des tages so gemampft hab. wenn ich an meiner kaffeebar schon 2 latte macchiato hatte, dann ess ich halt mittags vielleicht eher nen salat. wenn ich früh nur wenig hatte erlaube ich mir mittag eben etwas mehr. und ich war erstaunt, dass allein durch diese umstellung die kilos wirklich purzelten. es hat sich einfach in meinem kopf was verändert. :o) von Fíona
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 25.03.2009 11:37:17
    Hallo Fiaona,

    Glückwunsch. Bezüglich deiner Frage kann ich dich beruhigen. Ein gefeiertes Fest, ein nicht ganz so streng geregelter Urlaub oder auch mal eine nicht so fromme Woche hauen dich nicht um. Problematisch wird es erst, wenn sich die Ausrutscher häufen und sich auf einmal eine nicht ganz so fromme Woche an die andere reiht. Aber du hast ja den Warnschuss gut verstanden und tust was für deine Gesundheit - weiter so!

    Alles Gute, Rainer
  • Pia

    Rang: Gast
    am 25.03.2009 12:35:14
    @Molly,
    guck mal in deine mailbox bitte. von Pia
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 25.03.2009 13:31:21
    der weg zum diabetiker ist ein prozess, der bei einem t2 verlangsambar ist. genieße deinen urlaub bewust, d.h. auch mal nach neuen malzeiten messen. von thomas2002
  • Molly

    Rang: Gast
    am 25.03.2009 14:58:59
    Ich bewundere diese Menschem mit Disziplin... Ich bin seit 12 Wochen zu Hause. arbeite nicht und merke auch, dass ich mich besser ernähre. Keine Zwischenmahlzeiten dafür 3 rechte Mahlzeiten. Wenn man dauernd im Büro ist, ist es schon schwerer, zudem bin ich zu faul mir immer etwas für ins Büro mitzunehmen. Zu Hause geht es besser. Muss einzig noch meine Ausrutscher in den Griff bekommen.
    Gruss Molly