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  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 21.03.2014
    am 21.03.2014 23:46:39
    Bis vor acht Wochen war mir der Begriff Charcot Fuß noch nicht bekannt, dann kam der Hammer. Vor zehn Jahren wurde bei mir eine Polyneuropathie - unbekannte Genese - festgestellt. Zunehmende Schmerzen in allen peripheren Gliedern, in den Füßen bis Mitte Unterschenkeln sowie die halben Hände. Über die Jahre hin verformte sich der rechte Fuß ohne zusätzliche Schmerzen. Bei verschiedenen Ärzten nur schulterzucken, ein Internist meinte "Altersbedingte Venenschwäche!" Januar 14, nach starken Schmerzen ins besonders Morgens beim Aufstehen dann auch beim Gehen, Diagnose "Ermüdungsbruch". Nach dem Röntgen der Hammer: Kaum mehr etwas an seinem Platz, zersetzte Knochen bis ans Sprunggelenk.
    Erste Arztreaktion: Ausräumen, einsetzen eines Teiles vom eigenen Beckensporn und Versteifung. Zweite Arztmeinung: Diese OP keine ausreichende Chance auf Gelingen, Verweis auf Schön Klinik München.
    Kennt jemand ähnliches eventuell mit Lösung des Debakels?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.03.2014 15:00:59
    zumindest wenn man auf deren seite (schön klinik m) geht ist dort alles speziell auf fußchirurgie ausgerichtet, und sowas brauchst du. wobei auch die nicht zaubern können,
    vertrauen mußt du schon haben daß sie alles erdenklich mögliche machen. trotzdem solltest du damit rechnen den fuß versteift bekommen, und auch damit kannst du gut leben,
    sofern es "hält". (und nicht schmerzt, das laufen)
    alles gute.
  • Bild User
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    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 22.03.2014 21:42:24
    schau mal hier: http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/10111/Diagnose-CHarcot-Fuss
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 21.03.2014
    am 22.03.2014 23:18:49
    Nach der CT kam der Kommentar, "irreparabel" und den Verweis an die Orthopädische Klinik in Markgröningen. Diese Klinik hat einen sehr guten Ruf. Aber auch dort die Aussage, "Sie haben nur eine Chance und wir sehen uns nicht in der Lage für diese OP." Zunächst für mich eine positives Signal wenn die Ärzte ihre Grenzen kennen, dies bedeutet aber auch dass es eine sehr problematische OP sein wird.
    Bis dato habe ich auch keine vergleichbare Bilder im Internet gefunden die dieses Ausmaß der Zerstörung in meinem Fuß ähnlich sind. Es hat zwar noch kein Arzt von einer eventuellen Amputation gesprochen, aber die Ratlosigkeit der Ärzte bei Gesprächen ist greifbar und die Aussage "nur eine Chance" eines orthopädischen Chirurgen lässt wenige Interpretationen zu.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.03.2014 11:34:30
    bei der heutigen prothesentechnik, und guter op-technik,
    kannst du nach ca 5-6 wochen wieder laufen, zuerst mit interimsprothese, nach halbem jahr mit einer normalen mit hightec fuß ist da nicht mehr zu bemerken beim laufen.
    tipp so schnell wie möglich mit einer selbsthilfegruppe kontakt aufnehmen, die kennen die guten prothesenmacher (besser als die ärzte) und nicht bevormunden lassen nur "du" hast zu bestimmen wer und wie deine prothese gemacht wird.
    (in dem gewerbe wird geschmiert, und die schmierer sind meist nicht die besten) denn da gehts um erhebliche summen.