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Insulinpumpe und schweißen

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 29.04.2014
    am 29.04.2014 22:45:15
    Mein Sohn befindet sich in Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker Richtung Schweißtechnik, sprich Schweißer. Bis dato ist er " Pen- er". Da die BZ- Werte so dermaßen durcheinander sind und der BZ schwer einstellbar ist, steht die Alternative der Pumpentherapie. Beim Googlen habe ich gelesen, dass es besondere Vorschriften gibt, wenn man "aktive" Implantate trägt, zu denen eben auch eine Insulinpumpe gehört in Verbindung mit Schweißgeräten.
    So richtig schlau bin ich jedoch daraus nicht geworden.
    Hat jemand zu diesem Thema Erfahrung?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 30.04.2014 08:01:28
    weder eine insulinpumpe noch der dazugehörige katheter, sind implantate.
    implantate sind wie der name sagt "im"plantiert, zb schrittmacher, uä.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 29.04.2014
    am 01.05.2014 07:38:19
    Natürlich könnte man sich jetzt streiten, was ist ein Implantat. Ich habe die Angaben und die Definition von der Deutschen Gesetzlichen Unvallversicherung ( DGUV) und diese bezeichenen die Insulinpumpe als ein " aktives Implantat, da sie teilweise oder vollständig ausgefallene Körperfunktionen ersetzen und auf eine elektrische Energiequelle angewiesen sind."

    Aus dieser Definition heraus ergeben sich für den Arbeitsschutz Konsequenzen.
    Abgesehen davon gibt es ja auch ganz pragmatische Dinge, die Fragen aufkommen lassen und auf die wir bisher keine Antorten gefunden haben. Diese wären:

    Wie wirken sich die beim Schweißen entsehenden elektromagnetischen Strahlen auf die Pumpe aus? Wenn überhaupt, in welchem Maße? Gibt es ähnliche Erfahrungen aus anderen Bereichen, in denen elektromagnetische Strahlungen in Bezug auf die Pumpe eine Rolle spielen?

    Wir wissen, dass Insulin wärmeempfindlich ist. Beim Schweißen entsteht nun einmal auch diese Wärme. Wie kann man damit umgehen?

    Mein Sohn ist an einem Punkt, an dem der zwei Lebenskonzepte ( das Leben mit Diabetes und sein Traum, Schweißer zu sein) zu einem werden lassen will ( muss). Insofern würde ich mich über hilfreiche Antworten freuen.
    mit herzlichen Grüßen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.05.2014 09:55:59
    die erklärung der versicherung ist natürlich blödsinn, aber das weißt du garantiert auch, da die definition von implantaten eindeutig ist.
    ansonsten wird eine pumpe nicht äußerlich sondern meist in der tasche getragen, oder sog patchpumpen werden auf der haut aufgeklebt (hat den vorteil daß kein schlauch rumhängt und ev beim umziehen der katheter gezogen wird)
    also kein thermisches problem(soo empfindlich ist insulin nicht, da selbst in den tropen menschen insulinpumpen tragen) und da frauen oft die pumpe im/am bh tragen ist das insulin dann immer 37°C warm und geht nicht kaputt.
    zu der elektromagnetischen belastung beim schweißen am besten anfrage an hersteller schicken, in d roche.