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sorgen über meine blutzucker werte.

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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 10.05.2014 20:55:11
    hjt_Jürgen schrieb:


    Insgesamt finde ich die Diskussion hier immer noch eine um den Kaiserbart. Denn höher als gesunder BZ und Diabetes sind ja macht ja nur einen graduellen und keinen substanziellen Unterschied. Und höher als gesunder BZ lässt sich eher direkt messen, als praktisch indirekt via HBA1c. Und dazu braucht man auch keine OGTT-Bestimmung, denn für das Anrichten möglicher Schäden ist dem höher als gesunden BZ völlig Wurscht, ob er die Diagnose-Kriterien schon überschreitet oder noch nicht. Ebenso für pro-aktive Betroffene, die halt unabhängig von der Definition dafür sorgen, dass ihr BZ alltäglich zuverlässig im gesunden Rahmen verläuft :)

    Bisdann, Jürgen


    vielen dank für die bestätigung.
    und weiter: damit erhält der ogtt implizit von dir einen daumen hoch. denn nur so ist ein "höher als gesunde(r) BZ" erstmal erkennbar und man kann dann durch eigenintiative konsequent einen gesunden BZ in seinen alltag einbauen. noch lange bevor hba1c-werte ansteigen und dann (endlich?) der diabetes voll-diagnosereif ist.

    es bringt nichts. wie ich bereits mehrfach und deutlich angemerkt habe sei von meiner seite aus, mit praktischer und belegter erfahrung, nachdrücklich darauf hingewiesen: handelt BEVOR sich etwas manifestiert. wie jürgen erklärt hat: diabetes ist (bei t2) ein gradueller prozess. ein prozess ist ein verlauf, eine stufe wird von der folgenden abgelöst, und nicht ein virus, der da ist oder nicht da ist. deshalb werde ich nicht müde davor zu warnen, sich an diagnoseschwellen (hoffnungsvoll?) festzuklammern. anders ausgedrückt: den prozess kann man viel leichter am anfang beeinflussen als am ende.

    wer bei einem stresstest weit über die 200 schießt und sich die absolution durch diagnoseschwellen-sklaventum ergaunert, wird dies (sehr wahrscheinlich) bereuen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.05.2014 21:19:38
    Meine Güte - beim Lesen deiner Texte geht einem echt der Hut hoch - merkst du denn gar nicht wie du nervst?

    Ich wünsche ja niemandem was schlimmes, aber dir wünsche ich echt, dass dir irgendein Arzt einen Diabetes bescheinigt, nur damit du endlich zufrieden bist.

    So jemanden wie dich hab ich echt noch nie gehört oder gelsen!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.05.2014 21:20:33
    Hallo liebe User
    ich finde Jürgen wirklich interessant; also wirklich in dem einem Threat erklärt er einem Fragesteller der Ihn fragt ob er mit 5,2 hba1c keinen Diabetes haben kann wortwörtlich:
    "Bei einem hba1c unter 5,5 wird ein Blutzuckerverlauf im absolut gesundem Rahmen dargestellt, der einen vollständig gesunden Blutzuckerverlaug darstellt:; sprich NBZ unter 90, ogtt nac 1 h unter 140"; und nun wird das alles von ihm revisiert nach dem eine person das gegteil darstellt, gratuliere zur wirklich standhaften Meinung. Früher hat man dazu gesagt wie das Fähnchen im Wind oder man hält einfach die .............:)....sehr unprofessionell Jürgen, immer nachdem wa gerade passt.
    Gruß Michael
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.05.2014 07:04:50
    Gast schrieb:
    Hallo liebe User
    ich finde Jürgen wirklich interessant; also wirklich in dem einem Threat erklärt er einem Fragesteller der Ihn fragt ob er mit 5,2 hba1c keinen Diabetes haben kann wortwörtlich:
    "Bei einem hba1c unter 5,5 wird ein Blutzuckerverlauf im absolut gesundem Rahmen dargestellt, der einen vollständig gesunden Blutzuckerverlaug darstellt:; sprich NBZ unter 90, ogtt nac 1 h unter 140"; und nun wird das alles von ihm revisiert nach dem eine person das gegteil darstellt, gratuliere zur wirklich standhaften Meinung. Früher hat man dazu gesagt wie das Fähnchen im Wind oder man hält einfach die .............:)....sehr unprofessionell Jürgen, immer nachdem wa gerade passt.
    Gruß Michael




    guten morgen
    tja ganz unrecht hast du mit der aussage nicht, aber daher ist dies hier ein forum und kein experte vor ort.
    wenn jürgen nun auf einmal den hba1c warum auch immer halt nicht mehr als wahl nummer 1 sieht ist es doch seine meinung , du bist da vielleicht schlauer und vertraust den experten der ddg.
    gruß
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    am 11.05.2014 10:39:17
    Moin Michael,

    die Diagnose-Grenzwerte haben sich im Verlaufe der Behandlungs-Geschichte ergeben. Und sie haben alle ihre Ungenauigkeiten. Der HBA1c-Wert ist der letzte weltweit allgemein anerkannte, weil man sich mit seiner Anerkennung zur Diagnose auf ein einheitliches Bstimmungsverfahren geeinigt hat. Im Vergleich zu den anderen Grenzwerten gibt es damit wenige Ausnahmen. Zudem ist er an keine Bedingung gebunden wie nüchtern antreten und mit einer einmaligen Blutabnahme statt eines 2 1/2 Stunden Praxisaufenthalts gegessen, was nicht nur Ärzte schätzen, sondern auch die weitaus meisten Patienten.

    Wenn HBA1c 5,5 und besser, dann kein BZ nüchtern über 90 und keiner über 140mg/dl in der Spitze nach dem Essen, trifft für die meisten Ty2 zu, und die stellen immerhin etwa 80 von 100 Neudiagnosen.
    Etwa 10 von 100 sind Typ1 und können mit einer sehr schnellen Entwicklung den HBA1c-Wert in seiner Entwicklung einfach überholen.
    Unter den restlichen 10 findest Du Mody und Lada und weitere Ausnahmen.

    Wenn Du möglichst genau wissen willst, wo Du selbst BZ-mäßig stehst, musst Du zuhause mit einem geeichten Gerät Deinen Nüchternwert messen und die Spitze nach dem Essen von viiielen KHs. Der Weg zum Arzt kann das Ergebnis verfälschen. Zudem ergibt sich aus Langzeitstudien wie der Nurses Health Study, dass schon ab nüchtern 85mg/dl eine deutliche Tendenz zu diabetischer Entwicklung zu beobachten ist.

    Und schließlich solltest Du berücksichtigen, dass selbst bei einem Nüchternwert unter 85mg/dl und unter 120mg/dl in der Spitze nach dem Essen die Defekt-Entwicklung an Deiner BZ-Automatik längst in vollem Gange sein kann. Denn auch nur ansatzweise mit höherem BZ messbar wird die erst, wenn die so weit fortgeschritten ist, dass die in dieser Automatik zusammenarbeitenden Organe sie nicht mehr unter sich gesund ausgleichen können.
    Wenn der BZ endlich messbar ansteigt, vermeldet das also nicht den Beginn einer diabetischen Entwicklung, sondern schon eine deutlich fortgeschrittene.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.05.2014 11:06:08
    Hi Jürgen
    Dann kann ich das so definieren, dass Du bei einem normalen Typ2 Diabetes einen hba1c von unter 5,5 als ausreichend ansiehst einen manifesten Diabetes bzw. ungesunde Blutzuckerwerte (über 90 NBZ, 140 nach 1h) auszuschliessen, aber nicht bei einem sich schnell entwickelnden 1er?
    Gruß Michael
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    am 11.05.2014 12:31:21
    Moin Michael,

    ein manifester Diabetes ist definiert als einer, der schon einen der Diagnose-Grenzwerte überschritten hat. Den schließt ein HBA1c-Wert von 5,5 und besser für den normalen Typ2 aus, der sich ja über den Zeitraum von mehreren Jahren von gesundem BZ über immer höheren entwickelt, bis er schließlich einen Diagnose-Grenzwert überschreitet.
    Und mit HBA1c 5,5 und besser würde ich dabei ebenso kein Überschreiten von nüchtern 90 und in der Spitze nach dem Essen 140 erwarten.

    Wenn also jemand aus meiner Familie mit 5,5 und besser vom Dok käme, würde ich den nur mit meinem Piekser und Messgerät plagen, wenn er verdächtige Symptome zeigte wie etwa bodenlos trinken oder/und beständig hundemüde oder/und auffällige Gewichtsveränderungen. Bitte nicht sofort wieder ausschließlich auf Diabetes beziehen. Das könnte auch manches andere bedeuten. Nur eben auch auffälligen BZ, und den kann ich halt messen, und für eine erste Einschätzung und für‘s anschließende ggf. BZ-begrenzende Verhalten (auch ohne Diagnosrereife!) auch ausreichend genau.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.05.2014 20:19:11
    Ich würde ihn sogar erst ab 5,7 ohne Sympthome pieksen. :)
    Gruß Rosi