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ogtt veränderung durch kh reduktion + heftige reaktion
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am 09.05.2014 11:26:35
ahoi,
ich habe eine weitere frage zum ogtt. ich hatte diesen heute und die werte liegen über 10% über den von vor 2,5 monaten. ist diese doch sehr erhbeliche verschlechterung im relativ kurzen zeitraum durch kh reduzierte ernährung erklärbar?
eine weitere frage: ich habe heute den test vollzogen und bin nach guten 2 stunden aus der praxis. dann fing es 20 minuten später an. übelstes schwächegefühl, flauer magen, kaltschweißig, treppen fast unschaffbar und am ganzen körper krass zittrig. die realität habe ich ganz eigenartig wahrgenommen. irgendwie fremd. ich dachte, ich kippe jeden moment um. mir ist dieses gefühl unbekannt. könnte das eine unterzuckerung gewesen sein nach dem ogtt? kann leider nicht testen im moment.....aber das war echt übel. nun esse ich kartoffeln und es geht plötzlich merklich besser. -
am 09.05.2014 12:22:32
Hallo Purea,
vor einem oGTT musst du 3 Tage lang mindestens 150g KH pro Tag essen. Das steht in jeder Anleitung und hätte dir in der Praxis auch vorher gesagt werden müssen. Wenn du das nicht getan hast, dann ist die Reaktion auf die Glukoselösung stärker als normal und du kannst mit dem Ergbnis nicht viel anfangen.
Diese Unterzuckerung nach dem oGTT in der 3. Stunde kommt häufig vor. Nimm dir das nächste mal dein Messgerät und KH zum Nachschieben mit.
Wie waren denn die Werte? Bei der Erhöhung um ca. 10% kannst du getrost davon ausgehen, dass es an der KH-reduzierten Ernährung liegt und keine wesentliche Verschlechterung stattgefunden hat.
LG Rainer
Bearbeitet von User am 09.05.2014 12:24:11. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 09.05.2014 13:44:17
10 % veränderung bei mogtt sind normal der er sehr schlecht reproduzierbar ist
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 09.05.2014 14:46:12
purea schrieb:
ahoi,
ich habe eine weitere frage zum ogtt. ich hatte diesen heute und die werte liegen über 10% über den von vor 2,5 monaten. ist diese doch sehr erhbeliche verschlechterung im relativ kurzen zeitraum durch kh reduzierte ernährung erklärbar?
eine weitere frage: ich habe heute den test vollzogen und bin nach guten 2 stunden aus der praxis. dann fing es 20 minuten später an. übelstes schwächegefühl, flauer magen, kaltschweißig, treppen fast unschaffbar und am ganzen körper krass zittrig. die realität habe ich ganz eigenartig wahrgenommen. irgendwie fremd. ich dachte, ich kippe jeden moment um. mir ist dieses gefühl unbekannt. könnte das eine unterzuckerung gewesen sein nach dem ogtt? kann leider nicht testen im moment.....aber das war echt übel. nun esse ich kartoffeln und es geht plötzlich merklich besser.
Hallo Purea
Dies ist in Deinem Fall nicht außergewöhnlich, wie bereits mehrfach erklärt gleicht Dein Fall dem meinen bei welchem es sich um einen 1er handelt. Dein Arzt wird ähnliches vermuten sonst würde er Dich nicht nach 2,5 Monaten wieder zu sich zm ogtt bestellen und in der Größenordnung sind meine Werte damals auch hoch gegangen. Der hba1c war da auch noch normal. das positive ist dass Du Dir nun weniger Gedanken um kohlenhydratarme Kost machen musst, weil damit bekommst Du die Werte über kurz oder lang nicht runter. Wünsch Dir alles gute.
Gruß -
am 09.05.2014 15:20:47
die werte waren wie folgt:
91
226/1h
146/2h
jetzt, 3 stunden nach vielen kartoffeln, salat mit dressing, fisch mit panade nur 94. ich habe also wahrscheinlich das mittagessen mit deutlicher unterzuckerung begonnen (was sich ja mit meinem fast-absturz deckt), weshalb der anstieg jetzt so gering ausfällt trotz deftigem essen.
ich habe in den 3 tagen davor immer ein paar kartoffeln zum mittag gegessen und ging davon aus, dass das reicht an kh zufuhr. offenbar irrte ich.
ich wurde nun zu einem weiteren spezialisten überwiesen. offenbar scheint mein fall große fragezeichen aufzuwerfen.
@gast: wegen deiner vermutung zum typ 1 bei mir: ich habe nun auch den endgültigen bericht aus dem krankenhaus und da heißt nun explizit, dass ein typ1 definitiv ausgeschlossen wird. weiter heißt es, dass auch eine entwicklung des typ 1 nicht zu erwarten sei. mal gucken, wie das weitergeht, aber ich denke ich halte mich jetzt an diese diagnose und bleibe weiter bei kh-reduktion. und einen ogtt mache ich erstmal nicht mehr.
Pankreas-Inselzell-IgG-Antikörper (ICA) qual negativ, Glutamatdekarboxylase (GAD)-IgG-Antikörper (EIA) negativ, IA-2-IgG-Antikörper unauffällig, Pankreas-Acinusepithel-IgG-Antikörper (IFT, qualit positiv, Pankreas-Acinusepithel-IgG-Antikörper (IFT) 10 'Titer' (kleiner 10)
außerdem c-peptid knapp 4000! -
Gast
Rang: Gastam 09.05.2014 15:47:07
nüchternwert ok
ogtt nach 2h kleiner 200 ok
hba1c ? wenn unter 6,5% ok
laut kriterien kein diabetes.
der 1h wert ist aus den kriterien rausgefallen.
und sagt eigentlich nur leichte sekretionsstarre.
der c-peptidwert allein ohne dazugehörenden bz wert sagt nichts aus.
hba1c 5,7-6,5% sog prä diabetes.
empf. sport und mäßige kh reduktion, und abwarten was kommt. -
am 09.05.2014 18:02:06
Moinmoin,
gesund ist Obergrenze Nüchtern-BZ 90mg/dl und in der Spitze nach dem Essen von viiiielen KHs maximal für ein paar Minuten 140. Alles darüber ist halt noch kein Diabetes, weil der erst dann anfängt, wenn wenigstens einer der meilenweit über gesund dafür definierten Grenzwerte überschritten wird.
Die Bezeichnung Sekretionsstarre vermittelt den Eindruck, als würde bei den Betazellen immer mehr Glukose ankommen, und sie würden darauf nicht reagieren. Tun sie aber noch ganz ordentlich, und zwar genau dann, wenn die Glukose bei ihnen ankommt, wie das Absinken von Stunde 1 nach 2 um 100mg/dl zeigt.
Gesund wird der größte Teil des Insulins für neu einverleibte Glukose nicht durch die Glukose selbst bestellt, die ja erst nach nem vollen Körperumlauf bei den Betas ankommen und Insulin bestellen kann, sondern durch Darmhormone, die Inkretine. Die bestellen passend zur Übergabe der Glukose aus dem Darm die zugehörige Menge Insulin, so dass sich die Glukose und ihr Insulin in der Pfortader auf dem kurzen Weg in die Leber treffen und darin sofort zu größten Teil verwurstet werden.
Die Messwerte oben sagen schlicht und einfach Diabetes. Denn der neueste Diagnose-Grenzwert ist die 200mg/dl-Marke. Wird sie an aufeinanderfolgenden Tagen zu beliebigen Zeiten überschritten, ist Diabetes.
Bisdann, Jürgen -
am 09.05.2014 19:54:15
hjt_Jürgen schrieb:
Die Messwerte oben sagen schlicht und einfach Diabetes. Denn der neueste Diagnose-Grenzwert ist die 200mg/dl-Marke. Wird sie an aufeinanderfolgenden Tagen zu beliebigen Zeiten überschritten, ist Diabetes.
Bisdann, Jürgen
muss man nicht auch berücksichtigen, was gegessen wird? die 200 knacke ich nach einem stresstest, aber nicht nach normalem essen. auch nicht mit viel kh. dieses zuckerwasser geht halt brutal schnell ins blut, was aber kein normalfall ist. ich kann ja mal einen test mit schwarzwälder kirschtorte machen. bin mir aber sicher, dass ich da nicht die 200 überschreite. demnach würde man bei mir sicherlich schwierigkeiten haben, an mehreren aufeinander folgenden tagen höher 200 zu messen (wenn nicht gezielt und massiv gestresst wird).
aber wie dem auch sei, für mich ist nur interessant, dass etwas "kaputt" ist und damit ist es für mich praxisrelevant. ob dabei eine offizielle diagnoseschwelle gerissen wird oder nicht, ist unerheblich, wie ich bereits vielfach angemerkt habe. also weiter sport und gesunde, bewusste ernährung, keine stresstests mehr! -
am 09.05.2014 20:24:02
Wenn Du statt der Torte 2 normale (nicht Spar-) Brötchen mit Kirschmarmelade isst, könntest Du wahrscheinlich schon die 200 ne Stunde weiter knacken.
An Deiner Stelle würd ich mal schauen, mit welchen Portionen von was mein BZ unter 140 in der Spitze etwa ne Stunde weiter bliebe, und mich halt danach richten.
Daumendrück, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 09.05.2014 20:44:24
purea schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Die Messwerte oben sagen schlicht und einfach Diabetes. Denn der neueste Diagnose-Grenzwert ist die 200mg/dl-Marke. Wird sie an aufeinanderfolgenden Tagen zu beliebigen Zeiten überschritten, ist Diabetes.
Bisdann, Jürgen
muss man nicht auch berücksichtigen, was gegessen wird? die 200 knacke ich nach einem stresstest, aber nicht nach normalem essen. auch nicht mit viel kh. dieses zuckerwasser geht halt brutal schnell ins blut, was aber kein normalfall ist. ich kann ja mal einen test mit schwarzwälder kirschtorte machen. bin mir aber sicher, dass ich da nicht die 200 überschreite. demnach würde man bei mir sicherlich schwierigkeiten haben, an mehreren aufeinander folgenden tagen höher 200 zu messen (wenn nicht gezielt und massiv gestresst wird).
aber wie dem auch sei, für mich ist nur interessant, dass etwas "kaputt" ist und damit ist es für mich praxisrelevant. ob dabei eine offizielle diagnoseschwelle gerissen wird oder nicht, ist unerheblich, wie ich bereits vielfach angemerkt habe. also weiter sport und gesunde, bewusste ernährung, keine stresstests mehr!
Also Purea
Du bist mir wirklich ein Rätsel; du bettelst doch hier seit Wochen förmlich darum Diabetikerin zu sein, nun sagt Dir endlich jemand dass Du es geschafft hast und dass ist dann auch wieder verkehrt?; also aus Dir würde ich gerne mal schlau werden.
Gruß