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DiabetesSpritzen - Sichtbarkeit der Pegelstände

  • Archaeopteryx

    Rang: Gast
    am 05.06.2014 05:19:12
    Hallo,

    kann sein, dass sich das Thema auf Grund der Pens inzwischen erledigt hat, aber ich wollte es einfach nochmal in den Raum werfen. Zumindest in den Entwicklungsländern sollte es bestimmt noch dauern, bis Spritzen komplett durch Pens abgelöst werden, denke ich. Scheint mir dann ein Riesenmarkt zu sein.

    Meine Frau ist Krankenschwester und hat festgestellt das Diabetes-Patienten häuftig Probleme mit den Spritzen haben, weil sie die Pegelstände in den Spritzen nicht mehr erkennen können. Speziell wohl ein Thema der Altersdiabetes.

    Ihr Vorschlag war, dass Insulin einfach mit einem ungefährlichen, abbaubaren Farbstoff zu versetzen.

    Wir hatten das an ein zwei Pharmafirmen geschrieben, aber die meinten, das Mixmedikament müsste dann wie ein komplett neues Medikament, über Jahre alle Genehmigunsstufen und Tests durchlaufen.

    Was irgendwie völlig seltsam klingt.

    Egal, falls jemand das für sinnvoll hält, kann er es ja machen.

    Viel Erfolg dabei
    Archaeopteryx
  • ingo1955

    Rang: Gast
    am 05.06.2014 08:49:37
    hallo Archaeopteryx,
    was wäre, um keine neue genemigungsstufe erhalten zu müssen.

    Wenn zwischen spritzen-druckstück und insulin o. andersartige flüssigkeit ein "Schwimmfähiges" farbiges rundes plättchen höhe ca. 5mm in der sprizte eingefügt wäre, könnte man doch die füllmenge oberkante erkennen.
    gruß ingo
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.06.2014 09:24:10
    wie wärs den kolben sichtbar zu färben, dann bleibt nur die recht kleine mengenmarkierung als problem, da ja die spritzen sehr gering im durchmesser sind.
    daß man ein zugelassenes medikament zu injektionszwecken nicht einfach einfärben kann ist eigentlich logisch.
    wobei ! die alten glasspritzen gibts ja praktisch nur noch im museum (und die mußten ja in diesem kleinen blechkasten sterilidiert werden) was in ländern ohne zuverlässige stromversorgung auch nicht geht.
    also geht es um einwegspritzen, und ob die im endeffekt billiger als pens sind möcht ich stark bezweifeln.
    auch wegen der hygene sind pens / patronen / kanülen einfach die bessere lösung, "denn" meine novopens kann ich im dunklen akustisch/taktil einstellen.
    das größte problem dort ist , es gibt insulin aber für viele ists unerschwinglich.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.06.2014 09:40:56
    Gast schrieb:

    Meine Frau ist Krankenschwester und hat festgestellt das Diabetes-Patienten häuftig Probleme mit den Spritzen haben, weil sie die Pegelstände in den Spritzen nicht mehr erkennen können. Speziell wohl ein Thema der Altersdiabetes.



    Ist deine Frau Krankenschwester in einem Entwicklungsland? Oder worum geht es dir hier?

    Ich vermute, hier in Deutschland bekommt jeder insulinpflichtige Diabetiker einen Pen - oder bin ich da falsch informiert?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.06.2014 13:49:22
    so wie ich das sehe hat sich da jemand gedanken zur verbesserung gemacht, und das ist total anerkennenswert !
    um die versorgung mit pens in d ging die frage ncht.
    kurz gesagt, so eine problemlose insulin/pen/streifen-versorgung wie hier gibts nur noch in extrem wenigen ländern.
    am besten australien.
    aber sonst ? fragt euch mal woher diese seltsamen studien mit hypo durch insulin herkommen, immer aus ländern wo gespritzt aber nicht kontrolliert werden kann, ua auch usa/gb.
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    Beiträge: 84
    Mitglied seit: 14.05.2014
    am 07.06.2014 19:20:59
    Gast schrieb:
    so wie ich das sehe hat sich da jemand gedanken zur verbesserung gemacht, und das ist total anerkeungnnenswert !
    um die versorgung mit pens in d ging die frage ncht.
    kurz gesagt, so eine problemlose insulin/pen/streifen-versorgung wie hier gibts nur noch in extrem wenigen ländern.
    am besten australien.
    aber sonst ? fragt euch mal woher diese seltsamen studien mit hypo durch insulin herkommen, immer aus ländern wo gespritzt aber nicht kontrolliert werden kann, ua auch usa/gb.




    Mach Dich am Besten mal schlau über die Verbreitung von Pens, die m.E. die beste Methode darstellen, Über- bzw. Unterdosierungen zu vermeiden.

    Mal eine Frage: Weshalb sollte man ein System (Spritzen) noch "verbessern" oder ändern, wenn doch bessere Alternativen bereits existieren?

    The art of medicine consists in amusing the patient while nature cures the disease.
    Voltaire
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    Beiträge: 84
    Mitglied seit: 14.05.2014
    am 07.06.2014 19:31:28
    Gast schrieb:
    Hallo,

    ..................................................................................................

    Ihr Vorschlag war, dass Insulin einfach mit einem ungefährlichen, abbaubaren Farbstoff zu versetzen.

    Wir hatten das an ein zwei Pharmafirmen geschrieben, aber die meinten, das Mixmedikament müsste dann wie ein komplett neues Medikament, über Jahre alle Genehmigunsstufen und Tests durchlaufen.

    Was irgendwie völlig seltsam klingt.

    ....................................................................................................................




    Nö, ist nicht seltsam, sondern völlig normal. Die neue "Mixtur" darf der Hersteller durch alle Zulassungsstudien ab Phase I treiben und muss anschließend bei allen nationalen Gesundheitsbehörden (in EUROPA glücklicherweise nur irgendeiner, da die anderen Mitglieder der EU eine Zulassung gegenseitig anerkennen bis auf meines Wissens nach die Briten) eine neue Zulassung beantragen.

    Das kostet bis zur Zulassung zweistellige Millionenbeträge und die Kosten enden dann nicht, da der "Stoff" vom herstellenden Pharmaunternehmen permanent beobachtet werden muss.

    Ausserdem kann ich mir die öffentliche Diskussion über einen "Farbstoff" lebhaft vorstellen. Sowas kann den Hersteller richtig Umsatz und Image kosten. Dieses Risiko geht ohne Not niemand ein.

    Ausserdem: Warum sollte man sowas machen und -zig Millionen investieren, wenn doch mit den Pens entsprechende Alternativen verfügbar sind?

    The art of medicine consists in amusing the patient while nature cures the disease.
    Voltaire
  • Gast

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    am 07.06.2014 20:24:54
    aber du hast schon gemerkt daß es überhaupt nicht um die von dir rausgehauenen sprüche ging ?
    es ging um entwicklungsländer, und dort sind spritzen noch in gebrauch,
    ua durch die notwendigkeit gerade das insulin zu spritzen was gerade zu ergattern ist. du hast hoffentlich gemerkt daß es dir garnichts nutzt einen pen zu haben, wenn du nicht die "passende" patrone dazu hast.
    "und" penkanülen !
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    Mitglied seit: 14.05.2014
    am 07.06.2014 21:49:06
    Gast schrieb:
    aber du hast schon gemerkt daß es überhaupt nicht um die von dir rausgehauenen sprüche ging ?
    es ging um entwicklungsländer, und dort sind spritzen noch in gebrauch,
    ua durch die notwendigkeit gerade das insulin zu spritzen was gerade zu ergattern ist. du hast hoffentlich gemerkt daß es dir garnichts nutzt einen pen zu haben, wenn du nicht die "passende" patrone dazu hast.
    "und" penkanülen !



    Und Du denkst, die Pharmaunternehmen sollten eine neue Mixtur durch die Zulassungsprozeduren bringen, was sie zweistellige Millionenbeträge kosten würde, anstatt die Pens dort durchzusetzen?

    Und möchtest Du den "Farbstoff", der in dem Beitrag, auf den ich mich bezog, dem Insulin, welches gerade zu "ergattern" ist (welch ein Blödsinn) nachträglich beimischen?

    Apropos Entwicklungsländer: Der Threaderöffner schrieb über seine Frau, die Krankenschwester (wohl nicht in einem Entwicklungsland, sondern in Deutschland) ist.

    Das mit dem Raushauen von Sprüchen gebe ich gern zurück. Vorschlag: Lies den ganzen Thread, versuch den Inhalt zu verstehen und bleib beim Thema, wenn Du was schreibst.


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    Voltaire
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.06.2014 23:40:01
    DonRWetter schrieb:
    Gast schrieb:
    ... statt die Pens dort durchzusetzen?


    Es gibt wohl kein Land mehr, in dem sich Insulinpens nicht durchgesetzt hätten. zumindest für diejenigen, die sich eine Versicherung leisten können oder cash zahlen.

    Vielmehr geht es vielen Ländern darum, überhaupt Insulin ...
    DonRWetter schrieb:
    ... zu "ergattern"



    Was leider nicht "ein Blödsinn" ist, sondern ein Drama darstellt.
    Siehe auch: http://www.insulin-zum-leben.de/

    Gruß
    Joa