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Ernste Nebenwirkung der (schnellen) Analog-Insuline - Neue Ergebnisse einer deutschen Untersuchung

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 15.06.2014
    am 15.06.2014 16:16:41
    ACHTUNG DIABETIKER!!!
    Analog-Insulin: Verdacht auf Insulin-Antikörper-Bildung mit hässlichen Folgen für das spätere Leben!

    Wie in der aktuellen Zeitschrift „INSULINER“ (www.insuliner.de) berichtet, sind bei Analog-Insuline, wie z.B: „Humalog“, „NovoRapid“..... ernste Nebenwirkungen beobachtet worde!!!

    Die Untersuchungen von 277 Typ 1-Diabetikern von Dr. med. Bernhard Teupe, Bad Mergentheim zeigt, dass eine gewisse Zahl von Insulin-Antikörpern im Blut die Wirkung des gespritzten Insulins verringert. - Übersteigt die Zahl der Insulin-Antikörper eine bestimmte Grenze, ist ein Typ 1-Diabetiker allein durch Insulin-Injektionen nicht mehr behandelbar
    – SOGAR DER TOD WIRD IN BETRACHT GEZOGEN!!!!!!
    Die Ergebnisse von Dr. Teupe zeigen, dass über 60 % aller Diabetiker bereits eine erhöhte Antikörperzahl verzeichnen!!!

    Im aktuellen Heft wird u.a. von Jasmin berichtet, die deswegen alle 4 Wochen für zwei bis fünf Tage ins Krankenhaus muss und wird dort von speziell geschulten Krankenschwestern versorgt.

    Die Alternative zu dieser Therapie wäre eine Knochenmark-Transplantation!

    _________________________

    MEINE BITTTE:
    ES MÜSSEN DRINGEND ALLE ANALOG-INSULINE PER STUDIE AUF BILDUNG VON INSULIN-ANTIKÖRPER VON DEN HERSTELLERN UNTERSUCHT WERDEN!!!!!
    Um das Leben aller Diabetiker weltweit zu schützen!!!
    _________________________

    Die Hersteller dürfen sich NICHT auf die Zulassungsstudien berufen, da diese oft getürkt werden
    Diese Studien werden in Versuchszeiträumen von ½ Jahr bis 27 Monate getestet.
    - Die Insulin-Antikörper-Bildung entwickelt sich nach den Testergebnissen erst nach Jahren!

    Das erfahrene Antikörper-Forschunngs-Labor, das die Untersuchungen vorgenommen hat (Prof. D. Seelig/Labor Volkmann in Karlsruhe) ist spezialisiert auf diese Art der Untersuchungen.

    _________________________

    Die Hersteller müssen Ihre Analog-Insuline in Studien auf Antikörper testen lassen!
    Bevor das Insulin für einige Diabetiker nicht mehr wirkt – Denn dann ist „Schicht im Schacht“!


    Die Originalarbeit von Dr. med. Bernhard Teupe wurden den Meldebehörden (FDA, EMEA, Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, BfArM) und den Patientenvertreter und den Bundesgesundheitsministerium gesendet. Wie auch den Insulin-produzierenden Gewerbe, wie Lilly Deutschland GmbH, Novo Nordisk Pharma GmbH und Sanofi-Aventis Deutschland GmbH.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 15.06.2014 16:39:51
    Moin Panicker,

    spritze nun seit über 10 Jahren Analog-Insuline, und davon seit dem Anfang meiner INSULINER-Karriere mit bis zu 150 Einheiten gesamt am Tag bis heute mit um 30 Einheiten gesamt am Tag eindeutig immer weniger. Und das bei nahezu völlig gesundem BZ-Verlauf mit HBA1c 5,5 und besser.

    Bisher waren die Antikörper bei meinem Dok und mir kein Thema. Und vielleicht bin ich ja ein Beweis dafür, dass das Insulin trotz oder mit oder gar wegen der Antikörper besonders gut wirkt. Ich werde es bei den nächsten Routine-Untersuchung mal ansprechen.

    Aber generell halte ich die aktuelle Insuliner-Aufmachung für mehr als übertrieben. Denn wenn da wirklich sooooo nennenswert was dran wäre, wie dort dargestellt, dann müssten die Analog-User, die mal mit Humalog angefangen haben, heute wenigstens zur Hälfte vervielfachte bis erheblich vervielfachte Faktoren beklagen.

    Und waren die Antikörper nicht auch schon lange vor Humalog & Co. ein Thema? - Ok, kein so schön medial ausschlachtbares. Das muss ich ja wohl zugeben ;)

    Bisdann, Jürgen
    Bearbeitet von User am 15.06.2014 16:40:26. Grund: Korrektur
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2014 19:00:47
    auch ich spritze wie jürgen und millionen anderer INSULINER seit über 10 jahren analoginsuline bolus und basis,
    der insulingesamtbedarf / d ist von normal/nph auf analoginsuline bei der umstellung auf die hälfte runtergegangen, vorher 60ie/d nacher 30ie/d (rund)
    und hat sich in den vergangenen 10 jahren absolut nicht erhöht.
    ja man sollte der sache nachgehen aber bitte ohne panik,
    da der insuliner ja am liebsten wieder schweineinesulin für alle bevorzugt ist natürlich die sache ein gefundenes fressen.
    was mich stört ist das panische rumgeschreie und genau das bringt durch verunsicherung viel mehr schaden.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2014 19:37:42
    Hat herr Teupe auch daran gedacht, daß damit alle Schweine und Rinder-Insuline damit vom Markt genommen werden müssen ?
    Denn auch diese sind Analoginsuline, noch dazu "nie"
    wirklich auf Verträglichkeit und Langzeitnebenwirkungen untersucht worden.
    Das wäre die erschreckende Konsequenz besonders für Menschen , die auf diese angewiesen sind !
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.06.2014 07:37:01
    Nun ja, hier kann man geteilter Meinung sein.
    Ich spritze seit ca. 17 Jahren Humalog/NovoRapid - bin seit 15 Jahren Pumpenträger.
    Allerdings habe ich im Laufe der letzten zwei Jahre festgestellt, dass sich meine Insulindosis um ca. 20 Einheiten - manchmal auch mehr - täglich erhöht hat.
    Erst dachte ich ja, dass das RE-IMPORT-Insulin gepanscht ist. Aber dieses Thema wirft ja nun plötzlich ganz andere Faktoren auf, die in Frage kommen können.
    Es kann ja nicht normal sein, dass man Unmengen von Insulin in sich reinpumpt, nur um den Blutzucker in den Normalbereich zu kriegen. Mittlerweile fühle ich mich wie ein Mastochse - der Gewichtszunahme durch das Insulin sei dank. Mein Arzt meinte aber schon, ich hätte nun beide Diabetes-Arten.
    Ich muss das mit den Anitkörpern mal checken lassen. Mal sehen.
    (Habe von meinen 40 Lebensjahren jetzt 34 Jahre Typ 1-Diabetes).
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.06.2014 08:34:25
    sooo viele kalorien hat auch eine größere menge insulin nicht daß man davon gemästet wird.
    eher sollte man auf die essensmengen schauen.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 20.06.2014 10:07:48
    Moinmoin,

    schrieb:
    Erst dachte ich ja, dass das RE-IMPORT-Insulin gepanscht ist. Aber dieses Thema wirft ja nun plötzlich ganz andere Faktoren auf, die in Frage kommen können.
    Es kann ja nicht normal sein, dass man Unmengen von Insulin in sich reinpumpt, nur um den Blutzucker in den Normalbereich zu kriegen. Mittlerweile fühle ich mich wie ein Mastochse - der Gewichtszunahme durch das Insulin sei dank. Mein Arzt meinte aber schon, ich hätte nun beide Diabetes-Arten.
    Ich muss das mit den Anitkörpern mal checken lassen. Mal sehen.
    (Habe von meinen 40 Lebensjahren jetzt 34 Jahre Typ 1-Diabetes).


    Unmengen sind immer relativ. Dass 2er INSULINER sich 200 Einheiten und mehr am Tag einverleiben können, ist nichts besonderes. Und besonders von Bekannten aus USA hab ich die Info, dass auch viele 1er sich in diesem Verbrauchsbereich bewegen.

    Insulin liefert kein Gewicht. Das kann man sich nur mit Nahrung einverleiben. Insulin kann höchstens dazu führen, dass die vom Organismus intensiver genutzt wird. Und was bei diesem intensiveren Nutzen dann jeweils aktuell nicht gebraucht wird, wird halt vermehrt in Rettungsringen gespeichert. Die werden auch wieder abgebaut, wenn man sich entsprechend weniger einverleibt, als man täglich verbraucht.
    Wichtig bei der Bewertung der Mengen zu bedenken: Allein schon der Grundumsatz sinkt mit dem Lebensalter. Mit 40 Jahren kann man nur noch die Hälfte von dem mit 20 haben!

    Und ne Antikörper-Bestimmung kann eigentlich nur im Vergleich mit einer weiteren Antikörper-Bestimmung in nem größeren zeitlichen Abstand Sinn haben. Denn es gibt keine allgemein gültigen Schwellen, sondern nur die Möglichkeit der Beobachtung, ob sich die Menge in einer Zeit verringert oder erhöht hat oder gleich geblieben ist.

    Wenn ich meinen Insulin-Bedarf nicht gerade im letzten Jahr mit Abenehmen und Bewegen und weniger KHs erheblich reduziert hätte und mich von dieser Diskussion ausreichend verunsichert fühlte, würde ich heute meine Antikörper bestimmen lassen und morgen meine Analog-Insuline gegen Human-Insuline austauschen. Und wenn dann die nächste Antikörper-Bestimmung im September oder Oktober eine nennenswert geringere Menge ausweisen würde, würde ich die Analog-Insuline als Übeltäter bestätigt sehen.

    Bisdann, Jürgen
    Bearbeitet von User am 20.06.2014 10:09:36. Grund: Korrektur
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.06.2014 14:18:12
    Wenn ich das hier so lese:
    Kann mir dann mal jemand erklären, warum bei Schweinen Insulin zu Mast-Zwecken eingesetzt wird?
    Ich habe nämlich auch das Problem, dass ich trotz Sport und abwechslungsreicher Kost zunehme.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.06.2014 16:07:56
    weil schweine genau wie menschen mit mehr insulin als nötig mehr fressen, / essen. also werden auch schweine nicht vom insulin dick sondern vom essen genau wie menschen.
    zudem ist das mit dem insulin bei schweinen ein spruch genau wie daß sie mit süßstoff zum fressen gebracht werden,
    bin auf einem bauernhof aufgewachsen, unsere schweine haben kein insulin bekommen die hatten auch ohne einen gesegneten apptit.
    beidieabetiker ist eine kh reiche kost mit erhöhter insulingabe verbunden, dann wird die zunahme aufs insulin geschoben,
    reduziere die kh dann reduzierst du auch das insulin, und dann kann man auch mit insulin abnehmen.
    daß man vom sport abnimmt ist ein imer gerne gebrachtes märchen, durch sport erhöht sich die insulinwirkung sodaß weniger gespritzt werden kann. daß man durch sport mehr hunger bekommt also mehr ißt, wird da gerne vergessen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.09.2014 12:43:00
    Hallo, habe seit 43 Jahren einen typ 1 Diabetes. Habe mit 42 Jahren noch keinen Zentner auf die Waage bekommen und allenernstes geglaubt, mir ist es nicht möglich zuzunehmen. Aber leider!
    Jetzt wiege ich 99 Kg, ja ich weiß schrecklich - trage eine Insulinpumpe und bin verzweifelt. Kann einfach nicht abnehmen. War deshalb schon zur REHA. Täglich 3-4 Stunden im Wasser, da ich an einem Bandscheiben Schaden leide. Natürlich!
    Die Diskussion über die Antikörper haben mich stutzig werden lassen, nehme meinen Doktor diesen Beitrag mit und werde ihn bitten, so einen Test bei mir zu machen. Mal sehen was passiert. Denke ja, dass ich diese Antikörper habe. Zur REHA habe ich übrigens durch massive Wasserbewegung 2 Kg abgenommen. Kann man jedoch zu Hause nicht durchführen - wie auch....

    Ich habe auch etwas über eine Einmalspritze gelesen, wonach diese Antikörper für ca. 4 Wochen gebunden werden. Bisher jedoch nur bei Mäusen getestet, da funktioniert es jedenfalls. Ja die hoffnung stirbt zu letzt.
    Bin jetzt 64 Jahre, mal sehen wie es sich noch entwickelt. Übrigens trage ich auch Sensoren zur CGM!!!