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Beta-Zellen aus adulten Stammzellen, keine Autoimmunreaktion mehr?
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noch anonymer
Rang: Gastam 18.03.2009 13:11:42
Gesetze zitieren, große Töne spucken, von Volksverhetzung faseln, aber zu feige mit einem Namen dahinter zu stehen.
Ein Troll zieht das ganze Geschmeiß nach sich. von noch anonymer -
Arelie
Rang: Gastam 18.03.2009 13:41:03
Oh je, da hab ich ja was in Gang gebracht hier...
@Maruschka: Ich bin 24, hole gerade mein Abi an einem Abendgymnasium nach und mache die Präsentation für das Fach Bio, 13/1.
Wir machen gerade Immunbiologie, aktuell Autoimmunerkrankungen. Deshalb geht es in der Präsentation auch nur um den Typ-1-Diabetes.
...Es wird keine PowerPointPräsentation, ich werde mit Folien arbeiten.
Grüße
Arelie -
Jürgen
Rang: Gastam 18.03.2009 13:48:46
@ auch anonym
Die Fachärzteschaft bezeichnet selbst den Diabetes mellitus auch mit bester Einstellung und Compliance als progredient, also zunehmend sich selbst verschmimmernd, aktuell z.B. hier: http://online-zfa.de/index.php/artikel/beitrag/37/sf_highlight/diabetes Bewertungsfehler, dass bei der DCCT erheblich weniger Risiko mit ICT und weniger HBA1c ausgewiesen wurde.
Die Fachärzteschaft weist selbst darauf hin, dass es keine Schwelle gibt, über der ein zunehmender Anstieg des BZ zunehmend mehr krank mache, als darunter, und dass daher jeder Anstieg des BZ über den völlig gesunden als zunehmend krankmachend zu betrachten sei.
Heißt im logischen Umkehrschluss, den jeder Facharzt unterschreibt: Am gesündesten bleibt auch ein Mensch mit Diabetes, wenn er seinen BZ im stoffwechselgesunden Rahmen gesund führt.
Die kurze Zusammenfassung dieser Fakten wie hier drunter kann wohl kaum ernsthaft als böswillig verächtlich machen oder verleumden der Ärzteschaft missverstanden werden.
Bisdann, Jürgen
Un-/und ärztlich behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr folgekrank, weil sein Blutzucker ungesund hoch verläuft.
Wer dagegen seinen Blutzucker selbst so gesund steuert, dass eine zufällige Blutuntersuchung meistens nicht einmal einen Diabetesverdacht begründen würde, braucht kaum weitere Folgekrankheiten zu fürchten. -
drte
Rang: Gastam 18.03.2009 14:05:10
Ja, seine Umkehrschlüsse sind immer toll - vor allem, wenn sie einem entspringen, der eine Meinung vertritt, die erstmal jeder sehen kann, wie er will. Selbst wenn es stimmen sollte, was zu beweisen wäre, muss man sie dann 1000x wiederholen und sich dann wundern, wenn man mit Anke verglichen wird? Jeder kann es doch für sich selbst entscheiden, wie er seinen DM lebt mit allen Eventualitäten ohne dass "Allwissende" ihm ständig versuchen, ihm zu beweisen, dass nur er seinen DM beherrscht (nachdem auch er schon selbst Schäden hat). Mässigung würde da manchem recht gut stehen. Ist aber meine Meinung und kann auch falsch sein (muss aber nicht). -
Dörte
Rang: Gastam 18.03.2009 14:17:18
"Am gesündesten bleibt auch ein Mensch mit Diabetes, wenn er seinen BZ im stoffwechsel-gesunden Rahmen gesund führt."
dagegen ist nichts zu sagen, aber wie kann er das ohne das fachwissen der ärzte? weil ihm diabetes-freaks ratschläge geben? ordentliche diabetologen und deren interessierte patienten führen dialoge und diskutieren, selbst wenn es ärzte geben mag, die das nicht tun. wenn es so wäre, wie behauptet wird im anhang jürgens, könnten wir uns ja den diabetologen sparen und uns unsere medis und hilfsmittel vom hausarzt verschreiben lassen. aber besser, man verbreitet panik und halbwissen, das fördert bestimmt die gesundheit. -
Jürgen
Rang: Gastam 18.03.2009 15:23:58
@ Anonym (1)
Schäden: Ich hab nur 1 Niere von Geburt, und die hatte zur Zeit meiner DM-Diagnose 1990/91 einen Stau, definitiv keine DM-Folge und Vergrößerungen infolge eines erhöhten Flüssigkeitsumsatzes - positive DM-Folge.
Ich hab ein behindertes Fahrgestell infolge Polio als Baby, mit dem mir schon mit 18 Jahren Fachärzte den Rollstuhl mit 30 vorhergesagt haben. Ich bin jetzt 62 und nutze infolge der lädierten Statik statt der Räder 2 Stöcke. Die routinemäßigen Stimmgabeltests sagen zum Glück noch 95 % an beiden Füßen. Medis zur Normalisierung des Blutdrucks und des Fettstoffwechsels brauche ich noch nicht. Als einziges Medikament nehme ich regelmäßig Insulin. Ich kann also nicht sehen, was Du mit der Schädenbehauptung meinst und stelle anheim, sie zu vergessen und auf Wiederholungen zu verzichten!
@ Anonym (2)
Ärztliche Einstellungen unter HBA1c 7 sind praktisch unmöglich. Ärztliche Anleitungen zu besser als 7 oder gar besser als 6,5 sind möglich und werden auch geleistet, aber werden wg Zeitmangel (Vorgaben aus G-BA und IQWiG 7-8=völlig ausreichend) und der mit der Tendenz solcher Artikel wie dem zur DCCT immer unmöglicher. Da kann die Konsequenz für alle die unter uns, die wirklich ernsthaft keine Folgeschäden haben oder schon eingetretene stoppen wollen, nur sein, sich so umfassend wie möglich zu informieren und sich den alltäglich gesunden BZ-Verlauf letztlich selbst und in eigener Regie zu machen. Ganz in dem Sinne:
Un-/und ärztlich behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr folgekrank, weil sein Blutzucker ungesund hoch verläuft.
Wer dagegen seinen Blutzucker selbst so gesund steuert, dass eine zufällige Blutuntersuchung meistens nicht einmal einen Diabetesverdacht begründen würde, braucht kaum weitere Folgekrankheiten zu fürchten. von Jürgen -
DRF
Rang: Gastam 18.03.2009 15:57:45
Ein "Stück" aus der erwähnten DCCT-Studie:
"Parallelen zu den kürzlich veröffentlichten Schlussfolgerungen aus der ACCORD- und ADVANCE- Studie bei Typ-2 Diabetes mellitus sind augenfällig: auch hier waren andere Faktoren als eine „straffe Blutzuckereinstellung“ ausschlaggebend für die Krankheitsfolgerisiken.... Vermutet werden Risikofaktoren, die in der DCCT-Studie nicht berücksichtigt worden waren, wie z.B. genetische oder soziale Faktoren, Lebensstil, Bluthochdruck, oder auch der Einfluss einer abrupten HbA1c-Absenkung....Es ist wie mit dem Tragen eines Sicherheitsgurtes: tödliche Autounfälle werden mehrheitlich nicht durch den Sicherheitsgurt vermieden, sondern durch andere Faktoren. Doch wenn man einen Gurt anlegt, dann reduziert man damit die Gefahr des Unfalltodes zusätzlich." Soviel zu DCCT und den Anmerkungen! -
auch anonym
Rang: Gastam 18.03.2009 16:08:00
@Jürgen
Natürlich klappt es nur, wenn Doc und Patient ein team bilden.
Will der Süße "den gesunden Bereich", wird ihn der Doc kaum daran hindern, sondern ihn unterstützen.
Will der Patient nicht, kann der Doc alleine das nicht erreichen.
Was Du mit Deinem hier kritisierten Spruch machst,
das ist ein "echter Jürgen"
Kein Wunder, dass Du überall als Rattenfänger giltst :-)
@noch anonymer : sauf nicht so viel, wenn Du es nicht verträgst von auch anonym -
Jürgen
Rang: Gastam 18.03.2009 16:44:06
@ auch anonym
Zitat:
"Natürlich klappt es nur, wenn Doc und Patient ein team bilden.
Will der Süße "den gesunden Bereich", wird ihn der Doc kaum daran hindern, sondern ihn unterstützen."
Das stimmt einfach nicht, und ich denke, Du weißt das.
Ich kenne ne Reihe Betroffene mit HBA1c unter 6, denen die Ärzte regelmäßig über 6 mit der Begründung empfehlen, dass sie sich nicht vorstellen können, dass man unter 6 ohne Hypos erreichen könnte.
Ich kenne eine einzige ärztliche Anleitung zum Erreichen von max 140-120-100 mg/dl 1-2-3 Stunden nach jedem Input, und zwar für werdende Mütter mit Schwangerschaftsdiabetes. Nur eine, obwohl die das dann auch in ihrer weit überwiegenden Mehrzahl wollen. Den meisten werdenden Müttern, die ich kenne, wird Insulin und die Auflage gegeben, ne Stunde nach dem Essen nicht über 120-140 zu kommen, damit das Kind gesund bleibt, und das war's.
Fazit:
Un-/und ärztlich behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr folgekrank, weil sein Blutzucker ungesund hoch verläuft.
Wer dagegen seinen Blutzucker selbst so gesund steuert, dass eine zufällige Blutuntersuchung meistens nicht einmal einen Diabetesverdacht begründen würde, braucht kaum weitere Folgekrankheiten zu fürchten. von Jürgen -
Na und?
Rang: Gastam 18.03.2009 16:58:45
Und was hat dein Schreiben mit der DCCT zu tun?
Gar nichts, genau wie Anke versuchst du weiter auf deiner Meinung zu beharren, ergo: es bringt nichts darüber zu diskutieren. Zu deinem Fazit: "das stimmt einfach nicht, und ich denke, Du weißt das", auch wenn du es weiter so siehst und behauptest.
Also ich lasse es jetzt ohne den Vers mit Recht und Ruhe zu bringen. von Na und?