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selfish brain Theorie von Prof.Achim Peters
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Gast
Rang: Gastam 06.08.2014 19:58:51
@wildblume , nur eine ganz deutliche frage: was bekommst du dafür daß du diese dümmliche "theorie" denn mehr ist es ja nicht. selbst mit lügen und verdrehungen, ignorieren von wissenschaftlichen veröffentlichungen,
hier so propagierst ?
läßt sich das buch so schlecht verkaufen ?
-- hast du dich auch nur ein einziges mal gefragt, daß die erfahrungen mit dem diabetes und seiner behandlung in den letzten 90 jahren, die eine erhöhung der lebenserwartung eine verbesserung des lebens, eine verringerung der folgen (also "praxis")-- mit sich gebracht haben , gegen eine "theorie" mehr gewicht haben ? -
am 06.08.2014 20:11:40
Ah, wieder der Gast, der die Groß-und Kleinschreibung nicht beherrscht.
Da hat die allgemein vorherrschende Meinung ganze Arbeit bei dir geleistet, dass du es nicht fertig bringst auch mal was zu hinterfragen.
Wenn dich dieses Thema so erregt, dann lies doch einfach diesen Thread nicht mehr.
Du hast dich scheinbar überhaupt nicht mit dieser Studie beschäftigt . Deswegen diskutier ich da auch nicht mehr mit dir, wenn du davon nichts begriffen hast.
Diese "dümmliche Theorie" stammt von einem Professor der mit Sicherheit mehr auf dem Kasten hat als du, der immer bloß nachplappert was in der Apotheken-Umschau steht.
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am 06.08.2014 20:24:50
Hallo Gast , der meint ich verdrehe die Tatsachen,
hast du immer noch nicht mitbekommen, dass das dabei rausgekommen ist:
Schlimmer war, dass im härtesten Endpunkt klinischer Studien überhaupt, der Zahl der Todesfälle, das Ergebnis der aggressiven Strategie schlechter ausfiel als die Standardstrategie – und zwar signifikant schlechter: Nach 3,5 Jahren waren 257 Teilnehmer der aggressiven Therapie verstorben gegenüber 203 Teilnehmern unter der Standardstrategie. Dieser absolute Unterschied von 54 Todesfällen bedeutet eine Hazard Ratio von 1,22 (95-Prozent-Konfidenzintervall 1,01 bis 1,46; p = 0,04). Mit anderen Worten: Die aggressive Senkung des HbA1c in den Bereich des Normalwertes ging mit einem Anstieg der Sterblichkeit um 22 Prozent einher.
Die Ursachen dieser Übersterblichkeit sind nach Einschätzung des NHLBI unklar und man kann unschwer vorhersagen, dass die intensive Diskussion unter den Diabetologen in den nächsten Monaten anhalten wird.
Langsam geb ich es hier auf. Kaum einer hat Ahnung von dieser Studie, und trotzdem tun (fast) alle so, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Bearbeitet von User am 06.08.2014 20:26:22. Grund: Ergänzung -
Gast
Rang: Gastam 06.08.2014 20:25:16
Blöd ist nur, dass eigentlich immer noch nicht wirklich klar geworden ist, was Prof. Peters uns denn nun sagen will.
Dass das Gehirn sich immer zuerst bedient bevor der Rest des Körpers drankommt, ist ja allgemein unbestritten.
Dass aber das Gehirn zu wenig Glucose abbekommt, wenn der Blutzucker niedriger ist, das wurde -nach meinem Wissen- noch nirgends belegt.
Außerdem gilt natürlich nach wie vor:Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast....Natürlich nicht du, wildrose, aber jede Studie lässt sich so drehen, dass das Ergebnis dem gewünschten näherkommt. Das ist ja nun eine Binsenweisheit.
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Gast
Rang: Gastam 06.08.2014 20:26:53
Ist denn eigentlich irgend jemanden hier bekannt, nach welchen Kriterien die Patienten in der Klinik des Prof. Peters therapiert werden? Das wäre doch jetzt mal interessant. -
am 06.08.2014 20:35:22
Peters will uns sagen, dass man über diese ganzen Zusammenhänge nachdenken muss und vor allem Therapieansätze verändern muss.
In seinem Buch geht es ja vorrangig um das Thema Übergewicht. Diabetes ist halt oft damit verbunden.
In seinem buch schreibt er ausführlich darüber, dass bei niedrigem BZ das Gehirn leidet.
Aber ich schreib jetzt nicht das ganze Buch ab. Man kann es käuflich erwerben. Und dann darüber nachdenken.
Was die Studien betrifft, da war diese Accord Studie eine sehr gute, vom höchsten Rang. Das Schlimme ist nur, dass dann viele die Ergebnisse völlig verdrehen nach ihren Wünschen. Und das wird dann als bare Münze genommen von solchen Leuten wie sie hier im Forum zu hauf vorkommen.
Sorry, bin etwas gereizt heute.
Ist nicht gut für den BZ.
Also, schönen Abend noch allerseits.
wildflower -
Gast
Rang: Gastam 06.08.2014 20:38:07
siehst du das mag ich so an dir, was hat die "theorie" von peters mit groß oder kleinschreibung zu tun? nichts! kannst du nicht begreifen daß ich absichtlich kleinschreibe, notfalls um dich zu ärgern.
und nochmals ich habe mich wie auch andere schon mit dieser studie beschäftigt als du davon noch nichts wußtest.
du kannst nur die tatsachen nicht vertragen.
mich amüsiert nur deine inkompetenz, eher belustigst du mich.
wer hier schreibt oder nicht hast du überhaupt nicht zu bestimmen.
ja endlich hast du es begriffen es ist eine "theorie", weiter nichts, von dieser sorte auch von professoren sogar von nobelpreisträgern gibt es tausende.
die mehrzahl ist inzwischen in der versenkung verschwunden.
das erstaunliche an dir ist, du hast von diabetes und seiner therapie null ahnung, verteidigst aber eine theorie die du nicht verstehst, nciht begründest,
aber alle die nicht deiner meinung sind werden diskreditiert.
genau deshalb die knallharte frage -- wer bezahlt dich für deine werbung?
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am 06.08.2014 20:39:43
wildflower schrieb:
Die Ursachen dieser Übersterblichkeit sind nach Einschätzung des NHLBI unklar und man kann unschwer vorhersagen, dass die intensive Diskussion unter den Diabetologen in den nächsten Monaten anhalten wird.
Ich sehe aus der Selbsthilfe beim Blick in die alltägliche Praxis nirgendwo ne Diskussion. Die Vorverurteilung des gesunden Blutzuckers steht wie am ersten Tag ihrer Weltumrundung. Und wo man nun so genau weiß, dass gesunder BZ Typ2er tötet, braucht man den doch bloß nicht so gesund zu halten und zu vergessen, dass da noch ne anderslautende Auswertung war, oder? -
Gast
Rang: Gastam 07.08.2014 00:28:15
Gast schrieb:
Blöd ist nur, dass eigentlich immer noch nicht wirklich klar geworden ist, was Prof. Peters uns denn nun sagen will.
Dass das Gehirn sich immer zuerst bedient bevor der Rest des Körpers drankommt, ist ja allgemein unbestritten.
Das ist nicht nur nicht unbestritten, sondern das ist falsch. Jede Nahrungszufuhr bedient zuerst die Glycogenspeicher der Leber, zumindest dann, wenn dafür eine ausreichende Insulinwirkung am Start ist.
Das dient dann natürlich auch wieder der Aufrechterhaltung einer ausreichenden und kontinuierlichen Glucoseversorgung von Gehirn, Nerven, Erythrozyten, wenn kein Glucosenachschub aus der Nahrung ankommt. Der Vorgang wird Glucose-Homöostase genannt.
Ich hätte aber gerne eine Erklärung von Dir (oder dem Professor), wie sich aus dem Sachverhalt, dass das Gehirn im Unterschied zu Muskeln und Organen nach Hungerperioden keine Masseverluste zeigt, eine Selbstsucht des Gehirns ableiten lässt.
Muskeln und Organe geben in solchen Zeiten fehlendem KH-Nachschubs von ihrer Eiweißmasse ab, die aufgelöst und zu Glucose und Ketonen umgewandelt wird. Das sind erst mal keine lebenswichtigen Anteile, die sich auch wieder regenerieren, wenn der Nachschub an Nahrung einsetzt. Nur nach sehr langen Hungerperioden kommt es auch zu irreperablen Schäden, wenn der Organismus nicht zuvor gänzlich verhungert und gestorben ist.
Welche Teile des zentralen Steuerungsorgans Gehirn sollte der Körper nach Deiner Meinung auflösen, um eine ausreichende Glucoseversorgung zu leisten? Was passiert, wenn das Gehirn Masse verliert? Welche Anteile Deines Gehirns würdest Du zur Auflösung anbieten wollen?
Und bei all der Fixierung auf das angeblich selbstsüchtige Gehirn könnte es wohl sein, dass der eigentliche Übeltäter völlig übersehen wird? Die egoistischen roten Blutkörperchen. Denn die sind viel schlimmer als das Gehirn. Sie können nur Glucose, insulinunabhängig, zur Energiegewinnung nutzen und sie bedienen sich auch immer zuallererst, denn sie schwimmen im Blut, mit dem die Glucose transportiert wird.
Und das ist auch gute so, und das wollen wir nicht ändern. Denn stellen die roten Blutkörperchen ihre Arbeit ein, dann bekommt der ganze Körper, einschließlich des Gehirns keinen Sauerstoff mehr. Das ist dann dumm, denn die Toleranzzeit des Gehirns für Sauerstoffmangel ist sehr kurz. Weit unterhalb derer für einen Glucosemangel.
Ansonsten denke ich, dass mit Wildblumen schlecht diskutieren ist. Du hast Dir eine Meinung gebildet und die ist offenbar sehr zementiert.
Behalte sie, werde glücklich damit und suche Dir eine Plattform mit Gleichgesinnten, wo ihr euch dann gegenseitig an Euren Meinungen erfreuen könnt.
Na ja, hier im Forum ist so wie so ein schlechtes Diskutieren nicht unüblich. Daher kannst Du natürlich auch hier weiter Hick-Hack machen.
EOD
Gruß
Joa -
Gast
Rang: Gastam 07.08.2014 07:17:09
http://diabetes-news.de/nachrichten/langzeitergebnisse-der-studien-ukpd-accord-advance
Es ist doch nun wirklich nichts neues:
Je älter der Patient, umso höher wird der Ziel-Hba1c ausfallen.
Je jünger der Patient, desto mehr sollte man das Risiko der Folgeschäden halten.
Dazu gehört auch ein niedriger Hba1c - und der sollte nicht mit Hypos erkauft werden...
genau das war ein großes Problem der "hart eingestellten" Patienten in der ACCORD-Studie.