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selfish brain Theorie von Prof.Achim Peters
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am 03.08.2014 09:21:25
http://books.google.de/books?id=9mk1NSoCBoUC&pg=PT23&lpg=PT23&dq=achim+peters+bariatrische+op&source=bl&ots=mSewEv8QGj&sig=uFyYYjpVRk0fuSxw09idyRl_JTA&hl=de&sa=X&ei=ePLcU_3mFK3H7AacloDoCA&ved=0CCAQ6AEwAA#v=onepage&q=achim%20peters%20bariatrische%20op&f=false
oder bei Google eingeben: Achim peters bariatrische op
Hallo Jürgen,
ich denke das eine schließt das andere nicht aus.
Diesen Satz vom lebenslang hungerndem Gehirn habe ich aus dem Buch von Peters wortwörtlich abgeschrieben. Wenn du den Link oben anklickst(bzw. erst kopieren) dann kommst du, wenn es klappt auf einen Auszug des Buches mit eben dieser Stelle.
Hallo Joa,
meine Ideen dazu wären:
Stress reduzieren, Gefühle wahrnehmen, Achtsamkeit leben
genügend Schlaf
ungelöste und lange schwelende Konflikte lösen, etwa zu hohe berufliche Anforderungen, Spannungen in Familie und Kollegenkreis
Einsamkeit ist auch so ein belastender Faktor
Wenn man das alleine nicht schafft, Psychotherapie in Anspruch nehmen
Entspannung in jeder Form (Yoga, autogenes Training usw.)
Mehr bewegen, aber nicht so dass es in Stress ausartet
Gesundes Essen ohne Diät und ohne hungern
Und dann bleibt die Frage nach Insulin/Tabletten
Da habe ich noch keine Lösung gefunden.
Nach der Selfish brain Theorie braucht das Gehirn den hohen Zucker und es schadet ihm wenn er gesenkt wird. Aber das traut sich auch ein Achim Peters wohl nicht laut zu sagen.Und das wird auch kein Hausarzt und Diabetologe unterstützen.
wobei in letzter Zeit immer wieder mal hoch kommt, dass man den Zucker nicht so radikal senken sollte sondern nur" moderat".Was auch immer das heißt.
Was habt ihr denn hier für Erfahrungen gemacht?
Steigen die Werte bei Stress? mehr als durchs Essen?
Wie wirkt sich Entspannung aus?
Habt ihr durch Insulin zugenommen?
Grüße an alle,
wildflower
Bearbeitet von User am 03.08.2014 09:23:11. Grund: Link ergänzt -
Gast
Rang: Gastam 03.08.2014 11:41:06
Also, ich oute mich hier mal als "Nicht- Versteher".....
Bitte um Aufklärung:
Das Gehirn bedient sich immer zuerst, da es absolut lebensnotwendig für den Körper ist. Das ist sowohl nach der selfish-brain Theorie wie auch nach gängigen medizinischen Erkenntnissen so.
Ein Lebensstil, der auf ausreichend Entspannung etc. setzt, wird allgemein als förderlich angesehen.Keine Frage.
Warum ist aber bei Blutzucker im Normbereich nicht ausreichend Energie vorhanden? Wohin verschwindet denn die durch Essen aufgenommene Energie? Bei zu hohem BZ-Spiegel im Urin,klar. Aber bei adäquater Insulinmenge??
Das hieße ja eher, dass bei zu hohem BZ die Energie "verpufft" (wie es ja nach der landläufigen Meinung auch passiert)
Gut, und wenn der Erfinder der selfish-brain Theorie in seinem Buch keine Handlungsvorschläge aus seinen Erkenntnissen ableitet:Was bringen uns dann die Erkenntnisse?
Nur um es nochmal klar zu stellen: Ich will mich hier nicht gegen die Theorie stellen, aber ich verstehe kaum mehr als Bahnhof bei der ganzen Geschichte, auch idem von Jürgen verlinkten Beitrag kann ich nur sehr schwer folgen, obwohl ich im naturwissenschaftlichen Bereich tätig bin.
Wenn hier jemand weiterhelfen könnte, wäre ich sehr dankbar! -
am 03.08.2014 12:05:46
Moin wildflower,
nach meinem Verständnis hungert das Hirn nie. Wenn es Glukose braucht, schließt es durch Absenken der Insulin-Ausgabe seinen Körper vom Glukose-Gebrauch aus und bedient sich. Weil Leber und Nieren per Gluconeogenese aus Eiweiß/Aminosäuren und Laktat in 24 Stunden mehr Glukose herstellen können, als das Hirn in 24 Stunden verbrauchen kann, gibt es da selbst bei ausschließlicher Glukose-Versorgung weder Mangel noch Hunger.
Aber das Hirn gewinnt seine ATPs, die eigentlichen Energieträger, die dann in den Zell-Kraftwerken verbraucht werden, nicht nur aus Glukose, sondern auch aus Ketonen (Fett) und Laktat. Damit verringert sich der ausschließliche Glukose-Bedarf von etwa 140 Gramm auf etwa 40 Gramm in 24 Stunden. Die liefert die Gluconeogenese immer, die beim Typ2 locker 100 Gramm und mehr am Tag schafft.
Während die Lieferkette der direkten Hirnversorgung in jedem Falle immer vollständig steht, so lange der Mensch auch nur annähernd funktionsfähig lebt, kann die Lieferkette von draußen zum Menschen unterbrochen sein.
Einfachster Fall, es gibt keine oder nicht ausreichend Nahrungsmittel. Dann verbraucht der Mensch mehr Energie, als er zuführt, und während das Gehirn sich dabei komplett schadlos hält, nimmt der Körper ab. Dabei ist das Hirn natürlich um den Nachschub besorgt und hält beständig einen großen Pull=Zug=Hunger auf dieser Lieferkette von draußen durch die Futterluke in den Körper.
Wenn der Mensch sein Normalgewicht hat und hält, entsteht an der Lieferkette nach draußen immer nur so viel Pull=Zug=Hunger, dass der tatsächliche GesaMTVerbrauch plusminus Null ausgeglichen wird.
Wenn dieses gesunde Verhältnis krankhaft gestört ist, zieht das Gehirn über diesen ausgeglichenen Stand hinaus immer noch weiter per Hungergefühl an dieser äußeren Lieferkette, und der Mensch nimmt zu.
Und wo das Gehirn eben steuert, dass der Mensch diesen zu vielen Hunger hat, kann man verkürzt (und eben leider sachlich erheblich verfälscht, weil das Hirn selbst immer voll versorgt ist) schreiben, dass das Gehirn den Hunger hätte. Und tatsächlich immer häufiger wohl lebenslang.
Mein Fazit aus der Selfish-Brain-Theorie: Die Versorgung des Gehirns ist auch bei Typ2 Diabetes mit völlig gesundem Blutzucker und völlig normalem Gewicht durchgängig voll sicher gestellt :)
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 03.08.2014 13:02:01
hjt_Jürgen schrieb:
Moin wildflower,
nach meinem Verständnis hungert das Hirn nie. Wenn es Glukose braucht, schließt es durch Absenken der Insulin-Ausgabe seinen Körper vom Glukose-Gebrauch aus und bedient sich. Weil Leber und Nieren per Gluconeogenese aus Eiweiß/Aminosäuren und Laktat in 24 Stunden mehr Glukose herstellen können, als das Hirn in 24 Stunden verbrauchen kann, gibt es da selbst bei ausschließlicher Glukose-Versorgung weder Mangel noch Hunger.
Aber das Hirn gewinnt seine ATPs, die eigentlichen Energieträger, die dann in den Zell-Kraftwerken verbraucht werden, nicht nur aus Glukose, sondern auch aus Ketonen (Fett) und Laktat. Damit verringert sich der ausschließliche Glukose-Bedarf von etwa 140 Gramm auf etwa 40 Gramm in 24 Stunden. Die liefert die Gluconeogenese immer, die beim Typ2 locker 100 Gramm und mehr am Tag schafft.
Während die Lieferkette der direkten Hirnversorgung in jedem Falle immer vollständig steht, so lange der Mensch auch nur annähernd funktionsfähig lebt, kann die Lieferkette von draußen zum Menschen unterbrochen sein.
Einfachster Fall, es gibt keine oder nicht ausreichend Nahrungsmittel. Dann verbraucht der Mensch mehr Energie, als er zuführt, und während das Gehirn sich dabei komplett schadlos hält, nimmt der Körper ab. Dabei ist das Hirn natürlich um den Nachschub besorgt und hält beständig einen großen Pull=Zug=Hunger auf dieser Lieferkette von draußen durch die Futterluke in den Körper.
Wenn der Mensch sein Normalgewicht hat und hält, entsteht an der Lieferkette nach draußen immer nur so viel Pull=Zug=Hunger, dass der tatsächliche GesaMTVerbrauch plusminus Null ausgeglichen wird.
Wenn dieses gesunde Verhältnis krankhaft gestört ist, zieht das Gehirn über diesen ausgeglichenen Stand hinaus immer noch weiter per Hungergefühl an dieser äußeren Lieferkette, und der Mensch nimmt zu.
Und wo das Gehirn eben steuert, dass der Mensch diesen zu vielen Hunger hat, kann man verkürzt (und eben leider sachlich erheblich verfälscht, weil das Hirn selbst immer voll versorgt ist) schreiben, dass das Gehirn den Hunger hätte. Und tatsächlich immer häufiger wohl lebenslang.
Mein Fazit aus der Selfish-Brain-Theorie: Die Versorgung des Gehirns ist auch bei Typ2 Diabetes mit völlig gesundem Blutzucker und völlig normalem Gewicht durchgängig voll sicher gestellt :)
Bisdann, Jürgen
Respekt Jürgen, super erklärt! -
Gast
Rang: Gastam 03.08.2014 13:58:54
Gast schrieb:
Respekt Jürgen, super erklärt!
Könnte es sein, dass dieser gast Jürgen selber ist???? -
am 03.08.2014 14:24:59
Hallo Nichtversteher -Gast,
wohin die Energie verschwindet?
Peters nennt das "Stau in der Lieferkette". Bei Menschen mit diesem Problem gelangt nur ein geringer Teil der Energie ins Gehirn, der überwiegende Teil häuft sich als Fettgewebe an.
Das Gehirn fordert Energie bei Bedarf an, kann sie aber nicht speichern.
Das Gehirn braucht die Glucose als ATP-Substrat, alternativ Laktat und Ketone.
Das Gehirn ist durch die Blut-Hirn-Schranke von der restlichen Zirkulation im Körper abgegrenzt und die Energie muss durch einen besonderen insulinunabhängigen Transporter dorthin gebracht werden.
Dieses Thema ist so komplex, das kann man nicht in 3 Sätzen erklären. Es ist für mich schwierig und auch zeitaufwändig diese ganzen Mechanismen bis in alle Einzelheiten zu erklären.
Wen es wirklich interessiert, kann sich ja das Buch kaufen und durcharbeiten. Es lässt sich gut lesen, besser als der von Jürgen verlinkte Beitrag. Dann könnte man auf gleichem Wissensstand diskutieren, was das Ganze vereinfachen würde.
Peters leitet schon Handlungsvorschläge ab, er schreibt sehr ausführlich über "das Leben im Haifischbecken" und wie man dem entkommt. Dazu hat er auch Studien gemacht und auch die Vorschläge die ich geschrieben habe, entstammen seinem Buch.
Ab und zu äußert er sich schon auch vorsichtig darüber , dass er der Insulintherapie bei Typ2 Diabetes kritisch gegenübersteht.
Hallo Jürgen,
Du meinst also dass sich Peters irrt?
Gut, wenn es für dich so logisch erscheint, dann will ich dir das nicht ausreden. Ich sehe es aber anders.
Grüße, wildflower -
Gast
Rang: Gastam 03.08.2014 14:34:48
Schon erstaunlich - ein namhafter Universitätsprofessor macht sich die Mühe, umfangreiche Forschungen anzustellen, Zusammenhänge zu gergründen und Publikationen darüber zu schreiben.
Jürgen kennt die Zusammenhänge aus dem FF - ganz ohne Forschung??
Was darf man davon halten? -
Gast
Rang: Gastam 03.08.2014 14:48:16
Gast schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Moin wildflower,
nach meinem Verständnis hungert das Hirn nie. Wenn es Glukose braucht, schließt es durch Absenken der Insulin-Ausgabe seinen Körper vom Glukose-Gebrauch aus und bedient sich. Weil Leber und Nieren per Gluconeogenese aus Eiweiß/Aminosäuren und Laktat in 24 Stunden mehr Glukose herstellen können, als das Hirn in 24 Stunden verbrauchen kann, gibt es da selbst bei ausschließlicher Glukose-Versorgung weder Mangel noch Hunger.
Aber das Hirn gewinnt seine ATPs, die eigentlichen Energieträger, die dann in den Zell-Kraftwerken verbraucht werden, nicht nur aus Glukose, sondern auch aus Ketonen (Fett) und Laktat. Damit verringert sich der ausschließliche Glukose-Bedarf von etwa 140 Gramm auf etwa 40 Gramm in 24 Stunden. Die liefert die Gluconeogenese immer, die beim Typ2 locker 100 Gramm und mehr am Tag schafft.
Während die Lieferkette der direkten Hirnversorgung in jedem Falle immer vollständig steht, so lange der Mensch auch nur annähernd funktionsfähig lebt, kann die Lieferkette von draußen zum Menschen unterbrochen sein.
Einfachster Fall, es gibt keine oder nicht ausreichend Nahrungsmittel. Dann verbraucht der Mensch mehr Energie, als er zuführt, und während das Gehirn sich dabei komplett schadlos hält, nimmt der Körper ab. Dabei ist das Hirn natürlich um den Nachschub besorgt und hält beständig einen großen Pull=Zug=Hunger auf dieser Lieferkette von draußen durch die Futterluke in den Körper.
Wenn der Mensch sein Normalgewicht hat und hält, entsteht an der Lieferkette nach draußen immer nur so viel Pull=Zug=Hunger, dass der tatsächliche GesaMTVerbrauch plusminus Null ausgeglichen wird.
Wenn dieses gesunde Verhältnis krankhaft gestört ist, zieht das Gehirn über diesen ausgeglichenen Stand hinaus immer noch weiter per Hungergefühl an dieser äußeren Lieferkette, und der Mensch nimmt zu.
Und wo das Gehirn eben steuert, dass der Mensch diesen zu vielen Hunger hat, kann man verkürzt (und eben leider sachlich erheblich verfälscht, weil das Hirn selbst immer voll versorgt ist) schreiben, dass das Gehirn den Hunger hätte. Und tatsächlich immer häufiger wohl lebenslang.
Mein Fazit aus der Selfish-Brain-Theorie: Die Versorgung des Gehirns ist auch bei Typ2 Diabetes mit völlig gesundem Blutzucker und völlig normalem Gewicht durchgängig voll sicher gestellt :)
Bisdann, Jürgen
Respekt Jürgen, super erklärt!
Hi Jürgen
Es ist immer wieder eine Freude die Wissen mit aufsaugen zu dürfen. Danke
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 03.08.2014 15:03:12
Auch dieser Gast ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Jürgen selbst....
-
Gast
Rang: Gastam 03.08.2014 15:18:56
Gast schrieb:
Auch dieser Gast ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Jürgen selbst....
Vielleicht auch nicht.
In beiden Fällen eine traurige Angelegenheit. Ist es Jürgen selbst, kann ich ihn nur bedauern, ist es ein anderer, dann bedaure ich ihn auch. Wie kann man einfach blind und ungefiltert laienhaftes Wissen "aufsaugen"?
Oder hat das Brain zu wenig Energie/Glukose? -
am 03.08.2014 17:40:45
Moin wildflower,
wie schon geschrieben gehe ich davon aus, dass sich auch das Gehirn eines Typ2 mit Normalgewicht im Rahmen des völlig gesunden Blutzuckers alltäglich vollkommen ausreichend versorgt und zu keiner Zeit irgend einen realen Hunger leidet.
Auch die Hirne der Menschen nach den bariatrischen OPs oder/und mit der entsprechend niederkalorischen Ernährung sind aus meiner Sicht immer vollkommen ausreichend versorgt und leiden zu keiner Zeit irgend einen realen Hunger.
Ich habe das Spiel mit dem gesunden Blutzucker und den wenigen Kalorien selbst gemacht, mehr als 20 Kilos abgeschmolzen, brauche nur noch etwa 25-30% von dem Insulin am Tag, das ich vor nem Jahr für den gleichen gesunden Blutzucker gebraucht hab, und bin in jeder Hinsicht messbar leistungsfähiger.
Wo meine Sicht und Erfahrung nicht zur Theorie von Professor Peters passen, kann ich ihm halt nicht folgen. Wo Du das anders siehst, wünsche ich Dir gutes Gelingen auf Deinem Peters-Weg :)
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 04.08.2014 06:55:35
Gast schrieb:
Schon erstaunlich - ein namhafter Universitätsprofessor macht sich die Mühe, umfangreiche Forschungen anzustellen, Zusammenhänge zu gergründen und Publikationen darüber zu schreiben.
Jürgen kennt die Zusammenhänge aus dem FF - ganz ohne Forschung??
Was darf man davon halten?
Was man davon ahlten darf????
Das bekannte Bild von Jürgen: Er wähnt sich als absoluter Experte. Gerade in diesem Therad beiweist er einmal mehr, dass er sein "Wissen" in Internet zusammenklaubt, es langamtmig kundtut, was jeder im Internet selbst nachlesen kann, dann meint, er sei das Mass aller Dinge und sich gerne entsprechend feiern lässt (oder, wie vermutet wird, selbst feiert). -
Gast
Rang: Gastam 04.08.2014 08:54:30
Das ist dann wohl der Neid der Ahnungslosen !!!
Ihr nervt ...... -
Gast
Rang: Gastam 04.08.2014 13:08:52
Beobachter schrieb am 24.07.2014 im Hühnchenrupf-Fred:
"Du wirst in diesem Forum deinen Zug fahren, egal, wie viele Leichen es fordert. Dies muss durch mich nicht kommentiert werden, da du dafür ja genügend Applaus erntest.
Schade, dass dieses Forum dein Verhalten (und das Verhalten einiger anderer Zeitgenossen) stillschweigend zulässt."
... und siehe da: Seine Vorhersage war, wie übrigens auch die weiteren Aussagen zu Jürgen, völlig richtig ... -
Gast
Rang: Gastam 04.08.2014 13:45:57
und wen interessiert es was der beobachter von sich läßt?
ist halt ein kleingeist der seine minderwertigkeitsgefühle durch haßtiraden auf andere auslebt.
ihr beide habt nur noch nicht gemerkt , daß euch niemand ernst nimmt. -
Gast
Rang: Gastam 04.08.2014 14:07:15
Gast schrieb:
und wen interessiert es was der beobachter von sich läßt?
ist halt ein kleingeist der seine minderwertigkeitsgefühle durch haßtiraden auf andere auslebt.
ihr beide habt nur noch nicht gemerkt , daß euch niemand ernst nimmt.
Sag mal, geht`s noch? Es wird echt immer toller hier, zwischenzeitlich ist es schon tiefer als die unterste Schublade.
Ich empfehle dir, dich mal mit der Deutschen Rechtschreibung zu beschäftigen, dann hast du eine sinnvolle Beschäftigung, die dir für dein Leben weiterhilft.
Und ich schreibe es nochmal: Der Beobachter erfasst Zusammenhänge sehr gut, seinen Nick hat er sich sehr treffend ausgewählt! -
Gast
Rang: Gastam 04.08.2014 14:17:27
@wildflower...vielen Dank für das interessante Thema und den hilfreichen Link.
Ich werde mich aus der Diskussion ausklinken, weil
a) ich das Thema sehr komplex finde und deshalb nur wenig dazu beitragen kann...außer vielen Fragen,
b) das Niveau schon wieder unterirdisch gesunken ist, auf dieser Ebene möchte ich mich nicht unterhalten
Werde mir wohl in nächster Zeit mal das Buch zulegen und mich genauer informieren. Wobei ich gesehen habe, dass es mehrere Bücher von Prof. Peters gibt...naja mal sehen, wenn ich mal in der Stadt bin werde ich mal in eine Buchhandlung gehen.
Vielleicht komm ich danach nochmal auf das Thema zurück.
Liebe Grüße
Heidi -
am 04.08.2014 17:38:06
Liebe Heidi,
ja das verstehe ich , auch wenn es schade ist.
Aber wenn du dann das Buch gelesen hast,(gilt natürlich auch für alle anderen ) können wir das Thema ja nochmal hochholen. Das würde mich freuen, denn ich finde das auch sehr wichtig und interessant.
Und was das Geplänkel hier zwischen den Beiträgen betrifft, am besten gar nicht beachten.
Dann hörts vielleicht von alleine auf oder wird zumindest weniger.
Und wenn sich jemand selbst beweihräuchern will, dann lasst ihn doch lächelnd gewähren. Muss man doch nicht ernst nehmen. Manch einer braucht das halt.
LG, wildflower -
Gast
Rang: Gastam 05.08.2014 00:34:19
wildflower schrieb:
wohin die Energie verschwindet?
Peters nennt das "Stau in der Lieferkette". Bei Menschen mit diesem Problem gelangt nur ein geringer Teil der Energie ins Gehirn, der überwiegende Teil häuft sich als Fettgewebe an.
Ja klar. Wenn die Zufuhr an Glucose größer ist, als der Bedarf, der vom Gehirn verbrannt wird, dann liegt der Blutzucker bei 300, was dann wieder eine langanhaltende und die Betas erschöpfende Insulinschwemme verursacht und die Fettzellen sagen grinsend DANKE!. Die haben nämlich ein Mehrfaches an Insulinrezeptoren gegenüber z.B. den Muskelzellen.
Das Postulat vom energetisch unterversorgten Gehirn halte ich für wenig plausibel. Eher würde ich mich erwärmen, dass insulinsensitive Rezeptoren im Gehirn durch die bei Typ 2 bestehende Insulinschwemme downreguliert werden und dass es dadurch dazu kommt, dass Regelkreise, die das Sättigungsgefühl (mit)steuern nicht mehr funktional greifen.
Aber auch solch ein bekannter Faktor, der nur einer von vielen bei der Typ 2 Genese ist, wird der Professor sicher im Blick haben. Auf alle Fälle sind solche Theoriemodelle immer interessant und haben was Spannendes.
Und nein, das Buch vom Professor habe ich nicht gelesen. Aber es interessiert mich auch nicht so wirklich. Als Typ 1 sind solche Probleme nicht die meinen. Zumindest nicht vorrangig. Auch wenn ich durchaus die Situation kenne, dass ein nach oben entgleisender Blutzucker bei mir einen Fresstrieb stimulieren kann.
Ich glaube allerdings nicht, dass mein Gehirn dabei Hunger leidet. Eher ist es ein bisschen desorientiert? Auch hohe Werte beeinträchtigen bei mir schon mal die Hirnfunktionen. =:-o
Jeder hat halt so seine Erklärungsmodelle. Wenn sie zu einem praktischen Erfolg führen, sind sie schon mal gut. Ob auch richtig, ist eine andere Frage. ;-)
Gruß
Joa
Aber dass das Gehirn hungert, scheint dabei sehr unwahrscheinlich. Eher ist es auch propevoll mit Glucose, bis in die letzte Gehirnzelle hinein.
Ein Umstand, der bei der DKA (Diabetische Ketozidose) dann auch dazu führt, dass bei extrazellular zu schneller Glucoseabsenkung
Das Gehirn fordert Energie bei Bedarf an, kann sie aber nicht speichern.
Das Gehirn braucht die Glucose als ATP-Substrat, alternativ Laktat und Ketone.
Das Gehirn ist durch die Blut-Hirn-Schranke von der restlichen Zirkulation im Körper abgegrenzt und die Energie muss durch einen besonderen insulinunabhängigen Transporter dorthin gebracht werden.
Dieses Thema ist so komplex, das kann man nicht in 3 Sätzen erklären. Es ist für mich schwierig und auch zeitaufwändig diese ganzen Mechanismen bis in alle Einzelheiten zu erklären.
Wen es wirklich interessiert, kann sich ja das Buch kaufen und durcharbeiten. Es lässt sich gut lesen, besser als der von Jürgen verlinkte Beitrag. Dann könnte man auf gleichem Wissensstand diskutieren, was das Ganze vereinfachen würde.
Peters leitet schon Handlungsvorschläge ab, er schreibt sehr ausführlich über "das Leben im Haifischbecken" und wie man dem entkommt. Dazu hat er auch Studien gemacht und auch die Vorschläge die ich geschrieben habe, entstammen seinem Buch.
Ab und zu äußert er sich schon auch vorsichtig darüber , dass er der Insulintherapie bei Typ2 Diabetes kritisch gegenübersteht.
Hallo Jürgen,
Du meinst also dass sich Peters irrt?
Gut, wenn es für dich so logisch erscheint, dann will ich dir das nicht ausreden. Ich sehe es aber anders.
Grüße, wildflower[/quote] -
am 05.08.2014 08:56:45
Hallo Joa,
Ich sehe das anders und folge eher der Erklärung von Peters.
Wenn man sein Buch/Bücher nicht gelesen hat, ist es wohl auch schwer zu verstehen und ich kann es vielleicht auch nicht so gut rüberbringen.
Aber wenn du Typ1 hast, klar, dann ist das Ganze auch nicht so von Interesse für dich.
Bei mir ist es übrigens so, dass ich kaum Hunger habe, solange ich hohe Werte habe und da kann ich auch gut abnehmen.
Wenn ich aber viel spritze , gute Werte habe, könnte ich essen ohne Ende und habe ständig Hunger. Und nehme zu, so schnell kann ich gar nicht gucken.
Auch wegen dieser Erfahrung ist für mich die selfish brain Theorie absolut nachvollziehbar und logisch.
-
am 05.08.2014 09:21:31
wildflower schrieb:
Bei mir ist es übrigens so, dass ich kaum Hunger habe, solange ich hohe Werte habe und da kann ich auch gut abnehmen. Wenn ich aber viel spritze , gute Werte habe, könnte ich essen ohne Ende und habe ständig Hunger. Und nehme zu, so schnell kann ich gar nicht gucken.
Hallo Wildblume,
das wäre schon eine interessante Beobachtung. Sag mal bitte, von was für BZ-Werten du konkret dabei sprichst. Machst du ICT und mit welchen Insulinmengen ungefähr?
LG Rainer -
am 05.08.2014 09:43:59
Hallo, Rainer,
wenn ich Werte von 250 aufwärts habe, versiegt bei mir jeglicher Hunger. Ich bekomme dann erst wieder Hunger bei Werten unter 200.
Ja, ich mache ICT, spritze so ca.90IE pro Tag. Dazu Metformin.
Von daher wäre es ideal , ich könnte meine Werte so um die 250 halten. Aber mein Diabetologe ist da natürlich anderer Meinung....
Mich würde das mal interessieren, was passiert, wenn ich gar nicht mehr spritze. Klar, ich hätte horrende Werte. Aber ich würde auch ziemlich schnell meine 20kg Übergewicht loswerden. Und wenn ich dann mein Normalgewicht hätte, bräuchte ich vielleicht kein Insulin mehr und könnte meinen Diabetes mit Sport und wenig Kohlehydraten in Zaum halten.
Deswegen interessiert mich dieses Thema ja so sehr.
-
Gast
Rang: Gastam 05.08.2014 10:08:19
Hallo....,
ich habe zwar keinen Diabetes, jedoch interessiert mich das Thema sehr.
Ich empfinde es als vorsätzliche Körperverletzung, was die Ärzte mit den Diabetikern machen, nur um die Pharmaindustrie zu stärken.
Meine Mutter (80) hat mittlerweile eine solche Körperfülle, daß sie fast keine Kleidung mehr bekommt.
Trotz extremen Bewegungsmangel (da Schmerzen) soll sie KH aufnehmen, um Spritzen zu können und keine Unterzuckerung zu bekommen. Breitenwachstum, Verfettung aller Organe etc. vorprogrammiert!
Mir als gelernte Diätköchin ist noch im Hinterkopf, dass rohes Gemüse nicht berechnet werden muß.
KH sind nicht lebensnotwendig!!! Fette und Eiweiße schon, diese dann in Form von Nüssen, Sesam, Leinsamen, u. a., mit in erster Linie rohem Gemüse und teilweise Obst, Naturjoghurt. KEIN Brot! Aber Wildkräuter!!!
Das sättigt durchaus und das Spritzen kann reduziert werden, alles unter ärztlicher Kontrolle. Doch welcher Arzt macht das mit?
Ich empfehle Dir von Nicolai Worm "Menschenfettleber".
"Die primäre Zielgruppe des Buches waren Ernährungsmediziner und Ernährungsberater. Demnächst erscheint ein laientaugliches Buch, das ich zusammen mit einer Journalistin geschrieben habe: „Volkskrankheit Fettleber“ im Systemed-Verlag."
Oder/Und von w. Davies "Weizenwampe". In Beiden wird auf das Problem eingegangen!
Nur in wieweit wird es bereits praktiziert, da bin ich überfragt.
Ich hoffe auf diesem (Forum) Wege, dass von Diabetes betroffene Bevölkerung "aufwacht" und die Ärzte zum Umdenken zwingen.
Gern höre ich mir Ihre Erfahrungen und Meinungen dazu an. Ich freue mich!
LG Bettina K. -
Gast
Rang: Gastam 05.08.2014 10:19:16
das ist ein sehr seltsamer bericht den du da schreibst,
nein um insulin zu spritzen muß man überhaupt nicht kh essen,
entweder sind die ärzte deiner mutte inkompetent, oder da hat jemand die ict nicht verstanden.
ich habe mal aus spaß ca 2 wochen gefastet, und in der zeit ohne probleme insulin gespritzt sowenig wie möglich soviel wie nötig. -
Gast
Rang: Gastam 05.08.2014 10:20:17
Gast schrieb:
Hallo....,
....
Ich empfinde es als vorsätzliche Körperverletzung, was die Ärzte mit den Diabetikern machen, nur um die Pharmaindustrie zu stärken.
....
Trotz extremen Bewegungsmangel (da Schmerzen) soll sie KH aufnehmen, um Spritzen zu können und keine Unterzuckerung zu bekommen. Breitenwachstum, Verfettung aller Organe etc. vorprogrammiert!
Mir als gelernte Diätköchin ist noch im Hinterkopf, dass rohes Gemüse nicht berechnet werden muß.
KH sind nicht lebensnotwendig!!! Fette und Eiweiße schon, diese dann in Form von Nüssen, Sesam, Leinsamen, u. a., mit in erster Linie rohem Gemüse und teilweise Obst, Naturjoghurt. KEIN Brot! Aber Wildkräuter!!!
Das sättigt durchaus und das Spritzen kann reduziert werden, alles unter ärztlicher Kontrolle. Doch welcher Arzt macht das mit?
......
Interessant.
Wer Insulin spritzt, wird doch hoffentlich um den Grund und die Wirkung bescheid wissen?
Was sagt der Arzt denn? 30 BE pro Tag? Oder dann doch eher nur 10?
Und dann die Fette und Eiweiße, hier ist das Stichwort "Gluconeogenese" - der Körper bastelt sich seine Kohlenhydrate auch selbst!
Schimpft mal schön auf die böse Pharmaindustrie. Und immer dran denken: Typ1er wären ohne diese bösen Buben recht schnell tot, und etliche Typ2er dürften die Folgeerkrankungen bis zum bitteren Ende genießen... eben auch, weil es nicht nur eine Sache von "Fett & Faul" ist.