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selfish brain Theorie von Prof.Achim Peters

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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 05.08.2014 10:20:57
    wildflower schrieb:
    Hallo, Rainer,
    wenn ich Werte von 250 aufwärts habe, versiegt bei mir jeglicher Hunger. Ich bekomme dann erst wieder Hunger bei Werten unter 200.
    Ja, ich mache ICT, spritze so ca.90IE pro Tag. Dazu Metformin.
    Von daher wäre es ideal , ich könnte meine Werte so um die 250 halten. Aber mein Diabetologe ist da natürlich anderer Meinung....
    Mich würde das mal interessieren, was passiert, wenn ich gar nicht mehr spritze. Klar, ich hätte horrende Werte. Aber ich würde auch ziemlich schnell meine 20kg Übergewicht loswerden. Und wenn ich dann mein Normalgewicht hätte, bräuchte ich vielleicht kein Insulin mehr und könnte meinen Diabetes mit Sport und wenig Kohlehydraten in Zaum halten.
    Deswegen interessiert mich dieses Thema ja so sehr.

    250 als Basis oder als Spitzenwerte nach den Mahlzeiten?

    Dass du mit 20 Kilo weniger vom Insulin wegkommst, halte ich nur für möglich, wenn dein Diabetes erst wenige Jahre besteht. Ansonsten ist dein Ziel: wenig KH, viel Sport und dann ergänzend die noch erforderlchen Medikamente vollkommen richtig. Den Weg den du dorthin gehen willst, halte ich aber für sehr riskant. So viel Vertrauen hätte ich nicht in diei Thesen von einem Prof. Peters. Zumal es dahin auch andere gut funktionierende und nicht so risikoreiche Wege gibt.

    Kurz meine Meinung zu Peter und selfish brain:
    Er hält die Energieversorgung des Gehirns mit Ketonkörpern für einen Ausnahmefall und das halte ich für falsch. Seine Theorie passt ziemlich genau, wenn man davon ausgeht, dass das Gehirn sich im Normalfall nur mit Glukose versorgen kann. Dass das nicht so ist und welche Vorteile es hat, wenn das Gehirn bei Bedarf einfach auf Versorgung mit den leicht und schnell verfügbaren Ketonkörpern umschalten kann, das kannst du dir bei Peter Mersch z. B. in diesem Buch sehr gut durchlesen. Vielleicht schärfen diese Informationen deinen Blick auf die Thesen von selfish brain.

    LG Rainer
    Bearbeitet von User am 05.08.2014 10:25:26. Grund: .
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    Mitglied seit: 02.08.2014
    am 05.08.2014 10:31:10
    Hallo Bettina,
    das ist ja fast schon wieder ein neues Thema.
    Ich war vor ca. 2 Jahren zu einer Diabetesschulung in einer Klinik. In der Gruppe war u.a. auch eine 80jährige Dame, schlank, mit leicht erhöhten Werten, die sollte nun auf Insulin umgestellt werden. Unglaublich. Sie hatte von dem ganzen 0 Ahnung -woher auch. Hat das mit den Werten, dem Spritzen, dem Berechnen kaum verstanden. Nach der 1 Woche sollte sie nun zu hause damit klarkommen. Ich wette, sie hat inzwischen einige Unterzuckerungen hinter sich, wenn sie es denn überhaupt überlebt hat.
    Dazu sollte sie auch noch ihre Ernährung umstellen, mit 80!!
    Ich wünsche mir das auch, dass die Diabetiker aufwachen, wachgerüttelt werden, was hier läuft.
    Ein gutes, wichtiges Buch kam gerade raus, von Dr. Gunter Frank: " Gebrauchsanweisung für ihren Arzt".
    Es geht darum die Therapien, Tabletten u.ä. zu hinterfragen, eine Anleitung wie man auf Augenhöhe mit seinem Arzt diskutieren kann. Nicht nur ehrfürchtig alles schlucken was Leitlinien und Ärzte vorgeben, ohne dass es aussagekräftige Studien dazu gibt.
    Ich denke der Ansatz, dass die Patienten anfangen aufzustehen und das nicht mehr mitmachen, ist der einzig richtige und erfolgversprechende.Aber es ist nicht leicht und erfordert Mut.
    Aber dieses Buch begleitet die Patienten auf diesem Weg. Es ist machbar.Und ich hoffe dass allmählich ein Umdenken stattfindet.
    LG, wildflower
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 10:32:16
    wildflower schrieb:
    Hallo, Rainer,
    wenn ich Werte von 250 aufwärts habe, versiegt bei mir jeglicher Hunger. Ich bekomme dann erst wieder Hunger bei Werten unter 200.
    Ja, ich mache ICT, spritze so ca.90IE pro Tag. Dazu Metformin.
    Von daher wäre es ideal , ich könnte meine Werte so um die 250 halten. Aber mein Diabetologe ist da natürlich anderer Meinung....
    Mich würde das mal interessieren, was passiert, wenn ich gar nicht mehr spritze. Klar, ich hätte horrende Werte. Aber ich würde auch ziemlich schnell meine 20kg Übergewicht loswerden. Und wenn ich dann mein Normalgewicht hätte, bräuchte ich vielleicht kein Insulin mehr und könnte meinen Diabetes mit Sport und wenig Kohlehydraten in Zaum halten.
    Deswegen interessiert mich dieses Thema ja so sehr.




    Abnehmen mit Keto....

    Wenn Du die Kilos gegen kaputte Nieren, schmerzende Beine, schwarze Zehen und Retinophatie tauschen möchtest - keine gute Idee.
    Auch Dein Arzt sieht das wohl so....

    Mein Tipp wäre: Gewöhne Deinen Körper an den vom Arzt vorgegebenen Blutzucker-Zielbereich, reduziere Kohlenhydrate, knabber Gemüse und mach Sportarten, die Dir gut gefallen.
    Nordic-Walking ist besser als Dauerlauf, Radfahren ist besser als Rugby.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 10:37:33
    wildflower schrieb:
    Hallo Bettina,

    In der Gruppe war u.a. auch eine 80jährige Dame, schlank, mit leicht erhöhten Werten, die sollte nun auf Insulin umgestellt werden. Unglaublich. Sie hatte von dem ganzen 0 Ahnung -woher auch. Hat das mit den Werten, dem Spritzen, dem Berechnen kaum verstanden. Nach der 1 Woche sollte sie nun zu hause damit klarkommen. I
    ch wette, sie hat inzwischen einige Unterzuckerungen hinter sich,


    wenn sie es denn überhaupt überlebt hat.





    Die Dame mit ihren 80 Jahren wird wohl nicht zum Spaß auf Insulin eingestellt.
    Und dazu: Wer geistig nicht mehr in der Lage ist, eine CT oder gar ICT zu verstehen und umzusetzen, der wird wohl nicht allein und nur zum "Wohle der bösen Pharma-Mafia" mit einem Pen ausgerüstet.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 10:40:53
    danke endlich mal wieder ein nützlicher beitrag.
    wer mit über 200 rumläuft und sich über das abnehmen freut, hat völlig vergessen, welch anteil der glucose (da über der nierenschwelle), über den urin ins wc abgeleitet wird. und das nennt ihr gesund ?
  • Gast

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    am 05.08.2014 10:48:30
    wildflower schrieb:

    Es geht darum die Therapien, Tabletten u.ä. zu hinterfragen, eine Anleitung wie man auf Augenhöhe mit seinem Arzt diskutieren kann. Nicht nur ehrfürchtig alles schlucken was Leitlinien und Ärzte vorgeben, ohne dass es aussagekräftige Studien dazu gibt.
    Ich denke der Ansatz, dass die Patienten anfangen aufzustehen und das nicht mehr mitmachen, ist der einzig richtige und erfolgversprechende.Aber es ist nicht leicht und erfordert Mut.




    Ein wunderschöner Beitrag.

    Gerade Diabetes in all seine Formen und Schattierungen erfordert das MITDENKEN und VERSTEHEN dessen, was der Arzt sagt.

    Da erlebt man die tollsten Dinger: Pro Stück Kuchen 1 Tablette Metformin, Zimt mit dem großen Löffel hilft und der Fernheiler macht auch einen Super Zucker.


    Würde man sich nur EINMAL vernünftig mit dem Arzt unterhalten und das Angebot der DiaBeraterinnen öfters mal in Anspruch nehmen.... aber NÖÖÖÖÖÖ, der Arzt macht ja was er will....
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    am 05.08.2014 10:50:22
    Dankeschön, dass ihr euch Gedanken um meine Gesundheit macht. Ist aber gar nicht nötig.
    Kann mir einer eine Studie nennen, die besagt, dass man mit Zuckerwerten um 250 länger lebt als mit Werten um 150? Aber nur IA Studien.
    Das würde mich sehr interessieren.
    Nochmal zu dieser Dame:
    Ich bin der Meinung man hätte ihr die letzten Jahre die sie noch hat, diesen Stress ersparen sollen. Okay vielleicht hätte sie dann mit 100 Jahren ein paar Spätschäden gehabt, vielleicht aber auch nicht . Wahrscheinlich wäre sie aber schon gestorben bevor sie 100 wird, und deswegen finde ich das einen Wahnsinn.
    Wir haben damals auch dort vor den Augen der Diätberater und Diabetes- Schwestern Mittagessen müssen. Die Dame nahm sich viel Gemüse und eine Scheibe Fleisch und einen kleinen Löffel Kartoffelmus (dieser Pulverbrei-örgs)
    Sie musste dann vom Fleisch und Gemüse was zurücktun um mehr von der Pampe zu essen, weil sie ja nun gespritzt hatte....Sie hat das überhaupt nicht verstanden.
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    am 05.08.2014 11:00:13
    wildflower schrieb:
    Hallo, Rainer,
    wenn ich Werte von 250 aufwärts habe, versiegt bei mir jeglicher Hunger. Ich bekomme dann erst wieder Hunger bei Werten unter 200.
    Ja, ich mache ICT, spritze so ca.90IE pro Tag. Dazu Metformin.
    Von daher wäre es ideal , ich könnte meine Werte so um die 250 halten. Aber mein Diabetologe ist da natürlich anderer Meinung....
    Mich würde das mal interessieren, was passiert, wenn ich gar nicht mehr spritze. Klar, ich hätte horrende Werte. Aber ich würde auch ziemlich schnell meine 20kg Übergewicht loswerden. Und wenn ich dann mein Normalgewicht hätte, bräuchte ich vielleicht kein Insulin mehr und könnte meinen Diabetes mit Sport und wenig Kohlehydraten in Zaum halten.
    Deswegen interessiert mich dieses Thema ja so sehr.



    Moin Wildflower,

    mit BZs um 200 und mehr konnte ich ohne Ende essen und war den ganzen Tag hundemüde. Nach ner halben Stunde Autofahrt musste ich fürn Nicherchen anhalten, weil mir sonst unkontrolliert die Augen zufallen wollten. Hab ich mit HBA1c bis um 15 und stetig zunehmendem Gewicht einige Jahre genossen.

    Deutlich weniger schläfrig wurde ich erst mit dem BZ zuverlässig unter 200, dann als INSULINER mit ICT und um die 140 Einheiten gesamt pro Tag bei so um 12BEs und HBA1c 7-8. Mit der weiteren Absenkung meines BZ auf HBA1c max 5,5 bin ich dann für 6-8 BEs mit insgesamt so um 80 Einheiten Insulin ausgekommen.

    Diese Absenkung war nicht ganz einfach, und in eine meiner schweren Episoden damit fielen damals die ersten Nachrichten vom “Selfish Brain”. Hab alles davon verschlungen, was ich irgend kriegen konnte. Denn damit wär ich ja bei Funktionieren meine Einstellschwierigkeiten einfach los gewesen. Hab also meinem BZ für so um 3 Monate wieder freien Lauf gelassen. Und war sofort wieder in meinem trägen und schläfrigen Modus und konnte den Gürtel mit jedem Tag enger werden fühlen. Hatte dabei übrigens auch einen recht munteren Flüssigkeits-Umsatz.

    War dann mit dem Zurückshalten zu max 140-120-100mg/dl 1-2-3 Stunden nach dem Essen und HBA1c bis max 5,5 wieder Job-mäßig voll belastbar und brauchte nachts nicht mehr zur Toilette. Und vor nem Jahr hab ich dann als bisher letzten Selbstversuch die VLCD-Alternative zur bariatrischen OP gemacht. Mit schlagartig deutlich verringertem Insulin-Bedarf, deutlich erhöhter Vitalität und auch körperlicher Leistungsfähigkeit und inzwischen 25kg leichter. Und mit dem Gewichthalten brauche ich aktuell noch etwa 20-30 IEs Insulin insgesamt.

    Damit hast Du eine Skizze meiner Erfahrungen und wirst verstehen, dass ich manches bei Professor Peters nicht nachvollziehen kann.
    Auf der anderen Seite kann ich nun sehr gut verstehen, dass Du Deine Erfahrungen in seiner Theorie voll bestätigt findest. Und an Deiner Stelle wäre ich auch versucht, so einen Insulin-Auslassversuch zu machen und zu schauen, wie viel ich damit z.B. in nem halben Jahr abnehmen und meine Situation insgesamt verbessern könnte.
    Auch wenn ich hier als Hardliner für den gesunden BZ verrufen bin, sehe ich keinen gewichtigen Grund, warum ich’s an Deiner Stelle nicht versuchen würde. Kann mir nicht vorstellen, dass ein halbes Jahr mit höherem BZ schon schwarze Füße und kaputte Nieren macht.

    Daumendrück, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 11:02:10
    wildflower schrieb:
    Dankeschön, dass ihr euch Gedanken um meine Gesundheit macht. Ist aber gar nicht nötig.
    Kann mir einer eine Studie nennen, die besagt, dass man mit Zuckerwerten um 250 länger lebt als mit Werten um 150? Aber nur IA Studien.
    Das würde mich sehr interessieren.





    DU kannst mit Deinem Körper ja gerne machen, was Du willst.

    Was aber gar nicht geht: Anderen mit Deinen Beiträgen den Floh in's Ohr zu setzen, mittels einer Keto die angefutterten Kilos wieder loszuwerden.


    Es ist erschreckend: Werte über der Nierenschwelle SIND schädlich und erhöhen das Risiko für Folgeschäden enorm.

    Mach doch einfach mal einen Rundgang in den Diabetes-Zentren.

    Aber is klar, die Ärzte sind ja alle Mafia-Mitglieder und wollen DIr ja nur das Insulin aufschwatzen.


    Mal ehrlich: Du nimmst uns doch hier auf den Arm, oder?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 11:09:16
    meinst du nicht daß deine forderung nach studien mit erhöhtem bz etwas abseits sind ? oder weißt du nicht daß solche studien die absichtlich die menschen schädigen überhaupt nicht genehmigt werden?
    und zwar weil man seit es aufzeichnungen über folgeerkrankungen gibt
    (und das ist sehr lange schon) über die folgen von zu hohem bz bescheid weiß, anscheinend ist es noch nicht bis zu dir durchgedrungen, daß nur in deutschland pro jahr 6-7000 erblindungen, 30 000 amputationen,
    der größte teil der dialysepatienten, auf zu hohen blutzucker zurück zuführen sind.
    und bitte schließe nicht daraus daß andere ihre folgen nicht verarbeitet haben, doch das haben sie und genau deshalb damit andere dieses nicht erleben müssen , wird hier gewarnt.
    und mit der schulung hat bei dir auch nicht alles funktioniert, sonst wüßtest du daß von deinen 90ie/d mindestens 45 wegen des überhöhten bz verballert werden(ohne nutzen)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 11:09:36
    Gast schrieb:
    Mal ehrlich: Du nimmst uns doch hier auf den Arm, oder?


    Gibt es denn überhaupt einen Grund, diese Forum und die darin schrebenden User ernst zu nehmen? Eigentlich doch nicht.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 11:31:18
    Gast schrieb:

    .....
    und mit der schulung hat bei dir auch nicht alles funktioniert, sonst wüßtest du daß von deinen 90ie/d mindestens 45 wegen des überhöhten bz verballert werden(ohne nutzen)




    So ein leckeres auf und ab, zwischendurch mal ne Abspeck-Keto...

    Die Up- und Down-Regulation ist nicht gerade Inhalt einer Schulung, doch wer mit seinem Gesundheits-Zustand unzufrieden ist, sollte vielleicht auch mal näher die Wirkungsweise des Insulins und deren Folgen bei falscher Anwendung anschauen.

    http://flexikon.doccheck.com/de/Downregulation

    http://www.chrostek.de/neues-aus-althausen/up-und-down-teil-1.html


    Damit sollte Wildblume besser geholfen sein als mit Dauerhoch-BZ.
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 05.08.2014
    am 05.08.2014 11:55:18
    Hallo...danke für Deinen Kommentar,

    genau darum geht es mir im Allgemeinen und speziell bei Diabetikern:
    nicht nur den Göttern in Weiß zu glauben, sondern auch zu hinterfragen, sich auf Augenhöhe unterhalten: der zuhörende Mediziner mit seinem Wissen und der ernstgenommene Patient.
    Fakt ist, dass Diabetes Typ II eine Zivilisationskrankheit ist und in ERSTER Linie etwas mit der heutigen Ernährungsweise/ den veränderten Lebensmitteln zu tun hat. In "Weizenwampe" wird sehr gut dargestellt, wie sich der heutige Weizen entwickelt hat, was er heute ist und welche Auswirkungen das auf unsere Gesundheit hat.
    Der menschliche Körper sollte auch als ein Ganzes verstanden werden, nicht jedes Teil separat. So spielt auch der Leberfettwert eine Rolle bei Diabetes. Leider ist ein Blutbild nicht immer Aussagekräftig.
    Das mußte ich am eigenen Leib erfahren. Während ich laut Blutbild gesünder nicht sein kann, hat z. B. die Dunkelfeldmikroskopie des Blutes mehr gezeigt.
    Lest Euch bitte oben genanntes Buch , sowie "Menschenstopfleber" einfach mal durch und betrachtet die Thematik von dieser Seite, dann möchte ich Eure Meinung dazu hören.
    Eure Werte hin und her, da kann und muß ich nicht mitreden. Ich weiß wie schlimm die Schwankungen des Blutzuckers sein können.
    Hoch betagte Menschen kann man vielleicht nicht ändern in den Gewohnheiten, aber wenn jüngere Menschen alles hin nehmen und sich keine konstruktiven Gedanken machen ist es ....naja, schade.
    Ich finde es schlimm, wenn auf Grund extremen Übergewicht (und Schmerzen beim Gehen) zwar nach wie vor relativ alles gegessen werden kann, der Blutzucker einigermaßen im Zaum gehalten werden kann, aber jegliche Lebensqualität dahin ist. Das allein wäre doch ein Grund etwas zu verändern und ggf. auf KH zu verzichten.
    Nun seid Ihr wieder dran, aber bitte mit Niveau. Ich hoffe auch, Euch nicht zu nahe getreten zu sein, das lag jedenfalls nicht in meiner Absicht.
    Also bis dann....
    Tina53

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    am 05.08.2014 11:58:52
    Gast schrieb:
    So ein leckeres auf und ab, zwischendurch mal ne Abspeck-Keto...


    jibbet bei Typ2 erst nach Abklingen der eigenen Insulin-Produktion weit jenseits von nem Spritzbedarf von 200 Einheiten und bei BZs eher über Hi.
  • Gast

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    am 05.08.2014 12:06:28
    Tina53 schrieb:


    Fakt ist, dass Diabetes Typ II eine Zivilisationskrankheit ist und in ERSTER Linie etwas mit der heutigen Ernährungsweise/ den veränderten Lebensmitteln zu tun hat.




    Ganz so ist die Sache mit dem Typ II ja nun auch nicht.

    Bewegungsmangel und/oder Übergewicht erhöhen das Risiko an Typ 2 zu erkranken.
    Da spielen die Gene die größere Rolle!

    Ich persönlich kenne mehr schlanke und aktive Typ 2er als den "typischen Zivilisationskranken".
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    Mitglied seit: 05.08.2014
    am 05.08.2014 12:35:51
    ....wie erwähnt: in ERSTER Linie, bei zu wenig Bewegung und der Erblast und dann die falschen Nahrungsmittel....
    wenn man meint, die Krankheiten sind nur Schicksal oder eine Alterserscheinung, dann liegen wir falsch!!!
    Unsere Gesundheit liegt in unserer Hand!
    Natürlich gibt es immer Ausnahmen, wie Du schreibst, schlank, aktiv....trotzdem ist und bleibt Diabetes, Herz-Kreislauf....ein Resultat der Ernährung, dies bestätigen auch die Wissenschaftler.
    Habt Ihr vielleicht von dem Buch G. Schatalowa "Wir fressen uns zu Tode?" und "Heilkräftige Ernährung"gehört?
    Diese Ärztin und Wissenschaftlerin schildert von ihren praktischen Erfahrungen bei der Heilung ihrer Patienten und beweist, das es in den meisten Fällen ohne Medikamente möglich ist.
    Ich möchte Euch Anregungen geben, sich mit weiterer Literatur zu beschäftigen, es selbst auszuprobieren und auszutauschen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr dazu bereit wäret.
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    Mitglied seit: 05.08.2014
    am 05.08.2014 12:50:38
    ...bei Typ I keine Frage, genetisch programmiert, bei Typ II siehts ja wohl anders aus.
    ...Schulmedizin und Pharmaindustrie haben es nicht nötig, von betroffenen Diabetikern in Schutz genommen bzw. verteidigt zu werden,
    ...wie bereits andere Teilnehmer bemerkten, scheint es hier doch recht schlicht zu zugehen,
    ...mir ging es hier darum, Menschen zu treffen, denen an einer alternativen Möglichkeit liegt den Blutzuckerspiegel in Griff zu kriegen - Mut zur Veränderung!
    ...
  • Gast

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    am 05.08.2014 12:56:27
    Tina53 schrieb:
    ....wie erwähnt: in ERSTER Linie, bei zu wenig Bewegung und der Erblast und dann die falschen Nahrungsmittel....
    wenn man meint, die Krankheiten sind nur Schicksal oder eine Alterserscheinung, dann liegen wir falsch!!!
    Unsere Gesundheit liegt in unserer Hand!
    Natürlich gibt es immer Ausnahmen, wie Du schreibst, schlank, aktiv....trotzdem ist und bleibt Diabetes, Herz-Kreislauf....ein Resultat der Ernährung, dies bestätigen auch die Wissenschaftler.
    Habt Ihr vielleicht von dem Buch G. Schatalowa "Wir fressen uns zu Tode?" und "Heilkräftige Ernährung"gehört?
    Diese Ärztin und Wissenschaftlerin schildert von ihren praktischen Erfahrungen bei der Heilung ihrer Patienten und beweist, das es in den meisten Fällen ohne Medikamente möglich ist.
    Ich möchte Euch Anregungen geben, sich mit weiterer Literatur zu beschäftigen, es selbst auszuprobieren und auszutauschen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr dazu bereit wäret.




    Hab grad mal Unterlagen zu einem Kurs durchgelesen...

    Die Frau hatte ja gar nicht so unrecht.

    Blöderweise stürzen sich gleich mal wieder die Esoteriker auf solche Ansätze.

    Und weenn ich schon sowas lese:
    "Artgerechte Ernährung – leichte, naturgemäß vorbereitete Kost, die den Körper ernährt, ohne ihn dabei zu belasten."

    Rein natürlich und biologisch vorgesehen haut sich der Mensch das rein, was erreichbar ist und schmeckt. Und in schlechten Zeiten schmeckt vieles...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 13:04:25
    Tina53 schrieb:
    ...bei Typ I keine Frage, genetisch programmiert, bei Typ II siehts ja wohl anders aus.
    ...Schulmedizin und Pharmaindustrie haben es nicht nötig, von betroffenen Diabetikern in Schutz genommen bzw. verteidigt zu werden,
    ...wie bereits andere Teilnehmer bemerkten, scheint es hier doch recht schlicht zu zugehen,
    ...mir ging es hier darum, Menschen zu treffen, denen an einer alternativen Möglichkeit liegt den Blutzuckerspiegel in Griff zu kriegen - Mut zur Veränderung!
    ...




    "Warum erkrankt man an Typ-2-Diabetes?

    Die Veranlagung zu Diabetes Typ 2 ist erblich. Wenn nahe Verwandte (vor allem Eltern, Geschwister) Typ-2-Diabetiker sind, beträgt die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens ebenfalls zu erkranken, bis zu 60 Prozent.

    Gefördert wird das Entstehen eines Typ-2-Diabetes durch Übergewicht und Bewegungsmangel. Beides leistet einer Insulinresistenz Vorschub, die eine der wichtigsten Ursachen für Typ-2-Diabetes ist."


    Diese böse Schulmedizin ist aber auch sowas von...



    Typ 1 ist mehr sowas wie Lotto – Dazu braucht's die genetische Veranlagung und dazu noch den Trigger um den autoimmunologischen Prozess auszulösen.


    Aber das ist ja Schulmedizin. Völlig irrelevant.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 13:06:02
    die "wissenschaftler" sind sich ja noch nicht mal darüber einig was denn überhaupt gesunde ernährung ist. alle anderen noch weniger.
    das ist das feld der alternativen und denen kann man glauben oder nicht.
    mm sicherer für die eigene gesundheit ist, besser nicht glauben.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 13:19:15
    Tina53 schrieb:
    .
    ...mir ging es hier darum, Menschen zu treffen, denen an einer alternativen Möglichkeit liegt den Blutzuckerspiegel in Griff zu kriegen - Mut zur Veränderung!
    ...





    Die "Alternativen" sind doch bekannt.

    Diät, Bewegung - all das haben schon die alten Griechen als Therapie angewendet.
    Und dennoch gab es immer wieder Patienten, die trotzdem draufgegangen sind - und das waren nicht nur T1er.


    Mut zur Veränderung sollten wir alle haben – und das geht nur mit Schulmedizin UND gesunder Lebensweise zusammen.
    Warum Schulmedizin?
    So verknöchert ist das ganze nämlich nicht.
    Früher war eine Blinddarmentzündung tödlich, heute dauert das maximal 3 Tage.
    Ein vereiterter Zahn war mal ein Todesurteil - heute ist die Behandlung ein wenig unangenehm.

    Und bei all dem Fortschritt haben wir ein Problem: Die Faulheit und die Unvernunft der Menschen.
    Natürlich bedeutet eine Umstellung der Lebensgewohnheiten eine große Einschränkung, und da ist der Arzt mit seinen Pillen und Spritzen natürlich ein toller Sündenbock: So richtig besser geht's mir nicht, der Kerl kassiert einen Haufen Kohle, fährt Porsche und das Chemiezeug kann ja nicht gesund sein – und trotzdem sind die Praxen voll mit Patienten.

    Eigeninitiative ist gerade bei Diabetes gewünscht - und wer hält sich dran?
    Da kommen einige auf die glorreiche Idee, mittels hohem Blutzucker abzunehmen, andere zanken um den Hba1c, der nächste findet Insulin Scheiße und wenn's richtig Dicke kommt ist das alles mit Zimt und Handauflegen zu heilen.
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 05.08.2014 15:34:20
    Gast schrieb:
    "Warum erkrankt man an Typ-2-Diabetes?

    Die Veranlagung zu Diabetes Typ 2 ist erblich. Wenn ....

    Typ 1 ist mehr sowas wie Lotto – Dazu braucht's ....


    Dabei macht mich allerdings die Statistik immer ein bisschen nachdenklich. Denn die weist seit Jahrzehnten konstant 5-10% aller diagnostizierten Diabetiker als Typ1 aus. Dabei dürfte bei der seit Jahrzehnten als immens zunehmend beklagten Typ2-Schwemme der Anteil der Typ1 längst kaum mehr als 1% betragen. Oder sollten am Ende doch Typ1 und Typ2 verwandtere Wurzeln haben?
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    Mitglied seit: 02.08.2014
    am 05.08.2014 16:48:18
    Woher kommt denn die Typ2 Schwemme?
    Die kommt doch daher, dass die Grenzwerte gesenkt wurden und es mit jeder offiziellen Senkung, ab wann Diabetes behandlungsbedürftig wird, gab es auf einen Schlag jede Menge mehr Diabetiker.
    Als ich vor über 30 Jahren angefangen habe als Krankenschwester zu arbeiten, da hieß es , na Hauptsache der Wert ist unter 200. Dann ist alles im grünen Bereich.
    Und jetzt? Die Grenzwerte sind niedrig wie nie aber es gibt beileibe nicht weniger Spätschäden, sondern eher mehr. Das gibt einem schon zu denken.
    Es gab mal eine Studie, (müsste ich jetzt suchen wie die heißt), da hat man 2 Gruppen von Diabetikern verglichen. Bei der einen Gruppe wurde der BZ moderat gesenkt, bei der anderen ganz streng.
    Man musste das Experiment abbrechen.
    Warum?
    Weil es in der Gruppe mit den strengen Werten zu viele Todesfälle gab.
    Hallo Gast (der nur die Kleinschreibung beherrscht)
    wie oben schon geschrieben gibt es solche Studien doch. da sind z.B. die Accord und die Advance-Studien,von denen ich gerade oben schrieb.
    Musst du mal googeln, wenn es interessiert.
    Man muss aber aufpassen, bei etlichen Artikeln wo über die Studien berichtet wird, kommt am Ende eine Zusammenfassung, die oft das Gegenteil von dem aussagt, was die Studie gezeigt hat.
    Man hofft halt , dass viele sich nicht die Mühe machen die ganze Studie zu lesen,viele lesen nur am Ende die Zusammenfassung und denken sie wissen alles.
    Also immer die Studie selber lesen, anstatt etwas über die Studie!

    Bearbeitet von User am 05.08.2014 17:03:14. Grund: noch eine
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 17:06:52
    wildflower schrieb:
    Weil es in der Gruppe mit den strengen Werten zu viele Todesfälle gab.


    Und die Todesfälle konnten eindeudig mit einer durch die zu tief eingestellen Blutzuckerwerte verursachten Schädigung des coronaren Reizleitungssystems in Zusammenhang gebracht werden.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 02.08.2014
    am 05.08.2014 17:10:23
    Lies die Studie, dann weißt du woran die Leute starben.
    Das war keine 0815 Studie , informier dich erstmal, ehe du es bezweifelst.