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selfish brain Theorie von Prof.Achim Peters

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 30
    Mitglied seit: 02.08.2014
    am 03.08.2014 14:24:59
    Hallo Nichtversteher -Gast,
    wohin die Energie verschwindet?
    Peters nennt das "Stau in der Lieferkette". Bei Menschen mit diesem Problem gelangt nur ein geringer Teil der Energie ins Gehirn, der überwiegende Teil häuft sich als Fettgewebe an.
    Das Gehirn fordert Energie bei Bedarf an, kann sie aber nicht speichern.
    Das Gehirn braucht die Glucose als ATP-Substrat, alternativ Laktat und Ketone.
    Das Gehirn ist durch die Blut-Hirn-Schranke von der restlichen Zirkulation im Körper abgegrenzt und die Energie muss durch einen besonderen insulinunabhängigen Transporter dorthin gebracht werden.
    Dieses Thema ist so komplex, das kann man nicht in 3 Sätzen erklären. Es ist für mich schwierig und auch zeitaufwändig diese ganzen Mechanismen bis in alle Einzelheiten zu erklären.
    Wen es wirklich interessiert, kann sich ja das Buch kaufen und durcharbeiten. Es lässt sich gut lesen, besser als der von Jürgen verlinkte Beitrag. Dann könnte man auf gleichem Wissensstand diskutieren, was das Ganze vereinfachen würde.
    Peters leitet schon Handlungsvorschläge ab, er schreibt sehr ausführlich über "das Leben im Haifischbecken" und wie man dem entkommt. Dazu hat er auch Studien gemacht und auch die Vorschläge die ich geschrieben habe, entstammen seinem Buch.
    Ab und zu äußert er sich schon auch vorsichtig darüber , dass er der Insulintherapie bei Typ2 Diabetes kritisch gegenübersteht.
    Hallo Jürgen,
    Du meinst also dass sich Peters irrt?
    Gut, wenn es für dich so logisch erscheint, dann will ich dir das nicht ausreden. Ich sehe es aber anders.

    Grüße, wildflower
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 14:34:48
    Schon erstaunlich - ein namhafter Universitätsprofessor macht sich die Mühe, umfangreiche Forschungen anzustellen, Zusammenhänge zu gergründen und Publikationen darüber zu schreiben.

    Jürgen kennt die Zusammenhänge aus dem FF - ganz ohne Forschung??

    Was darf man davon halten?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 14:48:16
    Gast schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moin wildflower,

    nach meinem Verständnis hungert das Hirn nie. Wenn es Glukose braucht, schließt es durch Absenken der Insulin-Ausgabe seinen Körper vom Glukose-Gebrauch aus und bedient sich. Weil Leber und Nieren per Gluconeogenese aus Eiweiß/Aminosäuren und Laktat in 24 Stunden mehr Glukose herstellen können, als das Hirn in 24 Stunden verbrauchen kann, gibt es da selbst bei ausschließlicher Glukose-Versorgung weder Mangel noch Hunger.
    Aber das Hirn gewinnt seine ATPs, die eigentlichen Energieträger, die dann in den Zell-Kraftwerken verbraucht werden, nicht nur aus Glukose, sondern auch aus Ketonen (Fett) und Laktat. Damit verringert sich der ausschließliche Glukose-Bedarf von etwa 140 Gramm auf etwa 40 Gramm in 24 Stunden. Die liefert die Gluconeogenese immer, die beim Typ2 locker 100 Gramm und mehr am Tag schafft.

    Während die Lieferkette der direkten Hirnversorgung in jedem Falle immer vollständig steht, so lange der Mensch auch nur annähernd funktionsfähig lebt, kann die Lieferkette von draußen zum Menschen unterbrochen sein.
    Einfachster Fall, es gibt keine oder nicht ausreichend Nahrungsmittel. Dann verbraucht der Mensch mehr Energie, als er zuführt, und während das Gehirn sich dabei komplett schadlos hält, nimmt der Körper ab. Dabei ist das Hirn natürlich um den Nachschub besorgt und hält beständig einen großen Pull=Zug=Hunger auf dieser Lieferkette von draußen durch die Futterluke in den Körper.
    Wenn der Mensch sein Normalgewicht hat und hält, entsteht an der Lieferkette nach draußen immer nur so viel Pull=Zug=Hunger, dass der tatsächliche GesaMTVerbrauch plusminus Null ausgeglichen wird.

    Wenn dieses gesunde Verhältnis krankhaft gestört ist, zieht das Gehirn über diesen ausgeglichenen Stand hinaus immer noch weiter per Hungergefühl an dieser äußeren Lieferkette, und der Mensch nimmt zu.
    Und wo das Gehirn eben steuert, dass der Mensch diesen zu vielen Hunger hat, kann man verkürzt (und eben leider sachlich erheblich verfälscht, weil das Hirn selbst immer voll versorgt ist) schreiben, dass das Gehirn den Hunger hätte. Und tatsächlich immer häufiger wohl lebenslang.

    Mein Fazit aus der Selfish-Brain-Theorie: Die Versorgung des Gehirns ist auch bei Typ2 Diabetes mit völlig gesundem Blutzucker und völlig normalem Gewicht durchgängig voll sicher gestellt :)
    Bisdann, Jürgen



    Respekt Jürgen, super erklärt!



    Hi Jürgen
    Es ist immer wieder eine Freude die Wissen mit aufsaugen zu dürfen. Danke
    Gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 15:03:12
    Auch dieser Gast ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Jürgen selbst....
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 15:18:56
    Gast schrieb:
    Auch dieser Gast ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Jürgen selbst....



    Vielleicht auch nicht.

    In beiden Fällen eine traurige Angelegenheit. Ist es Jürgen selbst, kann ich ihn nur bedauern, ist es ein anderer, dann bedaure ich ihn auch. Wie kann man einfach blind und ungefiltert laienhaftes Wissen "aufsaugen"?

    Oder hat das Brain zu wenig Energie/Glukose?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8856
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 03.08.2014 17:40:45
    Moin wildflower,

    wie schon geschrieben gehe ich davon aus, dass sich auch das Gehirn eines Typ2 mit Normalgewicht im Rahmen des völlig gesunden Blutzuckers alltäglich vollkommen ausreichend versorgt und zu keiner Zeit irgend einen realen Hunger leidet.
    Auch die Hirne der Menschen nach den bariatrischen OPs oder/und mit der entsprechend niederkalorischen Ernährung sind aus meiner Sicht immer vollkommen ausreichend versorgt und leiden zu keiner Zeit irgend einen realen Hunger.
    Ich habe das Spiel mit dem gesunden Blutzucker und den wenigen Kalorien selbst gemacht, mehr als 20 Kilos abgeschmolzen, brauche nur noch etwa 25-30% von dem Insulin am Tag, das ich vor nem Jahr für den gleichen gesunden Blutzucker gebraucht hab, und bin in jeder Hinsicht messbar leistungsfähiger.

    Wo meine Sicht und Erfahrung nicht zur Theorie von Professor Peters passen, kann ich ihm halt nicht folgen. Wo Du das anders siehst, wünsche ich Dir gutes Gelingen auf Deinem Peters-Weg :)

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 06:55:35
    Gast schrieb:
    Schon erstaunlich - ein namhafter Universitätsprofessor macht sich die Mühe, umfangreiche Forschungen anzustellen, Zusammenhänge zu gergründen und Publikationen darüber zu schreiben.

    Jürgen kennt die Zusammenhänge aus dem FF - ganz ohne Forschung??

    Was darf man davon halten?


    Was man davon ahlten darf????
    Das bekannte Bild von Jürgen: Er wähnt sich als absoluter Experte. Gerade in diesem Therad beiweist er einmal mehr, dass er sein "Wissen" in Internet zusammenklaubt, es langamtmig kundtut, was jeder im Internet selbst nachlesen kann, dann meint, er sei das Mass aller Dinge und sich gerne entsprechend feiern lässt (oder, wie vermutet wird, selbst feiert).
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 08:54:30
    Das ist dann wohl der Neid der Ahnungslosen !!!
    Ihr nervt ......
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 13:08:52
    Beobachter schrieb am 24.07.2014 im Hühnchenrupf-Fred:
    "Du wirst in diesem Forum deinen Zug fahren, egal, wie viele Leichen es fordert. Dies muss durch mich nicht kommentiert werden, da du dafür ja genügend Applaus erntest.
    Schade, dass dieses Forum dein Verhalten (und das Verhalten einiger anderer Zeitgenossen) stillschweigend zulässt."

    ... und siehe da: Seine Vorhersage war, wie übrigens auch die weiteren Aussagen zu Jürgen, völlig richtig ...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 13:45:57
    und wen interessiert es was der beobachter von sich läßt?
    ist halt ein kleingeist der seine minderwertigkeitsgefühle durch haßtiraden auf andere auslebt.
    ihr beide habt nur noch nicht gemerkt , daß euch niemand ernst nimmt.