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selfish brain Theorie von Prof.Achim Peters
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Gast
Rang: Gastam 04.08.2014 14:07:15
Gast schrieb:
und wen interessiert es was der beobachter von sich läßt?
ist halt ein kleingeist der seine minderwertigkeitsgefühle durch haßtiraden auf andere auslebt.
ihr beide habt nur noch nicht gemerkt , daß euch niemand ernst nimmt.
Sag mal, geht`s noch? Es wird echt immer toller hier, zwischenzeitlich ist es schon tiefer als die unterste Schublade.
Ich empfehle dir, dich mal mit der Deutschen Rechtschreibung zu beschäftigen, dann hast du eine sinnvolle Beschäftigung, die dir für dein Leben weiterhilft.
Und ich schreibe es nochmal: Der Beobachter erfasst Zusammenhänge sehr gut, seinen Nick hat er sich sehr treffend ausgewählt! -
Gast
Rang: Gastam 04.08.2014 14:17:27
@wildflower...vielen Dank für das interessante Thema und den hilfreichen Link.
Ich werde mich aus der Diskussion ausklinken, weil
a) ich das Thema sehr komplex finde und deshalb nur wenig dazu beitragen kann...außer vielen Fragen,
b) das Niveau schon wieder unterirdisch gesunken ist, auf dieser Ebene möchte ich mich nicht unterhalten
Werde mir wohl in nächster Zeit mal das Buch zulegen und mich genauer informieren. Wobei ich gesehen habe, dass es mehrere Bücher von Prof. Peters gibt...naja mal sehen, wenn ich mal in der Stadt bin werde ich mal in eine Buchhandlung gehen.
Vielleicht komm ich danach nochmal auf das Thema zurück.
Liebe Grüße
Heidi -
am 04.08.2014 17:38:06
Liebe Heidi,
ja das verstehe ich , auch wenn es schade ist.
Aber wenn du dann das Buch gelesen hast,(gilt natürlich auch für alle anderen ) können wir das Thema ja nochmal hochholen. Das würde mich freuen, denn ich finde das auch sehr wichtig und interessant.
Und was das Geplänkel hier zwischen den Beiträgen betrifft, am besten gar nicht beachten.
Dann hörts vielleicht von alleine auf oder wird zumindest weniger.
Und wenn sich jemand selbst beweihräuchern will, dann lasst ihn doch lächelnd gewähren. Muss man doch nicht ernst nehmen. Manch einer braucht das halt.
LG, wildflower -
Gast
Rang: Gastam 05.08.2014 00:34:19
wildflower schrieb:
wohin die Energie verschwindet?
Peters nennt das "Stau in der Lieferkette". Bei Menschen mit diesem Problem gelangt nur ein geringer Teil der Energie ins Gehirn, der überwiegende Teil häuft sich als Fettgewebe an.
Ja klar. Wenn die Zufuhr an Glucose größer ist, als der Bedarf, der vom Gehirn verbrannt wird, dann liegt der Blutzucker bei 300, was dann wieder eine langanhaltende und die Betas erschöpfende Insulinschwemme verursacht und die Fettzellen sagen grinsend DANKE!. Die haben nämlich ein Mehrfaches an Insulinrezeptoren gegenüber z.B. den Muskelzellen.
Das Postulat vom energetisch unterversorgten Gehirn halte ich für wenig plausibel. Eher würde ich mich erwärmen, dass insulinsensitive Rezeptoren im Gehirn durch die bei Typ 2 bestehende Insulinschwemme downreguliert werden und dass es dadurch dazu kommt, dass Regelkreise, die das Sättigungsgefühl (mit)steuern nicht mehr funktional greifen.
Aber auch solch ein bekannter Faktor, der nur einer von vielen bei der Typ 2 Genese ist, wird der Professor sicher im Blick haben. Auf alle Fälle sind solche Theoriemodelle immer interessant und haben was Spannendes.
Und nein, das Buch vom Professor habe ich nicht gelesen. Aber es interessiert mich auch nicht so wirklich. Als Typ 1 sind solche Probleme nicht die meinen. Zumindest nicht vorrangig. Auch wenn ich durchaus die Situation kenne, dass ein nach oben entgleisender Blutzucker bei mir einen Fresstrieb stimulieren kann.
Ich glaube allerdings nicht, dass mein Gehirn dabei Hunger leidet. Eher ist es ein bisschen desorientiert? Auch hohe Werte beeinträchtigen bei mir schon mal die Hirnfunktionen. =:-o
Jeder hat halt so seine Erklärungsmodelle. Wenn sie zu einem praktischen Erfolg führen, sind sie schon mal gut. Ob auch richtig, ist eine andere Frage. ;-)
Gruß
Joa
Aber dass das Gehirn hungert, scheint dabei sehr unwahrscheinlich. Eher ist es auch propevoll mit Glucose, bis in die letzte Gehirnzelle hinein.
Ein Umstand, der bei der DKA (Diabetische Ketozidose) dann auch dazu führt, dass bei extrazellular zu schneller Glucoseabsenkung
Das Gehirn fordert Energie bei Bedarf an, kann sie aber nicht speichern.
Das Gehirn braucht die Glucose als ATP-Substrat, alternativ Laktat und Ketone.
Das Gehirn ist durch die Blut-Hirn-Schranke von der restlichen Zirkulation im Körper abgegrenzt und die Energie muss durch einen besonderen insulinunabhängigen Transporter dorthin gebracht werden.
Dieses Thema ist so komplex, das kann man nicht in 3 Sätzen erklären. Es ist für mich schwierig und auch zeitaufwändig diese ganzen Mechanismen bis in alle Einzelheiten zu erklären.
Wen es wirklich interessiert, kann sich ja das Buch kaufen und durcharbeiten. Es lässt sich gut lesen, besser als der von Jürgen verlinkte Beitrag. Dann könnte man auf gleichem Wissensstand diskutieren, was das Ganze vereinfachen würde.
Peters leitet schon Handlungsvorschläge ab, er schreibt sehr ausführlich über "das Leben im Haifischbecken" und wie man dem entkommt. Dazu hat er auch Studien gemacht und auch die Vorschläge die ich geschrieben habe, entstammen seinem Buch.
Ab und zu äußert er sich schon auch vorsichtig darüber , dass er der Insulintherapie bei Typ2 Diabetes kritisch gegenübersteht.
Hallo Jürgen,
Du meinst also dass sich Peters irrt?
Gut, wenn es für dich so logisch erscheint, dann will ich dir das nicht ausreden. Ich sehe es aber anders.
Grüße, wildflower[/quote] -
am 05.08.2014 08:56:45
Hallo Joa,
Ich sehe das anders und folge eher der Erklärung von Peters.
Wenn man sein Buch/Bücher nicht gelesen hat, ist es wohl auch schwer zu verstehen und ich kann es vielleicht auch nicht so gut rüberbringen.
Aber wenn du Typ1 hast, klar, dann ist das Ganze auch nicht so von Interesse für dich.
Bei mir ist es übrigens so, dass ich kaum Hunger habe, solange ich hohe Werte habe und da kann ich auch gut abnehmen.
Wenn ich aber viel spritze , gute Werte habe, könnte ich essen ohne Ende und habe ständig Hunger. Und nehme zu, so schnell kann ich gar nicht gucken.
Auch wegen dieser Erfahrung ist für mich die selfish brain Theorie absolut nachvollziehbar und logisch.
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am 05.08.2014 09:21:31
wildflower schrieb:
Bei mir ist es übrigens so, dass ich kaum Hunger habe, solange ich hohe Werte habe und da kann ich auch gut abnehmen. Wenn ich aber viel spritze , gute Werte habe, könnte ich essen ohne Ende und habe ständig Hunger. Und nehme zu, so schnell kann ich gar nicht gucken.
Hallo Wildblume,
das wäre schon eine interessante Beobachtung. Sag mal bitte, von was für BZ-Werten du konkret dabei sprichst. Machst du ICT und mit welchen Insulinmengen ungefähr?
LG Rainer -
am 05.08.2014 09:43:59
Hallo, Rainer,
wenn ich Werte von 250 aufwärts habe, versiegt bei mir jeglicher Hunger. Ich bekomme dann erst wieder Hunger bei Werten unter 200.
Ja, ich mache ICT, spritze so ca.90IE pro Tag. Dazu Metformin.
Von daher wäre es ideal , ich könnte meine Werte so um die 250 halten. Aber mein Diabetologe ist da natürlich anderer Meinung....
Mich würde das mal interessieren, was passiert, wenn ich gar nicht mehr spritze. Klar, ich hätte horrende Werte. Aber ich würde auch ziemlich schnell meine 20kg Übergewicht loswerden. Und wenn ich dann mein Normalgewicht hätte, bräuchte ich vielleicht kein Insulin mehr und könnte meinen Diabetes mit Sport und wenig Kohlehydraten in Zaum halten.
Deswegen interessiert mich dieses Thema ja so sehr.
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Gast
Rang: Gastam 05.08.2014 10:08:19
Hallo....,
ich habe zwar keinen Diabetes, jedoch interessiert mich das Thema sehr.
Ich empfinde es als vorsätzliche Körperverletzung, was die Ärzte mit den Diabetikern machen, nur um die Pharmaindustrie zu stärken.
Meine Mutter (80) hat mittlerweile eine solche Körperfülle, daß sie fast keine Kleidung mehr bekommt.
Trotz extremen Bewegungsmangel (da Schmerzen) soll sie KH aufnehmen, um Spritzen zu können und keine Unterzuckerung zu bekommen. Breitenwachstum, Verfettung aller Organe etc. vorprogrammiert!
Mir als gelernte Diätköchin ist noch im Hinterkopf, dass rohes Gemüse nicht berechnet werden muß.
KH sind nicht lebensnotwendig!!! Fette und Eiweiße schon, diese dann in Form von Nüssen, Sesam, Leinsamen, u. a., mit in erster Linie rohem Gemüse und teilweise Obst, Naturjoghurt. KEIN Brot! Aber Wildkräuter!!!
Das sättigt durchaus und das Spritzen kann reduziert werden, alles unter ärztlicher Kontrolle. Doch welcher Arzt macht das mit?
Ich empfehle Dir von Nicolai Worm "Menschenfettleber".
"Die primäre Zielgruppe des Buches waren Ernährungsmediziner und Ernährungsberater. Demnächst erscheint ein laientaugliches Buch, das ich zusammen mit einer Journalistin geschrieben habe: „Volkskrankheit Fettleber“ im Systemed-Verlag."
Oder/Und von w. Davies "Weizenwampe". In Beiden wird auf das Problem eingegangen!
Nur in wieweit wird es bereits praktiziert, da bin ich überfragt.
Ich hoffe auf diesem (Forum) Wege, dass von Diabetes betroffene Bevölkerung "aufwacht" und die Ärzte zum Umdenken zwingen.
Gern höre ich mir Ihre Erfahrungen und Meinungen dazu an. Ich freue mich!
LG Bettina K. -
Gast
Rang: Gastam 05.08.2014 10:19:16
das ist ein sehr seltsamer bericht den du da schreibst,
nein um insulin zu spritzen muß man überhaupt nicht kh essen,
entweder sind die ärzte deiner mutte inkompetent, oder da hat jemand die ict nicht verstanden.
ich habe mal aus spaß ca 2 wochen gefastet, und in der zeit ohne probleme insulin gespritzt sowenig wie möglich soviel wie nötig. -
Gast
Rang: Gastam 05.08.2014 10:20:17
Gast schrieb:
Hallo....,
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Ich empfinde es als vorsätzliche Körperverletzung, was die Ärzte mit den Diabetikern machen, nur um die Pharmaindustrie zu stärken.
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Trotz extremen Bewegungsmangel (da Schmerzen) soll sie KH aufnehmen, um Spritzen zu können und keine Unterzuckerung zu bekommen. Breitenwachstum, Verfettung aller Organe etc. vorprogrammiert!
Mir als gelernte Diätköchin ist noch im Hinterkopf, dass rohes Gemüse nicht berechnet werden muß.
KH sind nicht lebensnotwendig!!! Fette und Eiweiße schon, diese dann in Form von Nüssen, Sesam, Leinsamen, u. a., mit in erster Linie rohem Gemüse und teilweise Obst, Naturjoghurt. KEIN Brot! Aber Wildkräuter!!!
Das sättigt durchaus und das Spritzen kann reduziert werden, alles unter ärztlicher Kontrolle. Doch welcher Arzt macht das mit?
......
Interessant.
Wer Insulin spritzt, wird doch hoffentlich um den Grund und die Wirkung bescheid wissen?
Was sagt der Arzt denn? 30 BE pro Tag? Oder dann doch eher nur 10?
Und dann die Fette und Eiweiße, hier ist das Stichwort "Gluconeogenese" - der Körper bastelt sich seine Kohlenhydrate auch selbst!
Schimpft mal schön auf die böse Pharmaindustrie. Und immer dran denken: Typ1er wären ohne diese bösen Buben recht schnell tot, und etliche Typ2er dürften die Folgeerkrankungen bis zum bitteren Ende genießen... eben auch, weil es nicht nur eine Sache von "Fett & Faul" ist.