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Diabetesversorgung im Ausland

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 03.09.2014
    am 03.09.2014 13:04:08
    Hallo liebe Diabetiker,

    Ich bin Typ 1 Diabetiker und habe eine Insulinpumpe. In 2 Monaten werde ich nach Santiago de Chile gehen um dort einen Spanischkurs zu machen und im Anschluss Arbeit zu suchen. In Sachen Diabetes bzw. Insulinpumpe habe ich auch schon eine Kontaktperson. Diese hat mir mitgeteilt das es keine Krankenversicherung in Chile gibt über die ich meine Katheder beziehen kann, es sind nur Privatzahlungen möglich.

    Lasse ich mich nun in meinem Heimatland versichern?
    Mache ich nur eine Reiseversicherung?
    Nehme ich es in Kauf Blutzuckerstreifen, Katheder und Insulin zum vollen Preis zu zahlen?
    Welche Optionen habe ich?

    Freue mich auf Antwort

    MfG

    Andreas
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.09.2014 13:45:46
    Hallo Andreas,

    es wäre gut zu wissen, wielange du in Chile bleiben wirst und wie du derzeit versichert bist.

    Wenn du nur den Sprachkurs machen würdest, wärest du ja weiter in Deutschland versichert. Eine Reiseversicherung würde ich dann zwar auch abschließen, für deinen Diabetes wird sie dir aber wenig nutzen, da Reiseversicherungen normalerweise nur akute Notfälle und nicht bereits bestehende Erkrankungen oder gar Verbrauchsmaterial absichern.

    Wenn du länger als 3 Monate bleiben wirst, musst du eh eine andere Lösung finden. Das hängt aber u.a. davon ab, wie du derzeit versichert bist und ob du dich in Chile, z.B. aufgrund einer Arbeit versichern kannst.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.09.2014 18:15:09
    wenn du nur drei monate bleibst, nimm alles mit.
    da dir deine kontaktperson ja mitgeteilt hat daß es dort keine kv gibt, wirst du in den sauren apfel beißen müssen und praktisch alles bezahlen, wobei noch die frage nach dem erstz der pumpe bei störung oder ablauf der garantie geklärt werden muß denn eine neue wird dir auch dort niemand schenken.
    eine pkv für diesen fall wirst du kaum finden und wenn wird es soviel kosten als wenn du es selbst bezahlst.
    mal ne ganz ketzerische frage : weshalb gehst du zum spanisch lernen nicht nach spanien ?
    da spanien eu mitglied ist gilt dort deine normale "gesundheitskarte" .
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.09.2014 19:39:35
    Naja, aber als Diabetiker möchte man ja nicht auf Erfahrungen verzichten.........aber es erfordert natürlich schon etwas Planung.

    Da lernt man erstmal das deutsche Gesundheitssystem zu schätzen, auf das alle so schimpfen....

  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.09.2014 19:55:25
    das hast du glasklar erkannt, und das mit erfahrungen sammeln ist positiv zu sehen.
    trotzdem sollte man die tatsachen sehen wie sie sind.
    alle die zb in verschiedenen ländern work and travel gemacht haben(kenne gerade mal einen)waren mit ict unterwegs. denn wenn sich andreas zb nach einem jahr wieder hier in d bei eine gkk anmeldet, muß er das pumpengenehmigungsverfahren neu durchlaufen, mit ungewissem ausgang. denn selbst der besitz einer pumpe berechtig nicht zur verschreibung der materialien erst durch die genehmigung der pumpe durch kk geht das. wobei noch nicht die frage der pumpe gelöst ist, denn der besitzer ist andreas, der eigentümer die kk.
    ja es wird hier viel gemeckert, aber nicht geschaut wie es anderswo aussieht, nämlich weitaus schlechter.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.09.2014 22:07:02
    Vielleicht warten wir erstmal ab, bis Andreas sich nochmal meldet und mitteilt, wie lange er denn nun gedenkt zu bleiben.
    Die Möglichkeit, während des Auslandsaufenthaltes auf ICT umzusteigen, bleibt ihm ja.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 03.09.2014
    am 05.09.2014 21:55:01
    Hallo,

    Danke für die zahlreichen Antworten, und Hinweise.

    Zu meiner Vorgeschichte, ich habe in Deutschland gearbeitet, für 2 Jahre und habe dort eine Insulinpumpe bekommen (minimed). Und bin jetzt im Zuge meiner Vorbereitung auf Chile im November nach Österreich zurückgekehrt, Ich bin seit mehr als 10 Jahren Pumpenträger.

    Meine Weiterversicherung ist ein Knackpunkt im Moment. Ich möchte in Chile zwischen 3 und 6 Monate bleiben - wenn es schlecht läuft, daher ich dort auf Jobsuche gehe. Wenn ich erfolg habe möchte ich bis November 2015 bleiben. Dann weis ich glaube ich viel über meinen weiteren Lebensweg.

    Meine Auslandserfahrungen waren bisher Sevilla, Spanien(6monate) und Caracas,Venezuela(1Jahr 6 Monate). Ich war damals Student, und habe meine Diabetesversorgung von Österreich aus abgewickelt, bzw. ich hab mir Katheder und Material schicken lassen, von meinen Eltern. Das Insulin war in Caracas erhältlich wesentlich teuerer aber erschwinglich. In Sevilla musste ich mir auch das Insulin schicken lassen daher es nicht erhältlich war.

    Ich sehe auch der Tatsache ins Auge das ich wenn eine Versorgung vor allem im erschwinglichen Rahmen nicht möglich ist muss ich dieses Vorhaben einfach abbrechen. Ich bekomme gerade zu spüren, das das Versicherungsthema doch ein Knackpunkt ist. Als Student wird einem alles nachgeschmissen - jetzt muss man ja wohlhabend sein als Akademiker.

    Der Hinweis mit der Pumpenneuverordung ist wichtig ich werde das bei meinem Therapeuten ansprechen. Auch das Thema Altanativ-Therapien.

    Danke freu mich auf Antwort

    MfG

    Andreas

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 02.10.2014
    am 02.10.2014 10:28:47
    Hallo,

    Am Besten suchst Du dir hier eine gute Auslandsversicherung aus dann bist du gut versorgt in den Apotheken.
    Bearbeitet von User am 03.10.2014 08:25:28. Grund: ..