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Dringend Rat gesucht!

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 17.09.2014
    am 17.09.2014 13:42:17
    Hallo,
    Ich hab seit 6 1/2 Jahren Diabetes und es läuft freundlich ausgedrückt bescheiden. Ich würde sofort eine Pumpe annehmen, jeddoch sagt mein Diabetologe ein Antrag macht kein Sinn, da meine Werte zu schlecht sind. Nun war ich im Krankenhaus und hier haben sie mir eine Empfehlung für eine Pumpe ausgesprochen.
    Jetzt weiß ich nicht weiter, was ist jetzt möglich und was nicht?
    Kann mir jemand helfen?
  • Harzhexe

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 14:06:03
    Hallo,

    ausschlaggebend für eine Pumpe sind nicht nur schlechte BZ-Werte. Die Voraussetzung ist außerdem, dass deine Werte, trotz, ich nehme mal an intensivierter Insulintherapie mit mehreren Insulingaben nicht den gewünschten Erfolg bringen. Du musst die ICT beherrschen, sonst ist die Pumpe nutzlos.
    Du musst die Insulindosis an den BZ anpassen können, die BE's richtig einschätzen und auch die Pumpe an deine Lebenssituationen anpassen können (Basalrate erhöhen oder senken).
    Aber das sollte dir dein Diabetologe schon mal richtig erklären.
    Ich habe meine Pumpe seit 15 Jahren und meinen Typ 1 seit meinem 6. Lebensjahr, also nunmehr seit 34 Jahren. Die Pumpe habe ich bekommen, weil trotz mehrerer Insulingaben mein BZ nicht in den Griff zu bekommen war und ich einen unregelmäßigen Tagesablauf (Schichtarbeit) hatte.
    Ich wollte nie eine Pumpe haben, aber mittlerweile möchte ich sie nicht mehr hergeben, sie erleichtert mein Leben doch schon sehr.
    Mein Rat: Suche dir mal einen anderen Diabetologen. Nur weil du schlechte Werte hast, sollte er die Möglichkeit der Pumpe nicht ausschließen. Mein Eindruck ist eher, dass er dir bei der Bewältigung deiner Krankheit nicht wirklich zur Seite steht. Er sollte dir schon Vorschläge machen, was du tun kannst, damit deine Werte besser werden. Sonst hat er seinen Beruf verfehlt.
    Wünsche dir alles Gute.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 14:34:21
    Hallo geelki,

    ich würde an deiner Stelle, ggf. mit Hilfe deines Diabetologen oder der Diaberaterin, erstmal analysieren, warum die ICT bei dir nicht so richtig zum Erfolg führt.
    Erst dann macht es Sinn, über eine Pumpe nachzudenken.Denn leider ist eine Pumpe allein auch kein Allheilmittel.

    Wichtig ist auch, dass du regelmäßig ein BZ- Tagebuch führst. Die KK bzw. der medizinische Dienst, wollen in der Regel ein Tagebuch der letzten drei Monate eingereicht bekommen, wenn es um die Genehmigung geht.

    Was klappt denn deiner Meinung nach nicht richtig und was hast du bereits alles probiert? Bekommst du vom Arzt vernünftige Hilfestellung?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 17:13:36
    sorry, aber ich finde die ausgangsparameter der frage sind absolut zu mager um überhaupt einen rat zu geben.
    trotzdem mein allgemeiner rat--
    mache eine gute ict schulung mit wo wirklich alle themen von faktor bis insulinsorte angesprochen und ausdiskutiert werden, und "dann" sieh weiter.
    heutzutage fordert der mdk auch das probieren anderer insuline. und eben auch den nachweis die ict zu beherschen . denn ohne know how, ist eine pumpe nutzlos. und wird auch meist abgelehnt.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 17.09.2014
    am 18.09.2014 10:29:00
    Geschult bin ich, war bereits 2 mal auf Kur, hab auch schon des öfteren mein Insulin gewechselt. Know-how besteht allemal, Werte sind auch regelmäßig gemessen worden, hatte das als normal angesehen, bin neu hier, tut mir leid.
    Also, trotz das ich messe und spritze bekommt man meine Werte nicht in den Griff. Und trotzdem lehnt mein Diabetologe eine Pumpe bei mir ab.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.09.2014 10:53:18
    was verstehst du denn unter dem begriff- .bekommt "man" meine werte nicht in den griff-- ? du bekommst deine werte nicht in den griff ? oder was ?
    denn bei einer pumpe wird auch nur insulin gepumpt so wie zb die basalrate "einprogrammiert" ist und auch, so nötig, von dir "umprogammiert" wird.
    genauso wird ein bolus gepumpt so wie "du" ihn abrufst.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.09.2014 12:31:47
    Was an deiner Therapie passt denn genau nicht? Sind die Werte dauerhaft zu hoch? Schwankend? Viele Hypos? Dawn- Phänomen?

    Welche Insuline benutzt du aktuell?

    Ehrlich, wenn du etwas mehr Details schreiben würdest, wäre Hilfe leichter zu geben.
    Und auch könnte man besser abschätzen, ob eine Pumpe dir helfen könnte.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 30
    Mitglied seit: 10.05.2015
    am 19.06.2015 23:18:02
    Mein Tip: Such dir einen anderen Diabetologen. Wie kann ein Diabetologe denn keine Pumpe befürworten? Das ist meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar. Manche kriegen eine gute Einstellung vielleicht auch ohne Pumpe hin, manche wollen aus persönlichen Gründen keine Pumpe, eine Pumpe ist auch kein Allheilmittel, aber eine Pumpe kann auf jeden Fall bei einer besseren Einstellungen helfen wegen der programmierbaren Basalrate und dem verzögerten Bolusinsulin. Ich würde meine Pumpe nicht mehr her geben. Mein Arzt hat mich immer unterstützt und zu neuesten Geräten informiert. Er ist top und er würde mir alles verschreiben, was ich für notwendig halte, weil er mir vertraut und ich ihm. Die Kostenträger bezahlen leider nicht alles, was für die perfekte Diabeteseinstellung notwendig ist, aber Pumpen werden in der Regel bezahlt in Deutschland.