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  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 17.09.2014
    am 17.09.2014 18:35:28
    Hallo,

    mich hat ganz frisch die Typ 2 Diabetes überrascht. Ich hab mir zwar ein wenig Literatur bestellt, ist aber noch nicht da, und von meiner Ärztin habe ich nur vage Tips bzw. 3 Broschüren bekommen.
    Mir ist unklar, wie ich mit Beilagen beim Essen verfahre, ich koche immer abends für meinen Mann,nur ich verstehe das ganze so: Nudeln ,Kartiffeln, Reis etc. soll man nicht essen. Wie gestaltet ihr eine Mahlzeit in Bezug auf die Beilagen?

    LG
    Sabine
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 19:52:57
    Mit welchen Werten bist du denn entdeckt worden?
    Gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 19:55:28
    nur am rande, es ist "der" diabetes.
    koche für deinen mann das was er gerne ißt sonst ißt er auswärts.
    und von "nicht" essen der beilagen ist nirgendwo die rede, "du" kannst sie reduzieren.
    wobei zb pell und salzkartoffeln als beilage am günstigsten abschneiden.
    insgesamt von dir wenig info(zu allg.) was nimmst du ?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 19:57:41
    bitte keine werte diskussion, es gibt genug "mülltonnenthreads" darüber hier.
    außer du willst es , dann ade
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 17.09.2014
    am 17.09.2014 20:17:27
    Nun ja.......heute morgen war mein Wert ein wenig niedriger als gestern..........326
    Meine Ärztin wollte das ich vorübergehend spritze, was ich aber abgelehnt habe, jetzt habe ich Tabletten .Ich weis das jetzt seit Montag, wo ich auch gleich mit einem Messgerät ausgestattet wurde.
    Ich liebe Nudeln....nur habe ich gerade den Eindruck, das ich nie mehr welche essen darf*heul*
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 21:58:17
    Durch "Umstellung" der Ernährung, sprich: Drastisches Reduzieren der Kohlenhydrate, kann man u.U. schon einiges erreichen.
    Stellt sich natürlich immer die Frage, ob man das auf Dauer durchhalten kann und will.
    Wenn das zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität führt, dann kann eine begleitende Nutzung von Insulin durchaus sinnvoll sein.

    Ich finde es gut, dass du dich jetzt informierst und dann kannst du eine Entscheidung treffen.

    Bedenken sollte man auch immer, wieviel "Luft" die Nicht- Insulin-Methoden hergben, also: Hast du Übergewicht? Ernährst du dich sehr KH- lastig? Bewegst du dich eher wenig? Wie wurde der Typ2 belegt?

    Was ich damit meine: Wenn du bereits normalgewichtig bist, moderate Mengen KH isst und sportlich aktiv bist, wohlmöglich doch einen langsamen Typ1 statt eines Typ2 hast, dann wirst du mit den"klassischen" Methoden möglicherweise nicht so viel erreichen können.

    Vielleicht magst du ja noch etwas mehr Infos geben?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 01.01.2014
    am 17.09.2014 22:20:01
    Überlege dir was für dich das kleinere Übel ist - Entweder du schränkst dich beim essen/trinken (massiv?) ein u. reduzierst die Zufuhr von Kohlenhydraten auf ein Minimum od. du beginnst jetzt schon mit dem spritzen.
    Es mag sein das man mit "Low-Carb" u. was es sonst noch für Diäten geben mag, die Blutzuckerwerte in einem annehmbaren Rahmen hält, der Diabetes geht davon aber nicht weg... früher od. später hängt auch der Typ 2 an der Nadel - Diabetes ist heutzutage, auch wenn er gut behandelbar ist, immer noch unheilbar.

    Solltest du dich gegen die selbst auferlegten Einschränkungen u. gegen das Spritzen entscheiden, dann halte dir aber die möglichen Folgeerkrankungen vor Augen - Siehe http://www.diabetes-deutschland.de/folgekrankheiten_erkbehand.html

    MfG Poth
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 17.09.2014
    am 17.09.2014 22:40:31
    Hallo Poth, bist Du der Meinung, das spritzen den Tabletten vorzuziehen ist? Schützt spritzen besser vor den Folgeerkrankungen? Ich bin absoluter Newbie, was Diabetes betrifft
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 200
    Mitglied seit: 01.01.2014
    am 17.09.2014 23:45:24
    Man sollte den Blutzuckerverlauf so weit wie irgend möglich an den eines "nicht-Diabetikers" anpassen - Wie man das schafft ist von Person zu Person bzw. je nachdem in wie weit die Inselzellen noch ausreichend Insulin produzieren können, unterschiedlich.
    Bei dem einen genügt (erstmal?) eine Umstellung der Ernährung, der nächste kommt noch ein paar Jahre mit Tabletten aus u. ein anderer erhält die Diagnose so spät das die Eigenproduktion nicht mehr ausreicht u. er spritzen muss.

    Wie bereits geschrieben sollte man bei der Entscheidungsfindung (ob man einen zu hohen Blutzucker in kauf nimmt) auf jeden Fall die möglichen Folgeerkrankungen mit einbeziehen - Klar, sie müssen nicht auftreten, aber sollten sie auftreten, dann kann das weitreichende Konsequenzen haben!


    Ich habe mich bereits bei der Diagnosestellung (vor einem Jahr) dafür entschieden alles zu tun was nötig ist - Gerade mit dem Augenmerk das ich erst 30 Jahre alt bin u. noch min. 40 Jahre mit diesem Körper leben muss/will.
    Ich habe mich damals dafür entschieden, mich, da für mich essen Lebensqualität bedeutet u. meine Inselzellen wohl bereits dermaßen untergegangen sind das sie nicht mehr ausreichend Insulin produzieren, nicht Einschränken zu lassen u. in kauf genommen das ich spritze.

    Ps.: Ich finde die Seite http://www.diabetesinfo.de/ sehr informativ.

    MfG Poth
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.09.2014 07:30:38
    sabine61 schrieb:
    Nun ja.......heute morgen war mein Wert ein wenig niedriger als gestern..........326
    Meine Ärztin wollte das ich vorübergehend spritze, was ich aber abgelehnt habe, jetzt habe ich Tabletten .Ich weis das jetzt seit Montag, wo ich auch gleich mit einem Messgerät ausgestattet wurde.
    Ich liebe Nudeln....nur habe ich gerade den Eindruck, das ich nie mehr welche essen darf*heul*




    Wer möchte schon gern mit "mit Spritzen" hantieren - und Deine Ärztin hat recht.

    Mach doch einfach einen Beratungstermin und wäge Pro und Contra Insulinspritze ab!