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Spritzen vergessen, 17mmol Wert

  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 13
    Mitglied seit: 11.02.2014
    am 17.09.2014 23:07:57
    Hallo!

    Ich bin Typ 1 Diabetiker seit einem Jahr.

    Habe vorhin Abendbrot gegessen und wollte mein Insulin erst danach spritzen, da ich vorher einen relativ niedrigen Wert hatte (4,7mmol). Leider habe ich das Spritzen dann vergessen und mir ist das nach ca 2,5 Stunden eingefallen und hatte dann natürlich erstmal einen 17er mmol Wert. Hab direkt den vergessenen Bolus gespritzt und ne Menge getrunken. Ketoazidosetest war leicht lila gefärbt (stark lila wäre sehr hoch und hautfarben wäre neutral) Soll ich jetzt deswegen direkt zum Arzt gehen oder passt das, wenn ich später nochmal Keton messe und alles normal ist?

    Danke und liebe Grüße!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 17.09.2014 23:32:25
    Binbougami schrieb:
    ,,, oder passt das, wenn ich später nochmal Keton messe und alles normal ist?

    Das reicht. Die wichtigste Maßnahme gegen die Entwicklung einer Ketoazidose ist Spritzen von Insulin. Das hast du gemacht, jetzt dürfte nichts mehr passieren.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 13
    Mitglied seit: 11.02.2014
    am 17.09.2014 23:36:00
    Danke Rainer, dann werde ich das so machen.

    Ich wünsche eine gute Nacht!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.09.2014 07:12:55
    Rainers Antwort ist sehr laienhaft und entsprechend rudimentär, die Empfehlung kann, je nach Schwere der Ketoazidose ins Auge gehen.
    Die Grundpfeiler der Behandlung einer diabetischen Ketoazidose bestehen in der intravenösen Infusion von größeren Flüssigkeitsmengen und von Insulin. Dabei ist insbesondere auf eine zeitgerecht einsetzende Zufuhr ausreichend hoher Mengen von Kalium zu achten, da dieses durch die Insulinwirkung aus dem Extrazellularraum in die Zellen verschoben wird - es entsteht aus einer ursprünglichen Hyperkaliämie eine Hypokaliämie. Je nach Schwere des Krankheitsbildes kann eine stationäre Behandlung erforderlich sein.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.09.2014 08:12:55
    @Gast: Ich würde sagen, jetzt lass mal die Kirche im Dorf!!

    Nur weil man einen Essensbolus mal zwei Stunden später spritzt, bekommt man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine lebesbedrohliche Ketoazidose!

    @ TE: Spritzt du eigentlich Basalinsulin?

    Ich spreche jetzt nur von mir, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, nur weil ich einen Bolus vergessen bzw. zu spät gespritzt habe, einen Ketontest zu machen.
    Mein Basalinsulin läuft ja im Hintergrund, da sehe ich keine Gefahren. Bei der Pumpentherapie ist das sicher was anderes.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.09.2014 08:25:18
    Gast schrieb:
    Rainers Antwort ist sehr laienhaft und entsprechend rudimentär, die Empfehlung kann, je nach Schwere der Ketoazidose ins Auge gehen.
    Die Grundpfeiler der Behandlung einer diabetischen Ketoazidose bestehen in der intravenösen Infusion von größeren Flüssigkeitsmengen und von Insulin. Dabei ist insbesondere auf eine zeitgerecht einsetzende Zufuhr ausreichend hoher Mengen von Kalium zu achten, da dieses durch die Insulinwirkung aus dem Extrazellularraum in die Zellen verschoben wird - es entsteht aus einer ursprünglichen Hyperkaliämie eine Hypokaliämie. Je nach Schwere des Krankheitsbildes kann eine stationäre Behandlung erforderlich sein.





    DEIN Beitrag ist völlig daneben.

    Es reicht nicht, Texte aus dem Internet hierher zu kopieren.


    Der Fragesteller ist Typ 1, hat keine Ketoazidose und hat seinen 306er korrigiert.

    Ketoazidosetest war leicht lila gefärbt = +, leicht erhöht. Kein Grund zur Panik.

    Idealerweise nach 2 Stunden messen, sinkt der BZ ist alles fein, wenn nicht, weiter korrigieren.

    Halt so, wie man's in der Schulung lernt ;-)