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Blutzuckerlangzeitwert 6,5 !!

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    am 17.10.2014 17:06:54
    Nun ja, den Diabetes an sich meinte ich nun nicht direkt...angemerkt wurde die gesamte Krankengeschichte aufgrund Medikamentempfehlungen hier im Forum...
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    am 17.10.2014 17:10:56
    Gudrun schrieb:
    EH schrieb:
    Diabeti schrieb:
    Ok, ok. Gudrun du hast nun in 6 Postings in Serie dargelegt, dass du Rainers Empfehlungen als angemessen betrachtest. Das ist deine Sichtweise, welche du selbstverständlich haben darfst. Versuche aber bitte zu verstehen und zu akzeptieren, dass es auch andere Sichtweisen gibt. Meine Haltung gegenüber laienhaften Ferndiagnosen und Fernbehandlungen bleibt unverändert.



    Meine auch. Ich schrieb schon oft, daß in meinen Augen ein Forum dazu da ist, seine eigenen Erfahrungen zu schildern. Dabei sollte es aber auch bleiben, wenn jjemand daraus Nutzen ziehen kann, ist es gut, wenn nicht, dann ist es auch gut. Empfehlungen, wie andere ihre Krankheit handhaben sollen, gehören nicht in ein Forum.

    Bis vor einiger Zeit schrieb Rainer noch unter seinen Nick, daß er seit etlichen Jahren Diabetes hat, den er aber mit LOGI im Griff hat. Ob er jetzt mittlerweile Medikamente nimmt, weiß ich nicht. Aber allzugroß kann seine persönliche Erfahrung mit Medikamenten oder gar Insulin nicht sein.



    Warum fragst du ihn nicht einfach?

    Nun, das ist halt genau mein Thema. Den Diabetes Typ 2, durch konsequente Ernährungsumstellung, zurückzudrängen. Denn - es funktioniert! :-)

    Hätte ich selbst vor Monaten, nicht für möglich gehalten. Ich wusste nicht, dass es die Nudeln, Kartoffeln, der Reis, eben die KH als solches sind, die den BZ so hochschnellen lassen. Ich bin immer nur vom ZUCKER an sich ausgegangen, den ich mir seit 1998 versage.

    Klar - mein Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, ist noch umfangreicher geworden, aber das ist es mir allemal wert.




    Warum sollte ich ihn fragen, es interessiert mich nicht. Ich spreche ihm bloß die "große Erfahrung" ab.

    Man kann natürlich seinen BZ niedrig halten, wenn man wenig KH ist, das ist kein Hexenwerk. Es fragt sich aber, ob man bzw. der Magen und die gesamt Verdauung mit dieser Art der Ernährung zurechtkommen, abgesehen davon, daß man sich selbst einer besseren Lebensqualität beraubt.

    Ich hab seit ca. 40 Jahren Diabetes und ich habe sowohl KH einsparen als auch Tabletten einnehmen hinter mir und ich kann dir versicheren: So funktioniert es auf Dauer nicht. Irgendwann braucht jeder Diabetiker Insulin, warum also sich erst über Jahre hinweg kasteien?

    Aber jeder wie er mag.
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    am 17.10.2014 18:37:38
    Gudrun schrieb:
    Nun, das ist halt genau mein Thema. Den Diabetes Typ 2, durch konsequente Ernährungsumstellung, zurückzudrängen. Denn - es funktioniert! :-)

    Hätte ich selbst vor Monaten, nicht für möglich gehalten. Ich wusste nicht, dass es die Nudeln, Kartoffeln, der Reis, eben die KH als solches sind, die den BZ so hochschnellen lassen. Ich bin immer nur vom ZUCKER an sich ausgegangen, den ich mir seit 1998 versage.

    Klar - mein Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, ist noch umfangreicher geworden, aber das ist es mir allemal wert.


    Persönlich finde ich Deinen Ansatz SUPER, mit möglichst wenig bis keinen Medis den Blutzucker gesund zu halten. Dazu passend auch dieser Fred, der wohl wenig beachtet wurde.
    Mit weniger Medis bedeutet nicht zuletzt, mit weniger möglichen Nebenwirkungen. Und bedeutet im unveränderten Behandlungsrahmen, dass man das Medikament wieder hinzu nehmen kann, wenn man sich einen KH-Ausflug leistet.

    Wenn Du Medis für Blutdruck und Blutfette nimmst, kann insgesamt gesünderer BZ auch da eine Anpassung der Dosierung (meistens Verringerung) erforderlich machen. Die lässt sich allerdings nicht so einfach am eigenen Testgerät ablesen, wie beim BZ. Daazu braucht's den kompetenten Dok und auch für mehr als einmal Draufgucken ;)

    Daumendrück, Jürgen
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    am 17.10.2014 21:14:18
    EH schrieb:
    Ich hab seit ca. 40 Jahren Diabetes und ich habe sowohl KH einsparen als auch Tabletten einnehmen hinter mir und ich kann dir versicheren: So funktioniert es auf Dauer nicht. Irgendwann braucht jeder Diabetiker Insulin, warum also sich erst über Jahre hinweg kasteien?

    Aber jeder wie er mag.


    Irgendwann braucht jeder Typ2 Insulin, hab ich auch mal geglaubt. In dem Glauben haben wir einige Jahre durch mehrere Foren überein gestimmt.

    Und das war bis weit über die Jahrtausendwende ja auch völlig unumstrittene Mediziner-Sicht, wenn die auch da schon mit den ersten unerwarteten Erfolgen aus bariatrischen OPs bei diabetischen Schwerstgewichten leise zu wanken begann, und zwar schon, bevor die nennenswert an Kilos abgeschmolzen hatten: BZ und Insulinausgabe (normal ist in den ersten Jahren des Typ2 bei gleichem BZ sehr viel mehr Insulin in Umlauf, als beim Gesunden) normalisierten sich ohne jede Medikation in wenigen Tagen und damit lange vor jedem nennenswerten Verlust an Kilos, die man bis dahin ja allein für den Typ2 verantwortlich gemacht hatte.
    Ein bisschen hellhörig wurde der fortschrittlichere Rand der Fachwelt erst, als Professor Taylor in Newcastle um 2010 rum mit Schwerstgewichtigen Freiwilligen Typ2 der Nachweis gelang, dass sich der selbe Erfolg auch mit wenigen Wochen VLCD (600-800kcal/Tag) herstellen ließ.

    Du weißt, dass ich mit in meinen Augen sehr gutem Erfolg im vergangenen Jahr im Sommer einen Selbstversuch gemacht und den bis heute gehalten hab und dass ich seitdem ein bisschen glaube, dass ich heute für meinen gesunden BZ noch keine Medis und kein Insulin zu nehmen brauchte, wenn ich meinen BZ seit meiner Diagnose damals in 1991 allein mit Essen & Bewegen gesund im Rahmen von HBA1c bis 5,5 gesteuert und mein Gewicht bei BMI 22 oder so gehalten hätte. Das war damals ein gutes halbes Jahr nach meiner Diagnose mein eher zufälliger Stand völlig ohne Medis nach einem längeren Krankenhaus-Aufenthalt.
    Aber damals wurde mir von allen beteiligten Medizin-Richtungen ausdrücklich beschieden, dass das ein völlig kranker Zustand war, den ich dringend mit unbedingt gesunden KHs auf-essen musste. Hab ich im wahrsten Sinne des Wortes eben auf Geheiß der kompetenten Ärzte gemacht, und ich denke, dass uns Typ2 das damals allen praktisch ähnlich vermittelt worden ist. Mit dem Insulin als unausweichlicher Endstufe der Therapie-Eskalation. Gern auch noch mit der Aussicht auf immer mehr davon mit immer schlechterer und schließlich kaum noch Wirkung bei himmelhohem HBA1c. - Ich finde gut, dass uns beiden bislang gelungen ist, wenigstens diese approbierten Vorhersager zu enttäuschen ;)

    Bisdann, Jürgen
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    am 17.10.2014 23:04:38







    Warum sollte ich ihn fragen, es interessiert mich nicht. Ich spreche ihm bloß die "große Erfahrung" ab.

    Man kann natürlich seinen BZ niedrig halten, wenn man wenig KH ist, das ist kein Hexenwerk. Es fragt sich aber, ob man bzw. der Magen und die gesamt Verdauung mit dieser Art der Ernährung zurechtkommen, abgesehen davon, daß man sich selbst einer besseren Lebensqualität beraubt.

    Ich hab seit ca. 40 Jahren Diabetes und ich habe sowohl KH einsparen als auch Tabletten einnehmen hinter mir und ich kann dir versicheren: So funktioniert es auf Dauer nicht. Irgendwann braucht jeder Diabetiker Insulin, warum also sich erst über Jahre hinweg kasteien?

    Aber jeder wie er mag. [/quote]

    Meine Verdauung war noch nie so gut, wie seit der Zeit der Ernährungsumstellung. Irgendwann ist mir Insulin sicher - das ist mir klar. Aber für mich persönlich, ist es ein himmelweiter Unterschied, ob ich die Spritze jetzt oder erst in 10 Jahren in Anspruch nehmen muss.

    Und für mich ist es kein Kasteien. Ganz im Gegenteil - ich weiß, dass ich mich gehen lassen würde, wenn ich die Insulin-Spritze bekäme. Frei nach dem Motto: "ach, iss ruhig 2 Stücke Torte, das kannste ja dementsprechend wegspritzen." Ich habe schon sehr oft gehört, dass das leider sehr oft das Motto von Menschen mit der Insulin-Spritze ist.

    Nein, diesen, für mich, negativen Kreislauf, möchte ich solange wie möglich von mir weisen und dafür nehme ich den Verzicht auf mich. Von Insulin wird man auch noch fetter - und das bin ich eh schon. Also, ich werde mein Gewicht auch noch sehr stark reduzieren - und das schlägt bei Diabetes, auch positiv zu Buche.

    Ich mache es mir bewusst unbequem, weil ich etwas erreichen will. Und ich habe eine verdammt, fast schon stur zu nennende Disziplin, wenn ich mir etwas vorgekommen habe.

    Für mich persönlich heißt die bessere Lebensqualität in der Gegenwart (!), dass ich meinen Diabetes in den Griff bekomme. In 10 Jahren ... ja, da sieht es wohl sowieso anders aus.
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    am 17.10.2014 23:16:54



    [/quote]Persönlich finde ich Deinen Ansatz SUPER, mit möglichst wenig bis keinen Medis den Blutzucker gesund zu halten. Dazu passend auch dieser Fred, der wohl wenig beachtet wurde.
    Mit weniger Medis bedeutet nicht zuletzt, mit weniger möglichen Nebenwirkungen. Und bedeutet im unveränderten Behandlungsrahmen, dass man das Medikament wieder hinzu nehmen kann, wenn man sich einen KH-Ausflug leistet.

    Wenn Du Medis für Blutdruck und Blutfette nimmst, kann insgesamt gesünderer BZ auch da eine Anpassung der Dosierung (meistens Verringerung) erforderlich machen. Die lässt sich allerdings nicht so einfach am eigenen Testgerät ablesen, wie beim BZ. Daazu braucht's den kompetenten Dok und auch für mehr als einmal Draufgucken ;)

    Daumendrück, Jürgen[/quote]

    Danke fürs Daumendrücken. :-)

    Ich nehme Blutdrucksenker und auch die konnte ich schon leicht reduzieren. Ich habe ein Blutdruckmessgerät zu hause und messe mindestens 3 mal täglich. Mein Arzt hat schon gesagt, dass der bessere Blutzucker, auch besser Blutwerte insgesamt, nach sich ziehen wird und das stimmt tatsächlich.


    Bearbeitet von User am 17.10.2014 23:17:54. Grund: Fehler
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    am 17.10.2014 23:25:43
    hjt_Jürgen schrieb:


    Aber damals wurde mir von allen beteiligten Medizin-Richtungen ausdrücklich beschieden, dass das ein völlig kranker Zustand war, den ich dringend mit unbedingt gesunden KHs auf-essen musste. Hab ich im wahrsten Sinne des Wortes eben auf Geheiß der kompetenten Ärzte gemacht, und ich denke, dass uns Typ2 das damals allen praktisch ähnlich vermittelt worden ist. Mit dem Insulin als unausweichlicher Endstufe der Therapie-Eskalation. Gern auch noch mit der Aussicht auf immer mehr davon mit immer schlechterer und schließlich kaum noch Wirkung bei himmelhohem HBA1c. - Ich finde gut, dass uns beiden bislang gelungen ist, wenigstens diese approbierten Vorhersager zu enttäuschen ;)

    Bisdann, Jürgen



    Genauso ist es. Auch mir wurde gesagt, dass ein Diabetiker heutzutage auch KH zu sich nehmen sollte. Ich habe mich dran gehalten und bin so in die Misere getappt. Ich habe das Steuer spät, aber nicht zu spät herum gerissen. Und heute heißt es plötzlich von vielen Ärzten, bloß kohlenhydratarm essen, damit der Insulinspiegel immer niedrig ist.
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    am 18.10.2014 10:42:19
    @Jürgen

    Eigentlich solltest du wissen, daß die Gründe für Typ 2 noch nicht bekannt sind. Die Genetik spielt eine Rolle, aber das paßt natürlich nicht zu deiner Theorie. Ich selbst hatte einen BMI von 18 als sich der Typ2 zeigte. Was hätte ich machen sollen? Verhungern? Und selbst du mußt zugeben, daß völlig Normalgewichtige ebenfalls Typ 2 bekommen können. Ebenso kann Typ 1 auch übergewichtig sein. Wer das bestreitet, betreibt Medizin aus der Mottenkiste.

    Daß du nun wieder bei der mittlerweile überholten Theorie angekommen bist, daß Typ 2 durch übermäßiges Essen "entsteht", läßt mich nur den Kopf schütteln. Es paßt natürlich ganz wunderbar in die momentan um sich greifende Tendenz, die Menschen selbst für alle Krankheiten verantwortlich zu machen. Das Ziel sind wohl amerikanische Verhältnisse und du läßt dich vor diesen Wagen spannen.

    Die Vermeidung von KH bei einem Diabetes hat genau dieselbe Funktion wie die Vermeidung von Rauchen bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Diabetiker sollte sich gesund und vernüftig ernähren. Eine einseitige Kost ist niemals vernünftig.

    Mir erklärt sich aber dadurch die Tendenz, die "angeblich" gesunden Werte immer tiefer zu setzen. Vor gar nicht so langer Zeit war ein Langzeitwert von 6 die Grenze. Mittlerweile hat man auch schon bei einem Wert von 5.4 angeblich Diabetes. Diesen sog. "Diabetes" kann man freilich mit KH freier Nahrung "behandeln", es ist nämlich keiner. Die Leute mit diesen Werten sind völlig gesund, man redet ihnen eine Krankheit ein. Wozu das gut sein soll, verstehe ich allerdings nicht. Aber momentan wird so viel Unsinn über Ernährung verbreitet, daß einem der Hut hoch gehen, bzw. der BZ vor lauter Wut über diesen Unsinn steigen kann.

    Ich habe nun meinen Standpunkt dargelegt und ich werde mich nicht mehr an solchen Diskussionen beteiligen, ich finde, daß sich in dieser Hinsicht ein regelrechter Wahn verbreitet und dem möchte ich mich nicht anschließen.

    Jedem Neuling möchte ich raten, auf seinen Körper zu hören und seinen gesunden Menschenverstand zu gebrauchen. Fanatiker sind keine guten Ratgeber.

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    am 18.10.2014 11:07:14
    Wahre und klare Worte, EH, danke.
    Leider wird dieses Verständnis aber bei den selbsternannten Forengurus nicht ankommen. Sie werden weiterhin mit missionarischem Eifer ihre Theorien verbreiten und sich in der Anerkennung suhlen, welche sie bei Unwissenden finden.
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    am 18.10.2014 11:17:23
    Diabeti schrieb:
    Wahre und klare Worte, EH, danke.
    Leider wird dieses Verständnis aber bei den selbsternannten Forengurus nicht ankommen. Sie werden weiterhin mit missionarischem Eifer ihre Theorien verbreiten und sich in der Anerkennung suhlen, welche sie bei Unwissenden finden.



    Das befürchte ich auch, aber das mußte einfach mal raus. Da dieses Forum unmoderiert ist, treibt der ganz normale Wahnsinn hier unglaubliche Blüten.

    Nachtrag: Ich versteh auch diese Insulin-Phobie nicht. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, es hat keine Nebenwirkungen und erhöht die Lebensqualität um ein Vielfaches. Das spritzen tut nicht weh.
    Aber es kostet was und das wird wohl der tiefere Grund sein,warum man den Menschen diesen Unsinn einredet, den leider zu viele auch noch glauben.
    Bearbeitet von User am 18.10.2014 11:27:23. Grund: Nachtrag