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am 18.10.2014 18:56:54
EH schrieb:
Nachtrag: Ich versteh auch diese Insulin-Phobie nicht. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, es hat keine Nebenwirkungen und erhöht die Lebensqualität um ein Vielfaches. Das spritzen tut nicht weh.
Aber es kostet was und das wird wohl der tiefere Grund sein,warum man den Menschen diesen Unsinn einredet, den leider zu viele auch noch glauben.
Einspruch! Zumindest was mein Fall angeht. Ich bin sehr übergewichtig. Bei 170cm, wiege ich 123kg! Ich habe durch verschiedene Medis so zugenommen. Die MUSS ich aber nun mal nehmen. Es ist aber möglich, auch mit dieser Medikation abzunehmen, allerdings sehr, sehr langsam - eben weil mein Stoffwechsel sehr, sehr langsam ist.
Mein Arzt hätte mir schon längst die Insulinspritze gegeben, wenn ich gewollt hätte, aber ich wollte es einfach auf meine Art versuchen und es hat ja jetzt schon gut gefruchtet.
Durch die Insulinspritze, hätte ich womöglich noch mehr zugenommen und dann wären, die so schon angeschlagenen Gelenke, noch mehr geschädigt worden - ebenso wie mein Bluthochdruck, meine Refluxkrankheit, die Schilddrüsenunterfunktion und noch eine Krankheit, die aber hier nicht relevant ist. Ich hätte mir also damit keinen Gefallen getan.
Ich habe vor, insgesamt 30kg abzunehmen. Und wenn dieses Vorhaben, 3 Jahre dauern sollte, dann tut es das eben, aber ich werde nicht aufgeben.
Dankeschön an alle, für mich ist dieses Thema nun auch erschöpft.
Liebe Grüße an euch alle
Gudrun
Bearbeitet von User am 18.10.2014 18:59:37. Grund: Fehler -
am 18.10.2014 19:01:25
Diabeti schrieb:
Wahre und klare Worte, EH, danke.
Leider wird dieses Verständnis aber bei den selbsternannten Forengurus nicht ankommen. Sie werden weiterhin mit missionarischem Eifer ihre Theorien verbreiten und sich in der Anerkennung suhlen, welche sie bei Unwissenden finden.
Super! Dann kannst Du ja meine Schreibe nicht meinen. Denn ich hab hier nicht von Theorien geschrieben, sondern nur von seit Jahren zunehmend geübter Praxis mit jederzeit nachweisbaren Be-Handlungs-Ergebnissen. - Oder solltest Du am Ende den Unterschied zwischen Theorie und Praxis nicht kennen?
Und mich kannst Du auch nicht meinen. Denn ich hab mich noch nie selbst als Guru bezeichnet ;) -
am 18.10.2014 19:39:26
Gudrun schrieb:
Ich habe mittags immer so um die 160 BZ - und gegen Abend rauscht er dann bis zu 70 runter. Das ist keine Unterzuckerung im eigentlichen Sinne, aber ich fühle mich dann einfach unwohl.
Wenn ich abends wirklich nur eine Eiweißmahlzeit zu mir nehme, passiert das eigentlich immer - und dann werde ich zittrig wach. Ist ein doofes Gefühl.
So habe ich mir angewöhnt, kurz vorm Schlafengehen, 1-2 mal in ein Stück Brot zu beißen ... was aber eigentlich absolut gegen meinen Vorsatz, abends keine Kohlenhydrate mehr zu essen, spricht. (abends nur bis zu 15g KH)
Wenn ich wirklich gar kein Glimepirid mehr bräuchte, dann müsste ich diesbezüglich keine Angst mehr haben - und das wäre einfach nur toll, toll, toll. :-)))
Hallo Gudrun,
erst mal meinen ganz herzlichen Gückwunsch, was du tolles geschafft hast. Ich habe in deinem alten Thread gesehen, dass du ja schon seit 1998 Diabetes hast. Da kriegt man auch mit Reduzierung der KH so eine Verbesserung, noch dazu mit weniger Medikamenten, nicht so leicht hin, wie bei einem neuentdeckten Diabetes.
Wenn du deinen BZ-Verlauf so beschreibst, dann wird mir auch klar, warum es bei dir trotz des für KH-Reduzierung relativ hohen HbA1c zu Niedrigzucker kommen kann. Du bist jetzt an einer Stelle angelangt, bei der du ohne leichte Veränderung an der Ernährung mit deinen Medikamenten nicht mehr weiter kommst. Entweder du wagst dich an die Änderung oder du brauchst ein anderes Medikamente als das Glimepirid.
Glimepirid senkt den BZ in jedem Fall, auch wenn er schon zu niedrig ist. Damit kann es auf deine Ernährung, die früh und mittags mehr und abends kaum KH vorsieht nicht reagieren. Wenn du das Glimepirid weglässt, dann geht der BZ früh und mittags noch ein bisschen höher und wenn nicht, dann wird er abends zu niedrig. Du bräuchtest zusätzlich zum Metformin ein intelligentes AntiDiabetikum, das den BZ nur senkt, wenn er zu hoch ist. Genau das machen dir DPP4-Hemmer bzw. Gliptine. Das Problem ist, dass die das Budget von deinem Doc ein ganzes Stück mehr belasten, als das billige Glimepirid. Versuche doch mal, ob du das bessere Medikament bekommst, vielleicht klappt es.
Die andere Möglichkeit wäre, dass du bei deiner moderaten KH-Reduktion bleibst, aber die KH gleichmäßig auf die drei Mahlzeiten verteilst. Damit müsstest du von deinem SiS-Prinzip abweichen, das für Diabetiker leider nicht so sehr geeignet ist. Wenn du das machst, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass du dem Glimepirid bald adieu sagen kannst und nur noch mit Metformin auskommst. Die Entscheidung über die kleine Veränderung bei der Ernährung liegt bei dir. Wenn du dich für die anderen Tabletten entscheidest, dann muss dein Arzt mitspielen. Ich drück dir für beide Fälle die Daumen.
LG Rainer
Bearbeitet von User am 18.10.2014 19:40:01. Grund: . -
am 18.10.2014 20:06:43
Eindrücklich, wie Jürgen und Rainer ihrer Welt treu bleiben und ie an sie gerochtenen Kritiken deutlich bestätigen:
Jürgen rechtfertigt sich einmal mehr in beinahe lächerlicher Form und Rainer bleibt in seiner (sich angemassten) Medizinerrolle:
"Glimepirid senkt den BZ in jedem Fall, auch wenn er schon zu niedrig ist. Damit kann es auf deine Ernährung, die früh und mittags mehr und abends kaum KH vorsieht nicht reagieren. Wenn du das Glimepirid weglässt, dann geht der BZ früh und mittags noch ein bisschen höher und wenn nicht, dann wird er abends zu niedrig. Du bräuchtest zusätzlich zum Metformin ein intelligentes AntiDiabetikum, das den BZ nur senkt, wenn er zu hoch ist. Genau das machen dir DPP4-Hemmer bzw. Gliptine. Das Problem ist, dass die das Budget von deinem Doc ein ganzes Stück mehr belasten, als das billige Glimepirid. Versuche doch mal, ob du das bessere Medikament bekommst, vielleicht klappt es."
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am 18.10.2014 20:42:29
EH schrieb:
@Jürgen
Eigentlich solltest du wissen, daß die Gründe für Typ 2 noch nicht bekannt sind. Die Genetik spielt eine Rolle, aber das paßt natürlich nicht zu deiner Theorie.
Und Du weißt, dass es hier doch gar nicht um ne Theorie zur Erklärung der Entstehung von Typ2 geht, sondern lediglich um erwiesen funktionierende Möglichkeiten, wie sich eine Typ2-defekte BZ-Automatik mit gezieltem eigenem Handeln so unterstützen lässt, dass für den gesunden BZ meistens weniger und häufig keine Medis erforderlich sind.
Ich habe Verständnis dafür, wenn Du solche Möglichkeiten nicht magst. Ich habe kein Verständnis dafür, wenn Du sie notorisch schlecht schreibst und anderen von vornherein madig machst. -
am 19.10.2014 11:11:42
Diabeti schrieb:
Eine Diskussion mit Jürgen ist absolut sinnlos und überflüssig, da seine Rechthaberei nicht nur in diesem Forum bekannt ist.
Meine Feststellung scheint sich einmal mehr zu bestätigen........3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.10.2014 14:20:08
EH schrieb:
Nachtrag: Ich versteh auch diese Insulin-Phobie nicht. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, es hat keine Nebenwirkungen und erhöht die Lebensqualität um ein Vielfaches. Das spritzen tut nicht weh.
Aber es kostet was und das wird wohl der tiefere Grund sein,warum man den Menschen diesen Unsinn einredet, den leider zu viele auch noch glauben.
Das körpereigen kannst Du nicht wirklich als Beweis für die Unbedenklichkeit meinen. Wenn doch, dann googlest Du vielleicht mal nach Cortisol/Cortison?
Über den doch schon langen Zeitraum des weit verbreiteten Gebrauchs hat sich bislang aber noch kein vom Insulin ausgehendes Übel in statistisch relevanter Menge eingestellt.
Die größte allgemein bekannte Herausforderung ist wohl die passende Dosierung vor allem dann, wenn der Alltag ein bisschen bewegter und unregelmäßiger verläuft.
Da kann schon mal sehr viel einfacher sein, auf KHs zu verzichten, wenn das allein dafür ausreicht, dass der BZ im gesunden Rahmen bleibt und dabei immer noch zuverlässig ausreichend hoch über ner Hypo.
Und manche nichtinsulinische Typ2 Medi ist längst so teuer wie Insulin.
….....................................................................................................................
Dank an die Medizin, die ihr Wissen längst demokratisch mit uns allen teilt ;)
Bearbeitet von User am 19.10.2014 18:26:39. Grund: Ergänzung -
am 19.10.2014 19:53:36
hjt_Jürgen schrieb:
EH schrieb:
Nachtrag: Ich versteh auch diese Insulin-Phobie nicht. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, es hat keine Nebenwirkungen und erhöht die Lebensqualität um ein Vielfaches. Das spritzen tut nicht weh.
Aber es kostet was und das wird wohl der tiefere Grund sein,warum man den Menschen diesen Unsinn einredet, den leider zu viele auch noch glauben.
Das körpereigen kannst Du nicht wirklich als Beweis für die Unbedenklichkeit meinen. Wenn doch, dann googlest Du vielleicht mal nach Cortisol/Cortison?
Über den doch schon langen Zeitraum des weit verbreiteten Gebrauchs hat sich bislang aber noch kein vom Insulin ausgehendes Übel in statistisch relevanter Menge eingestellt.
Die größte allgemein bekannte Herausforderung ist wohl die passende Dosierung vor allem dann, wenn der Alltag ein bisschen bewegter und unregelmäßiger verläuft.
Da kann schon mal sehr viel einfacher sein, auf KHs zu verzichten, wenn das allein dafür ausreicht, dass der BZ im gesunden Rahmen bleibt und dabei immer noch zuverlässig ausreichend hoch über ner Hypo.
Und manche nichtinsulinische Typ2 Medi ist längst so teuer wie Insulin.
Dank an die Medizin, die ihr Wissen längst demokratisch mit uns allen teilt ;)
Insulin ist also kein körpereigenes Hormon? Was ist es denn dann?
Das mit der Dosierung kann man sehr gut lernen, gerade wenn der Alltag bewegter ist, ist eine intensivierte Insulintherapie ein Segen. Leider reicht es nicht aus, auf KH zu verzichten um den BZ im gesunden Rahmen zu halten, jedenfalls nicht bei einer normalen Ernährung, die ein Mensch braucht um arbeiten zu können. Und leider müssen das die meisten Diabetiker, denn auch Ernährung ohne KH kostet Geld und zwar nicht wenig.
Ich versichere dir, ich wäre sehr glücklich, wenn mir vergönnt gewesen wäre, rechtzeitig Insulin zu spritzen, aber damals kriegten Typ2-er kein Insulin. Dann hätte ich es jetzt wesentlich leichter, denn dann hätte ich keine ausgepowerte und atrophierte BSD und könnte mit kleinen unterstützenden Einheiten von Insulin arbeiten,
Offenbar ist es dein Ziel allen Diabetikern zu diesem zweifelhaften "Glück" zu verhelfen oder warum sonst verkündest du lautstark den KH-losen Unfug.
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am 19.10.2014 21:14:43
EH schrieb:
Insulin ist also kein körpereigenes Hormon? Was ist es denn dann?
natürlich körpereigen, aber nicht deswegen unbedenklich
EH schrieb:
Das mit der Dosierung kann man sehr gut lernen
Du hast mir häufig genug geschrieben, dass stoffwechselgesunder BZ mit Insulin im bewegten Arbeitsleben nicht nachzubauen gehe.
EH schrieb:
Leider reicht es nicht aus, auf KH zu verzichten um den BZ im gesunden Rahmen zu halten...
Hab ich so auch nirgendwo geschrieben. Ich schreibe immer, dass weniger KHs bei allen Diabetikern weniger Medi-Bedarf machen und in manchen frühen Typ2-Fällen dafür ausreichen, den BZ völlig ohne Medis im gesunden Rahmen zu halten.
EH schrieb:
..., jedenfalls nicht bei einer normalen Ernährung, die ein Mensch braucht um arbeiten zu können. Und leider müssen das die meisten Diabetiker, denn auch Ernährung ohne KH kostet Geld und zwar nicht wenig.
Ich weiß von einigen Diabetikern, die jeden Tag voll leistungsfähig kräftig körperlich arbeiten und sich LC/LOGI oder sogar LCHF ernähren, eher zum selben wie dem DGE-Normaltarif.
Aber wer damit aus welchen Gründen auch immer nicht zurecht kommt, soll's doch lassen und nur bitte drauf verzichten, die Möglichkeit anderen, die sie nutzen oder ausprobieren wollen, voll madig zu machen.
EH schrieb:
Ich versichere dir, ich wäre sehr glücklich, wenn mir vergönnt gewesen wäre, rechtzeitig Insulin zu spritzen, aber damals kriegten Typ2-er kein Insulin. Dann hätte ich es jetzt wesentlich leichter, denn dann hätte ich keine ausgepowerte und atrophierte BSD und könnte mit kleinen unterstützenden Einheiten von Insulin arbeiten,
Damals im diabetologischen Mittelalter hattest Du ja schon ein Wahnsinnsglück, überhaupt ne Diagnose und Behandlung nicht erst 10 Jahre oder noch später zu bekommen. Und Euglukon waren bis zum Insulin in der 2. 90ger Hälfte auch meine Pillen.
EH schrieb:
Offenbar ist es dein Ziel allen Diabetikern zu diesem zweifelhaften "Glück" zu verhelfen oder warum sonst verkündest du lautstark den KH-losen Unfug.
Da muss ich mich missverständlich ausgedrückt haben. Ich schreibe ausschließlich für den stoffwechselgesunden Blutzucker mit so wenig wie möglich an Medis und auch mit keinen, wenn keine für den gesunden BZ gebraucht werden. Und bei stoffwechselgesundem BZ nibbeln garantiert weniger Betas ab, als bei HBA1c 6-7 mit Insulin :)
Bisdann, Jürgen
….....................................................................................................................
Dank an die Medizin, die ihr Wissen längst demokratisch mit uns allen teilt ;) -
am 19.10.2014 23:25:03
Diabeti schrieb:
Diabeti schrieb:
Eine Diskussion mit Jürgen ist absolut sinnlos und überflüssig, da seine Rechthaberei nicht nur in diesem Forum bekannt ist..
... Und wieder bestätigt Jürgen diese Aussage...