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  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 03.12.2014 14:24:30
    Also EH, nur weil du deinen Diabetes vererbt bekommen hast muss das nicht jedem passieren, das Risiko liegt bei 50 % und obwohl ich weiss dass du da eine andere Ansicht hast, kann man im Vorfeld mit gesunder Ernährung und ausgewogenen Sport das Risiko senken. Bevor du jetzt anfängst dass man sich keinen Diabetes anfuttern kann, liess mal die Stellungsnahme der ddg zu Übergewicht und Diabetes.
    Gruß Michael
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    am 03.12.2014 15:22:53
    Michaelheuer schrieb:
    Also EH, nur weil du deinen Diabetes vererbt bekommen hast muss das nicht jedem passieren, das Risiko liegt bei 50 % und obwohl ich weiss dass du da eine andere Ansicht hast, kann man im Vorfeld mit gesunder Ernährung und ausgewogenen Sport das Risiko senken. Bevor du jetzt anfängst dass man sich keinen Diabetes anfuttern kann, liess mal die Stellungsnahme der ddg zu Übergewicht und Diabetes.
    Gruß Michael



    Ich habe nicht im mindesten die Absicht, mit dir über die Ursachen des Diabetes zu streiten. Die sind nämlich noch nicht erforscht. Mit "gesunder Ernährung und Sport" wirst du keinen Diabetes verhindern können. Aber das muß jeder wohl am eigenen Leib erfahren, bevor er es glaubt.
    Auch wenn du es nicht glaubst, man kann sich keinen Diabetes anfressen, das wird zwar immer noch behauptet, denn es ist doch gar zu schön, wenn der Patient selbst an seiner Krankheit schuld ist.

    Ich brauch keine Stellungnahme der ddg, ich denke lieber selbst.

    Dieser sog. Test allerdings ist Unsinn und völlig wertlos.
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    am 03.12.2014 16:40:30
    Moin Michael,

    bitte sauber unterscheiden zwischen Risiko und Ursache. Wenn dick Ursache, dann ist zumindest statistisch abzählbar jeder zweite oder dritte dicke Mensch betroffen.

    Wenn dick Risiko, dann sind auffällig mehr aus der dicken Gruppe betroffen als aus der schlanken, also z.B. aus der schlanken 2 von 100 und aus der dicken 10 von 100.
    Trifft aber z.B. auch dann zu, wenn die diabetische Störung zuerst da war und zu vermehrten Fettanlagerungen geführt hat.

    UND so etwa 20% der Typ2 Neudiagnosen sind schlank.

    Bisdann, Jürgen
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 03.12.2014 18:55:36
    EH schrieb:
    Michaelheuer schrieb:
    Also EH, nur weil du deinen Diabetes vererbt bekommen hast muss das nicht jedem passieren, das Risiko liegt bei 50 % und obwohl ich weiss dass du da eine andere Ansicht hast, kann man im Vorfeld mit gesunder Ernährung und ausgewogenen Sport das Risiko senken. Bevor du jetzt anfängst dass man sich keinen Diabetes anfuttern kann, liess mal die Stellungsnahme der ddg zu Übergewicht und Diabetes.
    Gruß Michael



    Ich habe nicht im mindesten die Absicht, mit dir über die Ursachen des Diabetes zu streiten. Die sind nämlich noch nicht erforscht. Mit "gesunder Ernährung und Sport" wirst du keinen Diabetes verhindern können. Aber das muß jeder wohl am eigenen Leib erfahren, bevor er es glaubt.
    Auch wenn du es nicht glaubst, man kann sich keinen Diabetes anfressen, das wird zwar immer noch behauptet, denn es ist doch gar zu schön, wenn der Patient selbst an seiner Krankheit schuld ist.

    Ich brauch keine Stellungnahme der ddg, ich denke lieber selbst.

    Dieser sog. Test allerdings ist Unsinn und völlig wertlos.



    Nicht schlecht, das nenne ich mal ´wahre Arroganz´ :).............dieser Test ist von allen europäischen Diabetesgesellschaften anerkannt und empfohlen, aber ich sehe es immer wieder als dankbar an wenn man hier dazu lernen kann..............aber nur ein Tipp, dann dürftest du auch nicht so über purea lästern dass sie sich über die experten stellt, sehe da ehrlich gesagt zu dir auch keinen Unterschied, ebenso wie bei der Bewertung das schlechte Ernährung zu Diabetes führt, komisch das in Hungerzeiten nach dem 2 Weltkrieg nicht mehr als 1 Prozent Diabetes hatten, natürlich ist Diabetes nicht nur, aber auch ein Krankheit der Konsumgesellschaft, aber stimmt es ist schon einfach zu sagen das man selbst nie die Schuld hat.
    Gruß von einem kopfschüttelnden Michael
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    am 03.12.2014 19:06:41
    Michaelheuer schrieb:
    ... komisch das in Hungerzeiten nach dem 2 Weltkrieg nicht mehr als 1 Prozent Diabetes hatten...


    schon mal geschaut, ab wann Typ2 Diabetes einigermaßen zuverlässig diagnostiziert wurde?
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 03.12.2014 21:22:42
    dann wuerde ich jetzt den vorschlag machen, dass sich lebewesen die familiär vorbelastet mit diabetes sind nicht weiter vermehren und dann müsste ja in spätestens 100 jahren diabetes ausgestorben sein, weil es ja nur nach EH´s thesen durch vererbung weitergegeben wird
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 03.12.2014 21:29:53
    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/article/661373/diabetes-vererbt-familien.html

    nenene, was schreibt der hier doch für einen quatsch, gut dass es hier fachleute gibt die prävention durch sport und gesunde ernährung trotz familiärer dsposition für blödsinnig halten, vielleicht sollt der sich hier auch mal informieren.
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    am 03.12.2014 21:31:04
    Michaelheuer schrieb:
    dann wuerde ich jetzt den vorschlag machen, dass sich lebewesen die familiär vorbelastet mit diabetes sind nicht weiter vermehren und dann müsste ja in spätestens 100 jahren diabetes ausgestorben sein, weil es ja nur nach EH´s thesen durch vererbung weitergegeben wird



    So einfach ist das nicht. Als ich Diabetes bekam, war ich schon im Oma-Alter...

    Hätte ich 30 Jahre früher davon gewusst, hätte ich möglicherweise tatsächlich kein Kind bekommen...
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    am 03.12.2014 22:17:17
    Moin Michael,

    in den 40ger und 50ger Jahren des vorigen Jahrhunderts diagnostizierte Diabetiker waren weit überwiegend Typ1. Ganz einfach, weil der sich durch die Ketoazidose kurzfristig selbst diagnostiziert.

    Typ2 konnten nur dann diagnostiziert werden, wenn sie wegen einer anderen Krankheit im kranken Haus waren UND WENN dem Labor extra aufgetragen worden war, den Blutzucker zu bestimmen. Den gab es praktisch ausschließlich mit offensichtlichen diabetischen Folgekrankheiten, die keiner anderen Ursache zugeordnet werden konnten.
    Die automatische BZ-Bestimmung bei Blutuntersuchungen gibt es bei uns erst seit Anfang der 90ger Jahre.

    Erste bundesrepublikanische Richtlinien zu Diagnose-Grenzwerten gab es Mitte der 50ger Jahre und allgemeine internationale Vereinbarungen, wie wir sie heute kennen, gab es erst ab dem Ende der 70ger Jahre.

    Und ab 1995 hatten wir noch mal sehr viel mehr herzkranke Typ2 - ganz einfach deswegen, weil ab da bei Todesfällen mit Herzinfarkt und Schlaganfall meistens auch ein BZ-Test erfolgte. Nein, die GesaMTSterberate blieb von dieser diabetischen Entwicklung völlig unbeeinflusst.

    Du kannst an diesen Beispielen super sehen, wie eifrige Milchmädchen auch an Fachveröffentlichungen mitschreiben. Da macht Sinn, die schon mal auf ihre ganz einfache praktische Plausibilität hin zu überdenken.

    Bisdann, Opa Jürgen
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    am 04.12.2014 00:01:01
    Zuckerle schrieb:
    So einfach ist das nicht. Als ich Diabetes bekam, war ich schon im Oma-Alter...
    Hätte ich 30 Jahre früher davon gewusst, hätte ich möglicherweise tatsächlich kein Kind bekommen...

    Das ist allerdings eine äußerst pessimistische Einstellung. Wer so denkt, muss schon sehr große Probleme haben und keine Chance sehen, seinen Diabetes irgendwie in den Griff zu bekommen.