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  • Michaelheuer

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    am 04.12.2014 06:14:50
    Zuckerle schrieb:
    Michaelheuer schrieb:
    dann wuerde ich jetzt den vorschlag machen, dass sich lebewesen die familiär vorbelastet mit diabetes sind nicht weiter vermehren und dann müsste ja in spätestens 100 jahren diabetes ausgestorben sein, weil es ja nur nach EH´s thesen durch vererbung weitergegeben wird



    So einfach ist das nicht. Als ich Diabetes bekam, war ich schon im Oma-Alter...

    Hätte ich 30 Jahre früher davon gewusst, hätte ich möglicherweise tatsächlich kein Kind bekommen...



    hi zuckerle, dass ist ja eine schlimme nachricht, tut mir leid dass du deinen diabetes als so schlimm empfindest dass du auf dein kind verzichtet hättest; das ist wirklich sehe sehr traurig, dir alles gute
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    am 04.12.2014 07:07:49
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn der erste Test beim Dok einen völlig gesunden Wert ergibt, ist die Auskunft "gesund" bis zum nächten Test 1 Jahr weiter völlig in Ordnung.

    Woraus liest Du hier was anderes?



    Also interpretier ich mal bei 5,2 sind alle anderen blutwerte wohl im normbereich (sprich nbz und ogtt?) und ein jährlicher hba1c check ist die richtige sache?
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    am 04.12.2014 09:21:02
    @Michael & Rainer:

    Bis in die 80ger Jahre des vorigen Jahrhunderts rein wurde die Diagnose Diabetes als Todesurteil mit qualvoller Verzögerung kommuniziert. Perspektive eher 10 als 20 Jahre.
    Das änderte sich erst langsam mit der immer besseren Behandlung der Folgekrankheiten im Verlaufe der 80ger. Und auch ich hab bei meiner Diagnose Anfang 90 noch so um die 20 Jahre als beste Möglichkeit vorgestellt bekommen.

    Die gesünderen Behandlungsmöglichkeiten haben allgemein erst mit der Auswertung der UKPDS (United Kingdom Prospective Diabetes Study) von 1993 bis 98 Raum zu greifen begonnen und werden erst seit so um 10 Jahren hier in D flächendeckend umgesetzt.

    Es ist also gar noch nicht so lange her, seit fortschrittliche Ärzte ihren neuen 2ern mit einer guten Einstellung ein weitgehend gesundes normales Leben in Aussicht stellen können.
    Einzelne Betroffene, die wie EH schon viele Jahre früher für ihre zielführendere Behandlung gesorgt haben, haben dafür viel Glück gebraucht und sich gegen viele Widerstände durchsetzen müssen.
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    am 04.12.2014 10:39:12
    Huch...was ihr da alles reininterpretiert...

    Also, ich empfinde meinen Diabetes nicht als schlimm und ich habe ihn auch gut im Griff.

    Hätte ich ihn aber schon in jungen Jahren gehabt, hätte ich vermutlich auf ein Kind verzichtet. Zum einen wollte ich für mein zukünftiges Kind ja nur das Beste, zum anderen war vor 35 oder 40 Jahren keine vernünftige Diabetes-Behandlung während der Schwangerschaft möglich. Auch wusste man nicht, wie alt man damit werden kann.

    Also wäre die logische Konsequenz gewesen, besser kein Kind zu haben.
  • Michaelheuer

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    am 04.12.2014 16:49:54
    Das finde ich schon traurig wenn jemand so was schreibt und so leid es mir tut aber dann musst du gewaltige probleme mit deinem diabetes haben........für mich ist das leben auch mit diabetes wunderbar und für nichts auf der welt würde ich auf meine kinder vezichten wollen, was soll denn bitte jemand machen der krebs in der familie hat, sollte der dann auch auf kinder vezichten da es nachweißbar auch vererbbar ist, die Change dass die Kinder keinen diabetes bekommen liegt bei 60 % und selbst wenn sie Diabetes bekommen sollten, was ist jetzt daran so schlimm , dass es sich nicht lohnt zu leben...also ich finde dies eine traurige Ansicht und hoffe dass dein Kind diesen Q"uatsch nicht mitbekommen hat, echt traurig, sorry.......un d das du in deinem ersten satz schreibstr dass du deinen diabtes nicht für schlimm erachtest ist komplett gelogen , wenn man dann den letzten satz liest
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    am 04.12.2014 17:18:59
    Du liest nicht, was wir Dir schreiben! Vor 30-40 Jahren war die Diagnose Diabetes ein direktes Todesurteil. Dass man mit dem Diabetes gut leben kann, war damals unbekannt. Dass man damit umso besser leben kann, je früher man mit der Be-Handlung anfängt, musste erst noch entdeckt werden!

    Natürlich wär aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbar, wenn jemand wg Diabetes auf Kinder verzichten wollte. Aber noch 91 hab ich nicht davon zu träumen gewagt, heute hier so gesund & munter sitzen und schreiben zu können. Und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie Du völlig ohne Rücksicht auf die damalige Situation hier ein so verletzendes persönliches Urteil fällst.
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    am 04.12.2014 17:52:59
    hjt_Jürgen schrieb:
    Du liest nicht, was wir Dir schreiben! Vor 30-40 Jahren war die Diagnose Diabetes ein direktes Todesurteil. Dass man mit dem Diabetes gut leben kann, war damals unbekannt. Dass man damit umso besser leben kann, je früher man mit der Be-Handlung anfängt, musste erst noch entdeckt werden!

    Natürlich wär aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbar, wenn jemand wg Diabetes auf Kinder verzichten wollte. Aber noch 91 hab ich nicht davon zu träumen gewagt, heute hier so gesund & munter sitzen und schreiben zu können. Und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie Du völlig ohne Rücksicht auf die damalige Situation hier ein so verletzendes persönliches Urteil fällst.



    Also das mit dem Todesurteil möchte ich nicht unterschreiben. Es gab allerdings noch wenig Alternativen in der Behandlung des Typ2. Insulin war den Einsern vorbehalten. Allerdings hat meine Mutter Anfang der 80er bereits Insulin gespritzt, natürlich nicht mit einem Pen. Auch BZ messen war da schon möglich, wenn auch sehr umstandlich. Es gab zwar kein Internet aber durchaus schon Literatur über Ernährung bei Diabetes.
    Ich selbst habe bei Mutter und älterer Schwester gesehen, daß man mit Diabetes leben kann, auch wenn die beiden nicht gerade das waren, was man Vorbilder nennt. Aber ich habe daraus gelernt.

    Daß Diabetes bei der Schwangerschaft nicht zur Kenntnis genommen wurde, stimmt allerdings. Demzufolge war mein Sohn ein sehr großes Kind mit fast 5 kg. Der Frauenarzt hat mir dann noch großartig erklärt, das käme von den BZ-Spitzen, die das Kind sozusagen aufgenommen hätte. Ich habe damals auf einem Kaiserschnitt bestanden (der Arzt hat keine Probleme gemacht) und so kam unser Sohn gesund zur Welt. Er hat dann auch sehr schnell abgenommen. Er war ein gesundes Kleinkind, hat fast nie in der Schule gefehlt und ist bis heute jemand, der kaum krank ist. Ob er mal Diabetes kriegt, weiß man nicht. Die magische 30, bei der bei meiner Schwester und mir Diabetes auftrat, hat er bereits hinter sich.

    Manchmal ist mir die Spritzerei lästig, aber dann bin ich auch wieder froh, nicht eine schlimmere chronische Krankheit erwischt zu haben.
  • Michaelheuer

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    am 04.12.2014 18:20:43
    hjt_Jürgen schrieb:
    Du liest nicht, was wir Dir schreiben! Vor 30-40 Jahren war die Diagnose Diabetes ein direktes Todesurteil. Dass man mit dem Diabetes gut leben kann, war damals unbekannt. Dass man damit umso besser leben kann, je früher man mit der Be-Handlung anfängt, musste erst noch entdeckt werden!

    Natürlich wär aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbar, wenn jemand wg Diabetes auf Kinder verzichten wollte. Aber noch 91 hab ich nicht davon zu träumen gewagt, heute hier so gesund & munter sitzen und schreiben zu können. Und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie Du völlig ohne Rücksicht auf die damalige Situation hier ein so verletzendes persönliches Urteil fällst.



    Hallo Jürgen
    Was ´wir´ Dir schreiben ist wohl der falsche Ansatz............Du schreibst und bezeichnest dass als ´Wir´....mittlerweile verstehe ich schon warum hier jeder gegen Dich schiesst......und wer nicht richtig liest bist vielleicht ja Du denn dann würdest du lesen dass zuckerle sich auf den Ist Zustand bezogen hat........und wenn Diabetes vor 30 bis 40 Jahren ein Todesurteil war dann spreche ich mit meinem Vater der die Diagnose vor über 40 Jahren erhalten habe als Geist, und sorry er hat keinerlei Folgeschäden, schon komisch bei so einem Todesurteil. Du solltest wirklich nicht immer im Bild Zeitungs Niveau schreiben, dies würde Dir ganz gut tun und dieses andere bewerten zu wollen stinkt wirklich zum Himmel. Wie gesagt mittlerweile verstehe ich die anderen die ständig über Dich herziehen.
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    am 04.12.2014 18:21:13
    Skizze zur Entwicklung der Blutzucker-Messung
    Bearbeitet von User am 04.12.2014 18:22:19. Grund: Ergänzung
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    am 04.12.2014 18:55:36
    im entefekt haben doch alle die hier schreiben probleme mit ihrem diabetes sonst würden sie hier nicht ständig schreiben, leute die damit zurecht kommen würden und ein stink normales leben führen würden würden nicht ständig in foren unterwegs sein, da muss man wirklich schon ein problem mit seiner krankheit haben