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Umrechnung der HBA1c Werte
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Michaelheuer
Rang: Gastam 18.12.2014 08:05:56
Bei einem hba1c um 5 und ohne Medikamente wirst du kaum Werte unter 50 oder über 180 haben, sondern dies stellt den normalen Blutzuckerverlauf da, daher ist der hba1c wert dazu genommen worden einen Diabetes nachzuweisen oder eben auszuschliessen und was hier darüber alles geschrieben wird dass er nichts taugt kann in ausnahmefällen passieren, ansonsten ist der hba1c wie du überall lesen kannst ein verlässliches werkzeug in der diagnose -
am 18.12.2014 10:22:56
TypEinser schrieb:
Der ganze Hype um den HbA1c hier im Forum ist wirklich schon pathologisch.
Wer familiär ein Diabetes-Risiko hat und sich jährlich beim Doc checken lässt ist besser beraten als sich hier im Forum mit Diskussionen über Diagnoseverfahren (am Besten noch aufgrund "persönlicher Selbst-Studien") verrückt zu machen.
So ist es. Als mein Diabetes diagnostiziert wurde, gab es noch keinen HbA1c, die Diagnose wurde mit OGTT gestellt. Natürlich geht das auch genauer, aber damals wurde Typ2 ja nicht wirklich behandelt.
Ich habe sehr stark von einander abweichende Werte, deshalb ist der HbA1c für mich interessant, weil er mir Aufschluß über die "Verzuckerung" gibt. Aber ich sehe nicht, warum man nicht sowohl HbA1c und OGTT zur Diagnose heranziehen sollte. -
am 18.12.2014 10:46:47
EH schrieb:
Aber ich sehe nicht, warum man nicht sowohl HbA1c und OGTT zur Diagnose heranziehen sollte.
Das wird doch auch so gemacht... -
Michaelheuer
Rang: Gastam 18.12.2014 11:15:57
also tut mir leid aber ich wuerde niemanden mit nem hba1c von um die 5 dazu raten nen ogtt zu machen undd ich glaube auch nicht das die ddg dazu raet das flussdiagramm sagt wohl alles -
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Michaelheuer
Rang: Gastam 18.12.2014 11:25:26
das sehe ich dann ein wenig als verrueckt machen an und ich glaube bei einem hbc wert bis5, 6 wuerde das kein arzt machen und warum auchī -
am 18.12.2014 16:47:41
Peach schrieb:
Ein Durchschnittswert sagt mir jedenfalls rein gar nichts. Wenn ich z. B. also einen Wert von 80 hätte, heißt das doch auf keinen Fall, dass ich nie Werte von über 180 oder unter 60 hatte!
Damit habe ich also Zuckerspitzen, diese gilt es zu vermeiden. Also ist ein Messen, auch als OGTT, aussagekräftig. Der Rest nicht.
Somit hat dieser Durchschnittswert und ein "Hey, du hast ja im Durchschnitt einen Wert mit 80 und bist gesund" keinerlei seriöse Aussagekraft.
der durchschnittswert hat den vorteil, dass zb. momentaufnahmen weniger ins gewichtfallen. wenn du also wegen stress mal erhöhte werte hast, dann werden diese glattgebügelt und fallen richtigerweise weniger ins gewicht. beim BZ (t2) ist es so, dass sich allmählich alle werte langsam nach oben verlagern. deshalb kann ein deutlich erhöhter durchschnittswert zur sicheren diagnose herangezogen werden.
du erkennst aber vollkommen richtig, dass es einen schwachpunkt an der ganzen sache gibt. gerade am anfang des t2 diabetes' gibt es diese schnellen bz-sprünge, die den hba1c dann "fälschlicherweise" glattbügeln. man erkennt dann die spitzen nicht, die es zu vermeiden gilt. bei niedrigem hba1c ist deshalb die bz-messung aussagekräftiger. die dgg gibt hier ab 5,7 an. das halte ich aus eigener erfahrung für deutlich zu hoch. mein hba1c liegt bei 5,3 und ich habe die besagten spitzen (jenseits 200) mit schnellem abfallen, die zu diesem ("falsch")gesunden durchschnittswert führen. deine gesunde skepsis ist also durchaus angebracht. -
am 18.12.2014 17:16:00
Bleibt die Frage, was man draus macht, wenn man die großen Schwankungen früher und womöglich noch länger vor der Diagnosereife erkennt?
Denn in der guten ärztlichen Einstellung eines Diabetes sind so große Schwankungen völlig normal. Und deswegen wäre auch die Frage des Arztes völlig normal, was er denn daran ändern sollte, wenn sie halt normal ohne Medis so und nicht sehr viel höher auftreten?
Anders selbstverständlich, wer sich pro-aktiv verhalten und seinen BZ von sich auch eben mit seinem Verhalten im gesunden Schwankungs-Rahmen halten will. Also mit den 50-60mg/dl Breite zwischen vor dem Essen 60-70 und für ein paar Minuten in der Spitze so etwa 1 Stunde nach dem Essen 120-140mg/dl. -
am 18.12.2014 17:39:11
hjt_Jürgen schrieb:
Bleibt die Frage, was man draus macht, wenn man die großen Schwankungen früher und womöglich noch länger vor der Diagnosereife erkennt?
ja, das ist die entscheidende frage, die jeder selbst beantwortet; aber auch nur beantworten kann, wenn vollständige informationen vorliegen. also kenntnis darüber, dass bz-spitzen über normal vorliegen.
als bekennender pro-aktivist kannst du dir ja vorstellen, welche richtung ich für sinnvoll halte bei t2: nach kenntnis der bz-spitzen sofort aktiv werden und den raum nutzen, der in der frühphase noch vorhanden ist.