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Umrechnung der HBA1c Werte
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am 18.12.2014 23:23:17
Aber ich halte für vollkommen sinnbefreit, die gesamte Diagnostik dafür mit aller Gewalt auf den Kopf stellen zu wollen.
Wer nach der Diagnose mit ner guten Einstellung im Bereich um HBA1c 7 und postprandialen Spitzen in der Größenordnung von 300 voll zufrieden ist, hat doch überhaupt keine Veranlassung, sich um postprandial 162mg/dl nen Kopf zu machen.
Wer sich pro-aktiv mit postprandial maximal bis 140mg/dl verhalten will, macht sich eh schlau und weiß, dass die stichprobenartige Überprüfung/Beobachtung am einfachsten mit der eigenen BZ-Messung etwa ne Stunde nach dem Einfüllen von KHs geht. Genauso wie anschließend das steuernde Verhalten, wenn der BZ tatsächlich ohne steuerndes Verhalten über die gesunden Grenzen hinaus ansteigen will :) -
am 19.12.2014 03:08:50
hjt_Jürgen schrieb:
[1.] Aber ich halte für vollkommen sinnbefreit, die gesamte Diagnostik dafür mit aller Gewalt auf den Kopf stellen zu wollen.
[2.] Wer nach der Diagnose mit ner guten Einstellung im Bereich um HBA1c 7 und postprandialen Spitzen in der Größenordnung von 300 voll zufrieden ist, hat doch überhaupt keine Veranlassung, sich um postprandial 162mg/dl nen Kopf zu machen.
[3.] Wer sich pro-aktiv mit postprandial maximal bis 140mg/dl verhalten will, macht sich eh schlau und weiß, dass die stichprobenartige Überprüfung/Beobachtung am einfachsten mit der eigenen BZ-Messung etwa ne Stunde nach dem Einfüllen von KHs geht. Genauso wie anschließend das steuernde Verhalten, wenn der BZ tatsächlich ohne steuerndes Verhalten über die gesunden Grenzen hinaus ansteigen will :)
zu 1: hier wird nix auf den kopf gestellt, sondern die füße etwas verlängert ;-).
wenn der hba1c nicht hoch genug ausfällt, zb. 5.5, dann sollte mit einem ogtt flankiert werden. dann könnte man zuverlässig auch spitzen, nennen wir es mal prä-prä-diabetes, abdecken. bei geeignet hohem hba1c erübrigt sich das natürlich.
zu 2: ja, da kommen wir eben wieder zu dem punkt, dass es jedem am ende natürlich selbst überlassen ist, wie er informationen einerseits verarbeitet, also nach eigener einstellung, und andererseits natürlich nach physischer möglichkeit.
zu 3: ab wann wird man denn pro-aktiv? dazu benötigt es einen exogenen reiz. genau genommen bin ich zb. ja gar nicht pro-aktiv, sondern post-aktiv. erst durch den exogenen schock der diagnose wurde ich aktiv. in hinsicht auf den manifesten diabetes dann doch wieder pro-aktiv. die meisten, wie ich auch, machen sich eben erst schlau, wenn etwas passiert.
ja, den ogtt-light (sporadisches messen nach dem essen) habe ich hier immer propagiert, jürgen, und dafür viel schelte kassiert ;-). auch weiterhin unterstütze ich die idee, den ogtt einfach selbst zu hause durchzuführen. zeigen sich dann auffällige werte, so bietet das einen sehr guten anhaltspunkt. ganz gleich, ob die geräte mal 10% schwanken können. allerdings muss man hier für einige personen einschränken. für viele wäre das eine unüberwindbare hürde, gepaart aus trägheit und verschont-bleiben-optimismus. und ich muss zugeben, dass ich nie auf die idee gekommen wäre, mir ein bz-gerät zu kaufen. das wäre für mich schon aus angst vor dem stechen vollkommen inakzeptabel gewesen. insofern war der professionelle ogtt für mich tatsächlich notwendig, um steuerndes verhalten zu generieren.
Bearbeitet von User am 19.12.2014 03:19:09. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 19.12.2014 07:17:20
Liebe Purea
Kann man nicht einfach mal die einhellige Meinung von Experten, denm Großteil der Ärzte, der DDG den weltweiten Fachverbänden akzeptieren dass ein hba1c bis 5,7 nicht von Glukose flankiert werden muss.........wenn Du da so einen Film fährst dann diskutier dies doch bitte mit den Dachverbänden aus, aber mach doch hier nicht die Fragesteller auf Grund Deiner Ausnahme verrückt. Bitte schreib der DDG Deine Thesen und wenn Du durch bist machst Du es bei den anderen Fachverbänden on der Welt auch noch. (es gibt Ausnahmen wie Dich und mich). Das sind nicht alles Idioten die dort sitzen -
am 19.12.2014 12:26:23
hjt_Jürgen schrieb:
Aber ich halte für vollkommen sinnbefreit, die gesamte Diagnostik dafür mit aller Gewalt auf den Kopf stellen zu wollen.
Wer nach der Diagnose mit ner guten Einstellung im Bereich um HBA1c 7 und postprandialen Spitzen in der Größenordnung von 300 voll zufrieden ist, hat doch überhaupt keine Veranlassung, sich um postprandial 162mg/dl nen Kopf zu machen.
Wer sich pro-aktiv mit postprandial maximal bis 140mg/dl verhalten will, macht sich eh schlau und weiß, dass die stichprobenartige Überprüfung/Beobachtung am einfachsten mit der eigenen BZ-Messung etwa ne Stunde nach dem Einfüllen von KHs geht. Genauso wie anschließend das steuernde Verhalten, wenn der BZ tatsächlich ohne steuerndes Verhalten über die gesunden Grenzen hinaus ansteigen will :)
also ist bei einem hba1c um die 5 coh kein diabetes ausgeschlossen?, vertehe ich jetzt mal so -
am 19.12.2014 12:32:59
Thomas999 schrieb:
also ist bei einem hba1c um die 5 coh kein diabetes ausgeschlossen?, vertehe ich jetzt mal so
Wer unbedingt Diabetiker sein möchte, der darf das auch mit HbA1c 5,0 sein.
In diesem kritischen Bereich gibt's zwar keine Medis, man kann ja aber tausend andere Dinge machen, bis hin zu Birken-Zucker und Diabetiker-Süße bis zum Dünnpfiff.
Sind die Leitlinien echt so schwierig zu verstehen? -
am 19.12.2014 13:18:22
Thomas999 schrieb:
also ist bei einem hba1c um die 5 coh kein diabetes ausgeschlossen?, vertehe ich jetzt mal so
@Thomas999,
Die Bezeichnung „Diabetiker“ ist nicht geschützt, also wenn du dich unbedingt als "Diabetiker" bezeichnen willst, ist das rechtlich unbedenklich.
lg
Paul1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.12.2014 04:50:36
Michaelheuer schrieb:
Liebe Purea
Kann man nicht einfach mal die einhellige Meinung von Experten, denm Großteil der Ärzte, der DDG den weltweiten Fachverbänden akzeptieren dass ein hba1c bis 5,7 nicht von Glukose flankiert werden muss.......
aber michael, gerade du hast doch genau von der von mir propagierten vorgehensweise profitiert. denn du schreibst ja selbst:
Michaelheuer schrieb:
Ich hatte einen Motorradunfall wobei im Krankenhaus das Blubild mit allen Werten bestimmt wurde, dabei kam heraus dass mein Blutzuckerwert erhöht war. Daraufhin veranlasste mein Hausarzt nach meiner Entlassung einen ogtt trotz des im Krankenhaus gemessenen hba1c [von 5,3%] der mit 2h Wert 230 ausfiel.
insofern wurde der (gesunde) hba1c bei dir mit dem ogtt flankiert, genau wie bei mir. und in beiden fällen war es ein treffer. aufgrund deiner eigenen erfahrung würde ich von deiner seite ein wenig mehr skepsis ob der ddg richtlinie erwarten.
und wie gesagt: ich bleibe da ganz nüchtern in der betrachtung. bei erhöhtem hba1c kann dieser den diabetes eindeutig diagnostizieren. in den unteren bereichen allerdings kann "ein guter" hba1c, wie bei uns beiden, eindeutig auch zu fehlerhaften schlussfolgerungen führen. das mag nicht die regel sein, bringt aber dem betroffenen auch nicht viel. wer also größtmögliche sicherheit haben will mit vertretbarem aufwand, der sichert einen niedrigen hba1c gerne mit ogtt ab. wer dies nicht tut, der wird im falle des falles problemlos so weiter machen können, ohne dass es gefährlich wird. zumindest eine zeitlang eben, bis der diabetes dann offen zutage tritt. allerdings wurde dann in der tat wertvolle zeit verloren gegeben. das muss jeder selbst entscheiden....und es sollte sich m.E. besser nicht blind/stur am strohhalm einer richtlinie festgehalten werden nach dem motto: es kann nicht sein, was nicht sein darf. denn in diesem kleinen forum sind bereits 2 fälle belegt, dass es eben doch sein kann ;-)
Bearbeitet von User am 20.12.2014 04:58:42. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 20.12.2014 12:26:34
das ist jetzt aber nicht dein ernst purea...liesst du eigentlich ansatzweise was andere schreiben...ich habe einen lada diabetes wie wahrscheinlich auch du welcher ein 1 er ist dieser ist durch den hbac wert ausdruecklich nicht abgedeckt wenn du mal die leitlinien lesen wuerdest...bitte zieh mich da nicht in deinen wahn rein...ich sehe es ausdruecklich wie juergen dass bei werten unter 5, 5 glukosewerte ueber gesund ausgescjlossen sind.........und bitte ich sehe died auch so und hoer doch bitte mit diesem wahn auf
..du liest noch nicht mal was andere schreiben
Bearbeitet von User am 20.12.2014 12:31:42. Grund: verbesserung -
am 20.12.2014 13:21:34
Michaelheuer schrieb:
das ist jetzt aber nicht dein ernst purea...liesst du eigentlich ansatzweise was andere schreiben...ich habe einen lada diabetes wie wahrscheinlich auch du welcher ein 1 er ist dieser ist durch den hbac wert ausdruecklich nicht abgedeckt wenn du mal die leitlinien lesen wuerdest...bitte zieh mich da nicht in deinen wahn rein...ich sehe es ausdruecklich wie juergen dass bei werten unter 5, 5 glukosewerte ueber gesund ausgescjlossen sind.........und bitte ich sehe died auch so und hoer doch bitte mit diesem wahn auf
..du liest noch nicht mal was andere schreiben
Ich bezweifle sehr stark, daß es purea überhaupt klar ist, daß es verschiedene Arten von Diabetes gibt, Daher ist jede Diskussion sinnlos. -
am 21.12.2014 01:06:53
Michaelheuer schrieb:
das ist jetzt aber nicht dein ernst purea...liesst du eigentlich ansatzweise was andere schreiben...ich habe einen lada diabetes wie wahrscheinlich auch du welcher ein 1 er ist dieser ist durch den hbac wert ausdruecklich nicht abgedeckt wenn du mal die leitlinien lesen wuerdest...bitte zieh mich da nicht in deinen wahn rein...ich sehe es ausdruecklich wie juergen dass bei werten unter 5, 5 glukosewerte ueber gesund ausgescjlossen sind.........und bitte ich sehe died auch so und hoer doch bitte mit diesem wahn auf
..du liest noch nicht mal was andere schreiben
ja, michael, ich habe genau gelesen, was du geschrieben hast und außerdem sogar hier zitiert. ohne den ogtt wärst du mit deinem diabetes viel später entlarvt worden. du hast, NACH DEINEN EIGENEN WORTEN, selbst vom ogtt trotz gesundem hba1c profitiert. das ist nichts, was ich erfinde, sondern das hast du hier exakt so dargelegt.
im übrigen finde ich es sehr interessant, dass du plötzlich die ddg leitlinien missachtest und einen hba1c mit 5,5 als grenzwert benennst. das möchte ich ausdrücklich gutheißen, auch wenn dein plötzlicher sinneswandel verwundert.
in der sache können wir gerne diskutieren. versuche aber zukünftig deinen despektierlichen ton zu überdenken vor dem absenden. du weißt, wie das enden wird ;-)