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Neu mit Verdacht Prädiabetes - speziell auch an Jürgen

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    am 20.01.2015 21:55:37
    Zuckerle schrieb:
    Welche Kassen und Studien sagen das denn?



    Bzgl. NBZ über 90:

    1. http://www.uni-duesseldorf.de/kojda-pharmalehrbuch/apothekenmagazin/Editorials/2006-01-02.pdf
    ("So zeigt eine neue Untersuchung an 13.163 32-jährigen Männern, dass ein BMI über 25 kg/m2 und/oder Nüchterntriglyceride von über 150 mg/dl das Risiko, innerhalb von 6 Jahren an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken, auch bei Nüchternblutglukosewerten zwischen 90 und 99 mg/dl deutlich erhöhen.")

    2. Studie mit 46.000 Personen - veröffentlicht im The American Journal of Medicine, 2008 --- gefunden auf : http://www.wellsource.com/articles-mhc/What-Should-Your-Blood-Sugar-Level-Be.html
    ("Even people with blood sugar levels of 90-94 mg/dL were 49 percent more likely to develop type 2 diabetes.")

    3. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10333902
    ("This study reports the results from a 22-year prospective study on fasting blood glucose as a predictor of cardiovascular death. [...] ...it was found that men in the highest glucose quartile (fasting blood glucose above 85 mg/dl) had a significantly higher mortality rate from cardiovascular diseases compared with those in the three lowest quartiles."


    Bzgl. postprandialer Spitzen:

    1. www.idf.org/webdata/docs/Guideline_PMG_final.pdf
    ("non-diabetics with postprandial glucose above 140 mg/dL (normally measured two hours after a meal) are at significant risk for many diseases including retinal damage to the eye, arterial blockage, oxidative stress, increased inflammation, endothelial dysfunction, reduced coronary blood flow, increased cancer risk")

    2. http://www.lef.org/Magazine/2012/2/Doctors-Overlook-Leading-Cause-Premature-Death/Page-01

    [Sämtliche Quellenangaben dann unten im Text auf der Website.]

    (" In a study where after-meal glucose spikes were impeded, heart attacks rates dropped an astounding 91%.32 Even when someone suffers a heart attack, the amount of damage to the heart muscle is significantly reduced when steps are taken ahead of time to reduce post-meal glucose surges.32-36

    The Honolulu Heart Program found that the risk of coronary artery disease correlated with glucose levels measured one hour after a 50-gram oral glucose load. The incidence of coronary artery disease was twice as high in patients with postprandial glucose levels between 157 and 189 mg/dL compared to those with levels under 144 mg/dL.37 [...]

    The Whitehall Study of British male civil servants showed that blood glucose levels of 96 mg/dL or higher two hours after a meal were associated with a two-fold increase in mortality from coronary artery disease.39

    Another British study, the Islington Diabetes Survey, reported that the incidence of major coronary artery disease was 17% in subjects with impaired glucose tolerance, typically defined as 2-hour postprandial glucose levels of 140-199 mg/dL, compared with 9% in subjects with normal glucose tolerance.40 The Oslo Study indicated that risk of fatal stroke in diabetic patients increased by 13% for each 18 mg/dL elevation in postprandial glucose.41 "


    ___________________________________________________________________________________

    "Bei Gesunden wird das Blutzuckerniveau in einem sehr engen Bereich zwischen 90 und 120 mg/dl gehalten, selbst nach üppigen Mahlzeiten oder langen Fastenperioden."
    http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/archiv_2787.htm

    "Ganz allgemein gilt, dass die diagnostischen Kriterien in den vergangenen Jahren verschärft wurden und wahrscheinlich in Zukunft noch strenger ausgelegt werden, da die diabetischen Folgeschäden schon bei relativ niedrigen hyperglykämischen Werten auftreten können."
    http://www.aerztezeitung.de/medizin/med_specials/diabetes-im-blick2009/article/528480/optimal-prae-postprandiale-blutzuckerwerte-messen.html
    Bearbeitet von User am 20.01.2015 21:57:54. Grund: .
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    am 20.01.2015 23:08:44
    Hast recht, purea, habe vorhin meinen Eiweißshake bestehend aus 250 g Quark + Proteinpulver getrunken, 2 h PP war der Wert bei 110, jetzt nach 3 Stunden immer noch bei 102. Viel Eiweiß scheint bei mir langsamer abgebaut zu werden als die Kohlenhydratmischungen heute im Laufe des Tages (wobei ich da ja nur den 1 Stunden Wert gemessen hatte).

    Aber steht ja auch in der Studie aus einem meiner ersten Beiträge.
    Bearbeitet von User am 20.01.2015 23:33:28. Grund: .
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    am 21.01.2015 02:58:25
    joralo schrieb:
    Eiweißshake bestehend aus 250 g Quark + Proteinpulver getrunken, 2 h PP war der Wert bei 110, jetzt nach 3 Stunden immer noch bei 102.




    Fantastisch.

    Der Eiweißshake, völlig frei von Kohlehydraten, hat ne 110 geschossen... nach 2 Stunden.... toll, echt....
    Sowas startet einen Anstieg, wenn überhaupt und dann bei 1ern, deutlich später.
    Außerdem sind Deine Messungen innerhalb der Toleranz... und Deine Kiste wird wohl rund 20 mg/dl zu hoch Anzeigen.

    Dein Aviva kannst Du beim Diadoc überprüfen lassen.


    Selbst kannst Du den Trend zu "zu hoch" oder "zu tief" messen anhand der Hba1c-Funktion im Gerät (der Software) und dem amtlichen Hba1c-Endergebnis vom Doc feststellen.
    Bearbeitet von User am 21.01.2015 03:03:06. Grund: .
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    am 21.01.2015 10:01:30
    joralo schrieb:


    Beitrag gekürzt

    Ich denke, meine Anfangspanik ist ganz normal, ich bin ja nicht die erste hier. Es wird sich mit der Zeit alles einspielen, ich werde für mich selbst weiter beobachten und messen und wenn ich dadurch künftige Gesundheitsschäden verhindern kann, hat es sich ja gelohnt.



    Du meinst, deine Panik sei normal? Warum eigentlich? Du hast seitenweise sog. wissenschaftliche Abhandlungen eingestellt. Soweit ich sehen konnte, ist aber kein Journal dabei, daß wissenschaftlich wirklich anerkannt ist.
    Es ist doch eine Tatsache, daß die Medizin das Problem Typ2 Diabetes erst seit kürzester Zeit ernst nimmt, und trotzdem gibt es immer noch Ärzte (!), die an der Theorie vom angefressenen Diabetes festhalten.
    Interessanterweise weiß offenbar jeder über Typ2 Bescheid, bloß die Ursache dieser Krankheit hat kein Mensch entdecken können. Daran arebeitet die Wissenschaft noch. Läßt dich das nicht an der Seriosität dieser Veröffentlichungn zumindest zweifeln?
    Und last not least, Möglicherweise hab ich es überlesen, aber ich glaube, du hast noch keinen Diabetologen aufgesucht. Warum eigentlich nicht, das wäre (und war) mein erster Weg?
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    am 21.01.2015 10:04:34
    TypEinser schrieb:
    Fantastisch.

    Der Eiweißshake, völlig frei von Kohlehydraten, hat ne 110 geschossen... nach 2 Stunden.... toll, echt....
    Sowas startet einen Anstieg, wenn überhaupt und dann bei 1ern, deutlich später.


    250g Quark sind in Nährwerttabellen schon so 1-2 BEs. Und mit ner Nachtischschüssel davon kann ich auch einen deutlichen Anstieg messen. So eine Anstiegsbeobachtung ist übrigens völlig unabhängig davon, wie viel ein Gerät generell zu hoch oder zu niedrig anzeigt.

    Und bitte nicht vergessen:
    Im Zusammenhang mit Typ2 geht es nicht allein um die gestörte Regelung der KH-Aufnahme, sondern immer auch um die gestörte Regelung der internen Glukose-Ausgabe aus der Eigenproduktion in Leber und Nieren!

    Der Vorschlag mit dem BZ-Test-Vergleich beim Dok macht Sinn. In der Apotheke hab ich schon gesehen, dass dafür einfach ein Gerät aus dem Regal genommen wurde, so wie meins ja auch.

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    am 21.01.2015 12:36:08
    EH schrieb:
    Du meinst, deine Panik sei normal? Warum eigentlich? Du hast seitenweise sog. wissenschaftliche Abhandlungen eingestellt. Soweit ich sehen konnte, ist aber kein Journal dabei, daß wissenschaftlich wirklich anerkannt ist... Läßt dich das nicht an der Seriosität dieser Veröffentlichungn zumindest zweifeln?


    Und last not least, Möglicherweise hab ich es überlesen, aber ich glaube, du hast noch keinen Diabetologen aufgesucht. Warum eigentlich nicht, das wäre (und war) mein erster Weg?[/quote]
    Fangen wir hinten an:
    "Bei Gesunden wird das Blutzuckerniveau in einem sehr engen Bereich zwischen 90 und 120 mg/dl gehalten, selbst nach üppigen Mahlzeiten oder langen Fastenperioden."
    Herausgeber und Chefredakteur bei Diabetes-Deutchland.de ist Professor Scherbaum, einer der renommiertesten Diabetologen in D und selbstverständlich auch Mitglied in der DDG, die die Diagnose- und Behandlungs-Leitlinien beschließt und raus gibt.
    Die Medizin macht halt zum Teil (nicht nur beim Diabetes) große Unterschiede zwischen ihren Erkenntnissen und den Diagnose- und Behandlungs-Konsequenzen für die ärztliche und färztliche Praxis.

    Damit dann auch meine Antwort auf Deine Frage nach dem Diabetologen-Besuch. Der wäre angezeigt, wenn der BZ auch nur annähernd in ner Größenordnung gemessen würde, die ärztlich behandlungsbedürftig sein könnte. Ärztlich behandlungsbedürftig ist er aber erst ab Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte. Nicht einmal eindeutig prädiabetisch (wo der hier beschriebene BZ-Verlauf vielleicht ran reicht) wäre ärztlich behandlungsbedürftig und könnte lediglich den approbierten Kommentar bringen, dass der BZ etwas höher ist und weiter beobachtet werden sollte.

    Warum sollte die Themenstarterin diese Zeit des normalerweise passiven Beobachtens nicht pro-aktiv nutzen und nicht alles ihr mögliche dafür tun, das weitere Ansteigen ihrer alltäglichen BZ-Verläufe Richtung Diabetes möglichst weit in die Zukunft hinaus zu schieben?
    Mit meinem Diabetes noch mal auf Start würde ich gerne sofort so anfangen wollen wie sie jetzt. Und so wie ich mir heute einen Sport draus mache, meinen gesunden BZ-Verlauf mit möglichst wenig Insulin zu schaffen, würde ich mir vom neuen Anfang einen Sport draus machen, meinen gesunden BZ möglichst viele Jahre ohne Medis zu genießen :)

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    am 21.01.2015 13:59:28
    EH schrieb:

    Soweit ich sehen konnte, ist aber kein Journal dabei, daß wissenschaftlich wirklich anerkannt ist.


    Da sind einige peer reviewed journals dabei. Und Diabetes-Deutschland.de ist, wie Jürgen aufzeigte, auch weit davon entfernt unseriös zu sein, wie du es hier überdramatisierst. Gleiches gilt für die ärztezeitung.

    Im Grossen und Ganzen scheint mir das doch bei Fragen wie joralo sie hat eine sinnvolle Vorgehensweise. Auch ganz allgemein ist das Zusammensuchen und hier Einstellen dieser Informationen qualitativ und quantitativ sehr zu begrüßen.

    Kann man das eigentlich anders sehen?..
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    am 21.01.2015 14:13:46
    hjt_Jürgen schrieb:


    Fangen wir hinten an:
    "Bei Gesunden wird das Blutzuckerniveau in einem sehr engen Bereich zwischen 90 und 120 mg/dl gehalten, selbst nach üppigen Mahlzeiten oder langen Fastenperioden."
    Herausgeber und Chefredakteur bei Diabetes-Deutchland.de ist Professor Scherbaum, einer der renommiertesten Diabetologen in D und selbstverständlich auch Mitglied in der DDG, die die Diagnose- und Behandlungs-Leitlinien beschließt und raus gibt.
    Die Medizin macht halt zum Teil (nicht nur beim Diabetes) große Unterschiede zwischen ihren Erkenntnissen und den Diagnose- und Behandlungs-Konsequenzen für die ärztliche und färztliche Praxis.

    Damit dann auch meine Antwort auf Deine Frage nach dem Diabetologen-Besuch. Der wäre angezeigt, wenn der BZ auch nur annähernd in ner Größenordnung gemessen würde, die ärztlich behandlungsbedürftig sein könnte. Ärztlich behandlungsbedürftig ist er aber erst ab Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte. Nicht einmal eindeutig prädiabetisch (wo der hier beschriebene BZ-Verlauf vielleicht ran reicht) wäre ärztlich behandlungsbedürftig und könnte lediglich den approbierten Kommentar bringen, dass der BZ etwas höher ist und weiter beobachtet werden sollte.

    Warum sollte die Themenstarterin diese Zeit des normalerweise passiven Beobachtens nicht pro-aktiv nutzen und nicht alles ihr mögliche dafür tun, das weitere Ansteigen ihrer alltäglichen BZ-Verläufe Richtung Diabetes möglichst weit in die Zukunft hinaus zu schieben?
    Mit meinem Diabetes noch mal auf Start würde ich gerne sofort so anfangen wollen wie sie jetzt. Und so wie ich mir heute einen Sport draus mache, meinen gesunden BZ-Verlauf mit möglichst wenig Insulin zu schaffen, würde ich mir vom neuen Anfang einen Sport draus machen, meinen gesunden BZ möglichst viele Jahre ohne Medis zu genießen :)

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    Merkt ihr eigentlich noch etwas? Die TE (Threaderöffnerin) kann nicht zum Diabetologen gehen, weil der sie sofort heimschicken würde. Sie hat nämlich keinen Diabetes und nichts weist darauf hin, daß sie jemals daran erkranken wird. Trotzdem wird ihr hier im Forum eingeredet, sie sei gefährdet und sie selbst hat Panik vor all den Diabetesfolgen, die sie sich im Netz zusammengesucht hat.
    Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich bin einfach nur sprachlos.

    Was übrigens die Koryphäen des Diabetes betrifft, so brauchst du mich da nicht belehren, lieber Jürgen. Ich hab 20 Jahre im medizinischen Hochschul-Metier gearbeitet, ich kenne mich aus.

    Was deine Phantasien ohne Insulin einen gesunden BZ-Verlauf zu schaffen betrifft, so muß man sie ins Reich der Fabel verweisen. Wenn du das für dich tun willst, bitte - aber ich finde es geradezu gemeingefährlich dafür Reklame in Foren zu machen.
    Bearbeitet von User am 21.01.2015 14:41:12. Grund: .
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    am 21.01.2015 14:24:43
    Jetzt sind wir hier schon soweit, das Nicht-Diabetiker eine Portion Quark-Eiweiß-Shake mit BZ-Ausschlägen im Messgerät-Toleranzbereich heranziehen, um Krank zu sein.

    Wie gut geht's mir da doch! Sowas knabbert bei 1ern die Basalrate weg. Manche werden da die FPEs berechnen müssen, aber das man als Stoffwechselgesunder solche Probleme haben kann.. mir gruselts.

    Was nimmt der Threadstarter eigentlich sonst so an Medis? Cortison oder so?

    Man ahnt ja nicht, was so alles...
  • Michaelheuer

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    am 21.01.2015 14:39:11
    wahnsinn was hier leuten angetan wird
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    am 21.01.2015 16:07:28
    So ihr lieben "Zweifler"....

    Heute Mittagessen in der Kantine:

    3 Kartoffeltaschen mit Frischkäsefüllung, Tomatensoße, Gemüse und als Beilage eine kleine Schale Salat (Tomaten, Möhren, Gurken) ..... plus eben das, was im typischen Kantinenessen an zusätzlichem Zucker drin ist.

    1 h PP: 180!!! (Nierenschwelle)
    (ich hoffe nun ist alles klar und ich werde endlich nicht mehr der Panikmache bezeichnet)

    2.5 h PP: immer noch 143
    (schaffe es auf Arbeit nicht immer, mich auf die Stunde genau wegzuschleichen)

    So! 180!

    Interessanterweise jedoch ist dies genau dasselbe Essen, das ich damals 2 Stunden vor der betriebsärztlichen Untersuchung vor einem Monat hatte (unser Kantienessen wiederholt sich nämlich). Und da war der Wert bei 127.

    Da wurde das Blut aus der Vene genommen. Liegt der unterschiedliche Wert jetzt nach demselben Essen am Messgerät oder hat sich mein Blutzucker innerhalb 1 Monat so verschlechtert?




    ert, man erinnere sich,
    bei 127man erinnere sich,







    TypEinser schrieb:
    Was nimmt der Threadstarter eigentlich sonst so an Medis? Cortison oder so?

    Man ahnt ja nicht, was so alles...

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    am 21.01.2015 16:15:23
    Sorry ich schreibe vom Handy aus und der obige Beitrag liess sich nicht besser formatieren oder der Nebensatz rauslöschen, es verrückt immer alles.

    Also, ich nehme wie gesagt noch Betablocker, die wie gesagt den Zuckerstoffwechsel negativ beeinflussen sollen. Die vermute ich auch als Schuldigen, denn ich bin weder übergewichtig noch habe ich Diabetesfälle in der Familie. Das Ausschleichen steht auf meiner Agenda, aber ich bin echt geschockt von meinen Werten. :(
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    am 21.01.2015 16:20:51
    joralo schrieb:
    Sorry ich schreibe vom Handy aus und der obige Beitrag liess sich nicht besser formatieren oder der Nebensatz rauslöschen, es verrückt immer alles.

    Also, ich nehme wie gesagt noch Betablocker, die wie gesagt den Zuckerstoffwechsel negativ beeinflussen sollen. Die vermute ich auch als Schuldigen, denn ich bin weder übergewichtig noch habe ich Diabetesfälle in der Familie. Das Ausschleichen steht auf meiner Agenda, aber ich bin echt geschockt von meinen Werten. :(



    Warum nimmst du Betablocker? Die kriegt man doch nicht so verschrieben - ohne Grund.
    Betablocker sind u.U. lebenswichtig und die willst du absetzen wegen eines eingebildeten Diabetes?
    Ich geb's auf.
  • Michaelheuer

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    am 21.01.2015 16:34:20
    Wenn dein Blutzucker so schnell hoch geht würde ich mal zum Arzt gehen und nicht hier stundenlang im Forum irgenden Mist von selbstgemessenen Werten schreiben, die die dir hier nicht die Tipps mit Ernährung etc. geben sollen sagen dass Du zum Arzt gehen sollst und nciht deinen Wahn hier ausleben solltest und dich im Netz verrückt machst. Du liest doch so viel dann google doch mal den Diabetestyp bei dem sich im kurzen Abstand der Blutzucker nach oben entwickelt.
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    am 21.01.2015 17:02:13
    Michaelheuer schrieb:
    Wenn dein Blutzucker so schnell hoch geht würde ich mal zum Arzt gehen und nicht hier stundenlang im Forum irgenden Mist von selbstgemessenen Werten schreiben, die die dir hier nicht die Tipps mit Ernährung etc. geben sollen sagen dass Du zum Arzt gehen sollst und nciht deinen Wahn hier ausleben solltest und dich im Netz verrückt machst. Du liest doch so viel dann google doch mal den Diabetestyp bei dem sich im kurzen Abstand der Blutzucker nach oben entwickelt.



    Wenn ich mir das Kantinenessen so ansehe, dann wundert es mich nicht, daß der BZ so schnell hoch geht. Da sind jede Menge KH drin und vermutlich auch Glutamat. Bezeichnenderweise ist er nach 2 Std. wieder so gut wie normal, besonders wenn man bedenkt, unter welchem Stress sie steht.
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    am 21.01.2015 17:54:03
    Einige Beiträge hier lassen vermuten, dass mich manche wohl als "Troll" sehen ("Wahn ausleben" etc.).

    Ich will aber nochmal klarstellen, dass ich keiner bin! Wenn es irgendwie eine Möglichkeit gäbe, meine BZ-Werte aus dem Gerät auszulesen und online zu stellen - kein Problem damit! Von mir aus mache ich nächstes Mal auch ein Handyfoto vom BZ-Gerät mit meinem usernamen auf einem Zettel daneben (seine "Echtheit" beweist man doch üblicherweise in Foren so, oder nicht?)

    Ich möchte hier mit meinen Problemen nur genauso ernst genommen werden wie andere auch! Ich bin noch nicht lange in der Diabetessache dabei, natürlich belese ich mich viel, aber das heisst nicht, dass ich alle Reaktionen meines Körpers gleich richtig einordnen kann, deshalb frage ich hier.

    Wie gesagt, die Mahlzeit heute war die gleiche wie damals vor der ärztlichen Untersuchung....

    PP 1h heute: 180

    PP 2,5 h heute: 143 (damals aus dem Laborwert: 127)

    Vorhin nochmal gemessen (ca. 4 Stunden PP): plötzllich zeigte es 73 !!!!! an! So wenig hatte ich noch nie, nichtmal nüchtern morgens!

    Ist dies nun also die berühmte "alimentäre Hypoglykämie" oder spinnt mein Gerät?

    Bitte ernstgemeinte Antworten, so einen "irren" Tag wie heute hatte ich noch nie...


    Ach ja, und ich weiß, dass man die BBs nicht einfach absetzen kann, warum ich sie nehme, hatte ich in meinem 3. Beitrag oben an Kato erklärt. Auch, dass ich mit dem Doc perspektvisch das Ausschleichen bespreche...
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    am 21.01.2015 18:34:15
    Mach weiter wie bisher, du machst es genau richtig. Dein Elan wird dir auf keinen Fall Schaden. Deine Werte nach dem Essen sind unschön, da gibt es nichts zu deuten, auch wenn nicht fatal. Wenn du hier an Leute gerätst, die Werte weit darüber haben oder nur mit Medikamenten geringere Werte erfahren, dann ist deren ungewöhnlich harsches Auftreten vielleicht menschlich, in deinem Fall aber kein guter Berater!

    Jürgen hat hier die Annahme geäußerst, dass er er heute nach 25 Jahren noch medikamentenfrei wäre, hätte er damals gleich mit konsequentem Engagement, Ernährungsumstellung und Bewegungsprogramm reagiert. An Leuten wie uns beiden wird man eben genau das jetzt mal testen können. Das ist der große Vorteil der späteren Geburt.

    Dass du nach dem Zuführen von vielen KH und entsprechender Spitzen später weit runtersackst mit dem BZ ist normal (alimentäre Hypoglykämie). Freue dich schon mal auf dein OGTT, da wirst du nach 3 Stunden möglicherweise heftig unterzuckern. Hatte ich beim letzten Mal auch durch.
    Bearbeitet von User am 21.01.2015 18:35:07. Grund: .
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    am 21.01.2015 18:45:32
    Danke, ich habe eben auch mal gegoogled und von der Mayo Clinic folgendes gefunden:

    "Reactive hypoglycemia (postprandial hypoglycemia) is low blood sugar that occurs after a meal — usually within four hours after eating."

    http://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/diabetes/expert-answers/reactive-hypoglycemia/faq-20057778

    "Within 4 hours..." passt genau zu meinen Werten (also 1 Stunde PP 180, dann nach 4 Stunden 73).

    (Wobei 73 ja noch nicht als Unterzuckerung gelten, also weiß ich immer noch nicht so recht, wie ich die Werte deuten soll.)

    Aber auf jeden Fall weiß ich, was ich in Zukunft NICHT mehr in der Kantine essen werde. Ich teste weiter die Mahlzeiten durch - so wie es empfohlen ist, also mal durchtesten, wie man auf welche Mahlzeiten reagiert, die Messwerte notieren und danach reagieren. Wobei sich eigentlich jetzt schon abzeichnet, dass ich "am besten" mit low carb fahren werde.

    Den oGTT macht mein Hausarzt nicht nächste Woche gleich, sondern will erstmal den NBZ nehmen, wenn der auffällig ist, dann entweder ins Labor zum Langzeitwert oder gleich den oGTT... Als er sagte, von jungen gesunden Leuten erwartet man eigentlich 120 (in Bezug auf meinen Laborwert von 127) dachte ich erst, "wow, der ist fit!", aber als er nicht auf meinen Wunsch nach dem oGTT reagierte, na ja.....vielleicht rufe ich gleich mal direkt den Diabetologen an, vielleicht bekomme ich ja da ohne Überweisung einen Termin und werde "ernster" genommen. Nach meinen Werten kann ich mir ja auch schon denken, wie der oGTT verlaufen wird.

    Echt komischer Tag heute! 180 nach einer Stunde, 73 nach 4 Stunden....irgendwie habe ich jetzt noch mehr Angst und Panik.
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    am 21.01.2015 19:06:38
    joralo schrieb:
    Einige Beiträge hier lassen vermuten, dass mich manche wohl als "Troll" sehen ("Wahn ausleben" etc.).


    Dass Du's für Dich ernst meinst, kannst Du nicht mit Fotos beweisen, die ja nach Ansicht Deiner Kritiker gestellt sein können und für die Hardcore-Kritiker eh beweisen, dass Du hier falsch bist, weil Du ja noch keinen diagnosereifen Diabetes hast. Jeder Beitrag hier ist für Dich nur so ernst, wie Du ihn nimmst.

    Deine 2-Stunden-Werte nach dem gleichen Essen liegen recht dicht beieinander. Die 73 nach 4 Stunden sind kein Unterzucker. Der gilt ab 50mg/dl. Ab 70 mit einem gewissen Vorbehalt nur für die Behandlung mit zuckersenkenden Medis, weil damit immer von einem noch weiteren Absinken ausgegangen wird.
    Wenn Du sie als 2-Stunden-Wert nach den 180 gemessen hättest, hätte das eher nach dem Abfallen in eine Unterzuckerung ausgesehen, und Du hättest wahrscheinlich im Rahmen der folgenden Stunde 50 und weniger messen können.

    Wie es ist, würde ich die 73 für ein gutes Zeichen Deiner BZ-Automatik sehen, dass sie mit etwas Rücksicht=weniger KHs noch normal funktionieren kann :)
    An Deiner Stelle würde ich erst einmal etwas systematischer ausprobieren, von was von Deinem normalen Essen Du wie viel essen kannst, ohne dass in Deiner Spitze nach irgendwo 1-2 Stunden 140 überschritten werden. Und wenn Du dich dann ein paar Wochen an diese Grenze gehalten hast, kann gut sein, dass Du morgens nüchtern wieder unter 90 misst.
    Nicht missverstehen! Es gibt keine Garantie, dass das so funktionieren wird. Es hat nur bei manchen (nicht allen!) anderen schon so funktioniert :)

    Daumendrück, Jürgen

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    am 21.01.2015 19:15:04
    73 haben mit Unterzuckerung nichts zu tun. Aber beim oGTT wirst du eine heftigere Spitze erfahren und dementsprechend wird die Gegenreaktion der BSD heftiger ausfallen.

    Der Langzeitwert wird in deinem besonderen Fall nicht weiterhelfen. Deine Werte sind zu gut, als dass der HbA1c hier "anspringen" würde. Mein HbA1c lag bei Diagnosestellung bei 5,3%. Weit entfernt von jeder Diagnoseschwelle. Der oGTT hat allerdings ein deutliches Zeichen gesetzt.
    Bearbeitet von User am 21.01.2015 19:15:40. Grund: .
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    am 21.01.2015 20:31:57
    Habe jetzt vor lauter Angst vor diesem 180er Wert heute nichts mehr gegessen (Panik...). Also seit 12.30 Uhr nicht mehr. Panikstarre, könnte man sagen.

    Gerade nochmal gemessen: 81.

    Komisch, kann mir das jemand erklären? Solche Werte hatte ich, wie ihr seht, seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie. Gerade wenn man bedenkt, dass ich noch nie so einen hohen Anstieg an einem Tag - und noch nie so "Niedrige" Werte am selben Tag hatte. Als ob meine BSD in einen Normalmodus "hineingeschockt" wurde.

    Oder spinnt mein Messgerät und es misst zu hoch und eigentlich hatte ich vorhin bei 73 schon Unterzucker? Oh Gott...

    Ich weiß jetzt gar nicht mehr weiter - superschlechte und supergute Werte an einem Tag, wo ich regelrechten "Müll" in der Kantine gegessen habe... und gestern z.B. , als ich low carb aß, waren die Werte nie unter 90, aber auch nicht über 110 - 120 (ok, da habe ich aber auch alle 4-5 Stunden etwas gegessen - da war der BZ-Verlauf wohl gleichmäßiger - und heute eben seit 8 Stunden nichts mehr - liegt es daran?).

    WIe kann man das erklären, bitte beruhigt mich...ich merke gerade einen leisen Anflug einer Panikattacke aus Nichtwissen heraus....

    Bearbeitet von User am 21.01.2015 20:36:32. Grund: .
  • Michaelheuer

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    am 21.01.2015 20:35:11
    purea schrieb:
    73 haben mit Unterzuckerung nichts zu tun. Aber beim oGTT wirst du eine heftigere Spitze erfahren und dementsprechend wird die Gegenreaktion der BSD heftiger ausfallen.

    Der Langzeitwert wird in deinem besonderen Fall nicht weiterhelfen. Deine Werte sind zu gut, als dass der HbA1c hier "anspringen" würde. Mein HbA1c lag bei Diagnosestellung bei 5,3%. Weit entfernt von jeder Diagnoseschwelle. Der oGTT hat allerdings ein deutliches Zeichen gesetzt.



    Dann kannst du ja auch mal googeln dass der hba1c wert bei einem 1er Diabetes oder Lada noch im gesunden Bereich liegen kann obwohl schon ein Diabetes vorliegt, würde mich bei deinen steigenden Werten nicht überraschen aber wie gesagt ich bin kein Doktor der Diagnosen geben kann, denke die anderen hier auch nicht obwohl man häufig den Eindruck hat. Übrigends waren meine Werte zu Beginn ähnlich wie bei dir und Purea und leider habe ich einen 1er daher keine Change mit kohlenhyratarmer Ernährung... nach 2 Jahren musste ich zur Spritze greifen. :(
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    am 21.01.2015 20:38:46
    Also denkst du ich könnte einen LADA haben? Muss mich gleich darüber belesen gehen, oh Gott...
  • Michaelheuer

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    am 21.01.2015 20:43:41
    joralo schrieb:
    Also denkst du ich könnte einen LADA haben? Muss mich gleich darüber belesen gehen, oh Gott...



    Ich meine garnichts, deswegen solltest du mal zum Arzt gehen, ich habe einen entwickelt, deswegen musst du es nicht, es kann auch ein reiner 1er, ein 2er oder auch Lada sein, du hast dich doch anscheinend damit ausseinander gesetzt , da wird dir die Idee wohl mal gekommen sein.
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    am 21.01.2015 20:52:25
    Nee, weil ich bisher immer davon ausging, an der Schwelle zur Diabetes 2 zu stehen (gestörte Glukosetoleranz).

    Aber laut Wiki passt ja einiges! :O

    " Anamnestische und phänotypische Merkmale, die für einen LADA Diabetes sprechen sind:[7]

    Relativ junges Alter bei Diagnose eines Typ 2 Diabetes Diagnose ( unter 50 Jahre)
    Schlank bzw. niedriger BMI ( unter 25 kg/m²)
    Akute Symptome wie Polyurie, Polydipsie oder Ketonurie bei Diagnose (selten)
    Anzeichen von weiteren Autoimmunreaktionen beim Patienten
    Familienanamnese von Autoimmunerkrankungen
    Gutes Ansprechen auf Insulin
    Rascher Wirkverlust von oralen AntiDiabetika
    Niedrige C-Peptid- und Insulinspiegel im Blut"

    relatives junges Alter, schlank bis normaler BMI (22), Familienanamnese von Autoimmunerkrankungen (weiter oben war Hypothyreose genannt - beide Elternteile leiden daran)...

    Und zum dritten Mal, ich WAR beim Arzt, aber der sieht keine Eile und ob ich direkt ohne Überweisung beim Diabetologen dran komme, kann ich erst morgen sehen!

    Waren denn deine Mahlzeitenverläufe ähnlich oder wie war das bei dir?
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    am 21.01.2015 21:07:01
    joralo schrieb:
    Also denkst du ich könnte einen LADA haben? Muss mich gleich darüber belesen gehen, oh Gott...



    Warum eierst Du hier schon wieder so hektisch rum? Für ne Diagnose, welchen Typ Du haben könntest, solltest Du wirklich zum Arzt gehen.

    Und 50mg/dl ist die Schwelle zum Unterzucker, bei deren Unterschreiten aber noch lange kein Licht aus geht. Das geschieht so etwa um 20.
    Und bei HBA1c 7 = relativ gesunder Langzeitbehandlungswert werden mehr als 12 Stunden am Tag deutlich über 200mg/dl verbracht und zwischendurch auch mal 100 oder darunter erreicht.

    Für Menschen mit Diabetes sind BZ-Schwankungen um 100 und mehr mg/dl mehrmals am Tag überhaupt keine Besonderheit und werden in aller Regel auch nur mit dem Messgerät gesehen und nicht irgendwie gefühlt.

    Also tu Dir Ruhe an und überleg mal mit etwas Struktur, was Du jetzt wirklich in welcher Reihenfolge tun willst. Auf nichts, was Dein BZ in diesen Tagen machen kann, musst Du stehenden Fußes reagieren.
    Ok, wenn Dein Gerät 300 zeigen sollte, gehst Du besser direkt zum Dok, aber die Entwicklung, die damit dann sichtbar wird, könntest Du mit nichts abwenden, was Du heute oder morgen oder überhaupt vielleicht noch tun könntest.


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    am 21.01.2015 21:57:55
    Also langsam denke ich, das Gerät spinnt....

    Habe vorhin um 20.45 doch noch lieber nen Eiweißshake getrunken (nur 400 ml Milch und Eiweißpulver).

    Vor dem Trinken war er ja bei 81.

    Jetzt 1 Stunde nach dem Shake....142.

    Extra kurz danach nochmal gemessen, um Messfehler oder Gerätespinnerei auszuschließen...wieder bei 141.

    War noch nie so ein Hin- und Her, vor allem nicht nach Eiweißshakes.

    Heute ist ein irrer Tag...ich werde dann jetzt ins Bett gehen und schauen wie morgen der Tag ist.

    Entweder das Gerät spinnt heute...oder mein Körper! Sowas gabs in den vergangenen Tagen sowie seit Beginn meiner Aufzeichnungen noch nie.


    Außerdem eiere ich hier nicht rum, sondern erhoffe mir durch die detaillierte BZ Dokumentation ein Näherkommen an eine Diagnose, bis ich endlich mal zum Arzt kann. An LADA hatte ich beispielsweise bisher noch gar nicht gedacht, aber dank dem Kollektiv-Input dieses Forums können eben user diverse wertvolle Hinweise geben. Das gilt natürlich für alle.


    Vielleicht fährt mein Blutzucker heute einfach durch diesen "irren" peak nach dem Mittag totale Achterbahn. Heißt es nicht, bei Glukosegestörten braucht der Körper Stunden bis Tage, um sich von so einem Schock zu erholen? Vielleicht ist es das, ich werde sehen, wie es morgen läuft.

    Wie schön, dass ich hier alles dokumentieren kann, so habe ich eine minutiöse Aufzeichnung. Bisher schreibe ich nämlich auf Arbeit alles auf Zettel und das erschwert dann später das Dokumentieren. Also habt noch etwas Nachsicht mit meinem Thread , bis ich endlich die Tests beim Arzt hinter mir habe...
    Bearbeitet von User am 21.01.2015 22:18:06. Grund: .
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    am 21.01.2015 22:32:58
    joralo schrieb:
    Außerdem eiere ich hier nicht rum, sondern erhoffe mir durch die detaillierte BZ Dokumentation ein Näherkommen an eine Diagnose, bis ich endlich mal zum Arzt kann. An LADA hatte ich beispielsweise bisher noch gar nicht gedacht, aber dank dem Kollektiv-Input dieses Forums können eben user diverse wertvolle Hinweise geben. Das gilt natürlich für alle.


    Allein die Milch würde meinen BZ von 80 auf 160 oder mehr bewegen, innerhalb von maximal ner Stunde, und ich hab definitiv Typ2. Nach meinem letzten Stück Apfelkuchen hatte ich übrigens im Rahmen von ner Stunde gut 240, und das mit der exakt passenden Menge Insulin.

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    am 21.01.2015 22:49:30
    hjt_Jürgen schrieb:
    Nach meinem letzten Stück Apfelkuchen hatte ich übrigens im Rahmen von ner Stunde gut 240, und das mit der exakt passenden Menge Insulin.





    Wenn das sogar mit der "exakt passenden Menge Insulin" passiert - die ja die Funktionen eines Stoffwechselgesunden imitieren soll - willst du dann damit sagen, dass solche Stundenverläufe DOCH normal sind?
    Bearbeitet von User am 21.01.2015 22:50:08. Grund: -
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    am 21.01.2015 23:02:23
    Jetzt nochmal kurz gecheckt nach knapp über 2 h:

    101.

    Seltsam.

    Und mein üblicher Eiweißshake besteht ja aus 400 ml Milch + QUARK + Eiweißpulver, und da war er immer um die 90, glaube ich....

    edit: stimmt nicht, habe nochmal in meinen Beitrag hier von gestern geschaut, da er war ja nach dem Quark-Eiweißshake bei 110 2 Stunden postprandial Also heute sogar etwas besser ohne den Quark.

    Aber eben NICHT auf dem Ausgangswert von 20:31 Uhr zurück - da war er 81. Also fährt meine BZ-Automatik doch Achterbahn.

    So helfen mir meine eigenen Dokumentationen. :)

    Gute Nacht.
    Bearbeitet von User am 21.01.2015 23:09:16. Grund: .
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    am 21.01.2015 23:19:38
    Wenn es dir um Dokumentation geht, warum machst du dir dann keine Excel-Tabelle? Mit der kannst du dann beim Arzt antreten.

    Ansonsten wünsch ich dir echt eine große Portion Gelassenheit...
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    am 21.01.2015 23:45:30
    joralo schrieb:
    Wenn das sogar mit der "exakt passenden Menge Insulin" passiert - die ja die Funktionen eines Stoffwechselgesunden imitieren soll - willst du dann damit sagen, dass solche Stundenverläufe DOCH normal sind?


    Das Insulin aus dem Pen soll nix imitieren. Es soll das an eigenem Insulin ersetzen, das fehlt. Herausforderung: Von der Bauchspeicheldrüse bis in die Leber als zentralem Steuerorgan unseres Stoffwechsels sind es wenige Zentimeter und wenige Augenblicke. Was da in Sekunden geregelt wird, geht nicht so direkt nach zu bauen.
    Was wir an Insulin spritzen, braucht wenigstens 10-20 Minuten von der Spritzstelle bis in den Blutkreislauf, bis da die jeweils ganze Ladung angelangt ist, auch je nach Menge locker 1-3 Stunden und häufig noch länger. Im Blut hat das Insulin ne Halbwertzeit von 4,5 Minuten. Und ein Kreislauf-Umlauf dauert in Ruhe so um die 5 Minuten. Bedeutet, dass nur ein Teil des gespritzten Insulins dort wirksam ankommt, wo es am meisten wirken muss.

    Du brauchst das nicht alles nachzurechnen. Es soll nur ein bisschen veranschaulichen: Die gefutterte Glukose ist nach etwa 1 Stunde vollständig im Blut. Das dafür passend gespritzte Insulin braucht für seine gesamte Wirkung 3-5 Stunden und manchmal noch länger. Deswegen sind für INSULINER bei normal KH-betonter Ernährung BZ-Bewegungen bis 300mg/dl und auch darüber mehrmals am Tag recht normal - und Deine 180 lächerlich. Und Leute wie ich, die ihren BZ weitestgehend im Rahmen eines völlig stoffwechselgesunden Menschen führen und dafür auf KHs weitestgehend verzichten, die vergleichsweise seltene Ausnahme.

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    Bearbeitet von User am 21.01.2015 23:48:54. Grund: Korrektur
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    am 21.01.2015 23:59:26
    also Joralo, ich denke du tust gut daran ein wenig gelassener an die Sache ranzugehen...da du ja so gerne googelst, googel doch einfach mal nach Stresshormon / Cortisol.
    Wenn ich mir diesen Thread so ansehe und deine Posts lese, habe ich das Gefühl, dass du mehr als gestresst an die Sache rangehst. Würde mich nicht wundern, wenn gerade deshalb dein Körper rumzickt und der Blutzucker auch mal höher ausfällt. Die Wirkung des körpereigenen Cortisols ist nicht zu unterschätzen und kann massive Auswirkungen auf den Blutzucker haben.
    by the way: Angst und Panik sind immer schlechte Ratgeber, egal bei was und bei welcher Krankheit.
    LG
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    am 22.01.2015 02:48:49
    Im Besten Fall liegt Kirstin richtig.

    Im schlechtesten schaust Du Dir gerade den Weg zum späten Typ 1 an.
    Und sparst Dir unter Umständen den Teil mit Riesendurst und oft "für kleine Tiger gehen".
    Und auch beim Sportpaket Purea scheint der Weg eher dahin zu gehen... mit soviel Fitness solche Ausschläge ohne Manifestation ist doch schon sehr Auffällig.
  • Michaelheuer

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    am 22.01.2015 06:19:16
    TypEinser schrieb:
    Im Besten Fall liegt Kirstin richtig.

    Im schlechtesten schaust Du Dir gerade den Weg zum späten Typ 1 an.
    Und sparst Dir unter Umständen den Teil mit Riesendurst und oft "für kleine Tiger gehen".
    Und auch beim Sportpaket Purea scheint der Weg eher dahin zu gehen... mit soviel Fitness solche Ausschläge ohne Manifestation ist doch schon sehr Auffällig.



    Tja dass habe ich purea auch schon des öfteren aus eigener Erfahrung gesagt, aber sie weiss ja immer alles besser. :(
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 22.01.2015 07:21:21
    Hmmm, heute morgen zum ersten Mal mit 81 aufgewacht.

    Sehr seltsam, diese Verläufe.

    Mal sehen, ob ich einen Termin beim Diabetologen bekomme, wenn ich heute anrufe.
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 22.01.2015 10:13:32
    joralo schrieb:
    Hmmm, heute morgen zum ersten Mal mit 81 aufgewacht.

    Sehr seltsam, diese Verläufe.

    Mal sehen, ob ich einen Termin beim Diabetologen bekomme, wenn ich heute anrufe.



    Ließ dir doch mal genau durch was kirstin geschrieben hat..du bist auf dem weg dich langsam kaputt zu machen, aber gut, mach was du für richtig hälst und messe weiter bis du irgendwann phychisch krank abgeholt wirst. Der Zusammenhang zwischen Phsysche (Stress) und erhöhten Blutzuckerwerten ist nunmal nachgewiesen (auch bei Gesunden). Aber hier hat ja wie gesagt jeder Diabetes.
    Gruß Michael
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    am 22.01.2015 10:27:30
    joralo schrieb:
    Sehr seltsam, diese Verläufe.


    Da ist nichts seltsam, bis auf deine unangemessen panische Betrachtungsweise. .=(

    Du hast eine leichte Störung der BZ-Automatik. Vielleicht ist es Prädiabetes, wahrscheinlich liegt es auch noch darunter. In diesem Rahmen (einschließlich der Messungenauigkeiten der Handmessgeräte) bewegen sich alle Werte, die du beobachtest.

    Wenn du das als Grundlage erkennst, dann kannst du einer Diabetesentwicklung in diesem Stadium sehr gut entgegenwirken. Wenn du aber davon ausgehst, dass du einen ganz schlimmen Diabetes hast und in Kürze alle die schrecklichen Folgekrankheiten bekommst, dann bleibt dir nur deine Panik und wenig sinnvoller Aktionismus.
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    am 22.01.2015 10:44:28
    Michaelheuer schrieb:
    joralo schrieb:
    Hmmm, heute morgen zum ersten Mal mit 81 aufgewacht.

    Sehr seltsam, diese Verläufe.

    Mal sehen, ob ich einen Termin beim Diabetologen bekomme, wenn ich heute anrufe.



    Ließ dir doch mal genau durch was kirstin geschrieben hat..du bist auf dem weg dich langsam kaputt zu machen, aber gut, mach was du für richtig hälst und messe weiter bis du irgendwann phychisch krank abgeholt wirst. Der Zusammenhang zwischen Phsysche (Stress) und erhöhten Blutzuckerwerten ist nunmal nachgewiesen (auch bei Gesunden). Aber hier hat ja wie gesagt jeder Diabetes.
    Gruß Michael



    So ist es. Ich komme im Krankenhaus nie unter 200, auch wenn ich tagelang nichts essen kann und egal wie viel Insulin ich spritze. Dabei fühle ich mich gar nicht besonders gestresst, aber das Unterbewußtsein sieht das wohl anders.
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