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Neu mit Verdacht Prädiabetes - speziell auch an Jürgen

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    am 20.01.2015 21:55:37
    Zuckerle schrieb:
    Welche Kassen und Studien sagen das denn?



    Bzgl. NBZ über 90:

    1. http://www.uni-duesseldorf.de/kojda-pharmalehrbuch/apothekenmagazin/Editorials/2006-01-02.pdf
    ("So zeigt eine neue Untersuchung an 13.163 32-jährigen Männern, dass ein BMI über 25 kg/m2 und/oder Nüchterntriglyceride von über 150 mg/dl das Risiko, innerhalb von 6 Jahren an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken, auch bei Nüchternblutglukosewerten zwischen 90 und 99 mg/dl deutlich erhöhen.")

    2. Studie mit 46.000 Personen - veröffentlicht im The American Journal of Medicine, 2008 --- gefunden auf : http://www.wellsource.com/articles-mhc/What-Should-Your-Blood-Sugar-Level-Be.html
    ("Even people with blood sugar levels of 90-94 mg/dL were 49 percent more likely to develop type 2 diabetes.")

    3. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10333902
    ("This study reports the results from a 22-year prospective study on fasting blood glucose as a predictor of cardiovascular death. [...] ...it was found that men in the highest glucose quartile (fasting blood glucose above 85 mg/dl) had a significantly higher mortality rate from cardiovascular diseases compared with those in the three lowest quartiles."


    Bzgl. postprandialer Spitzen:

    1. www.idf.org/webdata/docs/Guideline_PMG_final.pdf
    ("non-diabetics with postprandial glucose above 140 mg/dL (normally measured two hours after a meal) are at significant risk for many diseases including retinal damage to the eye, arterial blockage, oxidative stress, increased inflammation, endothelial dysfunction, reduced coronary blood flow, increased cancer risk")

    2. http://www.lef.org/Magazine/2012/2/Doctors-Overlook-Leading-Cause-Premature-Death/Page-01

    [Sämtliche Quellenangaben dann unten im Text auf der Website.]

    (" In a study where after-meal glucose spikes were impeded, heart attacks rates dropped an astounding 91%.32 Even when someone suffers a heart attack, the amount of damage to the heart muscle is significantly reduced when steps are taken ahead of time to reduce post-meal glucose surges.32-36

    The Honolulu Heart Program found that the risk of coronary artery disease correlated with glucose levels measured one hour after a 50-gram oral glucose load. The incidence of coronary artery disease was twice as high in patients with postprandial glucose levels between 157 and 189 mg/dL compared to those with levels under 144 mg/dL.37 [...]

    The Whitehall Study of British male civil servants showed that blood glucose levels of 96 mg/dL or higher two hours after a meal were associated with a two-fold increase in mortality from coronary artery disease.39

    Another British study, the Islington Diabetes Survey, reported that the incidence of major coronary artery disease was 17% in subjects with impaired glucose tolerance, typically defined as 2-hour postprandial glucose levels of 140-199 mg/dL, compared with 9% in subjects with normal glucose tolerance.40 The Oslo Study indicated that risk of fatal stroke in diabetic patients increased by 13% for each 18 mg/dL elevation in postprandial glucose.41 "


    ___________________________________________________________________________________

    "Bei Gesunden wird das Blutzuckerniveau in einem sehr engen Bereich zwischen 90 und 120 mg/dl gehalten, selbst nach üppigen Mahlzeiten oder langen Fastenperioden."
    http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/archiv_2787.htm

    "Ganz allgemein gilt, dass die diagnostischen Kriterien in den vergangenen Jahren verschärft wurden und wahrscheinlich in Zukunft noch strenger ausgelegt werden, da die diabetischen Folgeschäden schon bei relativ niedrigen hyperglykämischen Werten auftreten können."
    http://www.aerztezeitung.de/medizin/med_specials/diabetes-im-blick2009/article/528480/optimal-prae-postprandiale-blutzuckerwerte-messen.html
    Bearbeitet von User am 20.01.2015 21:57:54. Grund: .
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    am 20.01.2015 23:08:44
    Hast recht, purea, habe vorhin meinen Eiweißshake bestehend aus 250 g Quark + Proteinpulver getrunken, 2 h PP war der Wert bei 110, jetzt nach 3 Stunden immer noch bei 102. Viel Eiweiß scheint bei mir langsamer abgebaut zu werden als die Kohlenhydratmischungen heute im Laufe des Tages (wobei ich da ja nur den 1 Stunden Wert gemessen hatte).

    Aber steht ja auch in der Studie aus einem meiner ersten Beiträge.
    Bearbeitet von User am 20.01.2015 23:33:28. Grund: .
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    am 21.01.2015 02:58:25
    joralo schrieb:
    Eiweißshake bestehend aus 250 g Quark + Proteinpulver getrunken, 2 h PP war der Wert bei 110, jetzt nach 3 Stunden immer noch bei 102.




    Fantastisch.

    Der Eiweißshake, völlig frei von Kohlehydraten, hat ne 110 geschossen... nach 2 Stunden.... toll, echt....
    Sowas startet einen Anstieg, wenn überhaupt und dann bei 1ern, deutlich später.
    Außerdem sind Deine Messungen innerhalb der Toleranz... und Deine Kiste wird wohl rund 20 mg/dl zu hoch Anzeigen.

    Dein Aviva kannst Du beim Diadoc überprüfen lassen.


    Selbst kannst Du den Trend zu "zu hoch" oder "zu tief" messen anhand der Hba1c-Funktion im Gerät (der Software) und dem amtlichen Hba1c-Endergebnis vom Doc feststellen.
    Bearbeitet von User am 21.01.2015 03:03:06. Grund: .
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    am 21.01.2015 10:01:30
    joralo schrieb:


    Beitrag gekürzt

    Ich denke, meine Anfangspanik ist ganz normal, ich bin ja nicht die erste hier. Es wird sich mit der Zeit alles einspielen, ich werde für mich selbst weiter beobachten und messen und wenn ich dadurch künftige Gesundheitsschäden verhindern kann, hat es sich ja gelohnt.



    Du meinst, deine Panik sei normal? Warum eigentlich? Du hast seitenweise sog. wissenschaftliche Abhandlungen eingestellt. Soweit ich sehen konnte, ist aber kein Journal dabei, daß wissenschaftlich wirklich anerkannt ist.
    Es ist doch eine Tatsache, daß die Medizin das Problem Typ2 Diabetes erst seit kürzester Zeit ernst nimmt, und trotzdem gibt es immer noch Ärzte (!), die an der Theorie vom angefressenen Diabetes festhalten.
    Interessanterweise weiß offenbar jeder über Typ2 Bescheid, bloß die Ursache dieser Krankheit hat kein Mensch entdecken können. Daran arebeitet die Wissenschaft noch. Läßt dich das nicht an der Seriosität dieser Veröffentlichungn zumindest zweifeln?
    Und last not least, Möglicherweise hab ich es überlesen, aber ich glaube, du hast noch keinen Diabetologen aufgesucht. Warum eigentlich nicht, das wäre (und war) mein erster Weg?
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    am 21.01.2015 10:04:34
    TypEinser schrieb:
    Fantastisch.

    Der Eiweißshake, völlig frei von Kohlehydraten, hat ne 110 geschossen... nach 2 Stunden.... toll, echt....
    Sowas startet einen Anstieg, wenn überhaupt und dann bei 1ern, deutlich später.


    250g Quark sind in Nährwerttabellen schon so 1-2 BEs. Und mit ner Nachtischschüssel davon kann ich auch einen deutlichen Anstieg messen. So eine Anstiegsbeobachtung ist übrigens völlig unabhängig davon, wie viel ein Gerät generell zu hoch oder zu niedrig anzeigt.

    Und bitte nicht vergessen:
    Im Zusammenhang mit Typ2 geht es nicht allein um die gestörte Regelung der KH-Aufnahme, sondern immer auch um die gestörte Regelung der internen Glukose-Ausgabe aus der Eigenproduktion in Leber und Nieren!

    Der Vorschlag mit dem BZ-Test-Vergleich beim Dok macht Sinn. In der Apotheke hab ich schon gesehen, dass dafür einfach ein Gerät aus dem Regal genommen wurde, so wie meins ja auch.

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    am 21.01.2015 12:36:08
    EH schrieb:
    Du meinst, deine Panik sei normal? Warum eigentlich? Du hast seitenweise sog. wissenschaftliche Abhandlungen eingestellt. Soweit ich sehen konnte, ist aber kein Journal dabei, daß wissenschaftlich wirklich anerkannt ist... Läßt dich das nicht an der Seriosität dieser Veröffentlichungn zumindest zweifeln?


    Und last not least, Möglicherweise hab ich es überlesen, aber ich glaube, du hast noch keinen Diabetologen aufgesucht. Warum eigentlich nicht, das wäre (und war) mein erster Weg?[/quote]
    Fangen wir hinten an:
    "Bei Gesunden wird das Blutzuckerniveau in einem sehr engen Bereich zwischen 90 und 120 mg/dl gehalten, selbst nach üppigen Mahlzeiten oder langen Fastenperioden."
    Herausgeber und Chefredakteur bei Diabetes-Deutchland.de ist Professor Scherbaum, einer der renommiertesten Diabetologen in D und selbstverständlich auch Mitglied in der DDG, die die Diagnose- und Behandlungs-Leitlinien beschließt und raus gibt.
    Die Medizin macht halt zum Teil (nicht nur beim Diabetes) große Unterschiede zwischen ihren Erkenntnissen und den Diagnose- und Behandlungs-Konsequenzen für die ärztliche und färztliche Praxis.

    Damit dann auch meine Antwort auf Deine Frage nach dem Diabetologen-Besuch. Der wäre angezeigt, wenn der BZ auch nur annähernd in ner Größenordnung gemessen würde, die ärztlich behandlungsbedürftig sein könnte. Ärztlich behandlungsbedürftig ist er aber erst ab Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte. Nicht einmal eindeutig prädiabetisch (wo der hier beschriebene BZ-Verlauf vielleicht ran reicht) wäre ärztlich behandlungsbedürftig und könnte lediglich den approbierten Kommentar bringen, dass der BZ etwas höher ist und weiter beobachtet werden sollte.

    Warum sollte die Themenstarterin diese Zeit des normalerweise passiven Beobachtens nicht pro-aktiv nutzen und nicht alles ihr mögliche dafür tun, das weitere Ansteigen ihrer alltäglichen BZ-Verläufe Richtung Diabetes möglichst weit in die Zukunft hinaus zu schieben?
    Mit meinem Diabetes noch mal auf Start würde ich gerne sofort so anfangen wollen wie sie jetzt. Und so wie ich mir heute einen Sport draus mache, meinen gesunden BZ-Verlauf mit möglichst wenig Insulin zu schaffen, würde ich mir vom neuen Anfang einen Sport draus machen, meinen gesunden BZ möglichst viele Jahre ohne Medis zu genießen :)

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    am 21.01.2015 13:59:28
    EH schrieb:

    Soweit ich sehen konnte, ist aber kein Journal dabei, daß wissenschaftlich wirklich anerkannt ist.


    Da sind einige peer reviewed journals dabei. Und Diabetes-Deutschland.de ist, wie Jürgen aufzeigte, auch weit davon entfernt unseriös zu sein, wie du es hier überdramatisierst. Gleiches gilt für die ärztezeitung.

    Im Grossen und Ganzen scheint mir das doch bei Fragen wie joralo sie hat eine sinnvolle Vorgehensweise. Auch ganz allgemein ist das Zusammensuchen und hier Einstellen dieser Informationen qualitativ und quantitativ sehr zu begrüßen.

    Kann man das eigentlich anders sehen?..
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    am 21.01.2015 14:13:46
    hjt_Jürgen schrieb:


    Fangen wir hinten an:
    "Bei Gesunden wird das Blutzuckerniveau in einem sehr engen Bereich zwischen 90 und 120 mg/dl gehalten, selbst nach üppigen Mahlzeiten oder langen Fastenperioden."
    Herausgeber und Chefredakteur bei Diabetes-Deutchland.de ist Professor Scherbaum, einer der renommiertesten Diabetologen in D und selbstverständlich auch Mitglied in der DDG, die die Diagnose- und Behandlungs-Leitlinien beschließt und raus gibt.
    Die Medizin macht halt zum Teil (nicht nur beim Diabetes) große Unterschiede zwischen ihren Erkenntnissen und den Diagnose- und Behandlungs-Konsequenzen für die ärztliche und färztliche Praxis.

    Damit dann auch meine Antwort auf Deine Frage nach dem Diabetologen-Besuch. Der wäre angezeigt, wenn der BZ auch nur annähernd in ner Größenordnung gemessen würde, die ärztlich behandlungsbedürftig sein könnte. Ärztlich behandlungsbedürftig ist er aber erst ab Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte. Nicht einmal eindeutig prädiabetisch (wo der hier beschriebene BZ-Verlauf vielleicht ran reicht) wäre ärztlich behandlungsbedürftig und könnte lediglich den approbierten Kommentar bringen, dass der BZ etwas höher ist und weiter beobachtet werden sollte.

    Warum sollte die Themenstarterin diese Zeit des normalerweise passiven Beobachtens nicht pro-aktiv nutzen und nicht alles ihr mögliche dafür tun, das weitere Ansteigen ihrer alltäglichen BZ-Verläufe Richtung Diabetes möglichst weit in die Zukunft hinaus zu schieben?
    Mit meinem Diabetes noch mal auf Start würde ich gerne sofort so anfangen wollen wie sie jetzt. Und so wie ich mir heute einen Sport draus mache, meinen gesunden BZ-Verlauf mit möglichst wenig Insulin zu schaffen, würde ich mir vom neuen Anfang einen Sport draus machen, meinen gesunden BZ möglichst viele Jahre ohne Medis zu genießen :)

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    Merkt ihr eigentlich noch etwas? Die TE (Threaderöffnerin) kann nicht zum Diabetologen gehen, weil der sie sofort heimschicken würde. Sie hat nämlich keinen Diabetes und nichts weist darauf hin, daß sie jemals daran erkranken wird. Trotzdem wird ihr hier im Forum eingeredet, sie sei gefährdet und sie selbst hat Panik vor all den Diabetesfolgen, die sie sich im Netz zusammengesucht hat.
    Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich bin einfach nur sprachlos.

    Was übrigens die Koryphäen des Diabetes betrifft, so brauchst du mich da nicht belehren, lieber Jürgen. Ich hab 20 Jahre im medizinischen Hochschul-Metier gearbeitet, ich kenne mich aus.

    Was deine Phantasien ohne Insulin einen gesunden BZ-Verlauf zu schaffen betrifft, so muß man sie ins Reich der Fabel verweisen. Wenn du das für dich tun willst, bitte - aber ich finde es geradezu gemeingefährlich dafür Reklame in Foren zu machen.
    Bearbeitet von User am 21.01.2015 14:41:12. Grund: .
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    am 21.01.2015 14:24:43
    Jetzt sind wir hier schon soweit, das Nicht-Diabetiker eine Portion Quark-Eiweiß-Shake mit BZ-Ausschlägen im Messgerät-Toleranzbereich heranziehen, um Krank zu sein.

    Wie gut geht's mir da doch! Sowas knabbert bei 1ern die Basalrate weg. Manche werden da die FPEs berechnen müssen, aber das man als Stoffwechselgesunder solche Probleme haben kann.. mir gruselts.

    Was nimmt der Threadstarter eigentlich sonst so an Medis? Cortison oder so?

    Man ahnt ja nicht, was so alles...
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 21.01.2015 14:39:11
    wahnsinn was hier leuten angetan wird