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Auch bei niedrigem Blutzucker spritzen?
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am 29.12.2014 17:56:48
hjt_Jürgen schrieb:
Super: Weil Du vergessen hast, dass ich auch in diesem Forum schon häufiger geschrieben hab, dass ich Lantus spritze, normal die Tagesdosis auf 2mal aufgeteilt, und etwa 20%mehr IEs von Protaphane mit ner Injektion alle 8 Stunden für den selben gleichmäßigen Tagesverlauf brauche, darf ich nach Deiner Meinung nicht drüber schreiben?
Und was soll der Hinweis von auf Dauer? Kuddel schreibt doch, dass er JETZT mit 2 Injektionen am Tag mit seinem Essen und seinen Alltagsaktivitäten morgens nüchtern bei 100-120mg/dl auskommt und abends bei 90-100. Was wolltest Du oder was sollte ein Diabetologe daran mit welchem anderen Insulin wie verbessern?
Woher soll ich wissen, was du spritzt. Merkwürdig finde ich allerdings, daß du so tolle Werte mit Verzögerungsinsulin hinbringst. So ganz nehme ich dir nicht ab, daß dein Körper wie eine gut geölte Maschine funktioniert.
Rainers Beitrag sehe als realistisch an.
Abgesehen davon finde ich in Ordnung, wenn Kuddel sich umsehen will. Nicht jeder will und kann mit Jürgens Version selig werden. -
am 29.12.2014 18:11:45
EH schrieb:
Abgesehen davon finde ich in Ordnung, wenn Kuddel sich umsehen will. Nicht jeder will und kann mit Jürgens Version selig werden.
Von meiner Version seh ich in diesem Fred keine Spur.
Kuddel hat seine Version hier vorgestellt, und ich hab ihn darin bestärkt. Denn offenbar kommt er damit zur Zeit super zurecht und produziert damit alltäglich beinahe völlig gesunde Blutzucker-Verläufe.
Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum Du ihn damit unbedingt zu nem anderen Dok schicken willst?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.12.2014 18:39:15
hjt_Jürgen schrieb:
EH schrieb:
Abgesehen davon finde ich in Ordnung, wenn Kuddel sich umsehen will. Nicht jeder will und kann mit Jürgens Version selig werden.
Von meiner Version seh ich in diesem Fred keine Spur.
Kuddel hat seine Version hier vorgestellt, und ich hab ihn darin bestärkt. Denn offenbar kommt er damit zur Zeit super zurecht und produziert damit alltäglich beinahe völlig gesunde Blutzucker-Verläufe.
Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum Du ihn damit unbedingt zu nem anderen Dok schicken willst?
Vielleicht weil eine "Einstellung" mit Verzögerungsinsulin suboptimal ist und weil ich nicht glaube, daß ihr Arzt sich wirklich mit Diabetes auskennt.
Ich habe die Behandlung mit Verzögerungsinsulin erlebt und ich kann davon nur abraten. Das ist etwas für sehr alte Menschen, die eine intensivierte Insulintherapie nicht mehr leisten können. -
Kato01
Rang: Gastam 29.12.2014 19:20:52
Ja sehr alte Menschen 😜
ich bin so "mittelalt" (43)
und komm sehr gut klar.......!
Wie auch viele andere alte die ich kenne. -
am 29.12.2014 19:31:25
Kato schrieb:
Ja sehr alte Menschen 😜
ich bin so "mittelalt" (43)
und komm sehr gut klar.......!
Wie auch viele andere alte die ich kenne.
Schön für dich wenn du zufrieden bist.
Ich hab's nicht gern, wenn ich vormittags gegen den Unterzucker anessen muß und vor dem Mittagessen dann bei über 200 liege. Und spontan etwas essen oder eine Mahlzeit auslassen, ist auch nicht drin.
Wer's mog. -
am 29.12.2014 20:27:11
EH schrieb:
Schön für dich wenn du zufrieden bist.
Ich hab's nicht gern, wenn ich vormittags gegen den Unterzucker anessen muß und vor dem Mittagessen dann bei über 200 liege. Und spontan etwas essen oder eine Mahlzeit auslassen, ist auch nicht drin.
Wer's mog.
Schau, Kudel und Kato haben ihre eigenen nahezu bis gesunden BZ-Verläufe und nicht Deinen. Sie berichten von keinem Anstieg über 200 bis Mittag. Warum sollten sie sich da wie mit so einem Anstieg behandeln? -
am 29.12.2014 20:57:25
hjt_Jürgen schrieb:
Warum sollten sie sich da wie mit so einem Anstieg behandeln?
weil sie sonst anderer meinung als EH wären.
(sorry, der musste sein :D) -
am 30.12.2014 14:29:27
Der Fred hatte ja mit Mischinsulin aufgemacht, also mit Human- und Verzögerungs-Insulin in der selben Patrone. Praktisch so, als wenn man beide Insuline aus 2 verschiedenen Pens immer zur gleichen Zeit im gleichen Verhältnis spritzt.
Und selbstverständlich kann man auch vom Mischinsulin weniger spritzen, wenn der BZ meistens niedriger verläuft, als man ihn haben will, und mehr, wenn er meistens höher verläuft, als man ihn haben will. Kurzfristigere (Re)Aktionen für/auf ansteigenden Blutzucker sind damit allerdings nicht möglich. Aber es ist doch völlig ausreichend, wenn und so lange keine einzelnen Anstiege behandelt werden müssen und es persönlich passt :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 30.12.2014 19:40:54
hjt_Jürgen schrieb:
Der Fred hatte ja mit Mischinsulin aufgemacht, also mit Human- und Verzögerungs-Insulin in der selben Patrone. Praktisch so, als wenn man beide Insuline aus 2 verschiedenen Pens immer zur gleichen Zeit im gleichen Verhältnis spritzt.
Und selbstverständlich kann man auch vom Mischinsulin weniger spritzen, wenn der BZ meistens niedriger verläuft, als man ihn haben will, und mehr, wenn er meistens höher verläuft, als man ihn haben will. Kurzfristigere (Re)Aktionen für/auf ansteigenden Blutzucker sind damit allerdings nicht möglich. Aber es ist doch völlig ausreichend, wenn und so lange keine einzelnen Anstiege behandelt werden müssen und es persönlich passt :)
Sag mal Jürgen, verstehst du das wirklich nicht oder tust du bloß so.
Es geht doch bei Diabetes nicht ausschließlich um Werte, es geht auch - o Wunder - um Lebensqualität. Mit Mischinsulin hat man eine feste Einstellung und kann da nichts dran ändern. Du kriegst feste Vorgaben und du mußt so essen und spritzen wie es eben im Plan steht. Das ist in der Praxis nicht möglich, zumindest nicht, wenn man einigermaßen vernünftige Werte haben will, und wie kann etwas "persönlich passen" wenn man keine Möglichkeit hat auf zu hohe Werte zu reagieren. Oder willst du ernsthaft behaupten, daß man mit 2 Gaben von Mischinsulin über den ganzen Tag hinweg einen guten BZ haben kann. Bist du es nicht, der ständig von "gesunder BZ Führung" redet, wie willst du das mit Mischinsulin erreichen.
Ich weiß nicht, was du mit solchen Statements bezweckst, nachvollziehen kann ich es jedenfalls nicht. -
am 30.12.2014 20:59:03
Moin EH,
Kudel hatte geschrieben, dass am Tagesverlauf und am Essen (wenige KHs) nichts diskutiert werden soll, weil das eben alles von ihm/ihr so gewollt ist. Und nun wird sogar die Beobachtung gemacht, dass der BZ ohne Morgenspritze vor dem Abendessen unter 100 gemessen werden kann, wo offenbar 100 als gutes Ziel gesehen wird. Passt also vielleicht sogar beständig in diesem persönlichen Rahmen ohne Morgenspritze mit einer einzigen zur Nacht? Die Antwort gibt nur Ausprobieren.
Das ist nicht Deine und nicht meine Lebensqualität (unsere beiden sind auch wieder sehr verschieden), aber es ist ausdrücklich die von Kudel. Warum also nicht respektieren?
Bisdann, Jürgen