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Bitte macht mir Mut
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am 22.12.2014 19:15:34
EH schrieb:
Kiepenkerl schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Hab mich hier vor einiger hier mächtig für die Ansicht hauen lassen müssen, dass wir 2er unseren Diabetes locker sehr systematisch als Gesundheits-Coach "missbrauchen" können. Das wäre die absolute Höhe des diabetisch geschädigten verqueren Denkens......................................
Ist aber so. Lass sie hauen.
Ich für meine Situation habe 2 Hebel zur Steuerung meines Blutzuckers:
1.) Kohlehydratzufuhr (Wie viel und welche)
2.) Bewegung (Sport)
Die dritte Möglichkeit, Medikamente, schliesse ich so lange es geht, aus.
Und wenn ich mit diesen 2 Hebeln arbeite, ergibt sich automatisch ein gesunder Lebensstil.
Manches ist für Manchen zu einfach.
;-)
Leider läßt sich mit dieser simplen Einstellung nicht jedem Diabetes beikommen. Manchmal braucht man mehrere "Hebel" und man muß deswegen durchaus nicht bekloppt sein.
Jürgen sollte das eigentlich wissen.
Doch. In den meisten Fällen (natürlich nicht bei körperlichen Einschränkungen/bei Typ I etc.) lässt sich das so simpel regeln. Immer eine Frage der Dosis, der Disziplin, des Verständnisses um die Zusammenhänge und des Grades der Beklopptheit, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und des Willens, den Rest seines Lebens bei vernünftiger Lebensqualität zu verbringen.
Bearbeitet von User am 22.12.2014 19:17:31. Grund: Ergänzung2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.12.2014 19:19:50
Kiepenkerl schrieb:
Ich für meine Situation habe 2 Hebel zur Steuerung meines Blutzuckers:
1.) Kohlehydratzufuhr (Wie viel und welche)
2.) Bewegung (Sport)
Die dritte Möglichkeit, Medikamente, schliesse ich so lange es geht, aus.
Und wenn ich mit diesen 2 Hebeln arbeite, ergibt sich automatisch ein gesunder Lebensstil.
daumen nach oben!! das was du machst ist vor allem eines nicht: bekloppt ;-)2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.12.2014 19:31:54
Kiepenkerl schrieb:
Doch. In den meisten Fällen (natürlich nicht bei körperlichen Einschränkungen/bei Typ I etc.) lässt sich das so simpel regeln. Immer eine Frage der Dosis, der Disziplin, des Verständnisses um die Zusammenhänge und des Grades der Beklopptheit, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und des Willens, den Rest seines Lebens bei vernünftiger Lebensqualität zu verbringen.
Wenn du meinst. Du hast seit 5 Jahren Diabetes und du weißt natürlich alles.
Ich hab seit 40 Jahren Diabetes und ich weiß zwar viel über die Krankheit, aber bei weitem nicht alles. Du wirst überrascht sein, meinem Diabetologen geht es nicht anders und all den Wissenschaftlern, die an dieser Krankheit forschen, ebenfalls.
Warten wir's ab.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.12.2014 19:45:47
EH schrieb:
Warten wir's ab.
nein, EH, eben nicht!
der user zeigt sich pro-aktiv und wartet eben nicht ab. völlig unabhängig davon, was die forschung in 20 jahren für neue erkenntnisse hervorbringt, wird er von seinem verhalten erheblich profitiert haben.
du siehst das alles ganz schön negativ und da möchte ich ausdrücklich widersprechen. ich finde das von jürgen eingebrachte bild sehr schön und passend: diabetes als dein persönlicher gesundheits-coach.
als bekennender pro-aktivist möchte ich jeden leser dazu ermuntern, den diabetes t2 als gesundheits-couch zu begreifen, der für je eine hand einen hebel bereitstellt: bewegung und ernährung.
"Warten wir's ab" ist da ein ganz, ganz schlechter begleiter.4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.12.2014 19:56:53
purea schrieb:
EH schrieb:
Warten wir's ab.
nein, EH, eben nicht!
der user zeigt sich pro-aktiv und wartet eben nicht ab. völlig unabhängig davon, was die forschung in 20 jahren für neue erkenntnisse hervorbringt, wird er von seinem verhalten erheblich profitiert haben.
du siehst das alles ganz schön negativ und da möchte ich ausdrücklich widersprechen. ich finde das von jürgen eingebrachte bild sehr schön und passend: diabetes als dein persönlicher gesundheits-coach.
als bekennender pro-aktivist möchte ich jeden leser dazu ermuntern, den diabetes t2 als gesundheits-couch zu begreifen, der für je eine hand einen hebel bereitstellt: bewegung und ernährung.
"Warten wir's ab" ist da ein ganz, ganz schlechter begleiter.
Wie üblich hast du meinen Beitrag nicht verstanden und auch nicht das "warten wir's ab". Ich möchte mit dir keinerlei Konversation betreiben und daher irritiert es mich, wenn du ständig meine Beiträge hier falsch kommentierst.
Bitte hör auf an meinen Beiträgen herumzuinterpretieren, dir fehlt einfach das Verständis dafür, was Diabetes. Ist halt so, wenn man selbst nicht betroffen ist.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.12.2014 20:19:17
mach dir mal keine sorgen, EH, ich hab das schon ganz gut verstanden. aber vielen dank für's bekloppt-halten ;-)
deine beiträge haben eben ganz generell einen eher lethargischen, entmutigenden und destruktiven tenor ("da kannst du nicht viel machen" "lass es sein, du brauchst schnellstmöglich medikamente" "ernährung bringt dir auf lange sicht sowieso nichts" "bei mir hat nichts geholfen" "wenn du glaubst, du könntest mit ernährung und bewegung etwas erreichen, dann bist du eben bekloppt" und so weiter und so fort...). dein bekloppt-halten-beitrag reiht sich da ganz gut ein.
es klappt bei uns mit der "hebeltechnik" ganz gut. dass es ausgerechnet bei dir versagt taugt bei weitem nicht dazu, andere für eine gesunde lebensweise zu verurteilen. wir haben spaß dran, unsere fallenden blutzuckerwerte geben uns recht und wir werden uns sowieso nicht von foren-misepetern entmutigen lassen ;-).
Bearbeitet von User am 22.12.2014 20:23:22. Grund: .4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.12.2014 22:00:44
Sehe ich zu 1000 % genauso...ich meine pureas letzten Beitrag...vielleicht ist das einfach der Grund warum ich immer für sie gehalten werde...aber das ist mir ja auch völligst egal...EH`s äußerst negativer Grundton, insb. gegenüber "Alternativmethoden" liest sich verdammt häufig heraus...der Grund hierfür allerdings erschliesst sich mir nicht so wirklich, ist es doch eine immense Hilfe und Erleichterung, dass man selbst etwas tun kann...vielleicht eine Art Verbitterung ? Vielleicht realisiert man durch die vielen Einträge diesbezüglich auch, dass eine Umstellung in der Ernährung & Bewegung doch verdammt viel ausmachen kann, man selbst dies aber nicht so umsetzen kann ? Ja, mit Sicherheit erreicht man mit Verringerung der KHs und Bewegung bei einem frischen Diabetes, oder noch Prädiabetes um einiges mehr als bei einem 40 Jahre alten. Aber genau deswegen verstehe ich nicht warum du gerade den neu diagnostizierten Usern diese Form des Umgangs und diese Möglichkeit madig machst. Wie sich der Diabetes dann in 10 oder 20 Jahren verhält, das kann man immer noch schauen. Was sich allerdings gerade am Anfang für "Boden gut machen lässt" tust du immer nur damit ab, dass man neben dem Diabetes auch noch ein Leben hat und das man das als Berufstätiger nicht schaffen kann, etc. pp.
Gesundheitscoach so wie Jürgen schrieb...perfekt ! Damit kann man sich doch anfreunden, wenn man sich schon mit dieser Krankheit anfreunden muss. Ist auf jeden Fall nen netter Gedanke, der beruhigt und positiv stimmen und nicht hadern lässt.
Bearbeitet von User am 22.12.2014 22:02:24. Grund: corr4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.12.2014 22:43:25
Belli schrieb:
Ja, mit Sicherheit erreicht man mit Verringerung der KHs und Bewegung bei einem frischen Diabetes, oder noch Prädiabetes um einiges mehr als bei einem 40 Jahre alten. Aber genau deswegen verstehe ich nicht warum du gerade den neu diagnostizierten Usern diese Form des Umgangs und diese Möglichkeit madig machst. Wie sich der Diabetes dann in 10 oder 20 Jahren verhält, das kann man immer noch schauen.
Stimme dir voll zu. Danke. -
am 22.12.2014 22:47:42
EH schrieb:
Leider läßt sich mit dieser simplen Einstellung nicht jedem Diabetes beikommen. Manchmal braucht man mehrere "Hebel" und man muß deswegen durchaus nicht bekloppt sein.
Jürgen sollte das eigentlich wissen.
1. Auswahl und Menge der Nahrung
2. Einsatz und Intensität und Menge von Bewegung
3. Medikament(e)
Du weißt, dass ich für den alltäglich gesunden Blutzucker-Verlauf immer von 3 Hebeln ausgehe.
Völlig normal, dass da für zeitnahe Neudiagnosen durchaus nur 1. oder nur 2. oder eine Kombination daraus für den völlig gesunden BZ ausreichen kann. Für wie lange, kann nur jeder Betroffene für sich selbst herausfinden.
Und wenn 1. und 2. zusammen für den gesunden BZ nicht mehr ausreichen, muss halt die passende Medikation dazu genommen werden. Was soll daran falsch sein?3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.12.2014 23:12:27
EH schrieb:
Wenn du meinst. Du hast seit 5 Jahren Diabetes und du weißt natürlich alles.
Ich hab seit 40 Jahren Diabetes und ich weiß zwar viel über die Krankheit, aber bei weitem nicht alles. Du wirst überrascht sein, meinem Diabetologen geht es nicht anders und all den Wissenschaftlern, die an dieser Krankheit forschen, ebenfalls.
Warten wir's ab.
Wenn das Abwarten Deine Strategie ist?
Du musst es wissen.
Woraus liest Du, daß ich alles weiss oder es glaube? Eigenartige Interpretation meiner Beiträge.
In diesem Thread geht es darum, jemandem, der vor kurzem seine Diagnose Diabetes bekommen hat und durch die diversen Statistiken zum Thema verunsichert ist, Mut zu machen.
Ich bleibe dabei: Wer körperlich in der Lage ist, kann sich weitgehend selbst helfen. Selbstverständlich - und das kann man in diesem Forum nicht genug betonen - nur mit Unterstützung und unter Überwachung eines Spezialisten (am Besten Diabetologe).
Er muss nur den Arsch hochkriegen. Da liegt wohl der Hase im Pfeffer.
Abwarten ist sicher bequemer.
Aber als Trost: Abwarten dauert wahrscheinlich nicht so lange, als wenn man sich proaktiv verhält. Und wenn es doch genau so lange dauert, kriegt man das eigene Elend vielleicht nicht mehr so richtig mit.
P.S: Kannst Du mir ein Argument gegen Eigeninititative und proaktives Verhalten nennen?2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.