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Diabetes-Prävention
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am 09.03.2015 09:50:18
Zuckerle schrieb:
Deshalb ja auch der Satz, dass man genetische Dispositionen nicht ausschalten kann...
Bei Menschen, die wie du in den Kriegsjahren geboren wurden, spielen da noch ganz andere Faktoren mit. Wir wissen ja heute wie viel Einfluss die Psyche auf das Leben hat. Insbesondere die Psyche einer schwangeren und/oder stillenden Frau. Ich möchte dir keineswegs zu nahe treten oder mich schulmeisterisch aufspielen, aber ich möchte auch nicht wissen, wie viele Ängste deine Mutter während der Schwangerschaft und in deinen ersten Lebensjahren hatte...
Ganz davon abgesehen halte ich es für müsig bis überflüssig von Prävention zu sprechen, in dem Stil wie es Jürgen tut....
Nun, lassen wir mal die Psyche außen vor. Meine 9 Jahre ältere Schwester hatte genau denselben Diabetikerweg wie ich und sie wuchs in Friedenszeiten und eher idyllisch auf dem Land auf.
Warum sollte es überflüssig sein, von Prävention wie Jürgen zu sprechen? Weil es den Abschied von liebgewonnen Vorurteilen bedeuten würde? -
am 09.03.2015 23:38:47
EH schrieb:
Naja, eigentlich ist ja bekannt, daß Diabetes nicht durch den Verzehr von Zucker ausgelöst wird. Ich dachte, diese Behauptung sei nun schon des Öfteren ins Reich der Fabel verwiesen worden.
Ich bin Jahrgang 1944 und mit Süßigkeiten, Kindertees und Fasst Food sah es da wohl weniger aus. Ich glaube, ich habe meine erste Tafel Schokolade mit 6 Jahren gesehen. Trotzdem hatte ich mit Anfang 30 meinen Typ2.
Und nun?
Und nun? Zitiere ich gerne Madamme mit den Worten:
"Ich bin mir sowieso sicher, dass es ein MODY bei mir ist"
Du hättest essen können, was du willst. Den Diabetes trägst du wie T1 nun mal in dir. Bei T2ern sieht die Sache anders aus. Der Verdacht liegt mindestens Nahe, dass die zuckerreiche Ernährung, z.B. durch Cocacola nebst fettreicher Grundnahrung durchtränkt mit Cholesterin, einen Einfluss hat. Da finde ich die Eveidenzaussage der DGE, die ferrato hier geostet hat, seeeeehr ernstzunehmend. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 10.03.2015 06:21:08
purea schrieb:
EH schrieb:
Naja, eigentlich ist ja bekannt, daß Diabetes nicht durch den Verzehr von Zucker ausgelöst wird. Ich dachte, diese Behauptung sei nun schon des Öfteren ins Reich der Fabel verwiesen worden.
Ich bin Jahrgang 1944 und mit Süßigkeiten, Kindertees und Fasst Food sah es da wohl weniger aus. Ich glaube, ich habe meine erste Tafel Schokolade mit 6 Jahren gesehen. Trotzdem hatte ich mit Anfang 30 meinen Typ2.
Und nun?
Und nun? Zitiere ich gerne Madamme mit den Worten:
"Ich bin mir sowieso sicher, dass es ein MODY bei mir ist"
Du hättest essen können, was du willst. Den Diabetes trägst du wie T1 nun mal in dir. Bei T2ern sieht die Sache anders aus. Der Verdacht liegt mindestens Nahe, dass die zuckerreiche Ernährung, z.B. durch Cocacola nebst fettreicher Grundnahrung durchtränkt mit Cholesterin, einen Einfluss hat. Da finde ich die Eveidenzaussage der DGE, die ferrato hier geostet hat, seeeeehr ernstzunehmend.
Auch hier melde ich mich kritisch zu Wort: Die einfache Erklärung: Nur das Übermaß an Nahrung würde den Diabetes Typ 2 verursachen, halte ich für nicht haltbar. Am Ende ist es die Kombination aus der genetischen Prädisposition, des zu viel an Essens im Verbindung mit zu wenig Bewegung für diese Energie Aufnahme, die Ausschüttung, des Körpers von Substanzen die Hunger verursachen.
Wenn Leistungssportler, nach ihrer Aktiven Zeit, genau so weiter Essen würden wie zu ihre aktiven Zeit, dann würde auch sie zunehmen. Die gewichtszunahme allein würde aber kein Diabetes verursachen. Erst die genetische Disposition würde den Ausbruch begünstigen. Andersherum gibt es Menschen die eine genetische Disposition mit sich tragen aber nicht an Diabetes erkranken.
Bearbeitet von User am 10.03.2015 07:13:27. Grund: . -
am 10.03.2015 09:35:33
DM1Diabetes schrieb:
purea schrieb:
EH schrieb:
Naja, eigentlich ist ja bekannt, daß Diabetes nicht durch den Verzehr von Zucker ausgelöst wird. Ich dachte, diese Behauptung sei nun schon des Öfteren ins Reich der Fabel verwiesen worden.
Ich bin Jahrgang 1944 und mit Süßigkeiten, Kindertees und Fasst Food sah es da wohl weniger aus. Ich glaube, ich habe meine erste Tafel Schokolade mit 6 Jahren gesehen. Trotzdem hatte ich mit Anfang 30 meinen Typ2.
Und nun?
Und nun? Zitiere ich gerne Madamme mit den Worten:
"Ich bin mir sowieso sicher, dass es ein MODY bei mir ist"
Du hättest essen können, was du willst. Den Diabetes trägst du wie T1 nun mal in dir. Bei T2ern sieht die Sache anders aus. Der Verdacht liegt mindestens Nahe, dass die zuckerreiche Ernährung, z.B. durch Cocacola nebst fettreicher Grundnahrung durchtränkt mit Cholesterin, einen Einfluss hat. Da finde ich die Eveidenzaussage der DGE, die ferrato hier geostet hat, seeeeehr ernstzunehmend.
Auch hier melde ich mich kritisch zu Wort: Die einfache Erklärung: Nur das Übermaß an Nahrung würde den Diabetes Typ 2 verursachen, halte ich für nicht haltbar. Am Ende ist es die Kombination aus der genetischen Prädisposition, des zu viel an Essens im Verbindung mit zu wenig Bewegung für diese Energie Aufnahme, die Ausschüttung, des Körpers von Substanzen die Hunger verursachen.
Wenn Leistungssportler, nach ihrer Aktiven Zeit, genau so weiter Essen würden wie zu ihre aktiven Zeit, dann würde auch sie zunehmen. Die gewichtszunahme allein würde aber kein Diabetes verursachen. Erst die genetische Disposition würde den Ausbruch begünstigen. Andersherum gibt es Menschen die eine genetische Disposition mit sich tragen aber nicht an Diabetes erkranken.
Ich denke, daß auch Typ2 eine genetische Komponente haben muß, durch Nahrungsaufnahme kann allein kann keine Krankheit entstehen, besonders wenn man bedenkt, welche Folgen Typ2 haben kann. Der Einfluß auf den gesamten Stoffwechsel ist ja bekannt, wird aber leider meist in den Medien verschwiegen. Daß man den Menschen die "Schuld" für ihre Erkrankungen gerne selbst in die Schuhe schiebt, hat wohl seinen Grund eher in der Finanzierung der Geundheitsfürsorge.
Die genetische Disposition ist m.E. bei allen Krankheiten weit größer als man zugeben möchte. Beweisen kann ich das natürlich nicht, allerdings ist mir das im Laufe meines Lebens (in dem ich leider mit vielen Krankheiten bei mir und anderen befaßt war) mehr als einmal aufgefallen. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 11.03.2015 21:19:58
EH schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
purea schrieb:
EH schrieb:
Naja, eigentlich ist ja bekannt, daß Diabetes nicht durch den Verzehr von Zucker ausgelöst wird. Ich dachte, diese Behauptung sei nun schon des Öfteren ins Reich der Fabel verwiesen worden.
Ich bin Jahrgang 1944 und mit Süßigkeiten, Kindertees und Fasst Food sah es da wohl weniger aus. Ich glaube, ich habe meine erste Tafel Schokolade mit 6 Jahren gesehen. Trotzdem hatte ich mit Anfang 30 meinen Typ2.
Und nun?
Und nun? Zitiere ich gerne Madamme mit den Worten:
"Ich bin mir sowieso sicher, dass es ein MODY bei mir ist"
Du hättest essen können, was du willst. Den Diabetes trägst du wie T1 nun mal in dir. Bei T2ern sieht die Sache anders aus. Der Verdacht liegt mindestens Nahe, dass die zuckerreiche Ernährung, z.B. durch Cocacola nebst fettreicher Grundnahrung durchtränkt mit Cholesterin, einen Einfluss hat. Da finde ich die Eveidenzaussage der DGE, die ferrato hier geostet hat, seeeeehr ernstzunehmend.
Auch hier melde ich mich kritisch zu Wort: Die einfache Erklärung: Nur das Übermaß an Nahrung würde den Diabetes Typ 2 verursachen, halte ich für nicht haltbar. Am Ende ist es die Kombination aus der genetischen Prädisposition, des zu viel an Essens im Verbindung mit zu wenig Bewegung für diese Energie Aufnahme, die Ausschüttung, des Körpers von Substanzen die Hunger verursachen.
Wenn Leistungssportler, nach ihrer Aktiven Zeit, genau so weiter Essen würden wie zu ihre aktiven Zeit, dann würde auch sie zunehmen. Die gewichtszunahme allein würde aber kein Diabetes verursachen. Erst die genetische Disposition würde den Ausbruch begünstigen. Andersherum gibt es Menschen die eine genetische Disposition mit sich tragen aber nicht an Diabetes erkranken.
Ich denke, daß auch Typ2 eine genetische Komponente haben muß, durch Nahrungsaufnahme kann allein kann keine Krankheit entstehen, besonders wenn man bedenkt, welche Folgen Typ2 haben kann. Der Einfluß auf den gesamten Stoffwechsel ist ja bekannt, wird aber leider meist in den Medien verschwiegen. Daß man den Menschen die "Schuld" für ihre Erkrankungen gerne selbst in die Schuhe schiebt, hat wohl seinen Grund eher in der Finanzierung der Geundheitsfürsorge.
Die genetische Disposition ist m.E. bei allen Krankheiten weit größer als man zugeben möchte. Beweisen kann ich das natürlich nicht, allerdings ist mir das im Laufe meines Lebens (in dem ich leider mit vielen Krankheiten bei mir und anderen befaßt war) mehr als einmal aufgefallen.
Diabetes Typ 2 hat eine starke erblich genetische Veranlagung, übrigens stärker als der Diabetes Typ 1. In Zwillingsstudien erkranken, bei eineigen Zwillingen, 80 bis 90 % des zweiten Zwillings an Diabetes Typ 2 wenn der erste erkrankt ist. Es hat aber auch Umwelteinflüsse weil 10 bis 20 % nicht erkranken. Die Erblichkeit nimmt schon bei Zweieigen Zwillingen rapide ab . Es sollen mehr als 40 bekannte Gene an Diabetes Typ 2 beteiligt sein.
Bearbeitet von User am 11.03.2015 21:36:38. Grund: .