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Keine ss Diabetes aber zu viel Insulin gespritzt

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 15.03.2015
    am 15.03.2015 16:09:08
    Hallo,
    Ich hatte während meiner ersten ss leicht erhöhte blutzuckerwerte, woraufhin ich ein pikser zum mitnehmen bekam und gesagt wurde wie ich meine Ernährung umstellen sollte. Ich machte alles laut Anleitung, doch die Werte die mein tester anzeigten waren ständig viel zu hoch (oft über 200) und mir wurde Insulin zum Spritzen gegeben. Ziemlich bald war ich bei 3 mal 32 Einheiten am Tag eingestellt aber an den Werten änderte sich nichts, außer das ich dauernd am zittern war, ständig müde war, herzrasen hatte und oft umgekippt bin. Mein Frauenarzt gab mir auf mein Verlagen hin einen anderen tester wodurch sich rausstellte das ich meist einen Blutzucker Wert von zwischen 45 und 55 hatte. Ich habe dann schnell Insulin wieder abgesetzt und die Werte normalisierten sich. Allerdings habe ich eindeutig mehre Monate lang viel zu viel gespritzt.
    Wichtig ist glaube ich auch, dass ich nie übergewichtig war, 26 Jahre alt war und keiner in meiner Familie Diabetes hat.
    Nun habe ich aber Angst das die ss Monate meinem Sohn geschadet haben könnten. Er ist jetzt vier Jahre alt und verträgt Zucker sehr schlecht (wird sehr fahrig und aufgedreht). Jetzt hat er eine Blasenentzündung wo sein Urin getestet wurde und Zucker im Urin war.
    Könnte eine dauerhafte unterzuckerung ihm geschadet haben und ggf seine zuckertoleranz beeinträchtig haben?
    Wir sind morgen beim Kinderarzt, aber der ist ja auch kein experte!
    Vielen dank im voraus,
    Besorgte Mutter
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 3874
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 15.03.2015 16:44:33
    Hallo besorgte Mutter,

    diese Frage wird dir niemand definitiv beantworten können - kein Wissenschaftler und schon gar nicht wir Laien hier im Forum.

    Deine Vermutungen und die Schuldgefühle bringen dich allerdings nicht weiter. Mache dir keine unnützen Vorwürfe und sieh zu, dass du die aktuelle Situation gut in den Griff bekommst. Lass deinen Sohn gründlich untersuchen und falls er wirklich Diabetes entwickelt, dann musst du lernen, damit umzugehen. Das müssen viele andere Mütter von Kindern mit Diabetes auch, das schaffst du bestimmt.

    Ich drücke für deinen Sohn erst mal die Daumen und hoffe, dass nichts Schlimmes dahinter steckt. Mein Gefühl sagt mir übrigens, dass das eher nicht zusammenhängt. Niedriger BZ stresst nicht die BSD, sondern die Leber und die kann ziemlich viel vertragen.

    LG Rainer
    Bearbeitet von User am 15.03.2015 16:50:59. Grund: .