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Noch kein Diabetes
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am 18.03.2015 15:12:13
@Gefängniswärter
Wie wär's denn mal mit ner Auffrischung Deiner Typen-Kenntnis? Oder auch mal hier nach Altersdiabetes schauen?
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 18.03.2015 15:16:07
Chrisi schrieb:
Als erster einmal ein Danke für die vielen Antworten. Hmm eigentlich hatte ich am Anfang meiner Diagnose an keine Diät gedacht. Ich habe, seit ich es weiß, auf Zucker und Fett verzichtet, dafür aber viel Gemüse und Obst gegesen. Ich werde mir auf alle Fälle alles anschauen. Nächste Woche Donnerstag ist in Unseren Rathaus Diabetes Tag. Motto ,,Diabetes- vorbeugen, erkennen, effizient behandeln. Das werde ich mir mal anschauen.
Eine gute Entscheidung - mach weiter so! -
am 18.03.2015 15:19:39
hjt_Jürgen schrieb:
@Zuckerle
Im verlinkten Artikel steht gleich zu Anfang der Ursprung der DGE/DDG-Futterpyramide im US-amerikanischen Landwirtschafts-Ministerium 1977-78 unter Gerorge McGovern.
Das war eine politische und in keiner Weise wissenschaftlich fundierte Entscheidung. Deswegen halte ich die Bezeichnung McGovern-Diät für absolut zutreffend.
In Wiki eine umfassendere Skizze zu den inzwischen diversen Pyramiden.
Persönlich esse ich so, dass mein BZ jeweils in der Spitze nach dem Essen in meinen Zielrahmen passt. Weil Stärke-KHs=Glukose meinen Blutzucker spitzenmäßig antreiben, lasse ich die meisten raus. Denn auch ohne Stärke kann ich ALLE wichtigen Nahrungsbestandteile in völlig ausreichender Menge aufnehmen. Und Glukose hab ich ja eh genug, wie mein Blutzucker-Messer zuverlässig ausweist :)
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Sorry, aber ich seh da weder DGE, noch DDG und auch keine Pyramide...
Wenn DGE oder DDG damit was zu tun haben, warum publizieren sie das dann nicht auf Deutsch?
Vermutlich ist die Sache mit genau so viel Vorsicht zu genießen wie Logi... -
am 18.03.2015 16:14:37
@Zuckerle
Der erste Punkt in dem Artikel (stammt von einer der weltweit renommiertesten Adressen für Diabetes-Behandlung und Forschung, übrigens auch die Quelle von LOGI) ist schlicht die geschichtliche Entstehung unserer traditionellen Ernährungs-Pyramide 1977-78 im Landwirtschafts-Ministerium der USA. Also keine irgendwie ausgewiesene wissenschaftliche Grundlage. Das haben damals weltweit alle Ernährungs- und Diabetes-Gesellschaften übernommen und ggf. ein bisschen modifiziert, ebenso auch DGE und DDG.
Darauf folgt im Artikel eine kurze Zusammenfassung der Erkenntnisse (die wissenschaftlichen Quellen sind alle gelistet), die schließlich auch die ADA (American Diabetes Association) dazu bewogen haben, nicht mehr eine einzige Ernährungs-Zusammensetzung vorzugeben, sondern die Zusammensetzung in das persönliche Ermessen von Arzt und jeweils Betroffenem zu stellen. Und so weit ich weiß, hat die DDG das mit dem üblichen zeitlichen Nachlauf inzwischen kopiert.
Die aktuelle Medizin-Sprache ist Englisch. Das gilt auch für alle Veröffentlichungen aus D. Oft erscheinen sie zuerst und manchmal auch nur auf Englisch.
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ferrato
Rang: Gastam 18.03.2015 18:11:28
hjt_Jürgen schrieb:
Darauf folgt im Artikel eine kurze Zusammenfassung der Erkenntnisse (die wissenschaftlichen Quellen sind alle gelistet), die schließlich auch die ADA (American Diabetes Association) dazu bewogen haben, nicht mehr eine einzige Ernährungs-Zusammensetzung vorzugeben, sondern die Zusammensetzung in das persönliche Ermessen von Arzt und jeweils Betroffenem zu stellen. Und so weit ich weiß, hat die DDG das mit dem üblichen zeitlichen Nachlauf inzwischen kopiert.
Hallo Jürgen,
Das gleiche hast Du in einem anderen Thread schon mal behauptet und ich habe es Dir dort widerlegt. Entweder kannst Du nicht lesen oder Du bist extrem "Beratungsresisdent"
Also noch einmal:
Die DDG empfielt in ihren Leitlinien zur Behandlung des TYP 2 Diabetes (mit Empfehlungsgrad "Stark":
Motivation zu gesunden, ausgewogenen Kostformen unter Berücksichtigung der bisherigen Ernährungsroutine des Patienten (= Ernährungsempfehlung der DGE)
Für bestimmte Patienten erfolgt eine Einschränkung:
Davon zu unterscheiden ist das mit einem Patienten ausgemachte „individuell vereinbarte Therapieziel“, das im –aber auch oberhalb oder unterhalb –des medizinisch definierten Zielkorridors liegen kann. Dieses „individuell vereinbarte Therapieziel“ kann sowohl aus medizinischen (weiteren Erkrankungen, Komplikationen der Behandlung etc.) als auch aus individuellen Gründen des Patienten (Präferenzen, persönliche Werte etc.) vom Zielkorridor abweichen. Es kann zudem in verschiedenen Lebenssituationen von Patient und Arzt neu ausgemacht werden, also sich verändern.
Dieses "individuell vereinbarte Therapieziel soll allerdings mind. 1 x im Jahr überprüft werden.
Wo Du hierin eine Abkehr der Ernährungsrichtlinien der DGE siehst, ist mir schleierhaft.
Ich weiß, Du willst es nicht wahrhaben und Du wirst auch diesen Beweis nicht zur Kenntnis nehmen.
Und letztendlich ist es egal, ob Du diese anerkannte, gesunde, vollwertige Ernährungsform als Diät oder sonstwie bezeichnest, es ist und bleibt die zur Zeit von Ernährungsfachleuten anerkannte und Empfohlene Kostform.
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am 18.03.2015 19:07:44
Hallo Ferrato,
su solltest dein Wissen vielleicht mal auf den aktuellen Stand bringen und dich nicht nur von der Stiftung Warentest beraten lassen.
Schau dir dazu mal die Nationale Versorgungsleitline Diabetes an, bei deren Erstellung die DDG maßgeblich mitgewirkt hat. Ganz besonders solltest du dir die Empfehlungen 5-10 und 5-11 auf der Seite 38 zu Gemüte führen.
NVL schrieb:
5-10:
Die Entscheidung über die Wahl der Kostform sollte individuell getroffen werden, da keine ausreichenden Studiendaten für eine Empfehlung vorliegen.
5-11:
Die Einschätzung von Art und Menge der Kohlenhydrate der jeweiligen Mahlzeiten sollte bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die Insulin spritzen, als wesentliche Strategie zur Glykämiekontrolle eingesetzt werden.
Für mich klingt das in keiner Weise nach der alleinigen Empfehlung der DGE-Richtlinien für die Ernährung von Diabetikern, so wie du es immer behauptest. Auch für die DGE-Richtlinien liegen für Diabetes nach Aussage der NVL keine ausreichenden Studiendaten vor.
Bearbeitet von User am 18.03.2015 19:40:16. Grund: . -
ferrato
Rang: Gastam 18.03.2015 20:17:34
Hallo Rainer,
Ich gehe davon aus, Du kannst lesen? Zumindest selektiv, denn was Du nicht zur Kenntnis nehmen willst, ignorierst Du.
Hättest Du Dir mal den Punkt 5.1 vorher durchgelesen, hättest Du sicher erkannt, dass die Haüptaussage die "Motivation zu gesunden, ausgewogenen Kostformen unter Berücksichtigung der bisherigen Ernährungsroutine des Patienten"
ist.
Und hättest Du zudem, was noch wichtiger ist, die Erklärungen auf Seite 26 betreffend der Erklärungen über die Begrifflichkeiten "Individuell vereinbarte Zielwerete" durchgelesen, hättest Du erkannt, dass mit den Punkten 5.10 und 5.11 (übrigens auf Seite 39) eben die Personen angesprochen werden, bei denen aus medizinischer Sicht z.B. durch andere Erkrankungen eine andere Vereinbarung getroffen werden kann. Das genaue Zitat habe ich schon in meinem vorigen Beitrag zitieret.
Dazu kommt dann auf Seite 27 unter Punkt 2.4 die dazugehörige Einschränkung:
"Individuell mit dem Patienten vereinbarte Therapieziele sollten im Laufe der Behandlung mindestens einmal jährlich und darüber hinaus je nach Bedarf evaluiert und entsprechend den Ergebnissen erneut verfolgt oder korrigiert werden"
Dies zeigt ganz eindeutig zwei Dinge:
1. Solche Ausnahmen sollen nur bei vorliegender medizinischer Notwendigkeit gemacht werden, wobei diese regelmäßig überprüft werden soll.
2. Dass Du Dir aus einem Dokument von 252 Seiten ein Zitat heraussuchst, welches Deine Sicht der Sache bestätigen soll, dieses aber völlig aus dem Kontext heraus zitierst, Du wirst mir und den anderen Usern dieses Forums jetzt nicht erzählen wollen, dies sei seriöse Diskussionspraxis.
Und wenn Du wenigstens jetzt den Text nochmals verifiziert hast, wird Dir auch aufgegangen sein, dass die Aussage über nicht ausreichende Studiendaten nicht die Empfehlungen der DGE an sich, sondern deren Auswirkungen bei Patienten mit anderen Erkrankungen betrifft.
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am 18.03.2015 20:30:31
Hey, war das nicht die Stelle, an der Du mir einreden wolltest, dass ich z.B. mit LOGI aber nicht genügend Ballaststoffe aufnehmen könnte?
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ferrato
Rang: Gastam 18.03.2015 21:35:59
hjt_Jürgen schrieb:
Hey, war das nicht die Stelle, an der Du mir einreden wolltest, dass ich z.B. mit LOGI aber nicht genügend Ballaststoffe aufnehmen könnte?
Hallo Jürgen,
Bist Du schon wieder am Verdrehen von Tatsachen?
Jeder kann im Threat "Test: Zucker oder Fett nachlesen, dass Du dort in einem Beitrag geschrieben hast:
Zitat:
Punkt 5 unterstellt entgegen jedem besseren Wissen, dass ohne KHs auch weniger Ballaststoffe aufgenommen werden.
Zu dem von Dir [ironie]so geschätzten LOGI[/ironie] gehört das Ersetzen der Stärke-KHs durch Gemüse, und damit werden mit gleich vielen Kalorien wenigstens gleich viele Ballaststoffe aufgenommen.
Der Punkt ist mithin rein logisch megatief falsch.
Zitat Ende
Dies bedeutet, Du ersetzt Kohlenhydrate durch Gemüse und nimmst dadurch ausreichend ballaststoffe auf.
Da Du selbst ja immer so akkurat Zusammenhänge darlegen und erklären willst, habe ich mir erlaubt, klarzustellen, dass Ballaststoffe eben definitionsgemäß auch Kohlenhydrate sind. Zugegebenermaßen Diabetestechnisch nicht anrechenbar, aber eben doch KH. Und das ist nun mal ein Widerspruch, Kohlenhydrate durch Kohlenhydrate zu ersetzen.
Wo also bitte habe ich geschrieben, Du könntest nicht genügend Ballaststoffe aufnehmen?
Auch das zeugt nicht gerade von Diskussionskultur. und, mal so nebenbei, findest Du nicht, dass Du damit Deine eigene Signatur etwas konterkarierst?
Bearbeitet von User am 18.03.2015 21:37:28. Grund: Schreibfehler -
am 18.03.2015 21:50:27
ferrato schrieb:
Also irgendwie scheint Dir ein Grundlegendes Detailwissen zu fehlen.
Zitat Wikipedia (Auch von Dir gerne ziziert...):
Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Polysaccharide, also Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen.
Punkt 5 ist daher eindeutig richtig, denn wie sollte man auf Kohlenhydrate verzichten, aber Ballaststoffe (die ja Kohlenhydrate sind) zu sich nehmen. Entweder Oder.
Du kannst hier Wortklauberei betreiben wie immer Du willst. Diese Diätformen werden als Kritisch betrachtet, haben keinerlei Wissenschaftliche Grundlage und sind daher nicht empfehlenswert.
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Bearbeitet von User am 18.03.2015 21:52:00. Grund: Korrektur