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Anruf vom Hausarzt

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    am 18.03.2015 00:04:00
    Hallo Liebe Gemeinde ,
    Möchte mich erstmal vorstellen , Bin der Andreas 36 aus Nordhessen. Bekam heute nen Anruf vom Arzt ich solle wegen den Blutwerten unbedingt vorbeikommen!
    Nach 2 Stunden warten ( Weil der Doc auf der Autobahn festhing wollte ich gehen wobei mir die Helferinn sagte nächste Woche bitte kommen wäre Ultra wichtig fragte ich wieso ..... Nach etwas stottern kam dann " Zucker " HBAC irgendwas wäre sehr erhöht .

    Nun Hab ich 2 Stunden nach dem Essen gemessen mit dem Gerät von meinem Dad 295 .....

    Bin gerade zimlich fertig wegen dem allen ! Kann mir das garnicht erklären !

    Gruß
    Henry
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    am 18.03.2015 06:25:04
    Hallo Henry,

    willkommen im Club der Diabetiker.

    Nimm dir bis nächste Woche vor, den Schock erst mal zu überwinden. Nachdem dein Arzt dir ein paar Hinweise gegeben hat und du dich weiter über deinen Diabetes schlau gemacht hast, wirst du sehen, dass du gerade bei dieser Krankheit mit einer geeigneten Ernährung und mit viel Bewegung sehr viel alleine tun kannst.

    Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, Rainer
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    am 18.03.2015 15:04:07
    Du hättest die Praxis nicht verlassen sollen... so wie ich das sehe, ist akuter Handlungsbedaf gegeben. Ich wurde seinerzeit sogar von einer Dienstreise zurück geholt... "sofort... Komagefahr".
    Hast du schon Symptome, Gewichtsverlust... Durst... Harndrang? Warte nicht bis nächste Woche.
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    am 18.03.2015 15:13:04
    Sorry, aber bei 295 nach dem Essen ist noch keine Komagefahr - das ist reine Panikmache!

    Warte einfach in Ruhe ab, bis der Arzt wieder da ist. Bis dahin kannst du dich ja bei der Ernährung ein Wenig einschränken, nichts süßes und keine Weismehlprodukte, dann geht das schon in Ordnung.

    Was ich allerdings nicht verstehe ist dieser Satz "wobei mir die Helferinn sagte nächste Woche bitte kommen wäre Ultra" der Arzthelferin. Hat sie dir erklärt, was sie damit meint, dass etwas Ultra ist?
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    am 18.03.2015 17:13:01
    Zuckerle hat voll recht: Bitte nicht verrückt machen lassen! Im Vorlauf zu einem diabetischen Koma isst ein Betroffener nen ganzen Tag lang rückwärts. Vom hohen Blutzucker allein ist noch niemand in irgend ein Koma gefallen. Auch nicht von mehr Durst und Trinken. Also übers WE erst mal ein bisschen schlauer machen und dann mit dem Dok die ersten Schritte beraten :)

    ------------------------------------------
    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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    am 20.03.2015 19:20:31
    Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker.
    Bearbeitet von User am 27.03.2015 16:49:40. Grund: Fehler
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    am 20.03.2015 20:20:25
    Queen schrieb:
    Ein Tip Blutzuckermessgeräte sind für eine Person bestimmt und nicht zum Multigebrauch durch mehrere Personen gedacht.


    Hallo Queen,

    wie kommst dui denn auf so eine Idee? Selbstverständlich können mehrere Personen mit dem selben Gerät ihren BZ messen. Man darf lediglich nicht die gleiche Lanzette benutzen, aber die lässt sich ja leicht austauschen.

    Da man die Messgeräte billig oder umsonst bekommen kann, wird man das selten tun. Aber gegen den Multigebrauch wäre nichts einzuwenden.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • ferrato

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    am 20.03.2015 20:42:36
    Naja, wenn der Betreffende seine Werte in einer Software dokumentiert, ist es schon besser, nur seine Werte sind dann gespeichert. Denn selbst wenn man den entsprechenden Wert dann löscht, beim nächsten einlesen ist er wieder da. Und da die Geräte heute schon Speicher bis zu 2000 MW haben, kann dieses Spielchen lange dauern.
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    am 20.03.2015 20:48:54


    Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker...................
    Bearbeitet von User am 27.03.2015 16:50:43. Grund: Fehler
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    am 21.03.2015 01:38:34
    Hallo Ihr Lieben,

    viele denken ja ich würde mir ein Messgerät teilen ! Dies ist nicht so ! Ich habe es geschenkt bekommen ...... habe meine eigen Lanzetten und auch auch eigene Messstäbchen! Das Gerät wurde auf Null zurückgesetzt.... wieso sollte das nicht gehen ?

    Ich hab jetzt 3 Tage Gemessen ..... Jeden tag 3 mal und nie kürzer als 2 stunden nach dem Essen !
    Der geringste wert war 204 Der Höchste 312

    Ich hab jedesmal alles in eine Excel Tabelle geschrieben damit der Arzt evtl mehr damit anfangen kann !

    Leider erfahre ich erst am Di mehr !
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 21.03.2015 07:11:55
    Hallo und Herzlich Willkommen.

    So eine Diagnose ist erst einmal schockierend aber warte die Genaueren Ergebnisse ab.
    Es hängt vom Typ des Diabetes ab wie die Therapie weiter geht. Ich denke dass Dein Arzt mit diesen Werten, die du jetzt misst, wenig anfangen kann., da du ja noch keine Medikamente einimst Die Geräte die er einsetzt sind sehr viel genauer und er hat ja schon hohe Werte bei dir Festgestellt.
    Wenn es nötig ist wird er Dir ein Gerät mitgeben und Blättchen verschreiben. Eventuell überweist er dich auch an einen Facharzt. Zur Abklärung des Diabetes Typen sind warscheinlich noch weitere BluUntersuchungen nötig.
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    am 23.03.2015 22:07:44
    Guten Abend,

    ich wollte mal wieder ein Kleines Update schreiben nach dem ich heue den Termin beim Doc hatte.
    Dieser HBA1C wert laut Blutbild lag bei 8,10 und die gemessenen nüchtern Glukose bei 176
    Da waren noch jede menge andere Were Rot dargestellt aber da meinte Der Doc das wäre alles nicht so wild !
    Nach dem Vortrag über Sport und ernährung bekam ich Metformin 1000 mg verschrieben wo ich 2 mal Täglich 1 Tablette nehmen soll! ( Allerdings wegen den nebenwirkungen die ersten Tage erstmal einschleichend.

    Ich soll mein Essen und den Zuckerwert 1,5 Stunden Später streng dokumentieren und in 4 wochen gibts nen neues Blutbild....

    Naja abwarten und Tee trinken ( allerdings ohne Zucker :-( )
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    am 24.03.2015 07:30:25
    Guten Morgen!

    Danke für das Update!

    Wie alt bist Du eigentlich (wenn ich fragen darf?)


    An das Tagebuch gewöhnst Du Dich! ;-)
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    am 24.03.2015 21:48:13
    Wie in meinem Ersten Beitrag steht 36....
    PS_ Dieses Metformin schlägt mir mächtig auf Magen und Darm :-(
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    am 24.03.2015 23:18:50
    Henrymeg schrieb:
    Dieses Metformin schlägt mir mächtig auf Magen und Darm :-(

    Ja, das tut es.

    Bei den meisten legt sich das aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit. Am besten geht das mit ganz langsamen Einschleichen. Nimm erst mal nur 500mg pro Tag und erhöhe erst auf 2*500mg, wenn die Probleme fast weg sind. Wenn bei 500mg nichts besser wird, dann kannst du auch noch auf die Hälfte zurück gehen und es damit versuchen.

    Bei manchen verschwinden die Probleme trotz aller Bemühungen nicht. Das ist aber schade, weil Metformin ein gutes Diabetesmedikament ist. Ich drück dir die Daumen, dass bei dir alles gut geht.

    Beste Grüße, Rainer

    Bearbeitet von User am 24.03.2015 23:20:28. Grund: .
  • ferrato

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    am 29.03.2015 13:29:47
    Machst Du jetzt schon Dosierempfehlungen?
    Dir sollte doch bekannt sein, dass dies AUSSCHLIESSLICH dem Arzt vorbehalten ist.
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    am 29.03.2015 20:57:34
    Hallo,

    ich hatte 2011 eine ganz ähnliche Diagnose, allerdings mit Blutzuckerwerten um 500. Die Reaktion des Arztes waren entsprechend ... und die merkbaren Begleitsymptome auch.

    Zum Glück hat sich seinerzeit der Arzt aber darauf eingelassen,unter Beobachtung zunächst noch eine komplette Ernährungsumstellung nach dem sogennanten LOGI-Prinzip zu akzeptieren. Bereits nach ganz kurzer Zeit sanken die Blutzuckerwerte wieder annähernd in den Normalbereich und zusammen mit oralen AntiDiabetika habe ich bis dato keinerlei Probleme mehr gehabt.

    Nach Erscheinen des FreeStyle Libre hatte ich mir die Tagesdaten über einige Zeit mal genauer angesehen und festgestellt, dass ich bei strengem Einhalten der LOGI-Ernährung auch gänzlich ohne Antidiabetika auskomme. Die Diabetes ist natürlich nicht weg ... jeder Versuch ein Brot, Nudeln oder irgendwelche Zuckergeschichten zu essen, belegen das eindrücklich. Aber: bei Beachtung der Ernährungsregeln gehts eigentlich super, die Blutzuckerwerte bei mir sind absolut in. Ordnung - der Arzt ebenso überzeugt.

    Ganz einfach ist die Ernährungsumstellung allerdings nicht ...

    Ob das bei Jedem in beschriebener Form funktioniert, wollte ich auch nicht beschwören - bei Diabetes Typ 1 ist LOGI m.W. nicht in dieser Form wirksam, also eher ein Weg für Typ 2 Diabetiker.

    Ein Versuch ist es aber sicher wert, zumal Antidiabetika ja nicht nebenwirkungsfrei sind (ich meine nicht nur die bekannten Darmprobleme ...).

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 29.03.2015 21:11:30
    Nachtrag:

    Bei Umstellung auf die LOGI-Methode, sollte der betreuende Arzt auf jeden Fall besonders auch auf die Nieren- und Leberwerte achten. Von Selbstversuchen ohne ärztliche Begleitung würde ich abraten.

    In der Wikipedia ist das Prinzip ganz gut erklärt, es gibt gute Literatur und sehr umfangreiche und richtig gute Rezeptbücher dafür ...

    Natürlich gibt es wie überall verschiedene Meinungen dazu - nach einigen Jahren Erfahrungen damit glaube ich aber sagen zu können, das zumindest bei mir das Thema Diabetes eigentlich absolut zufriedenstellend in Griff zu bekommen war - und wenn ich daran denke, dass seinerzeit mir gleich ohne Umschweife als einzige Option zunächst das Spritzen in Aussicht gestellt wurde, ist das Ergebnis eigentlich genial.
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    am 29.03.2015 22:16:03
    Hallo Kollegen,

    Nehme nun seid einer Woche Brav das Metformin und habe die Ernährung komplett umgestellt!
    Messe 4 mal am Tag immer 1 X Nüchtern und 3 x 2 Sunden nach den Mahlzeiten.
    Lese das Gerät mit Diabass aus und man konnte am anfang an der Kurve sehen das das Medikament anschlägt!

    Nun meine Sorge : Seid gestern geht die Kurve wieder hoch und ich Messe ständig wieder Werte über 200!

    Wie kann das sein?
    Am Anfang war ich wirklich Froh und dachte Klasse ! "Das Zeug wirkt ja wirklich"

    Sehr verunsicheert
    Gruß
    Henrymeg
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    am 29.03.2015 22:50:51
    Das würde ich mit dem betreuenden Arzt klären - die Metformin-Dosis könnte man ja in Abstimmung (!) noch anpassen oder ein anderes AntiDiabetika verwenden - es gibt ja auch Alternativprodukte.
    Meine Erfahrung mit Metformin ist, das ich a) sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Hersteller dieses Medikamentes reagiert hatte - bei manchem mit garantierten Verdauungsproblemen, die SEHR störend waren, bis hin zu Problemlosigkeit und b) schien mir mit der Zeit sich zusammen mit der Ernährungsumstellung ein guter oberer Wert einzustellen, aber (bei mir) der untere Grenzwert ohne besondere. Spitzen in der Nacht in kontinuierlich eher etwas zu niedrige Bereiche zu bewegen.

    Welche Ernährungsumstellung wurde denn vorgenommen? Und wie streng wird die eingehalten?

    Ich sage es mal so: wenn ich heute mit Metformin* eine Scheibe Brot esse oder ein Glas Milch trinke, ist auch nichts mehr zwangsläufig gut (und ich werde wieder an die Diabetes erinnert), verzichte ich darauf, ist alles prima (und das eben aktuell sogar ohne Metformin). Wie gesagt - bei mir ist das so - wir sind keine Maschinen, ich möchte defintiv keine Gleichmacherei betreiben und bin mir sicher, dass es sicher auch deutliche, individuelle Abweichungen von meiner Erfahrung gibt.

    *) der gleiche "Versuch" ohne Metformin fällt allerdings deutlich ungünstiger aus

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 30.03.2015 07:47:35
    Guten Morgen!

    Hat der Doc mal Antikörper bestimmen lassen?

    Du bist ja noch sehr jung an Jahren... da sollte der Arzt auch in andere Richtungen forschen.
    So mancher Hausarzt ist da leider überfordert.
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    am 30.03.2015 10:21:48
    Es gibt auch noch das Thema "Schilddrüse" zu beachten - das kann unter Umständen bei einer Unter- oder Überfunktion deutliche Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel haben. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion kommt es zur Unterzuckerung bei der Überfunktion steigt der Blutzuckerspiegel.

    Diesen Punkt kann allerdings nur ein Arzt klären - da müsste der behandelnde Allgemeinarzt bzw. Diabetologe entsprechend an einen Facharzt weiterverweisen.

    Wie immer gilt: Schilddrüsenfunktionsstörung KANN sein, MUSS aber nicht ...

    Beste Grüße,
    Ulf
    Bearbeitet von User am 30.03.2015 10:24:06. Grund: Schreibfehler
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    Mitglied seit: 09.06.2011
    am 30.03.2015 13:35:38
    Du solltest dir schleunigst einen Diabetologen suchen.
    Bei Deinen Werten wirst du alleine mit Metformin nicht hinkommen.
    Hier ist Insulin sicher nicht fehl am Platz. Du solltest keine Angst davor haben.
    Du kommst schnell auf gute Werte und kannst das gabze auch aktiv beeinflussen.

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    Mitglied seit: 29.03.2015
    am 30.03.2015 14:00:02
    toka schrieb:
    Du solltest dir schleunigst einen Diabetologen suchen.
    Bei Deinen Werten wirst du alleine mit Metformin nicht hinkommen.
    Hier ist Insulin sicher nicht fehl am Platz. Du solltest keine Angst davor haben.
    Du kommst schnell auf gute Werte und kannst das gabze auch aktiv beeinflussen.




    Wieso soll er das bei einem Wert von (was war das wieder 200 - 312?) nicht mit Metformin plus korrekter Ernärungsanpassung hinkommen? Bei mir lagen die Werte um 500 und das hat letztlich alles bestens gepasst (zunächst mit Metformin, heute ohne ...). Also unmöglich ist das nicht - auch wenn seinerzeit der behandelnde Arzt auch zunächst meinte, dass es ohne Insulin gar nicht mehr gehen würde.

    Problem mag aber sein, dass man eben auch die anderen Bedingungen mal prüfen lassen sollte - die Blutzuckerwerte werden ja nun nicht nur von der Funktion der Bauchspeicheldrüse alleine bestimmt. Insofern ist ein Arztbesuch im Zweifelsfall immer richtig.

    Beste Grüße,
    Ulf
    Bearbeitet von User am 30.03.2015 14:00:45. Grund: Angabenkorrektur
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    am 30.03.2015 14:25:07
    Toka hat recht. Ich gehöre auch zu denen, die nicht viel davon halten, seinen Diabetes mit Bewegung und Diät "behandlen" zu wollen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, denn Diabetes ist eine Krankheit und keine Befindlichkeitsstörung. Aber mir ist schon klar, daß im Moment diese Art von "Behandlung" in ist. Gut finde ich sie trotzdem nicht.
    Warum sollte man seine BSD nicht mit Insulingaben unterstützen? Insulin ist ein körpereigenes Hormon, warum also sollte man es meiden wie der Teufel das Weihwasser?
    Ich wünschte, ich hätte die Möglichkeit gehabt, leider war das seinerzeit nicht möglich. Es hätte mir vieles erspart und mein Leben leichter gemacht und ich müßte bei weitem nicht so große Mengen Insulin spritzen wie es ´jetzt der Fall ist.
    Leider ist es für mich zu spät, aber ich kann nicht verstehen, warum man darauf verzichtet wenn man die Möglichkeit hat.