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Anruf vom Hausarzt
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 21.03.2015 07:11:55
Hallo und Herzlich Willkommen.
So eine Diagnose ist erst einmal schockierend aber warte die Genaueren Ergebnisse ab.
Es hängt vom Typ des Diabetes ab wie die Therapie weiter geht. Ich denke dass Dein Arzt mit diesen Werten, die du jetzt misst, wenig anfangen kann., da du ja noch keine Medikamente einimst Die Geräte die er einsetzt sind sehr viel genauer und er hat ja schon hohe Werte bei dir Festgestellt.
Wenn es nötig ist wird er Dir ein Gerät mitgeben und Blättchen verschreiben. Eventuell überweist er dich auch an einen Facharzt. Zur Abklärung des Diabetes Typen sind warscheinlich noch weitere BluUntersuchungen nötig. -
am 23.03.2015 22:07:44
Guten Abend,
ich wollte mal wieder ein Kleines Update schreiben nach dem ich heue den Termin beim Doc hatte.
Dieser HBA1C wert laut Blutbild lag bei 8,10 und die gemessenen nüchtern Glukose bei 176
Da waren noch jede menge andere Were Rot dargestellt aber da meinte Der Doc das wäre alles nicht so wild !
Nach dem Vortrag über Sport und ernährung bekam ich Metformin 1000 mg verschrieben wo ich 2 mal Täglich 1 Tablette nehmen soll! ( Allerdings wegen den nebenwirkungen die ersten Tage erstmal einschleichend.
Ich soll mein Essen und den Zuckerwert 1,5 Stunden Später streng dokumentieren und in 4 wochen gibts nen neues Blutbild....
Naja abwarten und Tee trinken ( allerdings ohne Zucker :-( )
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am 24.03.2015 07:30:25
Guten Morgen!
Danke für das Update!
Wie alt bist Du eigentlich (wenn ich fragen darf?)
An das Tagebuch gewöhnst Du Dich! ;-) -
am 24.03.2015 21:48:13
Wie in meinem Ersten Beitrag steht 36....
PS_ Dieses Metformin schlägt mir mächtig auf Magen und Darm :-( -
am 24.03.2015 23:18:50
Henrymeg schrieb:
Dieses Metformin schlägt mir mächtig auf Magen und Darm :-(
Ja, das tut es.
Bei den meisten legt sich das aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit. Am besten geht das mit ganz langsamen Einschleichen. Nimm erst mal nur 500mg pro Tag und erhöhe erst auf 2*500mg, wenn die Probleme fast weg sind. Wenn bei 500mg nichts besser wird, dann kannst du auch noch auf die Hälfte zurück gehen und es damit versuchen.
Bei manchen verschwinden die Probleme trotz aller Bemühungen nicht. Das ist aber schade, weil Metformin ein gutes Diabetesmedikament ist. Ich drück dir die Daumen, dass bei dir alles gut geht.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 24.03.2015 23:20:28. Grund: . -
ferrato
Rang: Gastam 29.03.2015 13:29:47
Machst Du jetzt schon Dosierempfehlungen?
Dir sollte doch bekannt sein, dass dies AUSSCHLIESSLICH dem Arzt vorbehalten ist.
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am 29.03.2015 20:57:34
Hallo,
ich hatte 2011 eine ganz ähnliche Diagnose, allerdings mit Blutzuckerwerten um 500. Die Reaktion des Arztes waren entsprechend ... und die merkbaren Begleitsymptome auch.
Zum Glück hat sich seinerzeit der Arzt aber darauf eingelassen,unter Beobachtung zunächst noch eine komplette Ernährungsumstellung nach dem sogennanten LOGI-Prinzip zu akzeptieren. Bereits nach ganz kurzer Zeit sanken die Blutzuckerwerte wieder annähernd in den Normalbereich und zusammen mit oralen AntiDiabetika habe ich bis dato keinerlei Probleme mehr gehabt.
Nach Erscheinen des FreeStyle Libre hatte ich mir die Tagesdaten über einige Zeit mal genauer angesehen und festgestellt, dass ich bei strengem Einhalten der LOGI-Ernährung auch gänzlich ohne Antidiabetika auskomme. Die Diabetes ist natürlich nicht weg ... jeder Versuch ein Brot, Nudeln oder irgendwelche Zuckergeschichten zu essen, belegen das eindrücklich. Aber: bei Beachtung der Ernährungsregeln gehts eigentlich super, die Blutzuckerwerte bei mir sind absolut in. Ordnung - der Arzt ebenso überzeugt.
Ganz einfach ist die Ernährungsumstellung allerdings nicht ...
Ob das bei Jedem in beschriebener Form funktioniert, wollte ich auch nicht beschwören - bei Diabetes Typ 1 ist LOGI m.W. nicht in dieser Form wirksam, also eher ein Weg für Typ 2 Diabetiker.
Ein Versuch ist es aber sicher wert, zumal Antidiabetika ja nicht nebenwirkungsfrei sind (ich meine nicht nur die bekannten Darmprobleme ...).
Beste Grüße,
Ulf -
am 29.03.2015 21:11:30
Nachtrag:
Bei Umstellung auf die LOGI-Methode, sollte der betreuende Arzt auf jeden Fall besonders auch auf die Nieren- und Leberwerte achten. Von Selbstversuchen ohne ärztliche Begleitung würde ich abraten.
In der Wikipedia ist das Prinzip ganz gut erklärt, es gibt gute Literatur und sehr umfangreiche und richtig gute Rezeptbücher dafür ...
Natürlich gibt es wie überall verschiedene Meinungen dazu - nach einigen Jahren Erfahrungen damit glaube ich aber sagen zu können, das zumindest bei mir das Thema Diabetes eigentlich absolut zufriedenstellend in Griff zu bekommen war - und wenn ich daran denke, dass seinerzeit mir gleich ohne Umschweife als einzige Option zunächst das Spritzen in Aussicht gestellt wurde, ist das Ergebnis eigentlich genial. -
am 29.03.2015 22:16:03
Hallo Kollegen,
Nehme nun seid einer Woche Brav das Metformin und habe die Ernährung komplett umgestellt!
Messe 4 mal am Tag immer 1 X Nüchtern und 3 x 2 Sunden nach den Mahlzeiten.
Lese das Gerät mit Diabass aus und man konnte am anfang an der Kurve sehen das das Medikament anschlägt!
Nun meine Sorge : Seid gestern geht die Kurve wieder hoch und ich Messe ständig wieder Werte über 200!
Wie kann das sein?
Am Anfang war ich wirklich Froh und dachte Klasse ! "Das Zeug wirkt ja wirklich"
Sehr verunsicheert
Gruß
Henrymeg -
am 29.03.2015 22:50:51
Das würde ich mit dem betreuenden Arzt klären - die Metformin-Dosis könnte man ja in Abstimmung (!) noch anpassen oder ein anderes AntiDiabetika verwenden - es gibt ja auch Alternativprodukte.
Meine Erfahrung mit Metformin ist, das ich a) sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Hersteller dieses Medikamentes reagiert hatte - bei manchem mit garantierten Verdauungsproblemen, die SEHR störend waren, bis hin zu Problemlosigkeit und b) schien mir mit der Zeit sich zusammen mit der Ernährungsumstellung ein guter oberer Wert einzustellen, aber (bei mir) der untere Grenzwert ohne besondere. Spitzen in der Nacht in kontinuierlich eher etwas zu niedrige Bereiche zu bewegen.
Welche Ernährungsumstellung wurde denn vorgenommen? Und wie streng wird die eingehalten?
Ich sage es mal so: wenn ich heute mit Metformin* eine Scheibe Brot esse oder ein Glas Milch trinke, ist auch nichts mehr zwangsläufig gut (und ich werde wieder an die Diabetes erinnert), verzichte ich darauf, ist alles prima (und das eben aktuell sogar ohne Metformin). Wie gesagt - bei mir ist das so - wir sind keine Maschinen, ich möchte defintiv keine Gleichmacherei betreiben und bin mir sicher, dass es sicher auch deutliche, individuelle Abweichungen von meiner Erfahrung gibt.
*) der gleiche "Versuch" ohne Metformin fällt allerdings deutlich ungünstiger aus
Beste Grüße,
Ulf