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Anruf vom Hausarzt
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am 30.03.2015 07:47:35
Guten Morgen!
Hat der Doc mal Antikörper bestimmen lassen?
Du bist ja noch sehr jung an Jahren... da sollte der Arzt auch in andere Richtungen forschen.
So mancher Hausarzt ist da leider überfordert. -
am 30.03.2015 10:21:48
Es gibt auch noch das Thema "Schilddrüse" zu beachten - das kann unter Umständen bei einer Unter- oder Überfunktion deutliche Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel haben. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion kommt es zur Unterzuckerung bei der Überfunktion steigt der Blutzuckerspiegel.
Diesen Punkt kann allerdings nur ein Arzt klären - da müsste der behandelnde Allgemeinarzt bzw. Diabetologe entsprechend an einen Facharzt weiterverweisen.
Wie immer gilt: Schilddrüsenfunktionsstörung KANN sein, MUSS aber nicht ...
Beste Grüße,
Ulf
Bearbeitet von User am 30.03.2015 10:24:06. Grund: Schreibfehler -
am 30.03.2015 13:35:38
Du solltest dir schleunigst einen Diabetologen suchen.
Bei Deinen Werten wirst du alleine mit Metformin nicht hinkommen.
Hier ist Insulin sicher nicht fehl am Platz. Du solltest keine Angst davor haben.
Du kommst schnell auf gute Werte und kannst das gabze auch aktiv beeinflussen.
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am 30.03.2015 14:00:02
toka schrieb:
Du solltest dir schleunigst einen Diabetologen suchen.
Bei Deinen Werten wirst du alleine mit Metformin nicht hinkommen.
Hier ist Insulin sicher nicht fehl am Platz. Du solltest keine Angst davor haben.
Du kommst schnell auf gute Werte und kannst das gabze auch aktiv beeinflussen.
Wieso soll er das bei einem Wert von (was war das wieder 200 - 312?) nicht mit Metformin plus korrekter Ernärungsanpassung hinkommen? Bei mir lagen die Werte um 500 und das hat letztlich alles bestens gepasst (zunächst mit Metformin, heute ohne ...). Also unmöglich ist das nicht - auch wenn seinerzeit der behandelnde Arzt auch zunächst meinte, dass es ohne Insulin gar nicht mehr gehen würde.
Problem mag aber sein, dass man eben auch die anderen Bedingungen mal prüfen lassen sollte - die Blutzuckerwerte werden ja nun nicht nur von der Funktion der Bauchspeicheldrüse alleine bestimmt. Insofern ist ein Arztbesuch im Zweifelsfall immer richtig.
Beste Grüße,
Ulf
Bearbeitet von User am 30.03.2015 14:00:45. Grund: Angabenkorrektur -
am 30.03.2015 14:25:07
Toka hat recht. Ich gehöre auch zu denen, die nicht viel davon halten, seinen Diabetes mit Bewegung und Diät "behandlen" zu wollen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, denn Diabetes ist eine Krankheit und keine Befindlichkeitsstörung. Aber mir ist schon klar, daß im Moment diese Art von "Behandlung" in ist. Gut finde ich sie trotzdem nicht.
Warum sollte man seine BSD nicht mit Insulingaben unterstützen? Insulin ist ein körpereigenes Hormon, warum also sollte man es meiden wie der Teufel das Weihwasser?
Ich wünschte, ich hätte die Möglichkeit gehabt, leider war das seinerzeit nicht möglich. Es hätte mir vieles erspart und mein Leben leichter gemacht und ich müßte bei weitem nicht so große Mengen Insulin spritzen wie es ´jetzt der Fall ist.
Leider ist es für mich zu spät, aber ich kann nicht verstehen, warum man darauf verzichtet wenn man die Möglichkeit hat. -
am 30.03.2015 14:43:45
EH schrieb:
Ich gehöre auch zu denen, die nicht viel davon halten, seinen Diabetes mit Bewegung und Diät "behandlen" zu wollen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, denn Diabetes ist eine Krankheit und keine Befindlichkeitsstörung. Aber mir ist schon klar, daß im Moment diese Art von "Behandlung" in ist.
Neben deiner extrem negativen und entmutigenden Einzelmeinung wie Einstellung gibt es sehr, sehr viele positive Beispiele, da genau das, Lebensstieländerung (Ernährung und Bewegung), zu hervorragenden Ergebnissen geführt hat und führt. Dieses Forum ist voll von diesen Geschichten. Du stellst eine eher seltene Ausnahme dar. Wenn der Threadstarter Medikation UND Sport/Ernährung macht, wird er deshalb sehr wahrscheinlich drastische Erfolge sehen können. Und die Medikamente möglicherweise bald reduzieren oder gar weglassen können.
Also, nur Mut! Lebensstiländerung ist nämlich ziemlich geil ;-)
Bearbeitet von User am 30.03.2015 14:44:14. Grund: . -
am 30.03.2015 15:05:09
Änderung des Lebensstiel ist ja auch völlig in Ordnung. Nur sollte hier ein normaler Blutzucker im Vordergrund stehen. Was spricht dagegen mit Werte mit Insulin auf ein normales Niveau zu bringen und die Menge dann soweit wie möglich zu reduzieren. Wenn man ohne Insulin auskommt ist es prima, ansonsten hat man frühzeitig das richtige getan. -
am 30.03.2015 15:47:03
toka schrieb:
Was spricht dagegen mit Werte mit Insulin auf ein normales Niveau zu bringen und die Menge dann soweit wie möglich zu reduzieren.
Da spricht meiner Meinung nach überhaupt nichts dagegen. Deshalb hatte ich oben Medikation _und_ Lebebensstiländerung in einem Satz genannt. Ansonsten kann ich nur beipflichten.
Der Tenor von EHs Beitrag ist aber ein wenig anders. -
am 30.03.2015 18:22:51
toka schrieb:
Änderung des Lebensstiel ist ja auch völlig in Ordnung. Nur sollte hier ein normaler Blutzucker im Vordergrund stehen. Was spricht dagegen mit Werte mit Insulin auf ein normales Niveau zu bringen und die Menge dann soweit wie möglich zu reduzieren. Wenn man ohne Insulin auskommt ist es prima, ansonsten hat man frühzeitig das richtige getan.
Naja, ich brauchte meinen Lebensstil nicht zu ändern. Ich hab immer schon selbst gekocht und da kann man sehr viel selbst in die Hand nehmen, angefangen vom Binden von Soßen bis hin zur Zubereitung von Fisch in Alufolie etc.
Wenn man arbeitet, eine Familie mit Kind zu versorgen hat, dann braucht man auch keinen Schrittzähler, da kommen auch ohne jede Menge Schritte zusammen.
Ich lebe mit meinem Diabetes, nicht für ihn. Das kann purea natürlich nicht verstehen, Mein Lebensinhalt war nie der Diabetes, nur eine Begleiterscheinung mit der man leben muß. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 30.03.2015 20:37:23
[quote=Henrymeg ;76122]Hallo Kollegen,
Nehme nun seid einer Woche Brav das Metformin und habe die Ernährung komplett umgestellt!
Messe 4 mal am Tag immer 1 X Nüchtern und 3 x 2 Sunden nach den Mahlzeiten.
Lese das Gerät mit Diabass aus und man konnte am anfang an der Kurve sehen das das Medikament anschlägt!
Nun meine Sorge : Seid gestern geht die Kurve wieder hoch und ich Messe ständig wieder Werte über 200!
Wie kann das sein?
Am Anfang war ich wirklich Froh und dachte Klasse ! "Das Zeug wirkt ja wirklich"
Sehr verunsicheert
Gruß
Henrymeg [/quote]
Hallo Henrymeg,
lass dich nicht so schnell entmutigen. Es kommt immer wieder vor, dass die Werte nicht dass machen was man von ihnen Erwartet und du stehst noch am Anfang der Therapie. Es ist auch nicht schlimm wenn es mal einen Tag gibt wo es nicht ganz so hinhaut. Gründe dafür gibt es viele. Wichtig ist das es aber nicht so bleibt. Sie sollten sich bald wieder reduzieren. Ich bin Typ 1 Diabetiker und kenne mich mit deiner Medikaton nicht aus. Aber selbst mit Insulin, das sehr direkt wirkt, gibt es manchmal Ausreißer und man fragt sich woran dass lag. Manches mal findet man Gründe, manches mal nicht. Wenn es nur einmal so ist, vergesse ich das gleich wieder. Gedanken würde ich mir erst machen wenn es länger so bleibt oder mit der Zeit schlimmer wird.
Bearbeitet von User am 30.03.2015 20:47:04. Grund: .